Panorama

Kollision mit LKW Sechs Kleinbus-Insassen bei Unfall in Italien getötet

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet.

Sechs Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)

Unweit von Venedig stoßen ein Kleinbus und ein Laster zusammen. Sechs Menschen verlieren ihr Leben. Noch sind die Hintergründe unklar.

Sechs Menschen sind bei einem Unfall auf der Autobahn 4 in Norditalien ums Leben gekommen. In der Region Venetien kollidierte ein Kleinbus mit einem Lastwagen. Bei den Opfern handelt es sich um den Fahrer und fünf Menschen mit Behinderung, die im Bus mitfuhren, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Demnach waren die Opfer vier Frauen und zwei Männer. Ein Mensch überlebte demnach schwer verletzt.

Laut der Zeitung "La Repubblica" saßen insgesamt sieben Menschen in dem Kleinbus. Bei dem Fahrer handele es sich um den ehemaligen Bürgermeister eines kleinen Ortes. Dieser hatte sich nach seiner Amtszeit verstärkt in einem Verein engagiert, der sich um Jugendliche mit Down Syndrom kümmert. Die Wucht des Aufpralls sei so heftig, dass der Kleinbus unter dem langsam fahrenden LKW eingeklemmt worden sei. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte dichter Verkehr auf der dreispurigen Autobahn.

Auf Fotos der Rettungskräfte war der völlig demolierte Kleinbus zu sehen, der unter das Ende des Lastwagens gequetscht worden war. Angaben zur Unfallursache liegen bislang nicht vor. Das Unglück ereignete sich am Nachmittag nahe der Stadt San Donà di Piave, nordöstlich von Venedig, wie die Feuerwehr twitterte.

Der Ort, aus dem die Insassen des Kleinbusses stammten, sagte dem Zeitungsbericht zufolge seine für den Abend geplanten Feiern zum 100. Jubiläum ab

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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