Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:38 Russisches Militär greift Hafen in Mykolajiw an - drei zivile Schiffe beschädigt +++

27.07.2026, 00:01 Uhr

Russische Streitkräfte haben den Hafen in der Region Mykolajiw angegriffen, wobei drei zivile Schiffe beschädigt und eine Person verletzt wurden. Das meldet die staatliche ukrainische Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine Mitteilung von Heorhij Reschetilow, amtierender Leiter der Militärverwaltung der Region Mykolajiw. Demnach griffen die russischen Streitkräfte die Region gestern sowie erneut am Morgen mit Kampfdrohnen des Typs "Shahed" an. Bei dem Angriff wurde ein 50 Jahre alter Mann verletzt. Zudem wurden drei zivile Schiffe beschädigt.

+++ 06:51 Sorge vor ukrainischen Angriffen: Russland verzichtet erneut auf Parade in St. Petersburg +++

Russland hat die jährliche Parade zum Tag der Marine in St. Petersburg das zweite Jahr in Folge abgesagt. Wie die ukrainische Zeitung "Kyiv Independent" meldet, fielen die Feierlichkeiten erneut deutlich bescheidener aus als in der Vergangenheit. Der Tag der Marine ist ein nationaler Feiertag in Russland, der traditionell am letzten Sonntag im Juli begangen wird. Seit 2017 umfassten die regulären Feierlichkeiten aufwendige Darbietungen russischer Marinestärke, darunter eine große Parade von Kriegsschiffen der Ostsee-, Schwarzmeer-, Nord- und Pazifikflotte in St. Petersburg. Statt einer großen Parade hielt der russische Präsident Wladimir Putin eine Ansprache an die Seeleute in der Admiralität, dem Hauptquartier der Marine in St. Petersburg.

+++ 06:20 US-Sender: Treffen zwischen Selenskyj und Trump am Dienstag geplant +++

US-Präsident Donald Trump wird den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am morgigen Dienstag im Weißen Haus empfangen. Wie der US-Sender ABC News berichtet, bestätigten Vertreter des Weißen Hauses das Treffen. Dem Bericht zufolge wird sich Selenskyj in Washington, D.C. aufhalten, um an der Trauerfeier für den republikanischen Senator Lindsey Graham aus South Carolina teilzunehmen. Graham hatte die Ukraine nur wenige Tage vor seinem Tod vor zwei Wochen besucht.

+++ 05:35 Russland meldet Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Rostow +++

Bei einem ukrainischen Luftangriff auf die südrussische Stadt Rostow am Don werden nach Angaben des Gouverneurs zwei Menschen getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon befänden sich in einem kritischen Zustand, teilt Juri Sljussar auf Telegram mit. Herabfallende Drohnentrümmer hätten an mehreren Orten Brände verursacht, darunter in Lagerhäusern.

+++ 04:46 Lettland entfernt Russland- und Belarus-Beschilderungen an Autobahnen +++

Lettland will Beschilderungen an Autobahnen, die auf Fahrtwege in Richtung Russland oder Belarus hinweisen, entfernen. Das Land benötige diese Schilder nicht mehr, sagte Verkehrsminister Rihards Kozlovskis in einem Interview mit LETA, aus dem Delfi zitiert. Das Verkehrsministerium habe im Frühjahr beschlossen, dass diese Maßnahme bis Ende September abgeschlossen sein müsse. Kozlovskis erinnerte jetzt an den Beschluss. Durch das Entfernen der Hinweise zu den beiden Landesgrenzen würden zwar Kosten entstehen. Doch darauf sei sein Haus vorbereitet, so der Verkehrsminister.

+++ 03:39 Wohl zwölf Verletzte bei Drohnenangriff auf russische Stadt Belgorod +++

Bei einem Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze werden nach Behördenangaben zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Dies teilen die regionalen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Mehrere Wohnungen in einem Wohnhaus und über 15 Autos seien in Brand geraten. 

+++ 02:03 Russland will wohl weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea +++

Russland will nach ukrainischen Angaben weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea im Ukraine-Krieg einsetzen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einer "Bedrohung" nicht nur für die Ukraine. Hinsichtlich der mutmaßlich von Russland angeforderten 30.000 nordkoreanischen Soldaten erklärt Selenskyj: "Seit Juni laufen in der russischen Region Woronesch Vorbereitungen für ihre Aufnahme." Außerdem bereite Nordkorea die Lieferung weiterer Raketenabschussrampen vor. "Russland hilft Nordkorea dabei, das Führen von Krieg zu erlernen, seine Waffen zu verbessern und echte Kampferfahrung zu sammeln", erklärt Selenskyj. Dies stelle "eine Bedrohung für alle Menschen in Asien dar, die sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befinden".

+++ 00:46 Neuer Briten-Premier macht Kreml Ansage und lädt Selenskyj als ersten Staatsgast ein +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Montag nach Großbritannien. Er ist der erste internationale Besucher des neues Premierministers Andy Burnham. Burnham und Selenskyj werden sich voraussichtlich auf einem Marinestützpunkt treffen. Dort werden sie sich dem Büro des Premierministers zufolge darüber informieren, wie von Großbritannien geleitete Ausbildungsprogramme zur Stärkung der ukrainischen Streitkräfte beitragen. "Großbritannien steht Seite an Seite mit der Ukraine, und unsere Unterstützung bleibt ungebrochen", erklärt Burnham in einer Stellungnahme. "Russland sollte keinen Zweifel an unserer Entschlossenheit haben, und wir werden nicht nachgeben, bis wir einen dauerhaften und gerechten Frieden für die Ukraine erreicht haben."

+++ 23:23 Kreml bestätigt Frachter-Angriff vor Odessa +++

Russland hat nach eigener Darstellung den ukrainischen Hafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen und dort erhebliche Schäden angerichtet. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mitteilt, wurde im Hafen ein Container-Terminal mit Militärgütern angegriffen und beschädigt. Zudem sei bei dem Angriff mit Präzisionswaffen und Drohnen ein Stückgutfrachter getroffen worden.

+++ 22:08 Bericht: Ukraine und USA bereiten neue Vorschläge für Waffenruhe in der Luft vor +++

Russland hält es für verfrüht, sich zu Berichten zu äußern, wonach die USA und die Ukraine im Rahmen von Bemühungen zur Beendigung des Krieges über einen möglichen Stopp von Luftangriffen beraten. Dies erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Demnach hätten Vertreter der Ukraine und der USA einen Vorschlag für eine Waffenruhe in der Luft erörtert, der Russland im Zuge eines neuen Vorstoßes zur Wiederbelebung der Friedensgespräche unterbreitet werden soll.

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