Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 03:48 Gouverneur auf Krim: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Zug +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Zug auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurde nach russischen Angaben ein Mensch getötet. Der Assistent des Lokführers sei ums Leben gekommen und der Lokführer sei verletzt worden, teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow auf Telegram mit. Die Passagiere des Zuges, der zwischen Moskau und Simferopol verkehrt, blieben unversehrt. Zudem heulten in der russischen Hafenstadt Noworossijsk am Schwarzen Meer örtlichen Behörden zufolge die Luftalarmsirenen wegen möglicher Drohnenangriffe.
+++ 02:22 Ukrainische Armee: Brücke zwischen Krim und Südukraine bei Drohnenangriff beschädigt +++
Eine Brücke in der Nähe des Dorfes Tschonhar, die die besetzte Krim mit von Russland kontrollierten Teilen der Südukraine verbindet, wurde in der Nacht zum Sonntag bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt. Das ukrainische Militär bestätigt die Operation und veröffentlicht Videomaterial dazu. Zuvor hatte Wolodymyr Saldo, der von Russland eingesetzte Chef des besetzten Teils des Gebiets Cherson, gemeldet, die Brücke sei durch ukrainische Drohnen beschädigt worden. Der gemeldete Angriff erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Ukraine ihre Bemühungen verstärkt, die russischen Logistikrouten zu unterbrechen, die die besetzte Krim und die Fronttruppen in der Südukraine versorgen, schreibt der "Kyiv Independent".
+++ 01:09 Xi besucht Nordkorea - Peking will Pjöngjang enger an sich binden +++
Chinas Präsident Xi Jinping reist zur Stärkung der bilateralen Beziehungen nach Nordkorea und hat zum Auftakt den gemeinsamen Kampf gegen Hegemonie angekündigt. Es ist Xis erste Reise in das Nachbarland seit fast sieben Jahren. Es sei die unerschütterliche Politik der Volksrepublik, die Bande in allen Bereichen auszubauen, um eine faire Weltordnung zu wahren, schreibt Xi in einem Gastbeitrag in der nordkoreanischen Staatszeitung "Rodong Sinmun". Die Regierung in Peking bemüht sich, Pjöngjang wieder enger an sich zu binden. Der Austausch zwischen beiden Staaten war während der Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen. In der Folge hatte Kim die Beziehungen zu Moskau ausgebaut. Nordkorea unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine mit Waffenlieferungen und Soldaten.
+++ 23:43 Europäer und Ukraine legen Fünf-Punkte-Plan für Friedensgespräche vor +++
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Ukraine haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen über ein Ende des Krieges aufgerufen. Daran sollten auch die USA und Europa "aktiv" beteiligt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron, Premierminister Keir Starmer und Präsident Wolodymyr Selenskyj nach ihrem Treffen in London veröffentlichten.
+++ 23:02 Prowestliche Regierung liegt bei Wahl in Armenien vorn +++
Bei der als Richtungswahl geltenden Abstimmung in der Südkaukasusrepublik Armenien liegt ersten Hochrechnungen nach die prowestliche Regierung von Nikol Paschinjan vorn. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission stimmten nach den ersten Zahlen 57 Prozent der Armenier für die Partei Zivilvertrag des Regierungschefs. Stärkste oppositionelle Kraft wurde die prorussische Partei Starkes Armenien mit 21 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 59 Prozent deutlich höher als bei der vorangegangenen Parlamentswahl 2021. Ausgezählt wurden bisher 110 von insgesamt etwa 2000 Wahllokalen. Die Abstimmung war von massiven Spannungen mit Russland geprägt. Moskau hatte wegen der von Eriwan betriebenen Annäherung an die EU vor der Wahl Einfuhrverbote für armenische Produkte verhängt und mit der Kündigung eines günstigen Gasliefervertrags gedroht.
+++ 21:49 Nachricht an Putin: Selenskyj nutzte Oligarch Abramowitsch als Boten +++
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch gebeten, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Wiederaufnahme bilateraler Friedensgespräche zu sprechen. Das berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Selenskyj bestätigte später das Treffen mit Abramowitsch während eines Interviews mit Sky News. Selenskyj sagte, er habe Abramowitsch gebeten, Putin mitzuteilen, dass die Ukraine den Donbass niemals aufgeben werde. Er habe ihn außerdem gebeten, Putin zu sagen, dass er bereit sei, sich direkt mit ihm in einer Stadt außerhalb Russlands oder Weißrusslands zu treffen. "Ich sagte, Sie können einen beliebigen Zeitpunkt ab morgen wählen, Sie können einen beliebigen Tag und ein beliebiges Format wählen", sagte Selenskyj.
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