Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 06:57 Zwei israelische Soldaten sterben im Südlibanon +++

07.06.2026, 00:12 Uhr

Das israelische Militär meldet den Tod zweier Soldaten aus den eigenen Reihen. Ein 23-jähriges Mitglied der Armee erliegt seinen Verletzungen, nachdem er am Donnerstag durch eine Drohne schwer verletzt worden war. Ein 21-jähriger Soldat wird durch einen Schuss tödlich verletzt. Die Militärpolizei untersucht nun die genauen Umstände, teilt die Armee mit.

+++ 05:42 Israelische Armee: Hamas-Kommandant in Süd-Gaza getötet +++

Die israelischen Streitkräfte haben einen Kommandeur einer Hamas-Terrorzelle im südlichen Gazastreifen angegriffen und getötet, wie das israelische Militär mitteilt. Bei dem Hamas-Kommandanten handelte es sich um Muhanad Othman Yassin Farwana, der laut Angaben der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) an der Ausarbeitung mehrerer Angriffspläne gegen israelische Zivilisten und IDF-Soldaten beteiligt war und zudem eine unmittelbare Bedrohung für israelische Soldaten darstellte.

+++ 04:47 US-Militär: Zwei iranische Drohnen abgeschossen +++

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Diese hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) in der Nacht auf der Plattform X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren.

+++ 03:49 Drei libanesische Soldaten bei israelischem Angriff getötet +++

Nach Angaben der libanesischen Armee sind bei einem israelischen Angriff im Süden des Landes drei Soldaten getötet worden. Das israelische Militär erklärt, das angegriffene Fahrzeug habe sich "verdächtig bewegt" in einer "aktiven Kampfzone". Die Angriffe im Libanon richteten sich gegen die "Terrororganisation Hisbollah", betont das Militär und kündigte zugleich an, den Vorfall zu prüfen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun verurteilt den Angriff und forderte ein Ende der "israelischen Aggression".

+++ 02:49 Botschafter: Irans WM-Team darf nur am Spieltag in die USA +++

Die Nationalspieler des Irans werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie die Vereinigten Staaten wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren, sagt Botschafter Abolfazl Pasandideh, wie Medien in der mexikanischen Stadt Tijuana berichten. Insgesamt 15 Funktionäre des iranischen Fußballverbandes hätten bislang kein Visum für die Einreise in die USA zur am Donnerstag beginnenden WM erhalten, sagt der Botschafter vor Journalisten in Tijuana laut der spanischen Übersetzung eines Dolmetschers. Man hoffe jedoch, dass sie noch vor dem ersten Spiel des Irans ein Visum erhalten. Zu ihnen zählt laut iranischen Medien auch Verbandspräsident Mehdi Tadsch.

+++ 01:35 Pakistans Innenminister in Teheran eingetroffen +++

Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi ist nach erneuten Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach Teheran gereist. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, heißt es aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen. Ziel sei es, den Dialog zwischen dem Iran und den USA zu fördern. Der iranische Staatssender Irib berichtet nach der Ankunft Naqvis am Abend in Teheran, es seien Treffen mit Präsident Massud Peseschkian und Außenminister Abbas Araghtschi geplant. Laut der Nachrichtenagentur Isna soll der pakistanische Innenminister bei seiner Reise eine Botschaft des pakistanischen Armeechefs Asim Munir an den obersten Führer Modschtaba Chamenei überbringen. Naqvi ist ein enger Vertrauter von Munir. Diesem werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt.

+++ 00:32 Insider: USA wollen iranische Vermögenswerte an Golf-Verbündete geben +++

Die USA wollen einem Insider zufolge ihren Verbündeten am Golf iranische Vermögenswerte zur Verfügung stellen. Das Geld solle dabei helfen, die Schäden zu reparieren, die der Iran in den Ländern möglicherweise künftig noch anrichten werde, sagt eine mit den Überlegungen vertraute Person. Auch werde erwogen, für bereits entstandene Schäden ebenso vorzugehen. US-Finanzminister Scott Bessent habe ein Team beauftragt, die Kosten für Schäden zu bewerten, die den Verbündeten am Golf bereits durch den Iran zugefügt wurden.

+++ 23:07 Kerosinmangel: Weltverband erwartet weitere Airline-Pleiten +++

Die im Zuge des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs stark gestiegenen Kerosinpreise dürften dem Weltluftfahrtverband IATA zufolge weitere Airlines in die Pleite treiben. "Ich fürchte leider, dass einige Fluggesellschaften mit diesen hohen Treibstoffpreisen nur sehr schwer zurechtkommen werden", sagt IATA-Chef Willie Walsh am Rande der Jahrestagung des Verbands in Rio de Janeiro. Er erwarte, dass einige Unternehmen aufgeben müssten und andere von größeren Konkurrenten übernommen würden.

+++ 22:00 Israelische Armee meldet Angriffe auf 150 Hisbollah-Stellungen binnen 48 Stunden +++

Die israelische Armee hat bei ihrem Militäreinsatz gegen die pro-iranische Hisbollah nach eigenen Angaben binnen 48 Stunden rund 150 Ziele im Süden des Libanon angegriffen. Dabei seien Waffenlager, Kommandozentralen und Raketenabschussvorrichtungen der Miliz ins Visier genommen worden, teilte das Militär mit. Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei feuert die Hisbollah seither immer wieder Geschosse auf Israel ab. Israel fliegt seinerseits Luftangriffe auf zahlreiche Ziele im Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.

Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.