Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 16:38 Selenskyj: Russland will mit Behauptungen zu Atomwaffen nur Druck auf Gespräche ausüben +++
Bei Russlands Behauptungen, Kiew versuche, Atomwaffen zu beschaffen, handelt es sich dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge um einen Versuch, während der laufenden Friedensgespräche Druck auf die Ukraine auszuüben.
+++ 16:01 "Historisches Erbe mit Füßen getreten": Deutschland und Belgien fordern von Ungarn Blockade-Ende +++
Deutschland und Belgien fordern Ungarn mit scharfen Worten auf, seine Blockade neuer EU-Sanktionen gegen Russland und von Milliarden-Hilfe für die Ukraine zu beenden. "Es ist erschreckend, mit anzusehen, wie das eigene historische Erbe hier mit Füßen getreten wird", sagte Außenminister Johann Wadephul in Berlin mit Blick auf Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban bei einem Treffen mit seinem belgischen Kollegen Maxime Prévot. Der Belgier nannte es inakzeptabel, dass Ungarn die ukrainische Bevölkerung aus wahltaktischen Gründen "in einer Kriegssituation als Geisel" nehme.
+++ 15:18 Ghanas Außenminister fordert von Kiew Freilassung zweier Kriegsgefangener +++
Ghanas Außenminister fordert von Kiew die Freilassung zweier Landsleute, die als Kämpfer für Russland von der Ukraine als Kriegsgefangene festgehalten werden. Er sei "ziemlich optimistisch", dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sich bei einem geplanten Treffen "großherzig und mitfühlend" zeigen und die beiden Ghanaer freilassen werde, sagte Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Kollegen in Kiew. Die Ukraine teilt mit, auf russischer Seite seien mehr als 1780 Kämpfer aus 36 afrikanischen Ländern - darunter Ghana - identifiziert worden. Einige von ihnen seien gefangengenommen worden. Seine Landleute seien "Opfer von Manipulation, Desinformation" und von "kriminellen Schleppernetzwerken" als Kämpfer angelockt worden, sagte Ablakwa. Er dankte der Ukraine für die Einhaltung des Völkerrechts im Umgang mit den Gefangenen. "Wir haben Berichte erhalten, wonach sie bei guter Gesundheit sind", sagte er. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha fordert die ghanaische Regierung auf, stärker gegen die Rekrutierung afrikanischer Bürger durch Russland vorzugehen.
+++ 14:46 Merz: China soll Einfluss auf Russland nehmen +++
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert die chinesische Führung auf, ihren Einfluss auf Russland zu nutzen, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Die Signale aus China würden in Moskau sehr ernst genommen, sagte er in Peking nach Gesprächen mit Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Li Qiang. "Das gilt für Worte wie auch für Taten. Ich will ausdrücklich das chinesische Bekenntnis zum Frieden in der Region begrüßen, das ich heute gehört habe." Nach chinesischen Regierungsangaben hatte sich Xi beim Treffen mit Merz zwar für Verhandlungen ausgesprochen, um zu einer Lösung zu kommen. Er verzichtete aber erneut auf eine direkte Schuldzuweisung an Russland und sagte, alle Parteien müssten gleichberechtigt eingebunden und ihre berechtigten Anliegen berücksichtigt werden. China gilt als wichtigster verbündeter Russlands.
+++ 14:24 Orban über Streit um Druschba-Pipeline: Ukraine will Ungarns Energiesystem stören +++
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wirft der Ukraine vor, eine Störung des Energiesystems seines Landes zu planen. Zum Schutz kritischer Infrastruktur ordnet er den Einsatz von Soldaten an. Mit seinem Vorgehen eskaliert Orban einen Streit mit der Ukraine über einen Ausfall der Druschba-Ölpipeline, über die Ungarn und die Slowakei russisches Rohöl erhalten. "Ich sehe, dass die Ukraine weitere Aktionen vorbereitet, um den Betrieb des ungarischen Energiesystems zu stören", erklärt er auf Facebook. Orban, der im April wiedergewählt werden will, bekräftigt, der Ausfall der Pipeline habe "politische, nicht technische Gründe". Ungarn und die Slowakei machen die Regierung in Kiew für den Lieferstopp verantwortlich. Nach deren Angaben wurde der Ausfall aber durch einen russischen Drohnenangriff auf Anlagen in der Westukraine verursacht.
+++ 13:48 Russische Ermittler: Sieben Tote bei ukrainischem Angriff auf Chemiewerk +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Chemiefabrik im Westen Russlands sind nach russischen Angaben sieben Menschen getötet und mindestens zehn verletzt worden. Die staatliche Ermittlungsbehörde bezeichnet den Angriff in der Oblast Smolensk als Terrorakt des ukrainischen Militärs. Um mögliche Gefahren für die Bevölkerung zu minimieren, werde die Evakuierung der Einwohner in umliegenden Siedlungen in Erwägung gezogen, schreibt Gouverneur Wassili Anochin bei Telegram. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt bislang nicht vor.
+++ 13:20 Brüssel sieht Öl-Versorgung in Ungarn und Slowakei nicht in Gefahr +++
Die Ölversorgung in Ungarn und der Slowakei ist nach Einschätzung der EU-Kommission trotz Schäden an der Druschba-Pipeline in der Ukraine nicht in Gefahr. Beide Länder hätten ausreichende Ölreserven, sagt eine Kommissionssprecherin, und verweist auf alternative Lieferwege etwa über eine Adria-Pipeline. Brüssel widerspricht damit der Darstellung von Ungarns Regierungschef Viktor Orban. Dieser blockiert unter dem Vorwand der fehlenden Öllieferungen sowohl ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland.
+++ 12:43 Animation erklärt: So funktionieren Kamikazedrohnen +++
Rahmen, Kamera, Batterie, Sprengkopf unter Rotoren: Eine Animation zeigt Schritt für Schritt, wie Kamikazedrohnen aufgebaut sind. Glasfaserkabel machen neue Modelle störsicher - und verändern den Kampf an der Front.
+++ 12:20 Pistorius verteidigt geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für Bundeswehr +++
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht sich erneut für die geplante Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr aus. Dies sei "ein sehr wichtiger Schritt", sagt er nach einer Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses in Berlin. Drohnen würden den Krieg Russlands gegen die Ukraine dominieren. Und auch wenn niemand wisse, ob das in fünf Jahren noch der Fall ist, müsse auch die Bundeswehr ihre Drohnennutzung intensivieren. Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll am Nachmittag grünes Licht für die Beschaffung tausender Kampfdrohnen für die Bundeswehr geben.
+++ 11:39 Fischer zur Trump-Rede: Mullahs und Putin atmen auf +++
Donald Trump hält in der vergangenen Nacht die jährliche Rede zur Lage der Nation. Politikwissenschaftler Klemens Fischer sieht die wenigen außenpolitischen Äußerungen Trumps in der Rede als Anlass zum "tiefen Durchatmen" des Mullah-Regimes und Wladimir Putins.
+++ 11:07 Ukrainische Unterhändler treffen sich mit US-Vertretern +++
Ukrainische Unterhändler treffen sich am Donnerstag mit US-Vertretern. Themen sind das sogenannte Wohlstandspaket und der Wiederaufbau seines Landes, teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zudem würden die Teams die Vorbereitungen für ein trilaterales Treffen unter Einbeziehung Russlands erörtern. Er hoffe, dass diese Verhandlungsrunde Anfang März stattfinden könne.
+++ 10:21 Ukrainischer Skeleton-Fahrer mahnt: Krieg nicht vergessen +++
Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch warnt die Weltgemeinschaft davor, die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zu vergessen. "Es gibt eine gewisse Kriegsmüdigkeit und die Berichterstattung über die Ukraine ist nicht mehr ganz oben auf der Prioritätenliste. Die Menschen bekommen nicht mehr mit, was hier jeden Tag geschieht", sagt Heraskewytsch in einem Interview im "heute Journal Update" des ZDF. Der 27-Jährige war bei den Olympischen Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen Helm verzichten wollte, der die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern zeigte, die infolge des Krieges ums Leben gekommen sind.
+++ 09:45 Ukraine: Russische Luftangriffe nahmen im Februar zu +++
Die Zahl der russischen Luftangriffe in der Ukraine hat den Vormonatswert überschritten. Insgesamt gab es im Februar nach Zählung der ukrainischen Luftverteidigung bisher 4601 erfasste Drohnen, Raketen und Marschflugkörper. Im gesamten Januar waren es nur 4577 einzelne Attacken. Im Februar 2025 waren es demnach 4004 russische Angriffe.
+++ 09:14 Vier Tote nach russischen Angriffen in Südukraine +++
Bei russischen Angriffen im Süden der Ukraine sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Außerdem sei ein Kind bei den Attacken am Dienstagabend verletzt worden, teilt der Zivilschutz mit. Bei Luftangriffen auf ein Dorf im Kreis Saporischschja seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.
+++ 08:38 Baerbock: USA wollten "gerechten Frieden" aus UN-Resolution streichen +++
Die Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) und ehemalige Bundesaußenministerin Annalena Baerbock kritisiert das Vorgehen der USA bei der aktuellen UN-Resolution zur Ukraine. Die US-amerikanische Delegation habe "bewusst streichen" wollen, dass es ein "dauerhafter, gerechter Frieden sein und dass natürlich die UN Charta gewahrt werden soll", berichtet Baerbock in der ARD-Talksendung "maischberger". Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine hatte die UN-Vollversammlung eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe gefordert. Bei der Abstimmung über die entsprechende Resolution enthielten sich die USA. Baerbock betont, "die Amerikaner haben vorher immer für diese Resolution gestimmt." Nun sei es "zum ersten Mal der Fall, dass sie nicht dafür gestimmt haben".
+++ 07:55 Rede zur Lage der Nation: Trump erwähnt Ukraine-Krieg nur am Rande +++
In der zweistündigen Rede zur Lage der Nation des US-Präsidenten spielt die Außenpolitik kaum eine Rolle. Der Ukraine-Krieg kommt nur am Rande vor, auch verkündet Donald Trump in diesem Zusammenhang wenig Neues. "Wir arbeiten sehr hart daran, den neunten Krieg zu beenden - das Töten und Abschlachten zwischen Russland und der Ukraine, bei dem jeden einzelnen Monat 25.000 Soldaten sterben", sagt Trump und ergänzt: "Wäre ich vor vier Jahren Präsident gewesen, hätte es diesen Krieg nie gegeben."
+++ 07:14 Italien setzt Militärhilfe für die Ukraine fort +++
Italien will die Ukraine auch im laufenden Jahr mit militärischer Ausrüstung unterstützen. Es sei bereits vereinbart, dass die Hilfe fortgesetzt werde, sagt Staatssekretär Giovanbattista Fazzolari. Die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine könne Russland bald zu echten Friedensverhandlungen bewegen. Die Hilfen sind in der italienischen Regierungskoalition nach wie vor umstritten. Bislang hat das Land zwölf Hilfspakete geschnürt, die nach Angaben aus dem Vorjahr ein Volumen von drei Milliarden Euro umfassten.
+++ 06:39 USA ermahnen Ukraine zur Rücksicht auf Wirtschaftsinteressen +++
Die US-Regierung ermahnt die Ukraine nach Angriffen auf den russischen Hafen Noworossijsk zur Rücksichtnahme auf amerikanische Wirtschaftsinteressen. Das US-Außenministerium fordert Kiew in einem offiziellen Schreiben auf, Angriffe zu unterlassen, die diese Interessen beeinträchtigen, teilt die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, mit. Die Botschafterin betont jedoch, die Aufforderung sei keine generelle Anweisung, Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu stoppen. Hintergrund ist der Öl-Export aus Kasachstan, der zu einem Großteil über den Hafen von Noworossijsk läuft. Eine Stellungnahme des US-Außenministeriums liegt bislang nicht vor.
+++ 06:01 Zwei Tote in Dnipropetrowsk nach russischem Luftangriff +++
Kurz nach den Besuchen europäischer Spitzenpolitiker in Kiew zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine attackiert die russische Luftwaffe die Region Dnipropetrowsk. Bei einer Explosion seien zwei Menschen getötet worden, teilt der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram mit. Fünf weitere Zivilisten seien verletzt, zahlreiche Häuser durch die Bombentreffer beschädigt worden. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich unter den Trümmern weitere Opfer befinden.
+++ 04:40 Haushaltsausschuss stimmt über Kampfdrohnen für die Bundeswehr ab +++
Der Haushaltsausschuss des Bundestags soll heute grünes Licht für die Beschaffung tausender Kampfdrohnen für die Bundeswehr geben. Die unbemannten Flugkörper sollen der Bundeswehr-Brigade in Litauen bei der Abschreckung gegen Russland helfen. Das Bundesverteidigungsministerium hat den beiden deutschen Rüstungs-Startups Stark Defence aus Berlin und Helsing aus München dafür Großaufträge erteilt. Wegen der umstrittenen Beteiligung des Trump-Vertrauten Peter Thiel an Stark Defence hatten Verteidigungsminister Boris Pistorius und die SPD Vorbehalte geäußert. Die SPD-Fraktion kündigte inzwischen ihr Ja zu der Beschaffungsvorlage an, nachdem ihre ursprünglichen Bedenken ausgeräumt wurden.
+++ 01:47 US-Senatoren aus beiden Lagern fordern faire Verhandlungen für die Ukraine +++
Wenige Stunden bevor US-Präsident im Kongress zur Lage der Nation spricht, legen mehrere demokratische und republikanische Senatoren eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine vor. Sie sieht unter anderem die Förderung einer engen Zusammenarbeit zwischen den NATO-Verbündeten vor und fordert, dass jede Verhandlungslösung die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine respektiert und "die Ukraine als zentrale Partei in die Diskussionen über ihre Zukunft einbezieht". Initiatoren sind die beiden Vorsitzenden der NATO-Beobachtergruppe des Senats, die Demokratin Jeanne Shaheen und der Republikaner Thom Tillis. Die Resolution hat mindestens 26 aus beiden politischen Lagern.
+++ 01:17 Transneft drosselt Öleinspeisung nach ukrainischem Drohnenangriff +++
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff muss der russische Ölpipeline-Monopolist Transneft die Rohölaufnahme einschränken. Nach Informationen von Reuters werden aktuell 250.000 Barrel weniger eingespeist. Bei dem Drohnenangriff am Montag war eine wichtige Pumpstation in Tatarstan beschädigt worden. Die Station versorgt unter anderem die Druschba-Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei geliefert wird. Die Anlage ist aber auch ein wichtiger Knotenpunkt für Lieferungen an Ölraffinerien in anderen Teilen Russlands.
+++ 23:35 Tausende Slowaken protestieren für Ukraine und gegen Fico +++
Zum vierten Jahrestag des Beginns der russischen Invasion gehen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava Tausende zu einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine auf die Straße - auch gegen den Kurs der eigenen Regierung. Sie gedenken der ukrainischen Opfer des russischen Angriffskriegs und protestieren zugleich gegen den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico. Der linksnationale Politiker hatte einen Stopp von Strom-Hilfslieferungen an die Ukraine angekündigt, weil diese russische Erdöl-Lieferungen an die Slowakei blockiere. Nach Angaben des slowakischen Netzbetreibers Seps gegenüber der Nachrichtenagentur TASR wurden die laufenden Stromlieferungen aber bislang noch nicht eingestellt.
+++ 22:33 G7 stützen Trumps Friedensinitiative für Ukraine +++
Die G7-Staaten sichern der Ukraine weiterhin ihre volle Unterstützung zu. Zugleich stellen sie sich hinter die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, einen Friedensprozess durch direkte Gespräche einzuleiten. Ein Abkommen könne nur durch Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau erzielt werden, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Die Gruppe unterstützt zudem die Sicherheitsgarantien der sogenannten "Koalition der Willigen" und kündigt weitere Hilfen für den ukrainischen Energiesektor an. Zur G7 gehören die USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan.
+++ 21:41 Bislang 1700 Ukrainer in Deutschland behandelt +++
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind laut Bundesgesundheitsministerium inzwischen rund 1.700 Kriegsverletzte und Soldaten von dort zu Behandlungen nach Deutschland gekommen. Die Patientinnen und Patienten werden aus der Ukraine geholt und auf Kliniken verteilt, wie das Ministerium mitteilt. Für die Behandlung in Deutschland stehen demnach in diesem Jahr 25 Millionen Euro über Bundesmittel bereit. Ressortchefin Nina Warken sagt: "Die Hilfsbereitschaft für die Ukraine ist auch im Gesundheitsbereich weiterhin groß." Die zivile Infrastruktur des Landes sei zentrales Ziel unzähliger Angriffe, laut Weltgesundheitsorganisation seien darunter bisher mehr als 2.800 Gesundheitseinrichtungen.
+++ 20:55 Von der Leyen: EU zahlt Ukraine-Kredit "auf die eine oder andere Weise" +++
Nach Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird die Europäische Union der Ukraine den geplanten Kredit über 90 Milliarden Euro ungeachtet des ungarischen Vetos auszahlen. Dies werde "auf die eine oder andere Weise" geschehen, sagt von der Leyen in Kiew. Zudem kündigt sie ein neues Energiepaket für den Winter über 920 Millionen Euro für 2026/2027 an. Ungarn hat am Vortag neue EU-Sanktionen gegen Russland und den Kredit blockiert. Die Regierung in Budapest wirft der Ukraine vor, Öllieferungen über die Druschba-Pipeline absichtlich unterbrochen zu haben. Kiew verweist dagegen auf Reparaturen nach einem russischen Angriff.
+++ 20:19 UN-Vollversammlung beschließt Ukraine-Unterstützer-Resolution - ohne die USA +++
Die UN-Vollversammlung verabschiedet eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine. 107 Länder stimmen in New York für den Text, der das Recht der Ukraine auf "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen" bekräftigt. Zwölf Staaten sprechen sich gegen die Resolution aus; 51 enthalten sich - darunter die USA. Washington hat ein separates Votum über einzelne Bestandteile der Resolution gefordert. So wollte die Trump-Regierung, dass die Passage zur territorialen Integrität der Ukraine und ein Absatz, in dem ein "allgemeiner, gerechter und dauerhafter" sowie völkerrechtskonformer Frieden gefordert wird, gesondert zur Abstimmung gestellt werden.
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