Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:08 Drohnenangriffe lassen russische Dieselexporte einbrechen +++

01.07.2026, 00:01 Uhr

Ukrainische Drohnenangriffe auf wichtige Raffinerien lassen Russlands Ausfuhren von Diesel auf dem Seeweg im Juni einbrechen. Die Exporte von Diesel und Gasöl sanken im Vergleich zum Vormonat um 39 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen, wie aus Daten des Finanzdienstleisters LSEG und von Marktteilnehmern hervorgeht. Das entspricht einem Rückgang von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Lieferungen aus Primorsk, dem wichtigsten russischen Exporthafen für Diesel, sanken Schätzungen von Händlern zufolge um mehr als die Hälfte auf 623.000 Tonnen.

+++ 15:12 Bilanz: Acht der zehn wichtigsten russischen Raffinerien getroffen +++

Ukrainische Drohnen treffen Russlands Ölindustrie immer tiefer im Landesinneren. Acht der zehn größten Raffinerien sind inzwischen beschädigt. Die Folgen spüren Millionen Menschen an den Tankstellen - und selbst der Kreml räumt inzwischen Handlungsbedarf ein.

+++ 14:46 Ukraine: Krim-Attacken zeigen "neue technologische Phase des Krieges" +++

Die immer häufiger werdenden Drohnenangriffe der Ukraine auf die besetzte Krim seien durch eine "neue technologische Phase des Krieges" ermöglicht worden, erklärt Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und fügt hinzu, dass es für Moskau zunehmend schwieriger werde, "eine Krise nach der anderen zu bewältigen". Die Ukraine hat in den letzten Wochen ihre Drohnenkampagne gegen die besetzte Krim intensiviert und eine koordinierte Reihe von Angriffen durchgeführt, die darauf abzielen, die Halbinsel von der russischen Militärlogistik zu isolieren und gleichzeitig ihre militärische Infrastruktur systematisch zu schwächen. "Die Krim hat sich im Grunde zu einem Militärstützpunkt für die Russen entwickelt, der es ihnen ermöglicht, den Süden unseres Landes weiterhin zu besetzen und Truppen in den Osten zu verlegen. Daher ist sie sowohl aus militärischer als auch aus logistischer Sicht ein wichtiges Ziel für uns."

+++ 14:11 Russland schließt Grenzübergänge für Bahnverkehr +++

Russland schließt einseitig sieben Grenzübergänge im Bahnverkehr mit Finnland, Estland und Lettland. Die Anweisung der russischen Regierung in Moskau gilt ab 1. Juli und soll vorübergehend sein, wobei zur Dauer keine Angaben gemacht wurden. Personen, Fahrzeuge, Waren und Güter dürfen die Übergänge nicht mehr passieren, wie es heißt. Ein Grund wurde nicht genannt. Auch die Auswirkungen der Maßnahme waren nicht sofort absehbar.

+++ 13:50 Institut: Russlands Truppen verlieren an Tempo +++

Die russischen Streitkräfte rücken im Juni durchschnittlich 3,79 Quadratkilometer pro Tag vor. Wie das Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington mitteilt, liegt dieses Vormarschtempo weit unter dem bisherigen. Zum Vergleich: Im August 2025 seien die russischen Streitkräfte noch 16,65 Quadratkilometer pro Tag vorgerückt. Moskaus Armee müsse zudem noch etwa 5305 Quadratkilometer erobern, um den Rest der Oblast Donezk unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach Einschätzung des ISW ist es unwahrscheinlich, dass dies bis zur festgelegten Frist am 31. Dezember 2026 gelingt.

+++ 13:22 Ukraine beschließt Schaffung umstrittener Gedenkstätte +++

Das ukrainische Parlament beschließt die Einrichtung einer "Pantheon" genannten nationalen Gedenkstätte in Kiew. Für die Novelle stimmen in einer beschleunigten zweiten Lesung 287 Abgeordnete. Das entspricht einer deutlichen Mehrheit. Erwartet wird, dass international umstrittene Persönlichkeiten umgebettet werden, die die heutige Ukraine als Unabhängigkeitskämpfer ansieht - darunter auch Angehörige der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA). Die nationalistischen Untergrundkämpfer waren für Massenmorde an Polen und Juden vor allem in der heutigen Westukraine während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg mit Zehntausenden Opfern verantwortlich. Die Verleihung des Ehrentitels "Helden der UPA" an eine militärische Einheit im Mai durch Selenskyj führte bereits zu einem Zerwürfnis mit Polen.

+++ 12:56 Merz: Nato-Gipfel soll Ukraine neue Finanzzusage geben +++

Deutschland will sich auf dem Nato-Gipfel in der nächsten Woche für eine neue Finanzhilfe der europäischen Partner für die Ukraine starkmachen. "Die Bundesregierung schlägt vor, dass wir Kiew, als europäische Nato-Alliierte, eine neue Finanzierungszusage geben", sagt Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Er hoffe, dass die Regierung in Moskau daraus die richtigen Schlüsse ziehe und zu Gesprächen über einen Waffenstillstand bereit sei. "Wir werden in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht nachlassen", betont Merz. Es liege nur an dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, jetzt diese Gespräche zu führen und den Krieg zu beenden.

+++ 12:28 Krieg hinterlässt immer tiefere Spuren in ukrainischer Wirtschaft +++

Nicht nur die russische, auch die ukrainische Wirtschaft kämpft mit Kriegsproblemen. Die Zerstörung kritischer Infrastruktur durch russische Angriffe hinterließe immer tiefere Spuren, so Olga Pindyuk, Ukraine-Expertin des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). "Auch der sich zuspitzende Arbeitskräftemangel durch die Mobilisierung für den Krieg lastet schwer auf der Wirtschaft." Dazu kämen die Auswirkungen einer wegen Trockenheit erwartbar schlechten Ernte in der Ukraine und das vorläufige Ende der Zollerleichterungen für Agrarexporte in die EU. Für 2025 revidiert das Institut das Wachstum im Vergleich zur Frühjahrsprognose um 0,5 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. Die Inflation im Land liege bei 16 Prozent. 

+++ 11:44 Ukrainische Armee zerstört Brücke in besetztem Gebiet +++

Die Ukraine zerstört eine Brücke zwischen den Großstädten Donezk und Mariupol im Südosten des Landes. Damit ist eine wichtige Straßenverbindung in dem von Russland besetzten Gebiet unterbrochen. "Unter anderem wurde eine Straßenbrücke über den Fluss Malyj Kaltschyk nahe Hranitne im Gebiet Donezk getroffen", teilt der Generalstab in Kiew mit. In sozialen Netzwerken veröffentlichte Bilder zeigten die Trümmer des Bauwerks im Flusstal gut 20 Kilometer nördlich der Hafenstadt Mariupol. Den Angaben des Generalstabs zufolge wurde zudem eine Eisenbahnbrücke im Luhansker Gebiet und eine weitere für die Logistik wichtige Querung in der Region Donezk getroffen. Das ukrainische Militär greift seit mehreren Wochen systematisch Brücken im russisch besetzten Teil des Landes an, um die Logistik der russischen Armee zu stören.

+++ 11:08 Erhebliche Finanzierungslücke: Ukraine bittet EU um weitere Milliarden +++

Die Ukraine bittet ihre Partner in der Europäischen Union, freie Mittel aus der Europäischen Friedensfazilität (EFF) in Höhe von 6,6 Milliarden Euro für die Militärhilfe bereitzustellen. Dies geht aus einem Brief von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hervor. Der gesamte Verteidigungsbedarf der Ukraine wird in dem Schreiben für dieses Jahr auf rund 136 Milliarden Euro geschätzt, wovon der ukrainische Haushalt etwa 53 Milliarden Euro abdeckt. Auch mit einer geplanten EU-Anleihe bleibt demnach eine erhebliche Finanzierungslücke. Die EFF ist ein Fonds, der bereits 2021 neben dem regulären EU-Haushalt zur Unterstützung von Drittstaaten aufgelegt wurde und mittlerweile vor allem der Hilfe für die Ukraine dient.

+++ 10:35 Verstärkte Angriffe in Russland: Auswärtiges Amt weitet Reisewarnung aus +++

Das Auswärtige Amt weitet seine Reisewarnung für Russland angesichts der verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe massiv aus. Gewarnt wird jetzt vor Reisen im ganzen Land, bisher galt dies nur für die an die Ukraine angrenzenden Gebiete. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in ganz Russland mit "erheblicher Gefährdung" durch Drohnen beziehungsweise Trümmerteilen von Drohnen zu rechnen sei. Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaatler bestehe zudem die Gefahr willkürlicher Festnahmen. Auch der Flugverkehr sei betroffen. Es komme immer wieder zu mehrstündigen Sperrungen von Flughäfen. "Ferner können Angriffe auf das öffentliche Verkehrsnetz, insbesondere den Zugverkehr, nicht ausgeschlossen werden", so das Auswärtige Amt.

+++ 10:01 Selenskyj: Haben Ölraffinerie in Ufa angegriffen +++

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut Ziele tief in Russland angegriffen. So sei zum zweiten Mal eine Ölraffinerie im russischen Ufa am Ural attackiert worden, teilt Selenskyj bei X mit. Die Anlage liegt mehr als 1300 Kilometer von der Front entfernt. Zudem bestätigt der ukrainische Präsident den Angriff auf eine strategisch wichtige Anlage im russischen Pensa.

+++ 09:27 Russland beschießt vermehrt ukrainische Tankstellen +++

Russische Angriffe zielen zunehmend auf die Treibstoffversorgung in der Ukraine. Das zeigt unter anderem der jüngste Angriff auf die ukrainische Region Dnipropetrowsk, bei dem fünf Tankstellen zerstört wurden. In der Nacht zuvor waren Angriffe auf Tankstellen aus dem nördlichen Gebiet Sumy gemeldet worden. Der ukrainische Branchendienst Naftorynok zählt bereits mehr als 140 solcher Attacken seit April. Sie wirken wie eine Antwort auf die zunehmende Treibstoffkrise in Russland. Hier ist Benzin wegen ukrainischer Treffer auf Raffinerien und Versorgungswege knapp.

+++ 08:40 Ukraine attackiert Russlands Rüstungsindustrie im Landesinneren +++

Die ukrainischen Streitkräfte greifen in den Morgenstunden die russische Stadt Pensa an. Sie liegt südöstlich von Moskau und etwa 550 Kilometer von der Ukraine entfernt. Die Gebietsverwaltung bestätigt einen Angriff, äußert sich aber nicht zu Schäden. Augenzeugen berichten in sozialen Medien von Rauchsäulen über einem oder mehreren Rüstungsbetrieben. Als Zielorte genannt werden eine Kugellagerfabrik und ein Institut für Elektromechanik, das Navigationshilfen für Flugzeuge und Raketen entwickelt. 

+++ 08:12 Institut: Putins Kriegsfinanzierung trotz Wirtschaftskrise nicht in Gefahr +++

Die russische Wirtschaft steckt aus Sicht von Ökonomen wegen hoher Zinsen, ukrainischer Angriffe und Internetsperren in einer Krise. Laut der jüngsten Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) stagniert das Wirtschaftswachstum dieses Jahr bei 0,6 Prozent - nach jeweils 4,9 Prozent und 1 Prozent in den Jahren 2024 und 2025. Neben der zu restriktiven Geldpolitik der Notenbank in Moskau schaden demnach auch die ukrainischen Attacken auf russische Energieanlagen und die daraus entstandenen Probleme mit der Kraftstoffversorgung der Wirtschaft. Internetsperren sorgten für zusätzliche Probleme, heißt es. Dennoch bleibt Moskau aus Sicht des wiiw weiter in der Lage, den Angriffskrieg gegen die Ukraine fortzusetzen und zu finanzieren. Nächstes Jahr rechnet das Institut mit einem Wachstum von 1,3 Prozent.

+++ 07:38 Gouverneur: Frau stirbt bei russischem Angriff in Dnipropetrowsk +++

Bei einem russischen Angriff in der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk kommt eine 43-jährige Frau ums Leben. Das teilt der Gouverneur der Region, Olexandr Hanscha, bei Telegram mit. Drei weitere Frauen sind demnach verletzt, darunter eine Schwangere. Die Angriffe zielten auf die Stadt Dnipro sowie zwei nahegelegene Siedlungen. Dabei habe Russlands Armee 20 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen, so Hanscha. Mehrere Tankstellen und Autos seien zerstört worden.

+++ 07:04 Wegen Bedrohung durch Russland: Bundesregierung will Reserve stärken +++

Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch zwei Gesetzesentwürfe beschließen, mit der die Regierung auf die wachsende Bedrohung durch Russland reagieren will. Dabei geht es um den beschleunigten Bau von militärischer Infrastruktur sowie die Stärkung der Reserve. So sollen Reservisten künftig wieder zu Übungen verpflichtet werden können - diese Dienstpflicht war 2011 mit der Aussetzung der Wehrpflicht ausgesetzt worden. Das Kabinett tagt am Vormittag zum zweiten Mal seit dem Start der schwarz-roten Koalition im Bundesverteidigungsministerium in Berlin. Als Gast nimmt Nato-Generalsekretär Mark Rutte teil.

+++ 06:33 Rheinmetall erhält Millionenauftrag aus der Ukraine +++

Die Ukraine bestellt Artilleriemunition für große Reichweiten bei Rheinmetall. Der Auftrag umfasse 155-mm-Artilleriegeschosse und Treibladungen im niedrigen fünfstelligen Bereich, teilt der deutsche Rüstungskonzern mit. Insgesamt liegt der Auftragswert demnach im hohen zweistelligen Millionenbereich. Die Produktion habe bereits begonnen, abgeschlossen sein soll der Auftrag im ersten Quartal des kommenden Jahres. 

+++ 05:44 Schwedens Geheimdienstchef: Russische Bedrohung besteht auch nach Putins Ende weiter +++

Der Chef des schwedischen Militärgeheimdienstes, Thomas Nilsson, glaubt, dass Russland wahrscheinlich noch lange nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Wladimir Putin eine Bedrohung für die Nachbarländer darstellen wird. In einem Interview mit Bloomberg sagte Nilsson, "wir sehen diese Krise nicht als vorübergehend an; Russland hat seinen Weg gewählt, und es gibt kein Zurück. Wir befinden uns in einer strategischen Konfrontation, die tiefgreifend, strukturell und von Dauer ist - das können wir nicht einfach ignorieren". Die skandinavischen Rundfunkanstalten berichteten kürzlich über Satellitenbilder, die darauf hindeuten, dass Moskau seine militärische Präsenz nahe der Ostflanke der Nato ausbaut.

+++ 04:49 Litauen will Atomwaffenstationierung ermöglichen +++

Der neue litauische Ministerpräsident Mindaugas Sinkevicius erwägt, die Verfassung so zu ändern, dass die Stationierung von Atomwaffen auf litauischem Territorium künftig erlaubt wäre. Das sagt der Sozialdemokrat bei einem Treffen mit Parlamentariern, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Suspilne. "Mir scheint es politisch richtiger, diesen Artikel einfach zu streichen, da die Verfassungen unserer Nachbarn zu diesem Thema überhaupt nichts aussagen - weder ja noch nein. Es lohnt sich kaum, etwas dazu zu formulieren", sagte Sinkevicius. Nun drehe sich die Hauptdiskussion zu diesem Thema darum, ob der Artikel der litauischen Verfassung, der den Einsatz von Massenvernichtungswaffen verbietet, geändert oder einfach komplett aus dem Grundgesetz des Landes gestrichen werden soll.

+++ 02:10 Syrskyj: Ukrainische Armee rechnet mit russischer Offensive gegen Tschernihiw +++

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, sagt in einem Interview, Russland bereite möglicherweise eine Offensive gegen die Region Tschernihiw von der russischen Region Brjansk aus vor. "Wir wissen, dass Putin den russischen Generalstab angewiesen hat, verschiedene Optionen für eine Offensivoperation zu prüfen, darunter auch eine von belarussischem Territorium aus, mit dem Ziel, Kiew einzunehmen und weitere ukrainische Gebiete zu erobern", sagt Syrskyj laut Ukrinform. "Der russische Generalstab hat mehrere Szenarien entwickelt. Wie realistisch diese sind, steht auf einem anderen Blatt. Angesichts der jüngsten Entwicklungen glaube ich nicht, dass die belarussische Führung es wagen würde, ihr Territorium dem Aggressor als Ausgangspunkt für eine Offensive zur Verfügung zu stellen. Dennoch ziehen wir diese Möglichkeit in Betracht." Syrskyj führt weiter aus: "Das wahrscheinlichste Szenario, und dies wird durch mehrere Indikatoren gestützt, ist eine mögliche Offensive im Norden von russischem Territorium aus, genauer gesagt aus der Region Brjansk … nicht in Richtung Kiew, sondern in Richtung der Region Tschernihiw."

+++ 00:23 Russland setzt Bahnverkehr an Grenzen zu Finnland, Estland und Lettland aus +++

Ab dem 1. Juli setzt die russische Regierung den Verkehr an mehreren Eisenbahn-Kontrollpunkten an ihren Grenzen zu Finnland, Estland und Lettland aus. Das berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf die Regierungsverordnung aus Moskau. Darin heißt es, Russland werde den Personen-, Fahrzeug-, Waren- und Güterverkehr an ausgewählten Bahnübergängen entlang Abschnitten der russischen Staatsgrenze "vorübergehend aussetzen". Die meisten Schließungen betreffen demnach die finnische Grenze, darunter die Bahnübergänge Wyborg, Wartsilja, Ljuttja, Sankt Petersburg-Finnlandski und Swetogorsk. Der Bahnverkehr wird außerdem am Grenzübergang Petschory-Pskow an der russisch-estnischen Grenze und am Grenzübergang Pytalowo an der Grenze zu Lettland eingestellt.

+++ 23:13 Saab liefert 16 Kampfjets an die Ukraine +++

Der schwedische Rüstungskonzern Saab unterzeichnet einen Vertrag zur Lieferung von 16 Kampfjets des Typs Gripen E an die Ukraine. Das Geschäft hat ein Volumen von rund 24,6 Milliarden schwedischen Kronen (2,54 Milliarden Dollar). Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilt über den Kurznachrichtendienst Telegram mit, die mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson getroffene Vereinbarung umfasse auch technische Unterstützung. Bei den Lieferterminen gibt es jedoch unterschiedliche Angaben: Während Selenskyj den Beginn für 2027 ankündigt, plant Saab die Auslieferung für die Jahre 2029 bis 2030.

+++ 22:02 "Rechtzeitige Unterstützung": Kiew dankt EU für Drohnen-Milliarden +++

Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko hat sich bei X erleichtert über die Auszahlung von 3,9 Milliarden Euro durch die EU für die Beschaffung von Drohnen geäußert. Sie sprach von einer "rechtzeitigen Unterstützung". Die Finanzhilfe werde dem Land dabei helfen, "dringenden Verteidigungsbedarf zu decken, die heimische Drohnenproduktion auszuweiten, die Rüstungsindustrie zu stärken und wichtige Lieferungen an die Front zu gewährleisten".

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