Tunnel praktischerweise schon daSpaziergänger vereitelt Gefängnisausbruch
Mehrere Monate graben Insassen des Gefängnisses von Korfu an einem Tunnel. Als die Gefangenen schließlich ausbrechen wollen, wird ihnen ausgerechnet die Route eines Spaziergängers mit seinem Hund zum Verhängnis.
Ein Spaziergänger und sein Hund haben auf der griechischen Ferieninsel Korfu Medienberichten zufolge einen Ausbruch mehrerer Gefangener vereitelt. Das Tier habe sein Herrchen bei einem Spaziergang in der Nähe des Gefängnisses auf Geräusche unter der Erdoberfläche aufmerksam gemacht, berichtete der Sender Skai.
Der Mann habe das Wachpersonal informiert, das daraufhin in einem Trakt eine Tunnelöffnung entdeckt habe. Der Tunnel war laut diesen Informationen mehr als 30 Meter lang. Die Gefangenen dürften mehrere Monate daran gearbeitet haben, hieß es. Nach Informationen des lokalen Nachrichtenportals "corfupress.com" machten sie sich dabei Teile eines unterirdischen Stollens zunutze, den Häftlinge im Jahr 1996 gegraben hatten.
Damals waren bei einem der größten Gefängnisausbrüche in der griechischen Geschichte etwa 120 Insassen aus der Haftanstalt entkommen. Die meisten von ihnen wurden innerhalb kurzer Zeit wieder festgenommen. Der von ihnen gegrabene Tunnel wurde aber offensichtlich nicht komplett zugeschüttet.