Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 02:49 Macron empfängt Selenskyj in Paris +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt am heutigen Freitagmittag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg in Paris. Dabei gehe es unter anderem um die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte, teilt das französische Präsidialamt mit. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht.
+++ 01:29 US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl +++
Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt. Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G7-Staaten, denen die USA angehören, hätte eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
+++ 00:05 Ukraine und Rumänien schließen Drohnen-Partnerschaft +++
Bei seinem Besuch in Bukarest unterzeichnet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem rumänischen Amtskollegen, Nicusor Dan, eine strategische Partnerschaft. Konkret geht es, schreibt der "Kyiv Independent" um den Energiesektor und die Produktion von Drohnen. Es sollen auch zwei weitere Stromtrassen gebaut werden, um beide Länder zu verbinden.
+++ 22:28 Selenskyj: Iraner steuerten erste Shahed-Drohnen +++
Iranische Drohnenpiloten haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen auf die Ukraine gelenkt. Dies erklärt Selenskyj bei einer Pressekonferenz im rumänischen Bukarest. "Wir wissen, wie die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen abliefen", sagt er. Damals habe es keine Russen gegeben, die diesen Drohnentyp bedienen konnten. Die Piloten seien aus dem Land gekommen, in dem die Shahed-Drohnen gefertigt wurden, erklärt Selenskyj. Der Iran verkaufte die Flugobjekte in großer Stückzahl an Russland.
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