Panorama

Dutzende Tote bei heftigem Regen Wassermassen überfluten Peking

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Das Wasser strömt in eine U-Bahnstation.

(Foto: REUTERS)

Bei den heftigsten Regenfällen in Peking seit 60 Jahren kommen mindestens 37 Menschen ums Leben. Nach den schweren Niederschlägen steht das Wasser in der chinesischen Hauptstadt in einigen Straßen einen Meter hoch. Nun machen sich die Einsatzkräfte daran, das Chaos zu beseitigen.

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Auch andere Regionen des Landes - hier die Stadt Neijiang - sind schwer betroffen.

(Foto: AP)

Die chinesische Hauptstadt Peking hat die heftigsten Regenfälle der vergangenen 60 Jahre erlebt. Bislang zählten die Behörden 37 Tote. Mehr als 30.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, nachdem es pausenlos geregnet hatte, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

In einigen Straßen stand das Wasser einen Meter hoch, 475 Flüge mussten gestrichen werden. Rund 80.000 Menschen hätten auf dem Internationalen Flughafen festgesessen. Die U-Bahn sei indes weitgehend störungsfrei gefahren. Staatsmedien zufolge könnte die Opferzahl noch steigen, da viele Menschen noch als vermisst galten, unter ihnen auch Rettungskräfte.

Unter den Toten war ein Polizist, der während eines Rettungseinsatzes von einem Stromschlag getötet wurde, als eine Stromleitung auf die Erde fiel. Eine Frau ertrank in ihrem Auto in einer Unterführung, in der das Wasser auf drei Meter Höhe anstieg. Andere Menschen starben, als Hausdächer einstürzten. Drei Menschen starben bei Erdrutschen in der Bergregion Fangshan bei Peking.

Nach dem Regen waren zahlreiche Einsatzkräfte in Peking unter blauem Himmel mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Für den Nordosten und Südwesten Chinas wurden weitere heftige Regenfälle vorhergesagt.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP

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