Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:48 Orthodoxes Osterfest: Putin lobt Kirche für Unterstützung im Krieg +++
Der russische Präsident Wladimir Putin dankt dem Oberhaupt der orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill, für dessen Unterstützung der Kämpfer in der Ukraine. "Ich möchte besonders die wirksame Hilfe hervorheben, die Sie unseren Helden - den Teilnehmern und Veteranen der militärischen Spezialoperation - zukommen lassen", schreibt Putin russischen Nachrichtenagenturen zufolge in einem Gruß zum orthodoxen Osterfest. Darin bezeichnet er das Fest zudem als "Triumph der Liebe, des Guten und der Gerechtigkeit". Putin besucht demnach nach Mitternacht den orthodoxen Ostergottesdienst in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale.
+++ 01:34 JU-Chef Winkel fordert Rückkehr zur Wehrpflicht im nächsten Januar +++
Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, hat eine Rückkehr zur Wehrpflicht schon im kommenden Januar gefordert. "Wir diskutieren seit Jahren, dass der Bundeswehr zehntausende Soldaten fehlen. Ich glaube kaum, dass wir Putin damit beeindrucken, indem wir nun Fragebögen durch das Land schicken und mit einem irren bürokratischen Aufwand auswerten", sagt Winkel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Auch hier ist Mut zu Entscheidungen gefordert: Wiedereinführung der Wehrpflicht ab dem 1. Januar 2027."
+++ 00:24 Kiew meldet hunderte russische Verstöße gegen Oster-Feuerpause +++
Bereits wenige Stunden nach Inkrafttreten einer Feuerpause zum orthodoxen Osterfest hat Russland nach ukrainischen Angaben hunderte Male dagegen verstoßen. "Seit 16.00 Uhr wurden 469 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert", erklärt der Generalstab der ukrainischen Armee. Es habe unter anderem 22 direkte Angriffe sowie 153 Bombenangriffe gegeben. Zudem seien fast 300 Drohnenangriffe gezählt worden.
+++ 23:23 Orban: "Wir haben nichts mit diesem Krieg zu tun" +++
Ungarns rechtspopulistischer Ministerpräsident Viktor Orban betont am Vorabend der Parlamentswahl erneut, dass nur ein Sieg seiner Partei Fidesz verhindere, dass sein Land in den Krieg in der von Russland angegriffenen Ukraine hineingezogen werde. "Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl", sagt Orban vor Tausenden Anhängern in Budapest. "Wir werden unsere Kinder nicht in den Krieg (in der Ukraine) ziehen lassen", betont er. "Wir haben nichts mit diesem Krieg zu tun, es ist ein Bruderkrieg zwischen zwei slawischen Völkern". Orban kämpft seit Monaten hauptsächlich mit Kritik an der Ukraine und Angstmache rund um eine mögliche Verstrickung Ungarns in den Krieg im Nachbarland um Wählerstimmen. Orban weist zugleich den von vielen Kritikern geäußerten Vorwurf zurück, eine russlandfreundliche Politik zu betreiben. Dass der Vorwurf nicht stimme zeige sich auch daran, dass die derzeitige US-Regierung ihn unterstütze. Dies sei ein Beweis dafür, "dass wir zum Westen gehören", sagt Orban.
+++ 22:09 Russen greifen Obus in Cherson an - Fahrer tot +++
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Stadt Cherson sind ein Trolleybus und ein Minibus getroffen worden. Der Fahrer des Trolleybusses erlag später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der Fahrer des Minibusses wurde schwer verletzt. Darüber hinaus griffen russische Streitkräfte dreimal zivile Fahrzeuge an, dabei gab es weitere Verletzte. Nach Angaben der ukrainischen Regionalverwaltung ereigneten sich alle Angriffe noch vor Inkrafttreten der Osterwaffenruhe.
+++ 21:28 Ukraine greift Ölanlagen in Russland und auf der Krim an +++
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht zwei Ölanlagen angegriffen: die Ölpumpstation Krymskaja im russischen Krasnodar sowie ein Öldepot in Gwardijskoje auf der besetzten Halbinsel Krim. Russische Behörden hatten zuvor einen Brand im Depot in der Region Krasnodar gemeldet und ihn auf herabfallende Drohnentrümmer zurückgeführt. Zudem traf die Ukraine in derselben Nacht Munitionslager in den Oblasten Donezk und Saporischschja sowie Drohnenkontrollpunkte in Saporischschja und Cherson. Russland meldete seinerseits den Abschuss von 99 ukrainischen Drohnen über mehreren Regionen. Die Pumpstation Krymskaja war bereits am 9. April Ziel eines ukrainischen Angriffs gewesen.
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