Panorama

Schweizer Tal gilt als "Mekka" Zwei Basejumper sterben an einem Tag

52414066.jpg

Das Lauterbrunnental ist wegen seiner steilen Felswände besonders beliebt unter Extremsportlern.

(Foto: picture alliance / dpa)

Beim Basejumping kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Besonders beliebt - und besonders gefährlich - ist das Schweizer Lauterbrunnental. Dort lassen gleich zwei Extremsportler innerhalb von 24 Stunden ihr Leben.

Im Schweizer "Mekka der Basejumper" sind innerhalb eines Tages zwei weitere Extremsportler beim Absprung von Felswänden ums Leben gekommen. Ein 30-jähriger Italiener und ein wahrscheinlich aus Großbritannien stammender 49-Jähriger seien im Lauterbrunnental in den Tod gestürzt, teilte die Polizei mit.

Die Männer seien von verschiedenen Felsen abgesprungen und aus noch ungeklärter Ursache - unabhängig voneinander - in instabile Fluglagen geraten. Beide seien an Felswände geprallt und dann in die Tiefe gestürzt. Die Gegend um Lauterbrunnen zieht aufgrund ihrer besonders hohen und steilen Felswände Basejumper aus zahlreichen Ländern an.

Weltweit sind seit Anfang der 80er Jahre, als der Extremsport aufkam, mehr als 260 Basejumper umgekommen, davon mehr als 40 im Lauterbrunnental. Basejumping - auch als Base oder Objektspringen bezeichnet - ist das Fallschirmspringen von festen Objekten.

In Lauterbrunnen ist vor allem das Abspringen mit Wingsuits (Flügelanzügen) populär. Sie ermöglichen einen teils mehr als 60 Sekunden langen vogelähnlichen Freiflug, ehe der Fallschirm geöffnet wird.

Quelle: n-tv.de, jgu/dpa

Mehr zum Thema