Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 18:50 US-Militär: Gefecht in Straße von Hormus - sechs iranische Boote zerstört +++

04.05.2026, 18:55 Uhr

Das US-Militär hat nach Angaben des Zentralkommandos (Centcom) sechs iranische Boote in der Straße von Hormus zerstört. Zuvor soll der Iran "mehrere Marschflugkörper und Drohnen" auf Schiffe der US-Marine und Handelsschiffe abgefeuert haben, die von der Navy begleitet wurden. Laut Centcom-Kommandeur Brad Cooper wurden die iranischen Boote von US-Hubschraubern der Typen Apache und Seahawk angegriffen. Er rate den iranischen Streitkräften "dringend", sich von US-Militäranlagen fernzuhalten, sagt Cooper vor Journalisten. Die US-Seeblockade, die Schiffe an der Fahrt in den oder aus dem Iran hindert, bleibe in Kraft und übertreffe die Erwartungen.

+++ 18:30 Südkorea prüft Berichte über Angriff auf Schiff in Straße von Hormus +++

Südkorea prüft der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge Geheimdienstinformationen, wonach ein unter südkoreanischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus angegriffen worden sei. Ein Sprecher der südkoreanischen Reederei HMM teilt der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass im Maschinenraum eines ihrer Frachter ein Brand ausgebrochen sei. Die Ursache des Brandes werde noch untersucht. Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldet einen mutmaßlich ähnlichen Vorfall 67 Kilometer nördlich von Dubai. Zudem berichtet die UKMTO von einem weiteren brennenden Schiff 26 Kilometer westlich des Hafens Mina Sakr in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

+++ 17:51 Emirate: Großbrand nach iranischem Drohnenangriff +++

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.

+++ 17:38 Vereinigte Arabische Emirate meldet Raketenabschüsse +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach eigenen Angaben mehrere Raketen abgeschossen. Vier Raketen aus dem Iran seien in Richtung des Landes gesichtet worden, teilt das Verteidigungsministerium auf X mit. Drei Flugkörper seien über den Hoheitsgewässern des Landes abgefangen worden, ein weiterer sei ins Meer gestürzt. In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Es ist die erste Warnung des Golfstaates seit dem 8. April, als eine zwischen den USA und Iran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe begann, die von US-Präsident Donald Trump einseitig verlängert wurde.

+++ 16:52 Iran definiert neue Kontrollzone in der Straße von Hormus +++

Die iranischen Streitkräfte definieren in der Straße von Hormus eine neue Kontrollzone. Die mit den mächtigen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlicht dazu auf Telegram eine Karte, die den Bereich ausweist. Sie reicht demnach von der iranischen Insel Gheschm südlich im Persischen Golf bis nach Umm al-Kaiwain an die Nordwestküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Weiter östlich im Golf von Oman definiert die iranische Marine das Kontrollgebiet vom iranischen Küstenort Kuh-e Mobarak südlich bis zur emiratischen Hafenstadt Fudschaira.

+++ 16:16 Crew eines iranischen Frachters in Pakistan eingetroffen +++

Die Crew eines von US-Streitkräften festgesetzten iranischen Containerschiffs ist in Pakistan angekommen. Die 22 Crewmitglieder seien am Sonntagabend nach Pakistan geflogen worden, heißt es in einer Stellungnahme des pakistanischen Außenministeriums. Sie sollen heute iranischen Behörden übergeben werden. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim bestätigt, dass 15 Crewmitglieder über den Landweg von Pakistan in den Iran zurückgekehrt seien. Über das Verbleiben der restlichen sieben Seeleute ist aktuell nichts bekannt. Die "Touska" war vor gut zwei Wochen von US-Streitkräften im Rahmen der Seeblockade festgesetzt worden.

+++ 15:33 Washington: US-Zerstörer haben Straße von Hormus durchfahren +++

Das US-Militär ist nach eigenen Angaben mit zwei Lenkwaffenzerstörern durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf eingefahren, um die iranische Blockade der Meerenge zu brechen. Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe Straße passiert, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. "Die amerikanischen Streitkräfte unterstützen aktiv die Bemühungen, die Durchfahrt für die Handelsschifffahrt wiederherzustellen", heißt es in der Mitteilung. Der Einsatz erhöht die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran in der strategisch wichtigen Meerenge. Zuvor hat die Regierung in Teheran noch erklärt, sie habe ein US-Kriegsschiff an der Einfahrt in den Golf gehindert. (Siehe Eintrag von 15.05 Uhr.)

+++ 15:05 Iranischer Insider: Haben US-Kriegsschiff zur Umkehr gezwungen +++

Der Iran hat nach Angaben eines Insiders zufolge ein US-Kriegsschiff an der Einfahrt in die Straße von Hormus zur Umkehr gezwungen. Der ranghohe iranische Insider sagt der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran habe einen Warnschuss abgegeben. Es sei unklar, ob das Kriegsschiff beschädigt worden sei. Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars meldet, zwei Raketen hätten das Schiff nahe dem Hafen von Dschask an der südlichen Einfahrt der Meerenge getroffen. Das US-Zentralkommando (Centcom) dementiert die Berichte, dass ein Kriegsschiff getroffen worden sei.

+++ 14:40 Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen mit USA auf +++

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert die Führung in Teheran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Dies habe er dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in einem Telefonat am Sonntag deutlich gemacht, sagt Wadephul in Athen. Der Iran müsse zugleich erkennen lassen, dass das Land auf eine nukleare Bewaffnung verzichten werde. "Hier unterstützt Deutschland vollständig die amerikanische Verhandlungsposition." Es gebe zudem keine Berechtigung, dass der Iran die Straße von Hormus blockiere, betont Wadephul. Er setze daher weiter auf den "Verhandlungspfad, der vom Iran jetzt aber auch beschritten werden muss".

+++ 13:58 VAE: Iran feuert Drohnen auf Adnoc-Öltanker +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) werfen dem Iran vor, in der Straße von Hormus zwei Kamikazedrohnen auf einen Tanker der Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) gefeuert zu haben. "Das Angreifen von Handelsschiffen und die Nutzung der Straße von Hormus als Mittel zur wirtschaftlichen Nötigung oder Erpressung stellen Akte der Piraterie dar", erklärte das Außenministerium der Emirate mit. Es habe keine Verletzten gegeben.

+++ 13:29 Vorwurf der Spionage: Iran richtet fünf Männer hin +++

Der Iran hat fünf Männer mit dem Tode bestraft, die vertrauliche Informationen an Israel weitergegeben haben sollen. Drei Männer seien am frühen Morgen im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Januar hingerichtet worden, berichtet die mit der iranischen Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. Den Männern wurde demnach vorgeworfen, in der Stadt Maschad im Nordosten des Landes an Protesten teilgenommen und an einer Verschwörung mit Verbindungen zu Israel beteiligt gewesen zu sein. Am Samstag wurden zudem zwei Männer hingerichtet, die wegen Spionage für Israel zum Tode verurteilt worden waren.

+++ 12:50 USA: Kein Kriegsschiff von iranischen Raketen getroffen +++

Das für die Region zuständige US-Zentralkommando Centcom bestreitet, dass Schiffe der US-Marine von iranischen Raketen getroffen wurden. Das teilt das Regionalkommando auf X mit. Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Vertreter berichtet, dass kein US-Kriegsschiff an der Straße von Hormus von iranischen Raketen getroffen wurde.

+++ 12:27 Iran: US-Fregatte mit Raketen beschossen +++

Der Iran will US-Verbände an der Einfahrt in die Straße von Hormus gehindert haben. Durch Warnungen seien "feindliche Zerstörer" an der Einfahrt gehindert worden, wie Sky News und Al-Dschasira unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars berichten. Demnach wurde eine US-Fregatte in der Nähe der Insel Dschask durch zwei Raketen getroffen, nachdem es die Warnungen ignoriert habe. Anschließend soll sich die Fregatte aus dem Gebiet zurückgezogen haben. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden. Von US-gibt es keine Stellungnahme zum möglichen Beschuss. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor eine heute beginnende Initiative der US-Streitkräfte angekündigt, um Handelsschiffen zu helfen, die in der Straße von Hormus feststecken.

+++ 11:35 Maritim-Experte zu Hormus: "Wir werden bereits angegriffen" +++

Rund 2000 große und Hunderte weitere kleine Handelsschiffe sitzen nach wie vor in der Straße von Hormus fest, die USA versprechen jetzt Hilfe. Doch auch ein Geleit durch die Meerenge wird keine vollständige Sicherheit bieten. Warum das so ist, erklärt Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit. 

+++ 11:05 Rutte beschwichtigt: Europäer haben Trumps Botschaft verstanden +++

Angesichts der Unstimmigkeiten zwischen einigen europäischen Staaten und US-Präsident Donald Trump mit Blick auf den Iran-Krieg versucht Nato-Generalsekretär Mark Rutte, die Wogen zu glätten. Die Europäer hätten Trumps Botschaft verstanden und sorgten dafür, dass Abkommen zur Nutzung von Militärstützpunkten umgesetzt würden, sagt Rutte. Trump wirft einigen Nato-Staaten vor, die USA im Iran-Krieg nicht ausreichend zu unterstützen. So hatte Spanien den USA die Nutzung von Stützpunkten im Land für Einsätze im Iran untersagt.

+++ 10:29 USA übergeben Besatzung von iranischem Frachter an Pakistan +++

22 Besatzungsmitglieder eines vor einem Monat festgesetzten Containerschiffs aus dem Iran sind wieder frei. Wie das pakistanische Außenministerium in Islamabad mitteilt, hat das US-Militär die Männer den pakistanischen Behörden übergeben. Sie sollen im Laufe des Tages an iranische Behörden übergeben werden. Es handele sich um eine "vertrauensbildende Maßnahme". Das Schiff solle nach notwendigen Reparaturen ebenfalls in pakistanische Hoheitsgewässer verlegt und seinen iranischen Eignern zurückgegeben werden. Das US-Militär hatte die unter iranischer Flagge fahrende "Touska" im April vor der Küste des iranischen Hafens Tschahbahar im Golf von Oman geentert.

+++ 09:37 Kreise: Teheran lockert Bedingungen für Gespräche +++

Der Iran bietet den USA offenbar einen neuen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts an. Demnach geht Teheran einen Schritt auf die USA zu, indem es anbietet, die Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus zu erörtern, wie Personen sagen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. In den wesentlichen Fragen wie der Öffnung der Straße von Hormus allgemein oder auch dem iranischen Atomprogramm sollen die Positionen beider Seiten jedoch weiterhin weit auseinander liegen. Dies deutet darauf hin, dass die Verhandlungen weiterhin schwierig verlaufen werden. "Sie wollen einen Deal, aber ich bin damit nicht zufrieden", sagte zuletzt auch US-Präsident Donald Trump zu Reportern. "Wir werden sehen, was passiert." . 

+++ 08:59 Macron fordert "abgestimmte" Öffnung der Straße von Hormus +++

Vor dem Hintergrund des angekündigten US-Marineeinsatzes in der Straße von Hormus drängt der französische Präsident Emmanuel Macron auf ein "abgestimmtes" Vorgehen der USA und des Iran bei der Öffnung der Meerenge. Macron kritisierte bei seiner Ankunft zum Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Eriwan den "unklaren" Rahmen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Militäraktion. Trump hatte am Sonntag erklärte, die US-Marine werde am Montag damit beginnen, in der seit Wochen weitgehend blockierten Straße von Hormus festsitzende Schiffe heraus zu "geleiten". Teheran warnte derweil, dass jegliche Einmischung der USA in der Meerenge als ein Verstoß gegen die Waffenruhe angesehen werden würde.

+++ 08:45 Iran droht US-Streitkräften bei Einfahrt in Straße von Hormus mit Angriffen +++

Die iranische Armee warnt die US-Streitkräfte davor, in die Straße von Hormus einzufahren. "Jede ausländische Streitkraft und besonders das aggressive US-Militär" werde angegriffen, wenn sie beabsichtige, sich der Meerenge zu nähern oder in sie einzufahren, ließ Ali Abdollahi vom iranischen Zentralkommando im staatlichen iranischen Sender Irib erklären. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die US-Marine wolle am Montag damit beginnen, in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe heraus zu "geleiten".

+++ 08:26 Israel ruft zur Evakuierung vier libanesischer Dörfer auf +++

Israel ruft die Bewohner mehrerer libanesischer Dörfer auf, ihre Häuser zu verlassen. Betroffen sind nach Angaben des Sprechers des israelischen Verteidigungsministeriums für arabische Medien die Dörfer Kana, Dibal (Bezirk Tyre), Qaaqaiya al-Jisr und Sarafand. "Zur Wahrung Ihrer Sicherheit werden Sie aufgefordert, sich mindestens 1000 Meter von den Dörfern und Städten in offenes Gelände zu begeben", schreibt er auf X. "Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben nicht vor, Ihnen zu schaden. Angesichts der Verletzung der Waffenstillstandsvereinbarung durch die terroristische Organisation Hisbollah sehen sich die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte allerdings gezwungen, energisch gegen sie vorzugehen." 

+++ 07:41 Israel bombardiert Städte im Südlibanon +++

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet, dass israelische Streitkräfte die Städte Khiam und Qantara bombardiert haben. Demzufolge kreisten israelische Drohnen von Sonntagabend bis zum frühen Morgen ununterbrochen über dem Südlibanon. Nach Angaben der staatlichen Agentur warfen israelische Streitkräfte in der Nacht auch Leuchtraketen über Braachit ab und beschossen die Außenbezirke der Städte Safad El Battikh, Yater, Majdel Selm und Chaitiyeh.

+++ 06:48 Seeschifffahrtsbehörde: Crew von beschossenem Tanker in Sicherheit +++

Die Besatzung des Tankers, der am Sonntag in der Straße von Hormus von einem Geschoss getroffen wurde, befindet sich in Sicherheit. Das meldet die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO. Demnach befindet sich das festsitzende Schiff derzeit vor der Nordspitze der Halbinsel Musandam. Die Halbinsel gehört zum Oman. Der Angriff wurde am Sonntag gemeldet, bevor US- Präsident Donald Trump bekanntgab, dass US-Truppen festsitzenden Schiffen dabei helfen werden, die Straße von Hormus zu durchqueren.

+++ 06:06 Medien: USA planen keine Eskorten bei Hilfseinsatz für Handelsschiffe +++

Einem Medienbericht zufolge sieht der neue US-Einsatz in der Straße von Hormus nicht zwingend vor, dass US-Kriegsschiffe Handelsschiffe direkt eskortieren. Das berichtet der Reporter Barak Ravid vom US-Nachrichtenportal Axios auf X. Die Schiffe der US-Marine würden sich jedoch "in der Nähe" aufhalten. Damit soll im Bedarfsfall verhindert werden, dass das iranische Militär Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Meerenge angreift.

+++ 05:10 Deutsches Minenjagdboot startet in Richtung Mittelmeer +++

Mit Blick auf einen möglichen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus läuft das Minenjagdboot "Fulda" der deutschen Marine heute um 14 Uhr vom Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer aus. Die Verlegung dient nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums der Vorausstationierung. Ein Einsatz in der Straße von Hormus setzt ein Mandat des Bundestags voraus. Sollten die Parlamentarier grünes Licht geben, wäre das Schiff somit bereits näher am Einsatzort.

+++ 04:09 "Weiter blank": Grüne kritisieren Vorausstationierung von Minenjagdboot +++

Die Grünen-Politikerin Sara Nanni kritisiert die Vorausstationierung eines deutschen Minenjagdbootes scharf. Die Bundesregierung verspricht den USA Hilfe in Nahost, ohne einen Plan zu haben, sagt sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Bundesregierung wisse nicht genau, was die Bundeswehr dort im Ernstfall sicher leisten könne. "Da ist die Regierung weiter blank - ein überzeugender Vorschlag liegt uns nicht vor".

+++ 02:36 Tanker vor Küste der Emirate von Geschossen getroffen +++

Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldet einen Zwischenfall 78 Seemeilen nördlich von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein Tanker sei während der Durchreise von unbekannten Geschossen getroffen worden, teilt die Behörde mit. Die gesamte Besatzung sei in Sicherheit.

+++ 02:05 Strack-Zimmermann: Trump will Merz mit Truppenabzug "den Mittelfinger zeigen" +++

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, rät dazu, die jüngsten Entscheidungen aus Washington ernst zu nehmen. Die Ankündigungen seien schon allein "deswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht militärisch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Präsidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz - einfach ausgedrückt - den Mittelfinger zu zeigen", sagt Strack-Zimmermann dem "Spiegel".

+++ 01:39 Iran wertet US-Einsatz in Straße von Hormus als Waffenruhe-Verstoß +++

Nach der Ankündigung eines US-Einsatzes zum Geleitschutz für in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe hat ein ranghoher iranischer Vertreter vor einer Einmischung der USA in der Meerenge gewarnt. "Jede amerikanische Einmischung in die neuen Seeverkehrsregelungen in der Straße von Hormus wird als Verstoß gegen die Waffenruhe angesehen", erklärt der Vorsitzende des iranischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Ebrahim Asisi, bei X.

+++ 23:43 Iranische Führung prüft US-Antwort zu neuem Friedensvorschlag +++

Der Iran hat nach eigenen Angaben eine offizielle Antwort aus Washington auf seinen jüngsten Friedensplan erhalten. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Sonntag, die Rückmeldung zu dem 14-Punkte-Plan sei über Pakistan übermittelt worden und werde nun geprüft. US-Präsident Donald Trump hatte jedoch bereits am Samstag erklärt, er könne sich nicht vorstellen, dass der iranische Vorschlag akzeptabel sei.

+++ 22:07 Demokrat: Neue Luftangriffe im Iran brächten keinen Durchbruch +++

Der führende Demokrat im Streitkräfteausschuss des US-Senats, Jack Reed, hält eine mögliche Wiederaufnahme von Luftangriffen im Iran für nicht zielführend. Er glaube nicht, dass das die Entschlossenheit der Iraner brechen würde, weiter durchzuhalten, sagt Reed dem Sender ABC News. "Und ein Grund dafür ist, dass es für sie um ihre Existenz geht." Er gehe davon aus, dass die Iraner nach den Angriffen auf ihre Führung und den scharfen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump für sich nur eine Option sähen: "weiterkämpfen". Reed plädiert vor diesem Hintergrund dafür, dass die USA Verhandlungen ernsthaft angehen müssten. "Ich glaube nicht, dass der Präsident einen Plan hat", kritisiert Reed Trumps Vorgehen im Iran. Er denke, dass der US-Präsident impulsiv handele und von Tag zu Tag entscheide, je nachdem, wie er sich gerade fühle.

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