Iran-Krieg im Liveticker+++ 14:36 USA rechnen noch heute mit Irans Antwort auf Vorschlag zu Kriegsende +++
Die USA rechnen nach den Worten von Außenminister Marco Rubio noch heute mit einer Antwort des Iran auf den jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges. "Wir werden sehen, was die Antwort beinhaltet", sagt Rubio vor Journalisten in Rom. "Die Hoffnung ist, dass es etwas ist, das uns zu einem ernsthaften Verhandlungsprozess führt."
+++ 13:42 Seltsamer Vorfall: Iran meldet Beschlagnahmung eines mit US-Sanktionen belegten Öltankers +++
Der Iran hat nach Angaben seiner Armee einen mit US-Sanktionen belegten Tanker mit iranischem Öl an seine Küste zurückgebracht. Der Tanker "Ocean Koi" habe versucht, die iranischen Ölexporte "zu schädigen und zu stören", erklärte die Armee in einer im Staatsfernsehen verbreiteten Mitteilung. Das Schiff sei an die Südküste des Iran umgeleitet worden. Der Grund für den Schritt im Golf von Oman war unklar, nähere Angaben wurden nicht gemacht. Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte ein Video, das die "Beschlagnahmung" des Tankers zeigen soll. Zu sehen ist, wie iranische Streitkräfte dem Schiff nachts in kleinen Booten folgen und es mithilfe einer Leiter entern, ehe es zurück in iranische Gewässer gebracht wird. Die Armee erklärte, der Tanker sei nach seiner Rückkehr in iranische Gewässer den Justizbehörden übergeben worden. Das US-Finanzministerium hatte im Februar Sanktionen gegen den unter der Flagge von Barbados fahrenden Tanker verhängt. Den Angaben aus Washington zufolge ist das Schiff seit 2020 Teil der iranischen "Schattenflotte" - ein Netzwerk von Schiffen, die zum Transport von Öl unter Umgehung von Sanktionen genutzt werden.
+++ 12:50 Milliarden-Volumen: Verdächtige Öl-Wetten vor Trump-Ankündigungen zum Iran viel größer als gedacht +++
Kurz vor wichtigen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zur Iran-Politik haben Unbekannte im März und April in weitaus größerem Stil als bislang bekannt auf fallende Ölpreise gewettet. Eine Auswertung von Börsendaten durch die Nachrichtenagentur Reuters ergab, dass sich das Volumen der auffällig gut platzierten Geschäfte über verschiedene Börsen und Derivate hinweg auf bis zu sieben Milliarden Dollar summierte. Bisherigen Berichten zufolge lag der Wert bei 2,6 Milliarden Dollar. Die Transaktionen fanden an den Rohstoffbörsen ICE und CME statt und umfassten Terminkontrakte für Rohöl, Diesel und Benzin. Wer die Wetten platzierte und von wo aus dies geschah, ist unklar. Bei den Wetten handelte es sich um sogenannte Leerverkäufe (Short-Positionen), bei denen Investoren auf sinkende Kurse setzen. Da die Ölpreise an den fraglichen Tagen um mehr als zehn Prozent einbrachen, dürften die Unbekannten Gewinne in dreistelliger Millionenhöhe eingestrichen haben. Die auffälligen Muster zeigten sich an vier Tagen: Am 23. März kündigte Trump an, geplante Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur zu verschieben. Wenige Minuten zuvor wurden Wetten auf sinkende Ölpreise im Wert von 2,2 Milliarden Dollar platziert. Der Ölpreis brach um bis zu 15 Prozent ein. Am 7. April wurden kurz vor der Bekanntgabe einer Waffenruhe durch Trump Verkaufsaufträge im Volumen von 2,12 Milliarden Dollar ausgeführt - zu einer Uhrzeit, in der das Handelsvolumen üblicherweise gering ist. Ähnliche Vorgänge gab es am 17. April vor Aussagen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus mit einem Volumen von fast zwei Milliarden Dollar sowie am 21. April vor der Verlängerung der Waffenruhe mit rund 830 Millionen Dollar.
+++ 11:49 Fragile Waffenruhe: "Ein Glückstreffer könnte komplette Eskalation auslösen" +++
Trotz einer Waffenruhe liefern sich die USA und der Iran mehrere Gefechte. Bislang artet die Situation nicht aus, doch schon "ein einziger Schuss kann die komplette Eskalation auslösen", sagt Politologe Klemens Fischer. Er erklärt, welche Folgen eine Einigung für die Kriegsparteien hätte.
+++ 10:52 Emirate fangen iranische Drohnen und Raketen ab +++
Die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat nach Angaben der Regierung am Morgen iranische Raketen und Drohnen abgefangen. Die Behörden der VAE aktivierten landesweit Flugabwehrsysteme, während an der Küste von Abu Dhabi Explosionen zu hören waren, wo US-amerikanische Einrichtungen stationiert sind, berichtet Al Jazeera. Die Behörden der Emirate rufen die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf, das Festland wurde aber offenbar bislang nicht angegriffen.
+++ 10:02 US-Zerstörer greifen Iran an: "Feuerkraft war höllisch" +++
Erneut durchbrechen US-Kriegsschiffe die iranische Blockade der Straße von Hormus. Der Iran schickt Raketen und Drohnen. Die US-Marine antwortet mit Gegenschlägen auf Ziele im Iran. US-Präsident Trump erklärt die Waffenruhe trotzdem für intakt. Er braucht offensichtlich einen Verhandlungserfolg.
+++ 09:13 Ausfuhren steigen im März: Deutsche Exporteure trotzen dem Iran-Krieg +++
Lichtblick für deutsche Exportunternehmen: Die Ausfuhren "Made in Germany" sind im März trotz des Iran-Kriegs im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Auch der Vergleich zum März 2025 fiel mit einem Zuwachs um 1,9 Prozent positiv aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Werte sind bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte. Die Importe legten seit Februar um 5,1 Prozent und in der Jahresfrist um 7,2 Prozent zu. Den Exporten im Wert von 135,8 Milliarden Euro standen Importe im Wert von 121,5 Milliarden Euro gegenüber. Daraus ergibt sich für den März ein Außenhandelsüberschuss 14,3 Milliarden Euro nach 19,6 Milliarden Euro im Februar. Wichtigster Auslandsmarkt blieben die USA. Exporte im Wert von 11,2 Milliarden Euro bedeuteten einen Rückgang um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Gegenüber März 2025 fehlten sogar 21,4 Prozent. Auch die China-Exporte gingen um 1,8 Prozent zurück. Die deutschen Exporteure fanden ihre Kunden eher innerhalb der EU (+3,4 Prozent seit Februar) und in Großbritannien (+3,2 Prozent). Zuletzt hatte der Iran-Krieg für Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft gesorgt und die Hoffnungen auf einen spürbaren Aufschwung zunichtegemacht. Die gestiegenen Ölpreise wegen der Kämpfe im Nahen Osten verteuern den Transport von Waren - das trifft die Exportnation Deutschland besonders.
+++ 08:27 Blockade in Straße von Hormus überwunden: Erster Öltanker erreicht Südkorea +++
Ein Öltanker, der trotz der iranischen Blockade die Straße von Hormus passiert hat, ist in Südkorea angekommen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, ist das Schiff das erste dieser Art, das Südkorea durch die Passage der Meerenge erreicht, seitdem die Blockade besteht. Die unter maltesischer Flagge fahrende "Odessa" sei heute gegen 10 Uhr Ortszeit in der Nähe einer Anlegestelle vor der Küste von Seosan gesichtet worden. Die Ankunft des Schiffes und seiner Ladung von geschätzten einer Million Barrel Rohöl dürfte die Sorgen Südkoreas um die Energiesicherheit nach den Verwerfungen des Iran-Kriegs lindern. Branchenquellen zufolge wird die Ladung vor der Versorgung des heimischen Marktes zu Erdölprodukten, darunter Benzin und Diesel, verarbeitet. Die "Odessa" passierte die Straße von Hormus nach AFP-Angaben am 17. April, während einer kurzen Phase der Entspannung in der Blockade.
+++ 07:49 Image der USA bröckelt weltweit - Iran noch unbeliebter +++
Das internationale Ansehen der USA hat unter Präsident Donald Trump laut einer Umfrage deutlich gelitten. In Europa werden die Vereinigten Staaten dabei am negativsten wahrgenommen, zeigt die jährlich erscheinende Studie zur Wahrnehmung der Demokratie, die die Organisation Alliance of Democracies des früheren Nato-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen veröffentlicht hat. China dagegen werde in jeder Region der Welt inzwischen im Durchschnitt positiver bewertet als die USA, hieß es. Bei der Befragung in diesem Frühjahr rutschte das Image der USA weltweit von einem Wert von minus 5 Prozent im Vorjahr noch weiter auf minus 16 ab. Damit ist Russland (minus 11 Prozent) inzwischen im Durchschnitt beliebter. Auf schlechtere Werte als die USA kamen nur Israel, Nordkorea, Afghanistan und der Iran. Die Befragten in Deutschland nahmen Russland (minus 56 Prozent) dagegen noch kritischer wahr als die USA (minus 46 Prozent). Sehr negativ blickten sie auch auf China (minus 35 Prozent) und Israel (minus 36 Prozent). Auch auf die Frage, welches Land nach Meinung der Befragten die größte Bedrohung für die Welt darstellt, wurden die USA den Verfassern der Studie zufolge weltweit am häufigsten genannt, gefolgt von Russland.
+++ 06:23 USA: Iran soll Nobelpreisträgerin Mohammadi freilassen +++
Die USA haben den Iran zur Freilassung der gesundheitlich schwer angeschlagenen inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi aufgefordert. "Wir fordern das iranische Regime auf, sie jetzt freizulassen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie braucht", erklärte der im US-Außenministerium für Menschenrechte zuständige Riley Barnes in Onlinemedien und ergänzte: "Die Welt schaut hin." Unterstützer der 54-jährigen Menschenrechtsaktivistin hatten zuvor gewarnt, Mohammadi könne in Haft sterben. Sie gehen davon aus, dass Mohammadi in den vergangenen Wochen zwei Herzinfarkte erlitten hat. Mohammadi war in den vergangenen 25 Jahren wegen ihres Einsatzes gegen den Kopftuchzwang und die Todesstrafe im Iran wiederholt vor Gericht gestellt und inhaftiert worden. 2023 wurde sie für ihren Einsatz für die Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im Dezember 2024 wurde Mohammadi aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus ihrer Haft im Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Im Dezember 2025 wurde sie in der ostiranischen Stadt Maschhad erneut festgenommen, weil sie bei einer Beerdigung Irans geistliche Führung kritisiert hatte. Im Februar teilte Mohammadis Stiftung mit, ihr Gesundheitszustand sei "äußerst besorgniserregend".
+++ 05:21 UN lehnen Irans geplantes Genehmigungsverfahren für Hormus-Schifffahrt ab +++
UN-Generalsekretär António Guterres dringt auf freien Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und lehnt ein vom Iran angekündigtes neues Genehmigungsverfahren für die Passage durch die Meerenge ab. "Was wir nicht wollen, sind zusätzliche Restriktionen oder Strukturen", so ein Sprecher von Guterres in New York. "Wir wollen wieder dahin zurück, wo wir waren, also zur Navigationsfreiheit in der Straße von Hormus, unter der zivile Schiffe kommen und gehen konnten, um zu exportieren und zu importieren, und wir wissen, von welcher Bedeutung die Meerenge für uns alle auf der Welt ist."
+++ 05:00 US-Justizministerium geht Verdacht auf Insiderhandel nach +++
Das US-Justizministerium untersucht Medienberichten zufolge eine Reihe von verdächtigen Transaktionen auf dem Ölmarkt, die kurz vor Ankündigungen von Präsident Donald Trump und anderen Regierungsvertretern getätigt wurden. Dabei gehe es um mindestens vier Geschäfte, bei denen Händler während des Iran-Kriegs mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar (rund 2,2 Mrd Euro) auf fallende Ölpreise gesetzt hätten, berichten die US-Sender ABC News und NBC News unter Berufung auf Insider.
+++ 04:20 Behörden: Mindestens 12 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon +++
Mindestens zwölf Menschen sind bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums getötet worden. Elf Menschen, darunter zwei Kinder, seien bei Bombenangriffen auf drei Ortschaften in der Region Nabatijah gestorben worden. Bei einem Angriff in der Region Maradschajun wurde laut dem Ministerium ein Mitarbeiter eines der pro-iranischen Hisbollah-Miliz nahestehenden Rettungsdiensts getötet. Seit dem 17. April gilt eine Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon. Israel und die Hisbollah setzen ungeachtet dessen ihre gegenseitigen Angriffe fort.
+++ 02:58 Trump: Verhandlungen mit Iran gehen weiter +++
US-Präsident Donald Trump bestätigt im Gespräch mit Journalisten, dass die USA auch nach den kurzfristigen gegenseitigen Angriffen weiter mit dem Iran verhandeln. Trump erwähnte auch, dass Pakistan als Vermittler die USA gebeten habe, den als "Project Freedom" bezeichneten US-Marineeinsatz zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus während der Friedensverhandlungen zu unterbrechen.
+++ 02:12 Trump droht Iran mit weiteren Angriffen +++
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit weiteren US-Angriffen, sollte nicht bald ein Abkommen geschlossen werden. "Wir werden sie in Zukunft viel härter und viel gewaltsamer ausschalten, wenn sie ihr Abkommen nicht schnell unterzeichnen", erklärt Trump auf Truth Social. Der Iran werde "von WAHNSINNIGEN angeführt, und hätten sie die Chance, eine Atomwaffe einzusetzen, würden sie es ohne Frage tun – aber diese Gelegenheit werden sie nie bekommen", schreibt Trump weiter.
+++ 00:52 Trump: Waffenruhe gilt weiter +++
US-Präsident Donald Trump bezeichnet die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen "kleinen Denkzettel". Die Waffenruhe habe Bestand, betont er in einem Interview mit dem Sender ABC News. "Sie ist in Kraft", sagt Trump und fügt hinzu, dass drei US-Zerstörer die Straße von Hormus unter Beschuss erfolgreich verlassen hätten. Die Schiffe seien nicht beschädigt worden, die iranischen Angreifer hätten jedoch schwere Schäden erlitten.
+++ 23:53 Nach Angriff auf US-Kriegsschiffe: USA bestätigen Luftangriffe im Iran +++
Das US-Zentralkommando Centcom bestätigt Angriffe des US-Militärs auf militärische Ziele im Iran. Es handle sich um eine Vergeltungsmaßnahme, teilt Centcom mit. Es seien unter anderem Startplätze für Raketen und Drohnen sowie Kommandozentralen attackiert worden. Zuvor habe der Iran drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen, heißt es in der Erklärung weiter. Man strebe keine Eskalation an, sei aber bereit, die US-Streitkräfte zu schützen.
+++ 23:33 Iranische Medien: US-Kriegsschiffe nach Raketenangriff beschädigt +++
In der Straße von Hormus sind angeblich US-Kriegsschiffe nach einem Angriff auf einen iranischen Öltanker unter iranischen Raketenbeschuss geraten Dies berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf einen Militärvertreter. Die US-Schiffe seien beschädigt worden und hätten sich zurückziehen müssen. Wann sich der Vorfall genau ereignet haben soll, ist unklar. Das US-Verteidigungsministerium nimmt zunächst nicht Stellung. Das US-Militär hatte zuvor lediglich mitgeteilt, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen. Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen.
+++ 22:55 Fox News: US-Militär greift Ziele im Iran an +++
Für die Explosionen am Persischen Golf sind laut einem US-Medienbericht die USA verantwortlich. Eine Reporterin des US-Senders Fox News schreibt auf X unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter, das US-Militär greife den iranischen Hafen Keschm und die Stadt Bandar Abbas an. Der Regierungsquelle zufolge handle es sich nicht um eine Wiederaufnahme des Kriegs, der Waffenstillstand gelte weiter. Iranische Medien hatten zuvor über einen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate spekuliert (siehe Eintrag von 22:00 Uhr).
+++ 22:18 Bericht: Saudi-Arabien und Kuwait heben Beschränkungen für US-Militär auf +++
Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt bisher nicht vor.
+++ 22:07 Iranisches Fernsehen: Explosionen bei Schusswechsel auf Insel in Straße von Hormus +++
Auf einer Insel in der Straße von Hormus ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einem Schusswechsel mit mehreren Explosionen gekommen. An einem Pier auf der Insel Gheschm hätten "die iranische Armee und der Feind einander beschossen", berichtet der Sender Irib. Auch die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichten über Explosionen, ein Sprecher der israelischen Armee gibt an, von keinem "Angriff" zu wissen.
+++ 22:00 Iranische Medien spekulieren über einen möglichen Luftangriff der VAE +++
In iranischen Medien wird nach den gemeldeten Explosionen am Persischen Golf über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate spekuliert. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, schreibt nun: "Sollte sich die Angelegenheit bestätigen, werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen."
+++ 21:38 Iranische Medien melden Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind" +++
Nach der Meldung mehrerer Explosionen am Persischen Golf schreibt die iranische Nachrichtenagentur Fars in einem weiteren Bericht von Schusswechseln zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind". Dabei sei unter anderem ein Hafenbereich auf der Insel Gheschm getroffen worden. Nähere Details liegen bisher nicht vor. Zuvor hatte Fars Explosionsgeräusche nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste gemeldet (Eintrag 21:04 Uhr). Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch.
+++ 21:04 Iranische Medien melden Explosionen am Persischen Golf +++
Inmitten militärischer Spannungen mit den USA haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar. Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtet der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner.
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