Panorama

Inzidenz sinkt leicht auf 82,8 RKI meldet 11.214 Neuinfektionen

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Binnen eines Tages wurden 11.214 Neuinfektionen gemeldet.

(Foto: picture alliance / ROBIN UTRECHT)

Im Vergleich zur Vorwoche registriert das Robert-Koch-Institut gut 400 Neuinfektionen mehr binnen eines Tages. Während die Sieben-Tage-Inzidenz leicht sinkt, klettert die Hospitalisierungs-Inzidenz etwas nach oben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell bei 82,8. Am Vortag hatte der Wert bei 83,8 gelegen, vor einer Woche bei 80,7. Die Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages beziffert das Institut auf 11.214. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.835 Ansteckungen gelegen. Bei den Neuinfektionen liegt der aktuelle Tageszuwachs damit wieder leicht über dem Niveau vom Sonnabend der Vorwoche - ein Plus von rund 3 Prozent. Gestern war der Tageszuwachs noch deutlich unter dem Niveau von Freitag vergangener Woche geblieben (minus 9 Prozent).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 45 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 24 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.070.295 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,95 an (Vortag 1,89). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.817.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92.598.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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