Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 13:16 Deutschland hat sich von den Verhandlungen in Abu Dhabi mehr erhofft +++
Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf das Ergebnis der Verhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine reagiert. Es sei wichtig, dass die Ukraine mit Russland direkt verhandele, sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius. "Wir begrüßen, dass es zum Austausch von Gefangenen kam", fügt er hinzu. Das sei der erste Austausch seit fünf Monaten und "insofern ein kleines Zeichen des Fortschrittes. Wir hätten uns gleichzeitig deutlichere Fortschritte gewünscht." Kornelius betont, dass Russland nach wie vor auf Maximalforderungen beharre. "Wir fordern Moskau auf, davon Abstand zu nehmen und nach tragfähigen Kompromissen zu suchen."
+++ 12:34 Militärexperte äußert sich zu möglichem 12-Billionen-Dollar-Deal zwischen den USA und Russland +++
Der Militärexperte Nico Lange schreibt angesichts eines möglichen 12-Billionen-Deals zwischen Russland und den USA auf der Plattform Bluesky: "Moskau versucht, den Friedensprozess durch Korruption zu zerstören: Ein Mega‑Wirtschaftspaket soll die USA vom geopolitischen Gegner zum Geschäftspartner machen. Wer vermeintlich Milliarden oder 'Billionen' verdienen kann, stellt keine Sicherheitsgarantien mehr. Wenn Trump und seine Buddies Milliardenfantasien in Russland haben, entsteht ein systemischer Druck:
'Keine Eskalation, keine Sanktionen, keine Waffen, die Moskaus Geschäfte gefährden, keine harte Unterstützung der Ukraine.' Darauf setzt der Kreml."
+++ 12:01 Sabotagepläne: Anklage gegen dritten mutmaßlichen Russland-Spion +++
Im Fall von mutmaßlich geplanter Sabotage in russischem Auftrag hat die Bundesanwaltschaft einen dritten Verdächtigen angeklagt. Der Ukrainer Yevhen B. soll zusammen mit zwei weiteren Männern geplant haben, Pakete mit Brandsätzen zu verschicken, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilt. Die anderen beiden Tatverdächtigen wurden bereits zuvor angeklagt - B. soll sie angeworben haben. Die anderen Männer, die Ukrainer Daniil B. und Vladyslav T., wurden am 8. und 9. Mai 2025 in Deutschland festgenommen, Yevhen B. am 13. Mai in der Schweiz. Ende Dezember wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Alle drei sollen in russischem Auftrag gehandelt haben. Ein russischer Geheimdienst soll Yevhen B. über Mittelsmänner in Mariupol den Auftrag erteilt haben, von Köln aus zwei Pakete mit aktivierten GPS-Trackern in Richtung Ukraine zu schicken. In die Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine war die russische Armee in den ersten Monaten ihres Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 einmarschiert.
+++ 11:31 Ukraine: Oreschnik-Gelände in Russland bei Angriffen getroffen +++
Dem ukrainischen Generalstab zufolge wurden bei Angriffen auf den russischen Raketenstartplatz Kapustin Jar eine technische Anlage für ballistische Mittelstreckenraketen, ein Montagegebäude und ein Logistiklager beschädigt. Der OSINT-Kanal "Cyber Boroshno" geht anhand von Satellitenbildern davon aus, dass zwei Gebäude getroffen wurden. Von Kapustin Jar aus hat Russland die Ukraine im Januar mit einer Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik beschossen. Diese trug allerdings leere Sprengköpfe:
+++ 10:53 Rund 100.000 Menschen in russischer Großstadt ohne Wasser +++
In der westrussischen Großstadt Belgorod ist nach Angriffen aus der benachbarten Ukraine laut Behörden die Wasserversorgung teilweise zusammengebrochen. Am Morgen sei an zwei Wasserentnahmestellen die Stromzufuhr ausgefallen, teilt die Stadtverwaltung auf sozialen Netzwerken mit. Daher gebe es Probleme in den nördlichen und zentralen Stadtvierteln Belgorods. Ohne Wasser seien derzeit rund 100.000 Menschen, sagt Bürgermeister Walentin Demidow. Belgorod liegt an der Grenze zur Ukraine und wird von russischen Truppen sowohl als Aufmarschgebiet genutzt als auch zum Beschuss ukrainischen Territoriums. Daher ist die Region eine der am schwersten zerstörten russischen Gebiete seit Kriegsbeginn. Insgesamt leben in Belgorod offiziellen Angaben nach gut 300.000 Menschen.
+++ 10:20 "Die Welt ist in eine Phase der Politik mit Abrissbirne eingetreten" +++
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) warnen Experten vor wachsender Zustimmung für eine um sich greifende "Politik mit der Abrissbirne". "In vielen westlichen Gesellschaften gewinnen politische Kräfte an Dynamik, die Zerstörung bevorzugen gegenüber Reformen", stellt der vor dem internationalen Treffen veröffentlichte MSC-Sicherheitsreport fest. "Die Welt ist in eine Phase der Politik mit Abrissbirne eingetreten. Umfassende Zerstörung - mehr denn vorsichtige Reformen und Korrekturen der Politik - sind jetzt an der Tagesordnung", heißt es in dem Bericht, der in der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump die prominentesten Vertreter der neuen Politik ausmacht. Unzufriedenheit mit der Wirtschaftslage und der empfundenen Reformunfähigkeit nähre Zweifel an demokratischen Institutionen. "Entscheidungsträger werden verbreitet als Hüter des Status quo gesehen, Verwalter eines gelähmten politischen Systems, das nicht auf die Mehrheit der Bevölkerung reagiert", heißt es.
+++ 09:39 Hybride Angriffe? Bundeswehr-Soldaten der Litauen-Brigade erhalten "unheimliche" Anrufe +++
Die Litauen-Brigade der Bundeswehr dient der Abschreckung Russlands. Moskau ist sie ein Dorn im Auge. Euronews berichtet unter Berufung auf das Buch "Inside Bundeswehr" von Panzerkommandant Joshua Krebs über Anrufe, die wohl Angst machen sollen. "So kommt es vor, dass ein Kamerad zu Hause anruft, eine halbe Stunde telefoniert und danach von einer unbekannten Nummer angerufen wird. Er geht ran - und hört sein eigenes Gespräch von davor noch einmal, aufgezeichnet und abgespielt." Krebs beschreibt diese Form der Überwachung als "unheimlich".
+++ 09:06 Russische Einheiten sollen wegen Starlink-Sperrung weiterhin große Probleme haben +++
Russische Milblogger behaupten laut Institut für Kriegsstudien (ISW) weiterhin, dass die kürzlich erfolgte Sperrung nicht registrierter Starlink-Terminals in der Ukraine durch SpaceX die russischen Kampfhandlungen in der Ukraine behindert. Ein russischer Militärblogger schreibt beispielsweise, dass russische Einheiten in verschiedenen, nicht näher bezeichneten Abschnitten der Front nach der Sperrung Kommunikationsprobleme hätten und Spenden in Form von Funk- und Satellitenausrüstung benötigten. Ein weiterer bezeichnet die Sperrung als "äußerst bedauerlich", "kluge" Kommandeure hätten schon vor langer Zeit die Gefahren der Abhängigkeit der russischen Streitkräfte von Starlink erkannt und alternative Kommunikationsmittel geschaffen.
+++ 08:33 Angegriffener russischer General: Moskau beschuldigt die Ukraine - und Polen +++
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt den ukrainischen Geheimdienst SBU, hinter dem versuchten Mordanschlag auf General Wladimir Alexejew zu stecken. Dies meldet die Nachrichtenagentur Interfax. Der polnische Geheimdienst sei dem FSB zufolge zudem an der Rekrutierung des Attentäters beteiligt gewesen. Beweise des FSB für die Vorwürfe liegen nicht vor. Am Sonntag war ein in der Ukraine geborener russischer Staatsbürger als Tatverdächtiger von Dubai nach Moskau ausgeliefert worden. Alexejew ist stellvertretender Leiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Auf ihn wurde Ermittlern zufolge am Freitag in einem Wohnhaus im Norden Moskaus mit einer Pistole mit Schalldämpfer dreimal geschossen. Der 64-Jährige musste notoperiert werden. Seine Frau sagte am Sonntag einem russischen Militärblogger, Alexejew habe das Bewusstsein wiedererlangt und sei ansprechbar.
+++ 07:59 Tote und verletzte ukrainische Zivilisten nach russischen Angriffen +++
Neuerliche russische Angriffe in der Nacht haben in der ostukrainischen Region Charkiw Tote und Verletzte gefordert. Bei einer Drohnenattacke auf ein Wohnviertel der grenznahen Kleinstadt Bohoduchiw sei ein Haus vollständig zerstört worden, teilt der ukrainische Katastrophenschutz bei Telegram mit. "Aus den Trümmern wurden zwei Leichen geborgen: die einer Frau und eines zehnjährigen Jungen." Außerdem seien drei weitere Personen verletzt worden. Auch in der Industrieregion Dnipropetrowsk gab es nach Behördenangaben mehrere Verletzte. "Durch einen Drohnenangriff auf Schachtarske im Landkreis Synelnykowe kamen neun Menschen zu Schaden - darunter ein 13-jähriges Mädchen", schreibt Militärgouverneur Olexander Hanscha. Alle Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eins der Opfer, eine 57-jährige Frau, sei in kritischem Zustand, die übrigen hätten mittelschwere Verletzungen erlitten.
+++ 07:22 Ukrainischer Kampfjet zerstört Shahed über dem Kopf eines filmenden Mannes +++
In sozialen Netzwerken macht ein Video die Runde, in dem ein ukrainischer Kampfjet eine russische Shahed-Drohne direkt über dem Kopf eines filmenden Mannes abschießt. Anschließend regnet es Trümmerteile. Möglicherweise handelt es sich bei dem Kampfjet um eine F-16, die ihre Bordkanone eingesetzt hat:
+++ 06:46 Ukrainische Einheit: Russen verlieren bei Pokrowsk sechs Mal mehr Soldaten +++
Oberst Volodymyr Polevyi, Leiter der Kommunikationsabteilung des 7. Schnellreaktionskorps der ukrainischen Luftlandetruppen, spricht im Interview mit dem Medium The New Voice of Ukraine über die Kämpfe im Raum Pokrowsk. Er beziffert die russischen Verluste auf der Pokrowsk-Achse auf 6.000 pro Monat. "Das sind enorme Zahlen. Das entspricht effektiv zwei Brigaden in voller Stärke." Das Verhältnis der Verluste betrage etwa eins zu sechs zugunsten der Ukraine. "Wichtig ist jedoch, dass die Russen auch an Tempo verlieren. Auf jeden Getöteten kommen etwa 1,3 Verwundete. Auf 100 Getötete kommen 130 Verwundete. Das ist ein schreckliches Verhältnis." Im Falle der Ukraine sollen auf 100 Tote etwa 500 Verwundete kommen. "Und bei dem zuvor genannten Verhältnis von eins zu sechs muss man noch einmal durch etwa fünf teilen, da einige der Verwundeten wieder ihren Dienst aufnehmen." Das Ziel der Ukrainer sei es, die russischen Angreifer zu erschöpfen und zermürben, "während wir unsere Reserven schonen. Wir arbeiten auf taktischer Ebene. Gleichzeitig sammeln der Generalstab und der Oberbefehlshaber irgendwo Reserven für einen Gegenschlag".
+++ 06:16 Besatzer in Luhansk wollen digitalen Rubel einführen +++
Die russischen Behörden haben beschlossen, in dem besetzten Gebiet Luhansk den digitalen Rubel einzuführen. Dies teilt der Leiter der Luhansker Regionalverwaltung, Oleksij Charchenko, auf Telegram mit. "Um keine Papiergeldscheine drucken zu müssen, hat die Russische Föderation beschlossen, den digitalen Rubel einzuführen, der parallel zu den üblichen Zahlungsmitteln existieren soll." Die Zahlung mit der digitalen Währung soll obligatorisch werden, schreibt die ukrainische Plattform Ukrinform und merkt an, dass dies in einem Gebiet geschieht, das größtenteils vom Internet abgeschnitten ist oder dessen Nutzung eingeschränkt ist.
+++ 05:42 Kiew: Lohnrückstände in Russland häufen sich +++
In Russland haben sich die Lohnrückstände im Vergleich zum Vorjahr um das 2,3-Fache erhöht und einen Rekordwert der letzten neun Jahre erreicht. Laut Ukrinform teilt das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation unter dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine dies auf Facebook mit. "Der vom Kreml gegen die Ukraine entfesselte Krieg trifft zunehmend Russland selbst, in erster Linie die einfachen Menschen", stellt das CCD fest. Mehr als 14.700 Russen hatten bis zum Jahresende ihren verdienten Lohn nicht erhalten.
+++ 04:46 Chernovs Dokumentarfilm "2000 Meter bis Andriivka" gewinnt Regiepreis +++
Der Film "2000 Meter bis Andriivka" des ukrainischen Regisseurs und Journalisten Mstyslav Chernov wurde bei der Preisverleihung der Directors Guild of America 2026 mit dem Preis für herausragende Regieleistung im Dokumentarfilm ausgezeichnet. Der gefeierte Kriegsberichterstatter und Dokumentarfilmer Chernov arbeitete bei diesem Projekt mit dem Associated-Press-Fotografen Oleksandr Babienko zusammen. Chernov ist vor allem für seinen vorherigen Dokumentarfilm "20 Tage in Mariupol" bekannt, der bei den 96. Academy Awards im März 2024 den Oscar für den besten Dokumentarfilm gewann.
+++ 03:31 Kampf gegen hybride Attacken: Dobrindt will Verfassungsschutz zu Geheimdienst ausbauen +++
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigt eine Ausstattung des Bundesamtes für Verfassungsschutz mit neuen Befugnissen zur Abwehr hybrider Bedrohungen an. Er strebe "den Ausbau des Verfassungsschutzes zu einem echten Geheimdienst an", sagt der CSU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Der Verfassungsschutz "soll operative Fähigkeiten erhalten, die ihm beispielsweise ermöglichen, aktive Abwehrmaßnahmen gegen Cyberattacken aus dem Ausland zu ergreifen und einen Angreifer auch zu stören beziehungsweise seine Infrastruktur zu zerstören." Zuvor hatte die Bundesregierung Russland für einen Cyberangriff auf die Deutsche Flugsicherung und systematische Desinformationskampagnen während der Bundestagswahl im Februar verantwortlich gemacht. Die Vorfälle seien klar der Verantwortung des russischen Militärgeheimdiensts GRU zugeordnet worden, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.
+++ 02:16 Trump kündigt Besuch von Xi im Weißen Haus an +++
US-Präsident Donald Trump stellt einen Besuch von Chinas Staatschef Xi Jinping im Weißen Haus am Jahresende in Aussicht gestellt. "Er kommt ins Weiße Haus, ja, gegen Ende des Jahres", sagt Trump in einem Interview des Fernsehsenders NBC. "Das sind die beiden mächtigsten Länder der Welt, und wir haben ein sehr gutes Verhältnis", fügt der US-Präsident hinzu. Am Mittwoch hatten Trump und Xi miteinander telefoniert. Trump bezeichnete das Telefonat in seinem Onlinedienst Truth Social als "exzellent" und erklärte, dass er mit Xi über Handel, Taiwan, den Iran und den russischen Krieg gegen die Ukraine gesprochen habe. Zudem sei es um eine Reise nach China gegangen, auf die er sich "sehr freue".
+++ 00:50 Russischer Großangriff auf Odessa: Mindestens ein Toter +++
Die südukrainische Stadt Odessa ist in der Nacht Ziel eines großangelegten Drohnenangriffs geworden. Lokale Beamte melden Schäden an der "Wohninfrastruktur" in der Stadt. Die ukrainische Luftwaffe berichtet, dass sich russische Drohnen gegen 0:30 Uhr Odessa näherten. Der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtet, dass inmitten der Drohnenbedrohung mehrere Explosionen in Odessa zu hören waren. Der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Serhij Lysak, gibt bekannt , dass auf dem Dach eines mehrstöckigen Gebäudes ein Feuer ausgebrochen sei und dass bei dem Angriff eine Gasleitung beschädigt und Fahrzeuge in Brand gesteckt wurden. Bei dem russischen Drohnenangriff auf Odessa sei mindestens ein Mensch getötet worden, fügt Lysak hinzu.
+++ 22:11 Leerstehende ukrainische Botschaft in Moskau mit einer Geldstrafe belegt +++
Die ukrainische Botschaft in Russland, die seit Beginn des umfassenden Einmarsches Russlands im Februar 2022 geschlossen ist, wurde von einem Moskauer Gericht zur Zahlung von über 5,5 Millionen Rubel (etwa 71.000 US-Dollar) an ausstehenden Stromkosten verurteilt. Das berichtet die kremlnahe russische Nachrichtenagentur TASS, unter Berufung auf die Akten. Das Moskauer Schiedsgericht ordnete an, dass mehr als 5,5 Millionen Rubel von der ukrainischen Botschaft in Russland zurückgefordert werden sollen, nachdem die Moscow United Electric Grid Company unbezahlte Energierechnungen geltend gemacht hatte.
+++ 21:25 Nach Starlink will Ukraine Mesh-Netzwerke für Moskaus Drohnen blockieren +++
Russische Drohnen, die online in Mesh-Netzwerken gesteuert werden, stellen eine neue Herausforderung für die ukrainische Armee dar. Zuvor war es der Ukraine gelungen, die Blockade von Starlink-Terminals auf russischen Drohnen zu erreichen. Doch auch die Bedeutung von Mesh-Nertzwerken für die Drohnensteuerung sei nicht zu unterschätzen, sagt Serhij Beskrestnow, ein Berater des Verteidigungsministeriums, in einem Interview mit dem ukrainischen Radiosender NV. Ein Mesh-Netzwerk ist ein intelligentes WLAN-System, bei dem mehrere Knotenpunkte (Mesh-Router/Repeater) zusammenarbeiten, um ein einziges, nahtloses Netzwerk mit einem einzigen Netzwerknamen und einem Passwort zu bilden. "Sie verstehen, wie es funktioniert: Wenn eine Shahed-Drohne mit GPS-Daten fliegt, kann sie beispielsweise das Zentrum eines Umspannwerks treffen. Wenn eine Shahed-Drohne jedoch während des Angriffs online gesteuert wird, kann ein Pilot in Russland sie genau auf denselben kritischen Punkt im Umspannwerk - denselben Transformator - im selben Winkel lenken", sagt Beskrestnow.
+++ 20:37 Bericht: Großbritannien droht mit der Beschlagnahmung russischer Tanker +++
Großbritannien droht mit der Beschlagnahmung von Tankern, die mit Russlands Schattenflotte in Verbindung stehen. Das berichtet die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf britische Verteidigungskreise. Im Rahmen von Gesprächen mit Nato-Verbündeten wurden demnach militärische Optionen zur Beschlagnahmung von Schiffen, die gegen das Abkommen verstoßen, erörtert. "Die Royal Navy könnte nach Seerecht gegen eine beliebige Anzahl von Schiffen vorgehen, da diese faktisch staatenlos sind. Das hat sie aber nicht getan, weil Eskalationsrisiken bestehen ", sagte Richard Meade, Chefredakteur von "Lloyd's List", einer Fachzeitschrift für die Schifffahrt. Im vergangenen Monat unterrichteten die Royal Marines britische Abgeordnete und Mitglieder des House of Lords über die Bedrohung durch Russland. Ein Teilnehmer sagt, die Marines stünden "in den Startlöchern " und warteten auf den Befehl, ein Schiff zu beschlagnahmen.
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