Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 03:42 Tanker vor Katar beschossen +++

31.03.2026, 00:01 Uhr

Vor der Küste des Golfstaats Katar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilt die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich war, ist unklar. In der vergangenen Nacht war im Persischen Golf ein riesiger kuwaitischer Öltanker im Hafen von Dubai unter iranischen Beschuss geraten.   

+++ 03:04 Trump kündigt wichtige Rede zum Iran-Krieg an +++

US-Präsident Donald Trump will sich in einer Ansprache zum Stand des Iran-Kriegs äußern. Er werde am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) in einer Rede an die Nation ein "wichtiges Update" zum Iran geben, teilte seine Sprecherin Karoline Leavitt mit. Kurz zuvor hatte Trump gesagt, die USA würden ihre Angriffe im Iran in zwei bis drei Wochen beendet haben.

+++ 02:17 Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an +++

Die israelische Luftwaffe führt in der Nacht erneut schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut aus. Es seien ein ranghoher Kommandeur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sowie ein weiterer Terrorist getroffen worden, teilt die israelische Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Bewohner berichten von lauten Explosionen und Bränden in der Nähe des internationalen Flughafens von Beirut. Die Hisbollah hatte zuvor erneut Raketen und Drohnen auf den Norden Israels gefeuert.

+++ 01:22 Israel: Fabrik für Irans Chemiewaffen-Entwicklung attackiert +++

Israels Armee hat nach eigenen Angaben im Iran einen Hauptlieferanten für die mutmaßliche Entwicklung von Chemiewaffen bombardiert. Das Werk habe sich als ziviles Unternehmen ausgegeben, aber dem Machtapparat chemische Substanzen, darunter Fentanyl, für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen geliefert, teilt die Armee mit. Unabhängig überprüfen lässt sich das derzeit nicht. Es ist nicht bekannt, ob der Iran zuletzt tatsächlich an der Entwicklung von Chemiewaffen für den militärischen Einsatz arbeitete. 

+++ 00:26 Trump: USA werden Iran "sehr bald" verlassen +++

US-Präsident Donald Trump kündigt einen baldigen Abzug der USA aus dem Iran an. "Wir werden sehr bald abziehen", sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. Der Abzug könne innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen. Es habe bereits einen Regimewechsel gegeben, erklärt Trump weiter. Möglicherweise könne vorher noch eine Vereinbarung getroffen werden. Der Iran müsse jedoch kein Abkommen schließen, damit die USA ihren Krieg beenden, fügt der Präsident hinzu. Auch im Sender NBC News hatte er zuvor von einem nahenden Rückzug gesprochen. "Wir machen das großartig", sagte Trump in einem Interview. "Und es geht zu Ende."

+++ 23:55 Länder im UN-Sicherheitsrat verurteilen Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon +++

Mehrere Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats verurteilen die tödlichen Zwischenfälle mit Blauhelmsoldaten im Libanon. Bei einer Sitzung in New York missbilligen unter anderem Frankreich, Großbritannien, China und Russland die Vorfälle, bei denen drei indonesische UN-Soldaten durch Explosionen getötet worden waren. Die Vereinten Nationen haben Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe zu den Explosionen herauszufinden. Am Sonntag wurde zunächst ein 28-jähriger Soldat bei der Explosion eines Geschosses in einer Stellung der UN-Friedenstruppen tödlich verletzt. Am Montag kamen zwei Soldaten im Alter von 33 und 26 bei einer Explosion ums Leben. 

+++ 23:08 USA warnen Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen +++

Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen. In einem Sicherheitshinweis teilt die US-Botschaft mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten. Iranischen staatlichen Medien zufolge wollen die Revolutionsgarden ab Mittwoch als Vergeltung für Attacken auf den Iran US-Firmen im Nahen Osten ins Visier nehmen.

+++ 22:19 Papst: Hoffentlich sucht Trump nach "Ausweg" aus Iran-Krieg +++

Papst Leo XIV. hat die Hoffnung geäußert, dass US-Präsident Donald Trump nach einem "Ausweg" aus dem Iran-Krieg sucht. "Hoffentlich sucht er nach einer Möglichkeit, das Ausmaß der Gewalt und der Bombardierungen zu verringern", fügt der Pontifex hinzu. "Mir wurde gesagt, dass Präsident Trump kürzlich erklärt hat, er würde den Krieg gern beenden." Ein Ende der Feindseligkeiten wäre ein "bedeutender Beitrag dazu, den entstehenden Hass abzubauen, der ständig zunimmt - im Nahen Osten und anderswo", erklärt Papst Leo. Der 70-Jährige ist das erste Oberhaupt der katholischen Kirche aus den USA.

+++ 21:44 Nordisrael unter massivem Beschuss der Hisbollah +++

Die libanesische Hisbollah feuert weiter Raketen und Drohnen auf Israel. In mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult. Betroffen ist auch die Küstenstadt Haifa. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldet mehrere Verletzte in Nordisrael, darunter ein Kind, das leicht verletzt sei.

+++ 21:22 Irans Präsident fordert "Garantien" bei Beendigung des Krieges +++

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat für den Fall einer Beendigung des Krieges "Garantien" verlangt. "Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden", sagt Peseschkian in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa. Dies gelte "unter der Bedingung", dass die "notwendigen Garantien" gegeben seien, "um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern". Dabei erwähnt Peseschkian auch finanzielle Entschädigungen.

+++ 20:42 Trump: Straße von Hormus öffnet sich nach Kriegsende "automatisch" +++

Die Straße von Hormus werde sich mit dem Abschluss der US-Kriegshandlungen "automatisch" wieder öffnen, behauptet Donald Trump in einem Interview mit der "New York Post". "Lasst die Länder, die die Straße nutzen - lasst sie loslegen und sie öffnen", sagt der US-Präsident. Angesprochen auf einen Bericht im "Wall Street Journal", wonach er den US-Militäreinsatz auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden könnte, sagt Trump, er mache sich keine Gedanken darüber. Sein Ziel sei gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen könne. "Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein", verspricht Trump.

+++ 20:26 Unicef: Mehr als 340 getötete Kinder seit Kriegsbeginn +++

Rund einen Monat nach Beginn des Iran-Krieges sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef in der Nahost-Region bereits mehr als 340 Kinder getötet und Tausende verletzt worden. Demnach starben im Iran 216 Kinder, im Libanon 124, in Israel 4 Kinder, in Kuwait kam ein Kind ums Leben. Verletzt wurden im Iran zudem mehr als 1700 Kinder, im Libanon mehr als 400, in Israel mehr als 850. Auch in Bahrain und Jordanien wurden Kinder verletzt, wie die Organisation mitteilt.

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