Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 02:50 Nach Trumps Seeblockade-Ankündigung: Ölpreise steigen +++

13.04.2026, 00:01 Uhr

Die Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran wieder gestiegen. In der Nacht lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni zur Eröffnung bei 102,50 US-Dollar. Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte in der Nacht zum Montag wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

+++ 01:47 Blatt: Trump erwägt begrenzte Militärschläge im Iran +++

US-Präsident Donald Trump und seine Berater erwägen einem Zeitungsbericht zufolge die Wiederaufnahme begrenzter Militärschläge im Iran. Diese Maßnahme sei zusätzlich zur US-Blockade der Straße von Hormus im Gespräch, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Damit solle der Stillstand bei den Friedensgesprächen überwunden werden.

+++ 00:51 US-Militär: Seeblockade der Straße von Hormus beginnt Montag +++

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll am Montag beginnen. Ab 10.00 Uhr US-Ostküstenzeit (16.00 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigt das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X an. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen durchgesetzt, heißt es weiter. Zugleich erläuterte Centcom, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, deren Ziel oder Startpunkt nicht ein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde.

+++ 00:17 Irans Marinechef nennt Trumps Blockade-Drohung für Straße von Hormus "lächerlich" +++

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus zu blockieren, ist vom Chef der iranischen Marine als "lächerlich" zurückgewiesen worden. Schahram Irani sagt nach Angaben des Staatsfernsehens: "Die Drohungen des US-Präsidenten, Iran auf See zu blockieren, sind lächerlich und absurd." Die iranische Marine "überwacht und kontrolliert alle Bewegungen der aggressiven US-Armee in der Region".

+++ 23:18 Nach Telefonat mit Putin: Irans Präsident gibt sich friedenswillig +++

Teheran ist iranischen Staatsmedien zufolge zu einem "ausgewogenen und fairen" Abkommen bereit, das dauerhaften Frieden und Sicherheit gewährleistet. Eine Einigung sei nicht in weiter Ferne, sollten die USA "in den Rahmen des Völkerrechts zurückkehren", sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian nach dem Bericht in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.

+++ 22:15 Iran veröffentlicht Video von Kommunikation mit US-Kriegsschiff +++

Das iranische Militär veröffentlicht ein Video, in dem der Vorfall mit einem US-Kriegsschiff vom Samstag gezeigt werden solle. Die USS Michael Murphy hatte nach US-Angaben die Straße von Hormus durchfahren. Das sollte der Vorbereitung der Minenräumung dienen, hieß es. Der Iran reagierte darauf und warnte das Schiff, seine Fahrt fortzusetzen, drohte sogar mit Beschuss. Diese Warnung habe das US-Militär aber nicht erhalten, erklärt ein Offizieller gegenüber Axios am Samstag, wie Korrespondent Barak Ravid auf X schreibt. Das nun veröffentlichte Video stellt die Situation anders dar. Dort ist zu hören, wie die Michael Murphy auf die Warnung des Irans reagiert. 

+++ 21:53 Iran meldet mehr als 3300 Tote seit Beginn des Krieges +++

Im Iran sind seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf das Land nach Behördenangaben mehr als 3300 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien knapp 500 Frauen, teilt die iranische Rechtsmedizin-Organisation mit, die zur Justiz des Landes gehört. Von unabhängiger Seite können die Angaben nicht überprüft werden. Es habe sich um 2875 männliche und 496 weibliche Opfer gehandelt. Angaben zu Kindern unter den Opfern werden nicht gesondert gemacht.

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