Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 03:38 Trump ruft zur Wahl von Orban auf +++
US-Präsident Donald Trump mischt sich erneut in den ungarischen Wahlkampf ein und wirbt für Regierungschef Viktor Orban. "GEHT RAUS UND WÄHLT VIKTOR ORBAN", schreibt Trump mit Blick auf die Wahl am Sonntag auf Truth Social. Orban sei ein "wahrer Freund, Kämpfer und GEWINNER". Er stehe voll und ganz hinter ihm. Der Rechtspopulist Orban ist ein Verbündeter Trumps. uffallend ist auch seine Nähe zum russischen Präsidenten Putin, dessen Narrative er in den von ihm kontrollierten Medien verbreiten lässt. Umfragen zufolge droht ihm am Sonntag eine Niederlage.
+++ 01:01 Insider: Putins Sondergesandter redet in den USA über wirtschaftliche Zusammenarbeit +++
Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Putin, Kirill Dmitrijew, hält sich Insidern zufolge derzeit zu Gesprächen mit der US-Regierung in den USA auf. Dabei gehe es um ein Friedensabkommen für die Ukraine sowie die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder, sagen mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Ein weiteres Thema dürfte die mögliche Verlängerung von US-Ausnahmeregelungen für russische Ölexporte sein, die am 11. April auslaufen. Die USA haben wegen der durch den Iran-Krieg ausgelösten Turbulenzen an den Energiemärkten eine 30-tägige Frist gewährt, um auf See befindliches russisches Öl trotz Sanktionen zu kaufen.
+++ 23:37 Selenskyj stimmt Feuerpause über Ostern zu +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj stimmt der vom russischen Präsidenten Putin angekündigten Feuerpause anlässlich der Osterfeiertage der russisch-orthodoxen Kirche zu. "Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass wir zu gegenseitigen Schritten bereit sind", schreibt Selenskyj auf Telegram. Man habe eine Waffenruhe über die Feiertage vorgeschlagen und werde entsprechend handeln. Zuvor hatte der Kreml seinen Truppen eine 32-stündige Feuerpause befohlen. Die Menschen bräuchten ein Osterfest ohne Bedrohungen, erklärt Selenskyj weiter. Russland habe zudem die Chance, auch nach Ostern auf Angriffe zu verzichten.
+++ 22:12 Selenskyjs Büroleiter: Verbündete wollen, dass wir russische Ölterminals nicht zerstören +++
Verbündete hätten die Ukraine gebeten, russische Ölterminals unbeschadet zu lassen. Dies berichtet Kyrylo Budanow, der Leiter des ukrainischen Präsidialamts, auf einer Pressekonferenz. Auf die Frage, ob es stimme, dass Partner die ukrainischen Behörden gebeten hätten, russische Ölterminals nicht zu zerstören, antwortet er: "Ich kann nur allgemein sagen: Ja, das gibt es. Warum ist das so? Als intelligenter Mensch können Sie das verstehen - es ist eine Frage der Preisbildung. Aber wir haben unseren eigenen Krieg." Budanow ergänzt, dass die Ukraine während des gesamten Krieges mit solchen Forderungen konfrontiert war. Welche Verbündeten er meint, sagt er dagegen nicht. Durch zahlreiche Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien sank die Förderung teils deutlich, weil Anlagen über längere Zeit stillstanden.
+++ 21:31 Putin kündigt für orthodoxe Ostern Feuerpause in der Ukraine an +++
Der russische Präsident Wladimir Putin kündigt eine Feuerpause in der Ukraine für die orthodoxen Ostertage an. "Auf Beschluss des Oberbefehlshabers ... W. W. Putin wird im Zusammenhang mit dem bevorstehenden orthodoxen Osterfest ein Waffenstillstand vom 11. April, 16 Uhr, bis zum Ende des Tages am 12. April 2026 verkündet", erklärt der Kreml in einer Mitteilung.
+++ 21:20 Nachschub für Kiews Flugabwehr: Schweden sendet Tridon Mk2 +++
Schweden wird die Ukraine mit modernen Tridon Mk2-Flugabwehrsystemen beliefern, teilt das ukrainische Verteidigungsministerium auf seiner Website mit. "Schweden wird 400 Millionen Euro für die Beschaffung dieser Systeme bereitstellen, was fast einem Drittel des im Februar angekündigten neuen Militärhilfepakets in Höhe von 1,2 Milliarden Euro entspricht", heißt es dort. Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich beim Tridon Mk2 um ein mobiles Mittelstrecken-Flugabwehrsystem, das erstmals 2024 eingeführt wurde. Es kann bei allen Wetterbedingungen sowie bei Tag und Nacht eingesetzt werden. Einer seiner Vorteile sind die relativ geringen Kosten pro Schuss. Das System ist mit einer automatischen 40-mm-Kanone vom Typ Bofors 40 Mk4 ausgestattet, die Ziele in Entfernungen von bis zu 12 Kilometern bekämpfen kann und eine Feuerrate von bis zu 300 Schuss pro Minute aufweist.
+++ 20:57 Zwei Verletzte bei russischen Angriffen auf Dnipropetrowsk +++
Russische Streitkräfte haben die Region Dnipropetrowsk knapp 60 Mal mit Artillerie und Drohnen angegriffen, schreibt Gouverneur Oleksandr Hanzha. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Zum einen wird 66-jährige Frau verletzt, zum anderen ein 17-jähriger Junge. Beide befinden sich im Krankenhaus, so Hanzha auf Telegram.
+++ 20:23 Ukraine zeigt Drohnenangriff auf Tornado-Raketensystem +++
Ukrainische Einheiten sollen im Grenzgebiet bei Belgorod ein russisches Tornado-Raketensystem ausgeschaltet haben. Ein Video zeigt, wie Drohnen den Werfer am Waldrand lokalisieren, ins Visier nehmen und anschließend gezielt attackieren.
+++ 19:57 Russland den Rücken gekehrt: Moldau verlässt die GUS +++
Die moldauische Präsidentin Maia Sandu unterzeichnet Gesetze zum Austritt aus der von Russland geführten Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), wie das moldauische Medienunternehmen Newsmaker berichtet. Das Gesetz tritt laut Newsmaker ab sofort in Kraft. Dieser Schritt ist Teil der Bemühungen Moldaus, sich aus dem Einflussbereich Russlands zu lösen und der Europäischen Union beizutreten. Moldau erhielt 2022 den EU-Kandidatenstatus und nahm 2024 offiziell Beitrittsverhandlungen auf. Die 1991 gegründete Gemeinschaft Unabhängiger Staaten umfasst Russland, Belarus, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan. Turkmenistan ist assoziiertes Mitglied. Georgien trat aus der GUS aus, als Russland 2008 in das Land einmarschierte. Die Ukraine hat den GUS-Vertrag nie ratifiziert, war jedoch de facto Mitglied, bis Russland 2014 seine Invasion auf der Krim und im Donbass startete. Kiew zog sich zwischen 2014 und 2018 schrittweise aus dem Bündnis zurück.
+++ 19:26 Wie Transport-Drohnen eine russische Brücke sprengten +++
Der Vorfall ist längst bekannt, doch erst jetzt wird die Methode klar: Ukrainische Einheiten nutzten 2025 spezielle Drohnen, um Sprengstoff unter einer russischen Brücke zu platzieren. Ein koordinierter Angriff führte schließlich zum Einsturz der Konstruktion.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.