Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 03:32 Polen lässt wegen russischer Angriffe auf Ukraine Kampfjets aufsteigen +++
Als Reaktion auf die russischen Luftangriffe auf die Ukraine lässt Polen eigene Kampfjets aufsteigen. Zudem werden bodengestützte Luftabwehrsysteme und die Radaraufklärung in Bereitschaft versetzt, teilen die polnischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Die Maßnahmen sind den Angaben zufolge präventiver Natur. Sie dienen dem Schutz des eigenen Luftraums, insbesondere in den an die Ukraine grenzenden Gebieten.
+++ 02:31 Ukraine: Fünf Verletzte bei Angriff auf Kiew - Brand in historischem Kloster +++
Bei einem massiven russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurden nach Behördenangaben fünf Menschen verletzt. Wie der Leiter der Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mitteilt, geriet durch den Angriff das als historisches Wahrzeichen geltende Kiewer Höhlenkloster nach einem direkten Treffer in Brand. Zudem stehe ein Hochhaus in Flammen. Bürgermeister Witali Klitschko zufolge sind 140.000 Einwohner nach Beschädigungen an Oberleitungen derzeit ohne Strom. Trümmer abgeschossener Drohnen hätten weitere Häuser und Autos in Brand gesetzt. Die ukrainische Luftwaffe warnt vor anhaltenden Drohnenangriffen.
+++ 01:41 Russland beschießt Kiew mit Raketen +++
Die russische Armee hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen angegriffen. In der Innenstadt waren in der Nacht zum Montag knapp zwei Dutzend Explosionen mutmaßlich von der Flugabwehr zu hören, wie ein Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge gab es in drei Stadtteilen Einschläge. Es kam demnach zu Stromausfällen. Zudem seien Brände ausgebrochen. Über mögliche Opfer wurde vorerst nichts bekannt.
+++ 00:30 EU startet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau +++
Die EU beginnt am heutigen Montag am Rande eines Außenministertreffens in Luxemburg die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau. Im ersten Verhandlungsabschnitt geht es um das Justizsystem, den Grundwerteschutz und Sicherheit. Die Kandidatenländer müssen dabei unter anderem nachweisen, dass ihre Rechtssysteme, der Grenzschutz und die Polizei den EU-Standards entsprechen. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau waren eigentlich bereits im Juni 2024 formal begonnen worden. Ungarn blockierte jedoch die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts der EU mit der Ukraine durch ein Veto. Erst nach der Abwahl des russlandnahen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess.
+++ 23:21 Militärblog berichtet von russischem Vorrücken in Ostukraine +++
Der Militärblog Deepstate, der dem ukrainischen Militär nahesteht, macht an einem Frontabschnitt in der östlichen Region Donezk einen Fortschritt auf Seiten russischer Truppen aus. Diese seien in der Nähe der Stadt Pokrowsk vorgerückt.
+++ 22:05 Marinesoldaten wollen Russen von Fluss-Inseln vertrieben haben +++
In der südukrainischen Region Cherson trennt der Fluss Dnipro russische und ukrainische Truppen voneinander – immer wieder kämpfen sie auch um Inseln in dem Flussgebiet mit mehreren Mündungsarmen. Laut dem Nachrichtenportal Ukrajinska Prawda berichtet ein ukrainischer Marine-Kommandeur von einem Erfolg. Die Marinesoldaten hätten die russischen Besatzer von einem Teil der Inseln vertrieben, die zwischen den Städten Cherson und Oleschky liegen, sagt er demnach dem ukrainischen Dienst von Radio Free Europe/Radio Liberty. Auch sei es den ukrainischen Streitkräften gelungen, russische Soldaten aus der Stadt Oleschky auf der anderen Seite des Flussgebiets zurückzudrängen. Die Infanterie habe die Nachschubwege der Russen abgeschnitten, erklärt der Kommandeur. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ 21:28 Junger Mann erliegt Verletzungen knapp zwei Wochen nach russischem Angriff +++
Ein 22-jähriger Mann ist im Krankenhaus gestorben, nachdem er am 2. Juni bei einem russischen Angriff auf Dnipro verletzt worden war. Das gibt der Gouverneur der ukrainischen Region Dnipropetrowsk bekannt. Die Ärzte hätten bis zuletzt um sein Leben gekämpft, schreibt er. Insgesamt starben 17 Menschen infolge des Angriffs auf die Großstadt. Dort war ein vierstöckiges Wohngebäude nach Beschuss eingestürzt.
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