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Boot kentert auf See im Kongo Tote nach Schiffsunglück befürchtet

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Der Kivusee ist etwa fünf Mal so groß wie der Bodensee.

(Foto: picture alliance / Jürgen Bätz/d)

Auf dem Kivusee im Kongo verkehren zahlreiche Passagierboote. Viele von ihnen sind regelmäßig überladen. Bei schlechtem Wetter kentert nun eines der Boote. Die Behörden rechnen mit etlichen Toten. Der Präsident will die Verantwortlichen bestrafen.

Im Osten des Kongos hat sich ein schweres Schiffsunglück mit wahrscheinlich Dutzenden Toten ereignet. Rund 150 Menschen gelten nach dem Kentern eines Bootes auf dem Kivusee als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi auf Twitter mitteilte. Der Staatschef wolle sich in Kürze mit einigen Familien der Unglücksopfer treffen, erklärte sein Büro. Rund 40 Menschen konnten den Behörden zufolge gerettet werden, nachdem das Boot am späten Montagabend gekentert war.

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Schlechtes Wetter soll eine wichtige Rolle bei dem Unglück gespielt haben. Die genaue Unfallursache wird aber noch untersucht. Präsident Tshisekedi sprach den Angehörigen der Opfer über Twitter sein Beileid aus und kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Kivusee ist etwa fünf Mal so groß wie der Bodensee und trennt die Demokratische Republik Kongo von Ruanda. Auf dem See verkehren zahlreiche Passagierboote, die unter anderem die Großstadt Goma am Nordende mit der südlichen Stadt Bukavu verbinden.

Auf den einfachen Booten gibt es in der Regel keine Rettungswesten und viele Kongolesen können nicht schwimmen. Zudem sind die Schiffe häufig völlig überladen. Auf den Seen und Flüssen des zentralafrikanischen Riesenstaats kommt es daher immer wieder zu tödlichen Unglücken.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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