Mordversuch nach Streit?Mann stößt Nichtschwimmer-Partnerin in den Main

Bei einem nächtlichen Spaziergang am Mainufer gerät ein Paar offenbar in einen Streit. Daraufhin schubst der 34-jährige Mann seine 16 Jahre jüngere Freundin in den Fluss - wohl wissend dass sie nicht schwimmen kann. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Mordes.
Nach einem Angriff auf seine 18 Jahre alte Lebensgefährtin am Mainufer in Frankfurt befindet sich ein 34-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Gegen den Mann bestehe der Verdacht des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.
Die Tat soll sich in der Nacht von Montag auf Dienstag am Mainufer auf Höhe des Holbeinstegs ereignet haben. Das Paar sei zuvor spazieren gewesen. Nach einem Beziehungsstreit habe der Mann die junge Frau in den Fluss gestoßen.
Der Polizei zufolge soll der Mann gewusst haben, dass seine Partnerin nicht schwimmen kann. Durch laute Hilfeschreie habe die Frau die Aufmerksamkeit von Passanten und einer Polizeistreife auf sich gezogen, die sie noch rechtzeitig aus dem Fluss retten konnten.
Der Verdächtige und die 18-Jährige haben dem Sprecher der Staatsanwaltschaft zufolge beide die afghanische Staatsangehörigkeit. Weitere Details zu den Hintergründen wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Zeugen werden gebeten, sich unter 069/755-51199 zu melden.