Panorama

Unfall in Silvesternacht Parkour-Athlet stirbt in Pariser Metro

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Parkour-Athleten überwinden Hindernisse unter anderem mit Sprüngen.

(Foto: REUTERS)

Sie springen von Dach zu Dach, lassen sich über Geländer hinabgleiten oder klettern auf Züge – die Stunts von sogenannten Freerunnern sind oft ebenso so spektakulär wie gefährlich. In Paris ist das einem Parkour-Athleten womöglich zum Verhängnis geworden.

Der 20 Jahre alte Parkour-Athlet Nye Frankie Newman ist in der Silvesternacht in der Pariser Metro verunglückt und im Krankenhaus gestorben. Zeugen sahen den verletzten Briten der Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP zufolge zwischen zwei Metrowagen der Linie 6. Was in der Silvesternacht genau in der Metro passierte, ist noch unklar - die Pariser Polizei ermittelt.

Newman gehörte der Parkour-Gruppe Brewman aus Guildford Surrey im Süden Londons an, wie die Facebookseite der Gruppe zeigt. Sogenannte Freerunner springen unter anderem auf fahrenden Zügen von Wagen zu Wagen. Die Gruppe hatte bereits ein Video vom Trainsurfing in der Pariser Metro auf YouTube veröffentlicht - und war von der RATP verklagt worden, weil Trainsurfing illegal sei.

Laut RATP informierte ein Jugendlicher einen Zugführer der Metrolinie 6 an der Station Daumesnil, dass einer seiner Freunde am Kopf verletzt sei und Hilfe bräuchte. Obwohl Rettungskräfte direkt erste Hilfe leisteten und den Verunglückten gegen Mitternacht ins Krankenhaus brachten, erlag der junge Mann im Laufe des nächsten Tages seinen Verletzungen.

Quelle: ntv.de, hul/dpa