Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 17:07 Ukraine zählt neun Todesopfer binnen eines Tages +++
Am Sonntag sind in der Ukraine mindestens neun Menschen durch russische Angriffe getötet und 19 weitere verletzt worden. Das meldet der "Kyiv Independent" unter Verweis auf Behördenangaben.
+++ 16:51 Ukrainischer Drohnenmanager warnt Europa vor Rückstand +++
Ein ukrainischer Drohnenmanager warnt Europa vor einem sicherheitspolitisch riskanten Rückstand bei unbemannten Systemen. "Russland und China sind schneller als alle europäischen Staaten zusammen", sagt Mykyta Roschkow vom Unternehmen Frontline Robotics dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Was wir in der Ukraine mit unserer Technologie und unserem Verteidigungswillen leisten, verschafft Europa Zeit." Roschkow rät dazu, den Aufbau robotischer Systeme zu beschleunigen. Europa investiere weiterhin zu stark in klassische Waffen wie Panzer, Kampfjets und Artillerie. "Diese Prioritätensetzung entspricht nicht mehr der Realität", so der Manager. Frontline Robotics und der deutsche Hersteller Quantum Systems kooperieren im Joint Venture Quantum Frontline Industries. Dieses produziert in Deutschland Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte.
+++ 16:20 Greenpeace-Aktivisten blockieren Uran-Frachter +++
Greenpeace-Aktivisten haben im Hafen von Dünkirchen gegen französische Atomgeschäfte mit Russland protestiert, indem sie den Frachter "Mikhail Dudin" blockierten. Unter anderem ketteten sich Aktivisten am Eingang einer Schleuse fest. Die Blockade wurde der Polizei zufolge beendet und vier Aktivisten wurden festgenommen, die in einer Sperrzone gewesen seien. Hintergrund sind Geschäfte zwischen dem französischen Energieunternehmen EDF und dem russischen Unternehmen Rosatom. Der unter der Flagge von Panama fahrende Frachter brachte nach Angaben von Greenpeace seit Beginn des Ukraine-Kriegs häufig angereichertes oder natürliches Uran aus Russland nach Frankreich. "Der Handel, der indirekt Putins Krieg mitfinanziert, muss aufhören", sagt Pauline Boyer von Greenpeace. Sie prangert die "fehlende Transparenz" bei der Zusammenarbeit mit Rosatom an, die von den internationalen Sanktionen ausgenommen ist. Frankreich braucht Uran für seine 57 Atomreaktoren, 14 weitere sollen gebaut werden.
+++ Frankreich kündigt Atom-Militärübungen mit Deutschland an +++
Frankreichs Präsident Macron kündigt gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland an. Die ersten Schritte der Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung sollen noch in diesem Jahr beginnen. "Sie können Besuche strategischer Standorte sowie gemeinsame Übungen umfassen", sagt Macron in einer Rede auf dem Marinestützpunkt Île Longue. Zudem erhöht Frankreich angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe. Über die Anzahl werde Frankreich anders als bisher nicht mehr informieren, sagt Macron. "Wer frei sein will, muss gefürchtet sein. Wer gefürchtet sein will, muss stark sein." Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri besitzt Frankreich 290 der weltweit etwa 12.200 Atomwaffen und ist damit nach Russland, den USA und China die viertgrößte Atommacht. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ 15:42 Verhandlungen in Abu Dhabi noch unsicher +++
Der Präsident der Ukraine hofft, dass die für diese Woche geplanten Verhandlungen mit Russland trotz des Kriegs im Nahen Osten stattfinden. "Aufgrund der anhaltenden Kämpfe können wir nicht bestätigen, dass das Treffen in Abu Dhabi stattfinden wird, aber niemand hat es abgesagt" sagt Selenskyj. "Das Treffen soll stattfinden", fügt er hinzu. Wenn es aufgrund des Kriegs in der Region nicht möglich sei, die Verhandlungen in Abu Dhabi zu führen, kämen die Türkei oder die Schweiz als Verhandlungsorte in Frage. Der Kreml erklärte seinerseits, dass die Fortsetzung der Verhandlungen weiterhin im Interesse Russlands sei. (Siehe Eintrag um 12:13 Uhr) In Genf hatte Mitte Februar eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA stattgefunden, die allerdings keine konkreten Ergebnisse brachte.
+++ 15:10 Selenskyj treibt möglicher Munitionsmangel durch Iran-Krieg um +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußert sich für den Fall eines lang andauernden Iran-Kriegs besorgt über einen möglichen Mangel an Munition für die Luftabwehrsysteme seines Landes. "Wenn es zu anhaltenden Kämpfen im Nahen Osten kommt", werde dies "sicherlich" Auswirkungen auf die ukrainische Luftabwehr haben, sagt Selenskyj. Man stehe deswegen mit den Partnern in Kontakt.
+++ 14:39 Ukrainer nehmen russische Radartechnik ins Visier +++
Das ukrainische Militär will in den letzten 24 Stunden eine Reihe von Treffern gegen technologische Anlagen der russischen Armee erzielt haben. Der Generalstab nennt drei Radaranlagen sowie eine Kommunikationsanlage auf der Krim und in der besetzten Region Luhansk. Angegriffen habe man auch die Stellungen einer russischen Einheit für elektronische Aufklärung in den Gebieten Donezk und Saporischschja.
+++ 14:01 Selenskyj fordert erneut festen Termin für EU-Beitritt der Ukraine +++
Die Ukraine wird laut Präsident Wolodymyr Selenskyj innerhalb weniger Tage die technischen Vorbereitungen abschließen, die für die Aufnahme aller Verhandlungsrunden im Rahmen ihres EU-Beitrittsprozesses erforderlich sind. Er fordert die EU-Partner erneut auf, sich auf einen festen Termin für den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union zu einigen. Im Rahmen der Verhandlungen über ein Ende des Krieges mit Russland sei dies ein wichtiger Bestandteil umfassenderer Sicherheitsgarantien für Kiew.
+++ 13:36 Sybiha: Putin ist mehr um Ölpreise besorgt als um "Verbündete" in Teheran +++
Nach Ansicht des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha beschäftigt Russland gerade etwas anderes als seinem Verbündeten Iran bei der Abwehr der israelischen und US-amerikanischen Angriffe zu unterstützen. "Jetzt, da das iranische Regime in Schwierigkeiten steckt, fällt die fehlende Unterstützung seiner Verbündeten besonders auf, insbesondere die Abwesenheit Russlands", so Sybiha bei X. "Moskau eilt seinem 'Verbündeten' derzeit nicht zu Hilfe. Offen gesagt, dürfte Putin die steigenden Ölpreise wohl mehr interessieren als seine 'Partner' in Teheran."
+++ 13:04 Selenskyj warnt: Russland bereitet neue Angriffswelle auf Infrastruktur und Logistik der Ukraine vor +++
Russland bereitet dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge eine neue Welle von Angriffen auf die Infrastruktur, Logistik und Wasserversorgung der Ukraine vor. "Sie wollen, dass wir Probleme mit der Wasserversorgung bekommen. Die Gemeinden sollten sich auf diese Herausforderung konzentrieren. Wir brauchen mehr Luftabwehrraketen", sagt er in einem WhatsApp-Medienchat mit Reportern.
+++ 12:39 Brand in russischem Tanklager gelöscht +++
Der Brand eines Tanklagers im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk ist den örtlichen Behörden zufolge wieder gelöscht. Das Feuer war nach einem ukrainischen Drohnenangriff ausgebrochen. Ein Vertreter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU erklärt, dass die Ukraine das Ölterminal Sheskharis in Noworossijsk in der Nacht mit Drohnen angegriffen hat.
+++ 12:13 Kremlsprecher Peskow: Fortsetzung der Gespräche mit Ukraine in unserem Interesse +++
Eine Fortsetzung der Friedensgespräche mit der Ukraine ist russischen Angaben zufolge im Interesse Russlands. Moskau bevorzuge nach wie vor eine diplomatische Lösung zur Beendigung der Kämpfe, sagt der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow. "Wir haben unsere eigenen Interessen, die wir schützen müssen, und es liegt in unserem Interesse, diese Verhandlungen fortzusetzen. Wir sind offen für diese Verhandlungen." Auf die Frage, ob US-Angriffe auf den Iran den Friedensprozess in der Ukraine beeinträchtigen würden, sagt Peskow, Russland schätze die Vermittlungsbemühungen der USA weiterhin.
+++ 11:46 Berichte: Explosionen und Stromausfälle auf der Krim +++
Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim soll es in der Nacht Explosionen gegeben haben. Das melden mehrere Telegram-Kanäle wie "Crimean Wind". Demnach soll auch in einigen Teilen der Strom ausgefallen sein. "Die Explosionen waren laut Zeugen im Bezirk Kirowsk und in Feodosija zu hören", heißt es in der Nachricht. Von Stromausfällen betroffen sein sollen mehrere Gebiete in Sewastopol, Saky, Jewpatorija, Krasnoperekopsk und Dschankoi.
+++ 11:14 Russisches Militär greift Großstadt in Donezk an - drei Tote +++
Russische Streitkräfte haben am Morgen die ukrainische Stadt Kramatorsk in der Oblast Donezk angegriffen und drei Menschen getötet. Das teilt Oleksandr Honcharenko, Leiter der Militärverwaltung von Kramatorsk, in den sozialen Medien mit. "Um 8:14 Uhr griffen russische Truppen die Stadt an. Ersten Berichten zufolge wurden drei Menschen getötet", heißt es darin.
+++ 10:52 Russland zu US-Vermittlung: Verlassen uns nur auf uns selbst +++
Die russische Regierung erklärt, sie schätze die amerikanischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges mit der Ukraine. Am Ende aber verlasse sich Russland nur auf sich selbst. Es sei allerdings im russischem Interesse, die von den USA moderierten Verhandlungen mit der Ukraine fortzusetzen. Russland ziehe es vor, seine Ziele auf diplomatischen Wege zu erreichen.
+++ 10:18 Umfrage: 70 Prozent der Ukrainer vertrauen nicht auf derzeitige Gespräche für dauerhaften Frieden +++
70 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer glauben laut einer Umfrage nicht, dass die aktuellen Gespräche zwischen Russland und den USA über ein Ende des Krieges in der Ukraine zu einem dauerhaften Frieden führen werden. Das Internationale Soziologische Institut Kiew (KIIS), hat die Befragung durchgeführt vom 12. bis zum 24. Februar. "Die Ukrainer stehen den aktuellen Friedensverhandlungen weiterhin kritisch gegenüber und hegen mehrheitlich keine optimistischen Erwartungen", heißt es in der Mitteilung. "Die Realität in der Ukraine - der russische Druck an der Front trotz massiver Verluste, der russische Terror gegen die Zivilbevölkerung und die Versuche, die Bevölkerung im kalten Winter ohne Strom und Kälte zurückzulassen, die kompromisslosen genozidalen Äußerungen der russischen Führung und vieles mehr - lässt die Menschen kaum an den russischen Willen glauben, den Krieg in naher Zukunft zu beenden." Dem Institut zufolge sind 25 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Gespräche zu dauerhaftem Frieden führen werden, weitere 5 Prozent sind unsicher.
+++ 09:57 Feuer in russischem Treibstoffterminal nach ukrainischem Angriff ausgebrochen +++
Im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk brennt nach Behördenangaben ein Treibstoffterminal. Das Feuer sei in der Nacht ausgebrochen und dauere an. Der Brand sei auf eine Fläche von 120 Quadratmetern eingegrenzt worden.
+++ 09:33 Streit um Druschba-Pipeline: Selenskyj lädt slowakischen Staatschef Fico nach Kiew ein +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lädt angesichts der Spannungen mit der Slowakei Ministerpräsident Robert Fico zu einem Besuch in die Ukraine ein, um "alle offenen Fragen zu erörtern". Das teilt das ukrainische Präsidialamt mit. Demnach soll das geplante Treffen entweder am 6. oder am 9. März stattfinden. "Die Ukraine hat dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico konkrete Termine für einen Besuch in der Ukraine - den 6. oder den 9. März - vorgeschlagen, um alle offenen Fragen zu erörtern, wie in einem Telefongespräch zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Ministerpräsident Fico vereinbart", heißt es in der Erklärung. Die Slowakei wirft der Ukraine vor, die Reparaturen an der Druschba-Pipeline zu verzögern, während Kiew Russland Angriffe auf die Infrastruktur vorwirft.
+++ 09:07 Kiew: Fast 1000 russische Soldaten innerhalb eines Tages "eliminiert" +++
Kiew macht täglich Angaben zu den personellen Verlusten auf russischer Seite. Laut Ukraine sind es 960 russische Soldaten, die am vergangenen Tag verletzt oder getötet worden sind. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind seit Beginn des Krieges im Februar 2022 insgesamt 1.267.730 russische Soldaten "eliminiert" worden. Wie das Verteidigungsministerium in seinen täglichen Angaben zu den Verlusten Russlands verkündet, habe der Gegner seit Kriegsbeginn rund 11.700 Panzer und fast 153.000 Drohnen, die sich nicht mehr im Besitz des russischen Militärs befinden oder zerstört wurden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Moskau selbst hält sich mit Informationen zu eigenen Verlusten in der Ukraine zurück.
+++ 08:31 Ukrainische Luftwaffe wehrt 84 russische Drohnen in der Nacht ab +++
Russische Streitkräfte haben die Ukraine seit gestern Abend mit 94 Drohnen angegriffen. Die ukrainische Luftverteidigung konnte nach eigenen Angaben 84 Drohnen abschießen, obwohl auch einige Treffer registriert wurden. "Bis 08:00 Uhr haben die ukrainischen Luftverteidigungskräfte 84 Drohnen der Typen Shahed, Gerbera, Italmas und anderer Typen im Norden, Süden und Osten des Landes zerstört oder gestört. Treffer von zehn unbemannten Luftfahrzeugen wurden an vier Orten registriert, und an zwei Orten wurden Trümmerteile abgeschossener Fluggeräte festgestellt", heißt es in der Mitteilung bei Telegram.
+++ 07:47 Ukraine attackiert russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk +++
Die Ukraine hat einen wichtigen Flottenstützpunkt in Russland mit Drohnen attackiert. Fünf Menschen sind in der russischen Hafenstadt und Flottenbasis Noworossijsk dabei nach offiziellen Angaben verletzt worden. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien bei der Attacke beschädigt worden, schreibt der Gouverneur von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, bei Telegram. Er ruft die Bürger dazu auf, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Die Behörden haben in Noworossijsk den Notstand ausgerufen. Derweil berichtet das unabhängige Portal "Astra" von einem Brand im Ölterminal Schechsaris im Süden von Noworossijsk. Dieser sei mutmaßlich durch die Drohnenangriffe hervorgerufen worden, heißt es. Schechsaris ist für Russland ein strategisch wichtiger Terminal zur Aufnahme, Lagerung und Verschiffung von Öl und Ölprodukten. Er spielt eine wichtige Rolle beim Ölexport über das Schwarze Meer.
+++ 07:15 Vier Tote und fünf Verletzte bei russischen Angriffen in der Region Cherson +++
In der Region Cherson sind in den vergangenen 24 Stunden bei russischen Angriffen vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das teilt Oleksandr Prokudin bei Telegram mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform meldet.
+++ 06:27 Kiew: Russische Kriegsveteranen trainieren mit Schülern systematisch den Umgang mit Drohnen +++
Die Ukraine wirft Russland vor, systematisch Drohnentraining in Schulen durchzuführen. Wie die ukrainische Zeitung "Kyiv Post" unter Berufung auf den Auslandsgeheimdienst SZRU meldet, zeigen russische Kriegsveteranen den Schülern den Umgang mit einer der tödlichsten Waffen an der ukrainischen Front. "In Russland schreitet die systematische Militarisierung der Schulbildung voran: Kinder lernen unter Anleitung von Militärangehörigen, die am Krieg gegen die Ukraine beteiligt waren, den Umgang mit Kampfdrohnen", schrieb der SZRU in einer Mitteilung.
+++ 05:40 Bericht: Ukrainische Mirage-Kampfjets führen jetzt auch Angriffsoperationen durch +++
Die von Frankreich überlassenen ukrainischen Mirage-2000-Kampfjets führen dem Medium Euromaidan Press zufolge mittlerweile auch Angriffe auf die russischen Invasoren durch. Vorher seien sie lediglich zur Verteidigung von Städten eingesetzt worden. In einem neuen Video ist eine Mirage dem Bericht zufolge mit französischen Gleitbomben vom Typ AASM Hammer zu sehen und attackiert ein Logistikzentrum 40 Kilometer hinter der Front.
+++ 03:11 Im Nahen Osten werden massenweise Raketen eingesetzt, die die Ukraine dringend benötigt +++
Bei der Abwehr von iranischen Angriffen auf US-Militärbasen und andere Einrichtungen im Nahen Osten werden unter anderem Patriot-Systeme eingesetzt. Zahlreiche davon sind in Golfsstaaten stationiert. Für die Abwehr von ballistischen Raketen braucht es Patriot-Raketen vom Typ Pac-3 MSE oder auch Pac-2 GEM. Es sind die Raketen, um die auch die Ukraine ihre Partner wegen akuter Knappheit regelmäßig bittet. Eine Pac-3 MSE kostet rund vier Millonen Dollar. Der ehemalige schwedische Außenminister und heutige Co-Vorsitzende des Europäischen Rates für Außenbeziehungen, Carl Bildt, schreibt auf X: "In seinem neuen Krieg setzen die USA Hunderte und Aberhunderte von Patriot-Raketen ein, die zur Verteidigung der ukrainischen Städte hätten eingesetzt werden können. Politik bedeutet Entscheidungen zu treffen."
+++ 01:35 Ukrainischer Generalstab nennt zwei Frontabschnitte als Schwerpunkt der Gefechte +++
Die Frontabschnitte in Richtung Hulyaipil in der Region Saporischschja sowie in Richtung Pokrovsk in der Region Donezk zeigen sich als Brennpunkte im Bericht des ukrainischen Generalstabs. Demnach gab es dort im Tagesverlauf jeweils 20 Gefechte oder mehr. Insgesamt ist von 114 Gefechten am Sonntag die Rede.
+++ 23:41 Drei Zivilisten in Dnipropetrowsk verletzt - teils in kritischem Zustand +++
Bei russischen Angriffen im Gebiet Dnipropetrowsk sind laut ukrainischen Angaben zwei Frauen und ein Mann verletzt worden. Eine der Frauen schwebe in Lebensgefahr, sagt der Gouverneur. Auf drei Bezirke der Region wurden insgesamt 20 Angriffe mit Drohnen und Artillerie verzeichnet. Wohnhäuser, Fahrzeuge und Infrastruktur sind beschädigt.
+++ 22:05 Selenskyj betont "unersetzliche" Verteidigungserfahrung +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj stellt die Expertise seines Militärs im Umgang mit iranischen "Shahed"-Drohnen heraus. Die Lage im Nahen Osten zeige, wie schwierig ein hundertprozentiger Schutz vor Raketen und "Shahed"-Drohnen sei, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. Selbst in den Golfstaaten, die über fortschrittlichere und mehr Luftabwehrsysteme verfügten als die Ukraine könnten nicht alle Raketen und Drohnen gestoppt werden. "Jeder kann nun sehen, dass unsere Erfahrung im Verteidigungsbereich in vielerlei Hinsicht unersetzlich ist. Wir sind bereit, diese Erfahrung zu teilen und den Nationen zu helfen, die der Ukraine in diesem Winter und während dieses Krieges geholfen haben." Europa müsse endlich dafür sorgen, seinen Luftraum, sein Land und seine Meere gegen jede Art von Angriff verteidigen zu können, sagt er. Dafür müsse insbesondere eine ausreichende Produktionskapazität für Luftabwehrsysteme aufgebaut werden.
+++ 21:20 Litauen unterstützt Region Kiew mit Generatoren +++
Die Region Kiew erhält 84 leistungsstarke Generatoren aus Litauen. Generatoren seien entscheidend für den reibungslosen Betrieb von Heizkraftwerken, Wasserwerken, Krankenhäusern, Schutzräumen und sozialen Einrichtungen, sagt Gouverneur Mykola Kalashnyk und dankt Litauen für seine beständige Hilfe. "Angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur ist es unsere Aufgabe, eine zuverlässige Notstromversorgung in jeder Gemeinde zu gewährleisten, wo dies für die Sicherheit und Stabilität des Lebens der Menschen erforderlich ist."
+++ 20:37 Selenskyj: "Wir haben den schwierigsten Winter überstanden" +++
"Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagt der ukrainische Präsident Selenskyj am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. "Die Russen wollten diesen Winter zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer nutzen, aber die Ukraine hat nicht nachgegeben." Russland habe in einem der größten Angriffe am 6. Dezember über 700 Ziele attackiert, danach folgten regelmäßige Angriffe gegen diverse Objekte zur Energieversorgung, so der Präsident in seiner abendlichen Videoansprache. Die Ukrainer hätten auch das überwunden und ihr Energiesystem erhalten.
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