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Post an toten Vater im Himmel Royal Mail antwortet traurigem Jungen

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Den Brief schrieb der Siebenjährige an seinen verstorbenen Vater.

(Foto: Facebook/Teri Copland)

Der siebenjährige Jase Copland hat seinen Vater verloren, doch an dessen Geburtstag möchte er ihm einen Brief schreiben. Er bittet die britische Post, den Brief in den Himmel zu bringen. Die Reaktion der Royal Mail rührt nicht nur die Familie.

"Lieber Postbote, können Sie das zum Geburtstag meines Vaters in den Himmel bringen? Vielen Dank", schreibt Jase mit zackeliger Handschrift auf einen grauen Briefumschlag. Vier Jahre nachdem Jases Vater starb, möchte er ihm einen Geburtstagsgruß in den Himmel schicken. Wenige Wochen nachdem Jase und seine Mutter Teri den Brief zur Post gebracht haben, bekommen sie eine Antwort, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet.

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Es ist ein offizieller Brief der Royal Mail, der Post Großbritanniens. Sie nimmt sich der Bitte rührend an und antwortet: "Es ist keine einfache Aufgabe, Sternen und galaktischen Objekten auszuweichen, um sicherzugehen, dass deine Post auch wirklich ankommt." Außerdem schreibt Postmitarbeiter Sean Milligan, dass er weiß, wie wichtig der Brief für Jase sei. Er wolle ihm mitteilen, dass diese wichtige Post sicher im Himmel angekommen sei. Es ist eine kleine Geste, die bei der trauernden Familie große Emotionen auslöst.

"Ich kann nicht sagen, wie glücklich es meinen Sohn gemacht hat, diese Antwort zu lesen", erklärt die Mutter der "Sun". "Man könnte so einen Brief auch einfach ignorieren und keinen Aufwand betreiben. Aber hier hat sich jemand Mühe gegeben und etwas Liebevolles für einen kleinen Jungen getan, den er noch nie gesehen hat", freut sich Teri, die mit ihrem Sohn in Schottland lebt. Die Royal Mail habe ihren Glauben in die Menschlichkeit wiederhergestellt.

Mutter und Sohn sind so gerührt, dass sie den Antwortbrief bei Facebook teilen. Die Reaktionen sind durchweg positiv. Die Facebook-Nutzer kommentieren fleißig und loben das überaus sensible und menschliche Verhalten des Postmitarbeiters. Da heißt es "Gott schütze den Postboten" und "... welch eine empathische, tolle Geste".

Quelle: n-tv.de, sgu