Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:07 Ukrainische und US-Delegation erörtern Friedensplan +++

30.11.2025, 00:10 Uhr

Die USA und die Ukraine diskutieren heute im US-Bundesstaat Florida Wege für ein Ende des russischen Angriffskriegs. Für die US-Seite sollen laut übereinstimmenden Medienberichten Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an dem Treffen teilnehmen. Das Team der Ukraine wird von Delegationsleiter Rustem Umjerow angeführt.

+++ 06:27 Drei Frauen bei Drohnenangriff auf Charkiw verletzt +++

Im Dorf Baschilwka in der Region Charkiw sind bei einem russischen Drohnenangriff drei Frauen verletzt und Wohngebäude beschädigt worden. Das berichtet Ukrinform mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw. Nach den Ermittlungen schlug am Samstag eine russische Drohne, die vorläufig als Heranium-2 identifiziert wurde, in ein Wohngebiet im Dorf Baschilwka im Bezirk Losivski ein. Der Leiter der regionalen Staatsverwaltung Charkiw, Oleh Synyiehubov, gibt an, dass es sich bei den Opfern um Frauen im Alter von 65, 67 und 73 Jahren handelt.

+++ 05:42 KNDS erhält bislang 350 Aufträge für neues Leopard-2-Modell +++

Beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS sind bislang 350 Bestellungen aus fünf Ländern für das neue Modell des Leopard-2-Panzers eingegangen. Das sagt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. Neben Deutschland haben auch die Niederlande, Norwegen, Litauen und Tschechien die Weiterentwicklung des 1979 eingeführten Panzers geordert. Die Bundeswehr hat bislang 123 Exemplare des Leopard 2 A8 bestellt. Bei der ersten öffentlichen Präsentation des Panzers kündigte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bereits eine Beschaffungsvorlage für weitere 75 Stück an.

+++ 04:41 Parteitag: Grüne fordern Taurus für Ukraine +++

Die Grünen haben sich auf ihrem Bundesparteitag für eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine ausgesprochen - auch in Form von Taurus-Marschflugkörpern. "Die Durchhaltefähigkeit der Ukraine hängt nicht zuletzt von unserer Unterstützung ab", heißt es in einem in der Nacht in Hannover verabschiedeten Leitantrag.

+++ 03:41 Regionalgouverneur: Ein Toter bei russischen Drohnenangriffen nahe Kiew +++

Bei russischen Drohnenangriffen nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach Angaben des örtlichen Regionalgouverneurs ein Mensch getötet worden. Bei den Angriffen auf die Stadt Wyschhorod seien zudem elf Menschen verletzt worden, darunter ein Kind, erklärt der Regionalgouverneur von Kiew, Mykola Kalaschnyk, am frühen Morgen im Onlinedienst Telegram. Die Anzahl der Verletzten könnte demnach noch steigen. Sechs der Verletzten wurden laut Kalaschnyk ins Krankenhaus gebracht. Rettungskräfte seien derzeit dabei, die Bewohner eines bei den Angriffen getroffenen Hochhauses zu evakuieren.

+++ 02:21 Zahl der Toten durch russische Luftangriffe auf sechs erhöht +++

Die Zahl der Toten durch russische Luftangriffe in der Nacht zum Samstag hat sich von drei auf sechs erhöht. Dutzende Menschen seien verletzt worden, teilen ukrainische Behörden mit. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland 26 Raketen und fast 600 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert.

+++ 01:07 Luftverteidigung in Polen reagiert auf russische Kampfjets - Bundeswehr beteiligt +++

Russische Kampfjets haben einem Medienbericht zufolge am Freitag einen Alarm der Luftverteidigung in Polen ausgelöst. Vier Kampfjets vom Typ MiG-31 seien in Richtung der russischen Westgrenze geflogen, berichtet die "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Informationen aus Nato-Kreisen. Polnische Streitkräfte sowie in Polen stationierte Bundeswehr-Einheiten hätten ihre Luftverteidigungssysteme daraufhin in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Zwei deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme am Flughafen in Rzeszow, über den ein Großteil der westlichen Militärhilfe für die Ukraine läuft, wurden dem Bericht zufolge aktiviert, Soldaten der deutschen Luftwaffe waren demnach an der Reaktion beteiligt. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Nato-Angaben berichtet, kehrten die russischen Jets später wieder um.

+++ 00:06 Budapest weist Kritik an Moskau-Besuch zurück: Brauchen keine Erlaubnis +++

Budapest weist Kritik an Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau zurück. "Wir Ungarn brauchen für Auslandsverhandlungen nicht die Erlaubnis oder ein Mandat aus Brüssel, Berlin oder sonst woher", schreibt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó auf der Plattform X. Damit reagiert er auf Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich von der Reise des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban nach Moskau mit scharfen Worten distanziert hatte. Merz hatte erklärt, Orban "fährt ohne europäisches Mandat und er fährt ohne eine Abstimmung mit uns".

+++ 22:19 Kallas nennt Luftraumverletzung über Moldau inakzeptabel +++

"Die Verstöße russischer Drohnen gegen den moldauischen Luftraum sind inakzeptabel und gefährden den zivilen Flugverkehr", schreibt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Die EU investiere in diesem Jahr 20 Millionen Euro in die Luftabwehr Moldaus, um die Sicherheit des Landes zu stärken. Zuvor hatte Moldau mitgeteilt, zwei russische Drohnen seien in den Luftraum eingedrungen, bevor sie die Ukraine angegriffen hätten. Moldaus proeuropäische Präsidentin Maia Sandu und ihre europäischen Verbündeten haben Moskau bereits wiederholt vorgeworfen, Moldau destabilisieren zu wollen. Das an die Ukraine angrenzende Land verhandelt seit Juni 2024 über einen EU-Beitritt.

+++ 21:46 Neuer nächtlicher Angriff auf Ukraine hat begonnen +++

Die Ukraine wird am Abend erneut angegriffen. Aktuell herrscht im halben Land Luftalarm. Es seien mehrere Drohnengruppen unterwegs, schreiben die Luftstreitkräfte der Ukraine in sozialen Medien. Zudem hätten russische Flugzeuge Lenkbomben auf die Region Donezk abgeworfen.

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