Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 04:45 Aufrüsten gegen Putin: Hofreiter für Aussetzen der Schuldenbremse +++

Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter warnt angesichts der Blockade der Ukraine-Hilfen im US-Kongress die Bundesregierung davor, an der Schuldenbremse festzuhalten. "Wir müssen jetzt schnell deutlich mehr investieren, um die Ukraine mit ausreichend Waffen und Munition auszustatten und selbst abwehrbereit zu werden", sagt der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Angesichts der großen Herausforderungen wäre ein Festhalten an der Schuldenbremse ein Sicherheitsrisiko", betont Hofreiter. Wir in Europa müssten für unsere eigene Sicherheit sorgen.

+++ 03:45 Ukraine: Russischer Luftangriff auf Kiew gescheitert +++
Die ukrainischen Abwehrsysteme haben dem Militärchef von Kiew zufolge einen russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt abgewehrt. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe gemeldet, mehreren Regionen drohten Drohnenangriffe.

+++ 02:32 Röttgen greift Scholz an: "Es ist unser Europa!" +++
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen kritisiert Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz in Washington. Der SPD-Politiker hatte gesagt, ohne die Militärhilfe der US sei die Ukraine verloren. Röttgen schreibt auf X: "Was für ein katastrophaler Defätismus. Er versucht nicht einmal, Europa in der Verteidigung von Freiheit & Sicherheit zusammenzubringen. Es ist unser Europa! Es liegt an uns, es zu verteidigen!"

+++ 01:15 Umfrage: Jeder vierte ukrainische Schüler will ins Ausland ziehen +++
Jeder vierte ukrainische Schüler plant, nach seinem Schulabschluss ins Ausland zu ziehen. Laut einer Umfrage des ukrainischen Meinungsforschungsinstituts Vox Populi wollen 53 Prozent der Schüler nach der Schule in der Ukraine bleiben, 26 Prozent äußerten den Wunsch, ins Ausland zu gehen, die restlichen 20 Prozent hatten sich noch nicht entschieden. Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine stammten rund ein Drittel der Befragten aus Frontregionen.

+++ 23:27 Kiew: Lage an der Front im Osten schwer +++
Die Ukraine ist durch die wegbrechende Waffenhilfe des Westens in die Defensive geraten. Im Lagebericht räumt der Generalstab die anhaltend schwere Lage ein. Insgesamt seien im Tagesverlauf 87 russische Sturmversuche abgewehrt worden, teilt der Generalstab in Kiew in seinem Lagebericht am Abend mit. Besonders schwere Kämpfe gibt es demnach an zwei Frontabschnitten nahe der bereits seit 2014 von russischen Kräften kontrollierten Großstadt Donezk. Dort hätten russische Truppen im Tagesverlauf gut zwei Drittel ihrer Angriffe gestartet, heißt es.

+++ 22:19 Selenskyj verstärkt neu aufgestelltes Militärteam +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach der Ernennung von Generaloberst Olexsandr Syrskyj zum neuen Chef der Streitkräfte fünf hochrangige Militärs ernannt und vervollständigt damit sein Team. In seiner abendlichen Videoansprache sagt Selenskyj, er habe den Tag mit seiner militärischen Führung und der Regierung verbracht. Erfahrene "Kampfkommandeure dieses Krieges" würden nun neue Aufgaben übernehmen. Als stellvertretende Stabschefs unter Syrskyj erhalte Oberst Wadym Sucharewskyj die Verantwortung für unbemannte Systeme und die Entwicklung des Einsatzes von Drohnen durch Soldaten, während Oberst Andrij Lebedenko sich auf die technologische Innovation von Armee- und Kampfsystemen konzentrieren werde. Selenskyj billigt auch die Ernennung von drei Brigadegenerälen zu Stellvertretern des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte: Wolodymyr Horbatjuk für Einsätze, Oleksij Schewtschenko für Logistik und Mykhailo Drapatyi für Ausbildung.

+++ 22:01 Generalstab: Ukrainische Armee wehrt 79 Angriffe innerhalb eines Tages ab +++
In den vergangenen 24 Stunden hat die ukrainische Armee 79 Attacken der russischen Truppen abgewehrt. Wie der Generalstab in seinem Lagebericht mitteilt, gab es die meisten im Raum Awdijiwka und Marjinka im Osten des Landes. Insgesamt gab es demnach an der Front 87 Gefechte, schreibt der Generalstab in seinem Update (Stand 18 Uhr). Auch sei es erneut zu einem russischen Angriff auf die ukrainischen Einheiten an den Brückenköpfen am linken Ufer des Flusses Dnipro gekommen, die aber erfolglos verlaufen sein sollen.

+++ 21:39 Nach Angriff auf Charkiw: Bürgermeister erklärt 11. Februar zum Trauertag +++
Der Bürgermeister von Charkiw erklärt den morgigen Sonntag zum Trauertag nach dem russischen Angriff auf die Stadt, bei dem sieben Menschen getötet und 57 verletzt wurden. "Charkiw wird am 11. Februar einen Tag der Trauer begehen", sagte Bürgermeister Ihor Terekhov laut einem Bericht der ukrainischen Zeitung "Kyiv Independent".

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, mau/joh/rog/AFP/rts

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