Panorama
Vulkan Turrialba im Zentrum von Costa Rica (Archivbild von November 2014)
Vulkan Turrialba im Zentrum von Costa Rica (Archivbild von November 2014)(Foto: REUTERS)
Freitag, 13. März 2015

Schwerster Ausbruch seit 20 Jahren: Turrialba stößt 1000-Meter-Aschewolke aus

Asche, die einen Kilometer in die Luft gespuckt wird - das ist beunruhigend. So geschehen in Costa Rica, wo der Vulkan Turrialba wieder aktiv ist. Vulkanologen rechnen mit weiteren Eruptionen. Auch Magmaaustritt ist möglich.

Der Vulkan Turrialba im Zentrum von Costa Rica hat eine ein Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen. Der Katastrophenschutz brachte eine Familie, die direkt am Krater wohnt, in Sicherheit. Die Zufahrten zum Nationalpark rund um den 3340 Meter hohen Berg wurden gesperrt. In den umliegenden Ortschaften ging Asche nieder.

Nach Angaben der Behörden wurde der internationale Flughafen der Hauptstadt San José geschlossen, der etwa 80 Kilometer vom Ort des Vulkans entfernt liegt. Die Flüge wurden wegen mangelnder Sicht gestrichen. Demnach erreichten die Aschewolken, die der Turrialba ausstieß, auch die Hauptstadt. Die Menschen in San José wurden aufgefordert, ihre Augen vor der Asche zu schützen.

Nach Medienberichten war es der heftigste Ausbruch seit 1996. Vulkanologen rechneten mit weiteren Eruptionen, wie die Zeitung "La Nación" berichtete. Möglich sei auch der Austritt von Magma. Genaue Prognosen seien allerdings schwierig.

Quelle: n-tv.de