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Entwarnung nach Großeinsatz Rotes Pulver löst Alarm in Krefeld aus

Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Zwei Notärzte wurden zu dem Frachtzentrum gerufen.

(Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild)

65 Einsatzkräfte sperren ein Krefelder Postzentrum ab und versorgen mehrere Verletzte. Grund dafür ist ein unbekanntes rotes Pulver, welches sich beim Entladen über die Schuhe von 150 Mitarbeitern ergießt. Nach einer Untersuchung gibt es jedoch Entwarnung.

Ein rotes Pulver in einem Krefelder Postfrachtzentrum hat einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Pulver wurde beim Entladen eines Mischcontainers in einer Halle freigesetzt, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehrere Mitarbeiter klagten in der Folge über Atemwegsreizungen. Eine Untersuchung des zunächst unbekannten Pulvers durch Feuerwehrspezialisten ergab jedoch, dass es sich um eine ungefährliche, intensiv rot färbende Substanz handelte.

Insgesamt kamen rund 150 Menschen über ihre Schuhe mit dem Pulver in Kontakt. "Für die Bevölkerung besteht keine weitere Gefährdung, teilte die Feuerwehr nach der Analyse des Stoffs mit. Die Krefelder Brandbekämpfer und der Rettungsdienst waren vorsorglich mit Spezialfahrzeugen und mehreren Rettungswagen zu dem Frachtzentrum ausgerückt.

Laut "Rheinischer Post" waren die Krefelder Feuerwehr und der Rettungsdienst gegen 5.33 Uhr mit Spezialfahrzeugen, zwei Notärzten und mehreren Rettungswagen zu dem Frachtzentrum ausgerückt. Insgesamt waren am Morgen 65 Einsatzkräfte vor Ort. "Drei Personen wurden ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Quelle: ntv.de, kst/jru/AFP