Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 19:27 "Absolut verboten": Finnland verärgert über ukrainische Drohnen im eigenen Luftraum +++
Der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen hat einen Vorfall, bei dem zwei verirrte ukrainische Drohnen in finnisches Hoheitsgebiet eingedrungen sind, verurteilt. "Wir werden das nicht zulassen. Sie müssen ihre Operationen so planen, dass das Risiko von Abweichungen aufgrund russischer Einmischung minimiert wird, damit so etwas nicht passieren kann", sagt Häkkänen laut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Yle. "Die Nutzung unseres Luftraums für solche Operationen ist strengstens untersagt. Das ist absolut verboten. Wir haben der ukrainischen Regierung unmissverständlich klargemacht, dass selbst diese Drohnen, die aufgrund von Fahrlässigkeit in unseren Luftraum eingedrungen sind, inakzeptabel sind", sagt Häkkänen.
+++ 18:53 Mindestens 17 Tote bei russischen Angriffen auf Kramatorsk und Saporischschja +++
Bei russischen Angriffen auf die frontnahen ukrainischen Städte Kramatorsk und Saporischschja sind nach jüngsten ukrainischen Angaben insgesamt mindestens 17 Menschen getötet worden. Mindestens zwölf Menschen wurden in Saporischschja nach Angaben des Regionalgouverneurs Iwan Fedorow getötet, in Kramatorsk laut Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens fünf Menschen. In Kramatorsk ist Selenskyj zufolge mit einer noch größeren Opferzahl zu rechnen, der russische Angriff habe "mitten auf das Stadtzentrum" gezielt. Mindestens fünf weitere Menschen wurden laut Selenskyj dort verletzt. Der Gouverneur von Kramatorsk, Wadim Filaschkin, hatte zunächst von drei Todesopfern gesprochen. Der Angriff auf das Stadtzentrum sei mit "drei hochexplosiven Bomben", erfolgt, erklärt er bei Telegram. Das in der größtenteils von Russland besetzten ostukrainischen Region Donezk gelegene Kramatorsk ist eine strategisch wichtige Festungsstadt für das ukrainische Militär.
+++ 18:11 Insider: Russische Ölraffinerie Kirischi nach Drohnenangriff stillgelegt +++
Nach ukrainischen Drohnenangriffen hat die zweitgrößte russische Ölraffinerie Kirischi Insidern zufolge ihren Betrieb eingestellt. Bei der Attacke seien drei der vier Rohöldestillationsanlagen beschädigt worden, sagen zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Ohne diese Anlagen kann die Raffinerie nicht produzieren. Der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, bestätigt einen Angriff und einen Brand in einem Industriegebiet der Stadt Kirischi. (Siehe auch Eintrag um 15:21)
+++ 17:36 Russland: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Region Tschuwaschien +++
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Tschuwaschien werden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet. Weitere 32 seien verletzt, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Gouverneur der Region. Diese liegt rund 600 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt Moskau.
+++ 17:03 Kiew setzt auf verstärkte Gasimporte aus Polen +++
Die Ukraine setzt zur Sicherung ihrer Energieversorgung auf den verstärkten Import aus dem Westen. Ein Projekt zur Erhöhung der Gasimportkapazität aus Polen wurde genehmigt, teilt die Nationale Kommission für die Regulierung von Energie und öffentlichen Versorgungsunternehmen (NKREKU). Dieser Beschluss erleichtert den Ausbau der Erdgasimporte aus EU-Ländern, was ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Energieversorgungssicherheit der Ukraine und ihrer Integration in den europäischen Energiemarkt ist.
+++ 16:28 Russland sagt Großevents auf der Krim ab +++
Die russischen Behörden haben auf der besetzten Halbinsel Krim alle Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland abgesagt. "Eine Militärparade und andere Großveranstaltungen zu Ehren des Tages des Großen Sieges sind in der Republik Krim in diesem Jahr nicht geplant. Auch ein organisierter Marsch des 'Unsterblichen Regiments' wird nicht stattfinden", teilt der von Moskau eingesetzte Vertreter Sergei Aksjonow mit. Für die Absage werden "Sicherheitsgründe" angeführt.
+++ 15:53 Wohnhaus getroffen: Video zeigt Angriff auf Wolga-Großstadt +++
Ukrainische Angriffe erreichen Tscheboksary tief im russischen Hinterland. Aufnahmen zeigen den Einschlag in ein Wohnhaus. Auch ein Rüstungsbetrieb könnte getroffen worden sein. Laut Militärexperten sollen Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt worden sein.
+++ 15:21 Ukraine attackiert russisches Ölterminal in der Region Leningrad +++
Die Truppen Kiews haben erneut ein russisches Ölterminal mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde in der vergangenen Nacht die Kirischi Ölraffinerie in der Region Leningrad zum Ziel, berichtet der Geheimdienst SBU. Den Angaben zufolge gab es drei Treffer bei dem Angriff.
+++ 14:46 Munz: "Flamingo-Rakete der Ukraine könnte Moskau treffen" +++
Am 9. Mai feiert Russland den "Tag des Sieges" mit einer großen Militärparade in Moskau. "In Russland möchte man dann Ruhe haben", sagt ntv-Reporter Rainer Munz. Doch die Ukraine beweise einmal mehr, dass sie diese Ruhe durchaus stören kann. Der Kreml drohe allerdings bereits mit harten Vergeltungsschlägen.
+++ 14:25 Brüssel ruft zu neuer EU-Ukraine-Drohnenallianz auf +++
Die EU hat einen Aufruf an Unternehmen gestartet, sich an der Gründung einer Drohnenallianz mit der Ukraine zu beteiligen. Das neue Format solle "als industriegeführtes Ökosystem" zu den europäischen Bemühungen beitragen, "eine umfassende Drohnen- und Anti-Drohnen-Fähigkeit aufzubauen", erklärt die EU-Kommission. Demnach soll die Initiative Hersteller, Start-ups und Endnutzer aus dem EU-Binnenmarkt und der Ukraine zusammenbringen, um in Zusammenarbeit mit dem Mitgliedstaaten zur "Bereitstellung konkreter Fähigkeiten" beizutragen. Die EU-Länder streben angesichts der Bedrohung aus Russland und der unberechenbaren Politik der US-Regierung die Stärkung ihrer eigenen Verteidigungsfähigkeit an. Dabei spielt die Drohnenabwehr eine besondere Rolle.
+++ 13:51 London sanktioniert Ausbeutung von Migranten zu Kriegszwecken +++
Großbritannien verhängt neue Sanktionen gegen 35 Personen und Organisationen, die an Menschenhandel und der Ausbeutung von Migranten zur Unterstützung von Russlands Krieg beteiligt sein sollen. Laut Bericht des "Kyiv Independent" wirft London den Betroffenen vor, Migranten für den Fronteinsatz zu rekrutieren und Russlands Rüstungsindustrie zu unterstützen. Viele von ihnen seien nicht ausreichend ausgebildet und würden im Wesentlichen als Kanonenfutter an der Front eingesetzt. Die britische Regierung kündigt an, weiterhin mit Sanktionen gegen solche Strukturen vorzugehen.
+++ 12:47 Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Rüstungsfabrik +++
Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben der regionalen Behörden in der russischen Großstadt Tscheboksary an der Wolga drei Menschen verletzt worden. Einer der Verletzten sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt das Gesundheitsministerium der Teilrepublik Tschuwaschien mit. Die Drohnen waren demnach Teil einer zweiten Angriffswelle. Bei einer ersten Attacke traf ein Marschflugkörper nach Berichten des Internetportals "Astra" die Rüstungsfabrik "WNIIIR Progress", wo Navigationsmodule für Drohnen, Marschflugkörper und Raketen hergestellt werden.
+++ 12:04 Selenskyj: Ukraine verstärkt Angriffe auf russisches Hinterland +++
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj im April doppelt so viele Angriffe auf Russland in einer Entfernung von mehr als 20 Kilometern ausgeführt wie im März. Im Vergleich zum Februar seien es sogar viermal so viele gewesen, erklärt Selenskyj auf X. Er kündigt an, die Zahl der Angriffe auf weiter entfernte Ziele künftig noch zu erhöhen.
+++ 11:17 Russland schränkt mobiles Internet vor Parade in Moskau ein +++
Russland hat vor der jährlichen Militärparade zu den Feiern des Sieges über Nazi-Deutschland am 9. Mai in Moskau den Zugang zum mobilen Internet für viele Nutzer gekappt. Die Einschränkungen dienten der Sicherheit angesichts eines erhöhten Risikos ukrainischer Drohnenangriffe, teilt der Kreml. Reporter der Nachrichtenagentur Reuters in Moskau berichteten, dass das mobile Internet in verschiedenen Teilen der Hauptstadt nicht funktionierte. Telefongespräche waren demnach jedoch weiterhin möglich. Russische Mobilfunkbetreiber, die Großbank Sberbank sowie die Taxi-Sparte des Internetkonzerns Yandex hatten zuvor angekündigt, dass es zu Interneteinschränkungen und Störungen bei der Nutzung ihrer Dienste kommen könnte.
+++ 10:39 Russische Truppen rücken bei Lyman und Pokrowsk vor +++
Laut dem Institute for the Study of War (ISW) sind russische Einheiten in der Region Donezk punktuell vorgerückt. Demnach gab es Bewegungen südöstlich von Lyman sowie nordwestlich von Pokrowsk, ohne dass die betroffenen Gebiete vollständig unter Kontrolle gebracht wurden. Zudem verlegt die russische Militärführung laut ISW zusätzliche Kräfte in Richtung Pokrowsk. Die Analysten gehen daher davon aus, dass dort künftig verstärkte Angriffe möglich sind.
+++ 09:53 Selenskyj wirft Russland nach Angriffen "blanken Zynismus" vor +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert Russland scharf, weil es erst eine Feuerpause vorgeschlagen und dann die Ukraine erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen habe. Damit habe Russland "blanken Zynismus" an den Tag gelegt. "Russland könnte den Beschuss jederzeit einstellen und würde damit den Krieg und unsere Reaktionen beenden", erklärt Selenskyj auf X. Um Frieden zu erreichen, seien konkrete Schritte nötig. "Die Ukraine wird entsprechend handeln."
+++ 08:49 Ukraine meldet vier Tote bei russischem Luftangriff in Region Poltawa +++
Bei einem russischen Drohnen- und Raketenangriff in der zentralukrainischen Region Poltawa sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens vier Menschen getötet worden. 31 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region, Witalij Djakywnitsch, auf Telegram mit. Direkte Treffer und herabfallende Trümmerteile abgefangener Geschosse seien an zwei Orten gemeldet worden. Ein Industrieunternehmen sei ebenefalls beschädigt worden, wodurch die Gasversorgung von fast 3500 Haushalten unterbrochen worden sei. Auch die Bahninfrastruktur sei bei dem nächtlichen Angriff beschädigt worden.
+++ 08:03 Kanada stellt Ukraine weitere 200 Millionen Dollar für Waffen bereit +++
Kanada stellt der Ukraine weitere 200 Millionen Dollar für die Waffenbeschaffung zur Verfügung, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilt. Laut der "Kyiv Post" sollen die Mittel im Rahmen des multinationalen PURL-Programms für militärische Ausrüstung eingesetzt werden. Selenskyj dankt Kanada für die Unterstützung und fügt hinzu, NATO-Generalsekretär Mark Rutte habe bestätigt, dass vereinbarte Lieferungen von Raketenabwehrsystemen an die Ukraine fortgesetzt werden.
+++ 07:14 Kiew warnt vor Ausbau militärischer Infrastruktur in Belarus +++
Belarus baut nach Angaben der Ukraine weiter militärische Infrastruktur aus, die russische Operationen unterstützen könnte – auch wenn derzeit keine ausreichenden russischen Truppen für eine neue Offensive dort stationiert sind. Das berichtet der "Kyiv Independent" unter Berufung auf den staatlichen Grenzschutzdienst in Kiew. Demnach entstehen in Abstimmung mit Moskau Logistikrouten, Übungsgelände und weitere militärisch nutzbare Anlagen. Die aktuelle russische Präsenz in Belarus stelle zwar keine unmittelbare Bedrohung dar, die Infrastruktur könne jedoch jederzeit aktiviert werden. Ukrainische Behörden beobachten die Lage nach eigenen Angaben genau, insbesondere vor dem Hintergrund zuletzt gemeldeter ungewöhnlicher Aktivitäten an der belarussischen Grenze.
+++ 06:30 Oberst: Aufgabe von US-Stützpunkten "völlig falsch" +++
Der Oberst des österreichischen Bundesheers Markus Reisner ordnet die Ankündigungen der USA ein, Tausende Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Das sei ein symbolischer Schritt und das Thema grundsätzlich überhaupt nicht neu. Bundeskanzler Merz habe richtig gelegen, als er sagte, der Iran würde die USA demütigen.
+++ 05:47 Ukraine greift in Russland an - Berichte über "Flamingo"-Einsatz +++
Bei einem großangelegten Drohnen- und Raketenangriff auf mehrere russische Regionen ist offenbar eine wichtige russische militärisch-industrielle Anlage in Tscheboksary getroffen worden. Es seien Explosionen zu hören gewesen, berichtet "Kyiv Independent" unter Berufung auf russische Telegram-Kanäle. Auf Fotos und Videos ist ein großer Brand zu sehen. Den russischen Berichten nach könnte eine in der Ukraine hergestellte FP-5-Flamingo-Rakete die Schäden verursacht haben.
+++ 04:07 IAEA: Drohne beschädigt Messgeräte an AKW Saporischschja +++
Eine Drohne hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) meteorologische Messgeräte am russisch besetzten Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine beschädigt. Ein Expertenteam habe die Schäden an einigen Geräten des externen Strahlungskontrolllabors beobachtet, teilt die UN-Atomaufsichtsbehörde mit. Die Geräte seien nicht mehr betriebsbereit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi habe erneut zu größter militärischer Zurückhaltung in der Nähe aller Nuklearanlagen aufgerufen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Das Atomkraftwerk Saporischschja ist das größte in Europa und wurde in den ersten Wochen der russischen Invasion im Februar 2022 von russischen Truppen besetzt. Seitdem werfen sich beide Seiten regelmäßig gegenseitig militärische Aktionen vor, die die Sicherheit der Anlage gefährden könnten.
+++ 02:41 Tote nach Angriffen in Region Saporischschja +++
In der Region Saporischschja hat es mehrere Todesopfer infolge eines russischen Angriffs gegeben. Bei den Drohnenattacken wurden nach Behördengaben in der Kleinstadt Wilnjansk mindestens zwei Menschen getötet und vier verletzt. Der Ort liegt rund 35 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
+++ 01:05 Sieben Tote nach Raketenangriff in der Region Charkiw +++
Nach einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Merefa am Montagvormittag sind die Opferzahlen stark gestiegen. Nach ukrainischen Angaben wurden bei dem Angriff auf die Stadt in der Region Charkiw sieben Menschen getötet. Mehr als 30 Menschen seien verletzt worden, darunter ein zweijähriger Junge, teilt der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. "Der Einschlag war von großer Wucht, im Zentrum der Stadt, praktisch mitten auf den Straßen", schreibt Synjehubow. Mindestens zehn Häuser, ein Verwaltungsgebäude, vier Geschäfte und eine Autowerkstatt seien beschädigt worden.
+++ 23:30 Russland attackiert ukrainisches Ölterminal +++
Die russischen Streitkräfte haben Hafeninfrastruktur in Chornomorsk in der Region Odessa mit Drohnen angegriffen. Die Attacke erfolgte in der vergangenen Nacht, teilt der Betreiber mit. Bei dem Angriff wurde das Ölterminal "Kernel" beschädigt. Dieses ist relevant für den Handel des Landes mit Pflanzenöl. 1100 Tonnen der Flüssigkeit seien durch die Beschädigung von Tanks ausgetreten.
+++ 22:05 Estnischer Armeechef: Russland könnte bald für neue Aggression bereit sein +++
Der estnische Armeechef, Andrus Merilo, befürchtet, dass Russland nach einem möglichen Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine schnell wieder zu Aggressionen bereit sein könnte. "Es ist davon auszugehen, dass der Krieg in der Ukraine nicht dazu führen wird, dass Russland handlungsunfähig gegenüber uns wird", schreibt Merilo beim estnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERR. "Das bedeutet, dass Russland seine Kampfbereitschaft wiederherstellen wird, sobald es sich aus dem Krieg gegen die Ukraine zurückgezogen hat. Gleichzeitig führt es mit seinen destabilisierenden Aktionen aktiv Aufklärungsmaßnahmen durch und bereitet neue Angriffsziele vor. Meiner Meinung nach ist 2027 das Jahr, in dem Russland seine Kampfkraft wiederherstellen kann, und wenn es die Gelegenheit sieht, an anderer Stelle Gewalt anzuwenden, wird es dies auch tun", so Merilo.
+++ 21:25 Opferzahl nach russischem Raketenangriff steigt auf sieben +++
Die Zahl der Opfer eines russischen Angriffs auf den Ort Merefa in der Region Charkiw ist auf sieben gestiegen. Das teilen die örtlichen Behörden mit. Darüber hinaus steigt die Zahl der Verletzten auf 36.
+++ 21:00 Selenskyj kündigt Waffenruhe ab Mittwoch an +++
Kurz nach einer russischen Erklärung hat die Ukraine ebenfalls eine Waffenruhe angekündigt. "Wir verkünden eine Waffenruhe, beginnend ab 0 Uhr (23 Uhr MESZ) in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai", teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit.
+++ 20:43 Kim Jong-un fordert Jugend zur Vorbereitung auf Kampf in der Ukraine auf +++
Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hat die junge Generation aufgefordert, sich darauf vorzubereiten, am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine teilzunehmen. Eine entsprechende Erklärung gibt der Autokrat während eines Treffens zwischen Kim Jong-un und den Delegierten des 11. Kongresses des Sozialistischen Patriotischen Jugendverbandes ab. In dem Appell wird darauf hingewiesen, dass junge Soldaten, die auf Auslandseinsätze geschickt werden, "zu Bomben und Flammen wurden", um die Ehre ihres Landes zu verteidigen.
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