Panorama

"Bahnschranke war geschlossen"Schulbus kollidiert mit Zug in Belgien - mehrere Tote

26.05.2026, 11:46 Uhr
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Berichten zufolge war der Schulbus mit neun Personen besetzt. (Foto: IMAGO/Belga)

In Belgien kommt es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem Schulbus. Bei der Kollision kommen mehrere Menschen ums Leben. Die Umstände des Unfalls geben Rätsel auf.

 Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. "Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder", erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot am Dienstag im Onlinedienst X. An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer.

Das Unglück ereignete sich um kurz nach 08.00 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei "extrem heftig" gewesen.

Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte. Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. Der Zug sei evakuiert worden, unter den Passagieren waren demnach keine Verletzten. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft", erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X.

"Es handelte sich um einen sehr heftigen Zusammenstoß mit schwerwiegenden Folgen", sagte Infrabel-Sprecher Thomas Baeken. Laut dem Betreiber des Schienennetzes waren die Ampeln am Bahnübergang zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes rot. Der Lokführer habe noch versuchte, abrupt zu bremsen. Die genauen Umstände des Unfalls werden untersucht. "Wir versuchen zu verstehen, wie das passieren konnte", sagte er. "Unsere Gedanken sind aber in erster Linie bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Quelle: ntv.de, mba/AFP

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