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Unwetter toben in den USA Tornados töten mehr als 20 Menschen

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Lee County gleicht einer Trümmerlandschaft.

(Foto: Uncredited/WKRG-TV/AP/dpa )

Der Zivilschutz warnt in Alabama vor gefährlichen Tornados. Als die Wirbelstürme über den US-Bundesstaat hinwegfegen, fordern sie dennoch Todesopfer, darunter mehrere Kinder. Einige Menschen werden noch vermisst.

Eine Serie von Wirbelstürmen hat im Südosten der USA mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Das sagte der Sheriff von Lee County im Bundesstaat Alabama, Jay Jones. "Leider wirkt es so, als wenn diese Zahl noch weiter steigen wird", sagte Jones dem örtlichen Sender WFSA 12. Unter den Todesopfern sind auch Kinder, hinzu kommen mehrere Schwerverletzte und Vermisste.

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Neben Alabama wurden auch Gebiete im benachbarten Georgia von den Tornados getroffen, die laut Nationalem Wetterdienst auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Kilometern pro Stunde kamen. Die Rede war von rund einem Dutzend Wirbelstürmen in beiden Bundesstaaten. Besonders hart traf es demnach die Gemeinde Beauregard, in der die Wirbelstürme schwere Schäden verursachten.

Der Zivilschutz von Lee County hatte zwar eine Warnung vor gefährlichen Tornados erlassen und die Bewohner der Gegend zu äußerster Vorsicht angehalten. Doch anscheinend wurden trotzdem nicht ausreichend Vorkehrungen getroffen.

Das von der Zerstörung betroffene Gebiet sei ziemlich groß, sagte Sheriff Jones dem Sender CNN. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und gesperrte Straßen mit Rettungsfahrzeugen.

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Retter können nicht zu Opfern vordringen

Laut dem Wetterdienst hatte der erste Tornado, der Lee County traf, einen Durchmesser von fast einem Kilometer. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigen zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und mit Trümmern übersäte Straßen. Nahe der Stadt Smiths Station stürzte ein Mobilfunkmast auf eine vierspurige Schnellstraße. In Tausenden Haushalten fiel der Strom aus.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Bergungsarbeiten und die Suche nach Opfern wurden jedoch durch die einbrechende Dunkelheit erschwert. Eingesetzt wurden laut Sheriff Jones auch Drohnen mit Wärmebildkameras.

Der Sender WFSA 12 zitierte den Rechtsmediziner von Lee County, Bill Harris, demzufolge die Retter zu einigen der betroffenen Ortschaften wegen der chaotischen Lage noch gar nicht durchdringen konnten. Einige Verletzte seien von Lastwagenfahrern aus der Gefahrenzone gebracht worden. "Das ist ein Tag der Zerstörung für Lee County", sagte Harris. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zu meinen Lebzeiten schon einmal eine solche Lage mit Massen an Opfern gehabt hätten."

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa

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