Iran-Krieg im Liveticker+++ 19:37 Trump sagt angekündigte Angriffe auf Iran wieder ab +++
US-Präsident Donald Trump sagt, er habe die für heute Nacht angekündigten Angriffe auf den Iran doch wieder aufgehoben und einen Verhandlungserfolg angedeutet. "Angesichts der Tatsache, dass die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran auf die höchste Ebene der iranischen Führung getragen und dort gebilligt wurden, habe ich als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die für heute Abend geplanten Luftangriffe und Bombardements gegen den Iran abgesagt", schreibt Trump. Die Seeblockade bleibe bis zum Abschluss der Transaktion in vollem Umfang in Kraft. "Zeitpunkt und Ort der Unterzeichnung werden in Kürze bekannt gegeben", schreibt der US-Präsident weiter.
+++ 18:38 "Das sechste Mal": Zehn Klinikmitarbeiter bei Angriff auf Libanon verletzt +++
Bei einem israelischen Angriff auf die libanesische Stadt Tyros sind nach örtlichen Angaben zehn Mitarbeiter eines Krankenhauses verletzt worden. Das Ziel des Angriffs habe sich "rund 15 Meter" von dem Hiram-Krankenhaus entfernt befunden, sagte Klinik-Chef Salman Aidibi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. In dem Krankenhaus seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen, außerdem seien Autos von Mitarbeitern beschädigt worden. Zehn Mitarbeiter des medizinischen Personals und der Verwaltung seien verletzt worden, sagte Aidibi. Es sei bereits das sechste Mal seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah, dass das Umfeld der Klinik Ziel von israelischen Angriffen geworden sei.
+++ 17:33 Indien: Drei Seeleute bei US-Militäreinsatz vor Oman getötet +++
Bei einem US-Militäreinsatz zur Festsetzung eines Tankers vor der Küste des Oman sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen. Dies bestätigt der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal. Es sind die ersten gemeldeten Todesfälle seit Beginn der US-Blockade gegen Schiffe mit Verbindungen zum Iran am 13. April. Im Zuge dieser Einsätze haben die USA acht Schiffe manövrierunfähig gemacht und mehr als 100 weitere abgedrängt. Zudem meldet die indische Botschaft im Oman einen weiteren Vorfall mit einem Tanker vor der Küste, bei dem es sich nach Angaben einer Matrosengewerkschaft um die "MT Jalveer" handelt.
+++ 16:55 US-Militär greift erneut Tanker an +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes "Jalveer", das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau fahre, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage, dass das US-Militär Tanker außer Gefecht setzt.
+++ 16:06 Reisner: "Hoffnung auf Iran-Friedensverhandlung ist zerschlagen" +++
Mit den jüngsten Angriffen der US-Amerikaner im Iran habe sich die Hoffnung auf nachhaltige Waffenstillstands- oder Friedensverhandlungen zerschlagen, analysiert Militärexperte Markus Reisner. Auch wenn der Iran faktisch über keine Luftwaffe verfügt, sei er in einer Position, "wo er einen Hebel hat".
+++ 15:28 Trump: Verhandlungen mit dem Iran über ein Abkommen laufen +++
Die USA führen nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran. "Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie sind stolz", sagt Trump in einem Interview des US-Senders Fox News. Seine persönliche Präferenz sei es weiterhin, die Öl-Insel Charg einzunehmen. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob in den USA die Bereitschaft dazu vorhanden sei. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
+++ 14:35 Trump kündigt "SEHR HARTE" Angriffe an - und will Kontrolle über Insel Kharg +++
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigt Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Kharg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen, sagt er weiter. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
+++ 14:05 Oberst Markus Reisner: Iran hat keine Luftwaffe mehr +++
Nach den Schlägen der USA gegen den Iran sagt Oberst Markus Reisner im Interview mit ntv: "Die iranischen Streitkräfte haben schwere Schläge einstecken müssen. Es gibt faktisch keine iranische Luftwaffe mehr." Dennoch sei der Iran weiterhin kriegsfähig. Denn in den vergangenen Jahren habe sich Teheran ein großes Waffenarsenal zugelegt, das aus zahlreichen Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern besteht. Trotz vielfältiger Aufklärungsmöglichkeiten, halte der Iran die USA stark in Schach. "Trotz künstlicher Intelligenz, die permanent Satellitenbilder auswertet, trotz einer permanenten Präsenz von Drohnen über dem Iran wirklich in jede Ecke hineinblicken zu können", tue sich Amerika schwer, so Reisner.
+++ 13:48 USA und Iran sollen trotz neuer Luftangriffe weiter über Abkommen verhandeln +++
Trotz neuer gegenseitiger Luftangriffe haben die USA und der Iran Insidern zufolge ihre Verhandlungen über ein vorläufiges Friedensabkommen intensiviert. Aus Diplomatenkreisen heißt es zudem, dass die Gespräche zwischen beiden Seiten Fortschritte machten. Drei iranische Insider und ein europäischer Diplomat sagen der Nachrichtenagentur Reuters, beide Seiten tauschten Entwürfe für eine Absichtserklärung aus.
+++ 13:07 Sharma: Krieg im Iran "hat das Regime radikalisiert" +++
Der Krieg von Israel und den USA gegen den Iran sollte das Mullah-Regime endgültig beenden. Mit Blick auf die andauernden Kampfhandlungen betont ntv-Reporterin Kavita Sharma jedoch: Bisher ist genau das Gegenteil eingetreten.
+++ 12:49 China fordert nach jüngsten US-iranischen Angriffen Rückkehr an Verhandlungstisch +++
China fordert nach den jüngsten gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran einen sofortigen Stopp der Kämpfe. China rufe die betroffenen Seiten auf, die militärischen Einsätze "unverzüglich einzustellen", sagte Pekings Außenministeriumssprecher Lin Jian vor Journalisten. Die Kriegsparteien sollten "zum Dialog und zu Verhandlungen zurückkehren, auf die Vermittlungsbemühungen der beteiligten Länder eingehen und so bald wie möglich einen umfassenden und dauerhaften Waffenstillstand erreichen".
+++ 12:24 Iran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos" +++
Das iranische Außenministerium hat die "großangelegten" US-Angriffe der vergangenen Nacht scharf verurteilt. In einer Mitteilung heißt es, die von den Vereinigten Staaten ausgeführten "illegalen und kriminellen Angriffe" der vergangenen Stunden seien nicht nur ein offensichtlicher Verstoß gegen die Charta der Vereinigten Nationen. Auch sei die Feuerpause dadurch "praktisch bedeutungslos" geworden. Die Verantwortung für "die extrem ernsten Konsequenzen dieser kriminellen Handlung" liege bei den Anführern der Vereinigten Staaten. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden zielten die jüngsten US-Angriffe hauptsächlich auf den Süden des Landes, es wurden aber auch Orte nahe der Hauptstadt Teheran getroffen.
+++ 11:44 Erneut Brand auf Schiff in Straße von Hormus +++
Vor der Küste des Oman ist auf einem Tanker ein Brand ausgebrochen. Im Maschinenraum sei sein Feuer ausgebrochen, berichtet die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf lokale Behörden. Ob der Brand durch einen Angriff verursacht wurde, ist bisher unklar. Die Behörden ermittelten weiter, heißt es. Der Vorfall habe sich 21 Seemeilen nordöstlich von Sohar im Oman ereignet. Zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf befindet sich die Straße von Hormus. Die Führung in Teheran gab zuletzt die "komplette" Schließung der Meerenge bekannt, dem widersprach die US-Armee. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wurden mehrfach Schiffe in der Straße von Hormus und angrenzenden Gewässern angegriffen.
+++ 11:15 Anonymer Top-Militär widerspricht: Trump prahlt mit "Geheimmission" - die wohl keine war +++
Donald Trump nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Auch jetzt fällt der US-Präsident wieder mit übertriebenen Aussagen auf. In einer geheimen Mission hätten die US-Streitkräfte Öltanker aus der Straße von Hormus geleitet, selbst Iran habe nichts gewusst. Recherchen zeigen aber: Das stimmt nicht ganz.
+++ 10:40 Merz: Bereit für Einsatz in Hormus-Straße nach Kriegsende +++
Kanzler Friedrich Merz unterstreicht die Bereitschaft der Bundesregierung, sich an der Sicherung der für die weltweite Öl- und Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen. Dies gelte, "sobald die Voraussetzungen dafür vorliegen", sagt der CDU-Chef in einer Regierungserklärung im Bundestag vor dem Hintergrund anhaltender gegenseitiger Angriffe der USA und Irans. "Bis dahin gilt: Wir setzen uns für eine diplomatische Lösung des Konfliktes ein." Deutschland sei bereit, nach einem Ende des Konflikts in der Golfregion dort Verantwortung zu übernehmen, führt der Kanzler weiter aus. Ziel bleibe, dass der Iran sein Nuklearprogramm überprüfbar und auf Dauer beende. Zudem müsse Sicherheit für Israel und die gesamte Region garantiert sein, "sonst wird es keinen Frieden in der Region geben". Die Bundeswehr bereitet sich seit Mai auf einen möglichen Einsatz unter anderem mit Minenjagdbooten in der Straße von Hormus vor.
+++ 09:34 Bahrain: Kind bei iranischem Angriff verletzt +++
Bei iranischen Angriffen auf den Golfstaat Bahrain ist nach Behördenangaben ein elfjähriges Mädchen leicht verletzt worden. Das Innenministerium spricht von einem "verbrecherischen iranischen" Angriff. In der Stadt Hammad sowie in der Hauptstadt Manama seien darüber hinaus mehrere Fahrzeuge in Brand geraten und Wohnhäuser beschädigt worden. Ursache seien herabfallende Trümmerteile gewesen, die nach der Abwehr und Zerstörung iranischer Drohnen niedergegangen seien. Die USA und der Iran hatten sich in der Nacht in der Golfregion erneut heftig gegenseitig beschossen. In dem Zuge gerieten auch Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss.
+++ 08:58 Kuwait öffnet Luftraum nach Beschuss aus Iran wieder +++
Nach erneutem Beschuss aus dem Iran hat der Golfstaat Kuwait vorerst Entwarnung gegeben. Nach einer Sperrung des Luftraums teilt die zuständige Behörde am Morgen mit, dass die "Umstände, die die zuvor ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich gemacht hatten, nicht mehr bestehen." Der reguläre Betrieb werde am Flughafen in Kuwait wieder aufgenommen. Gleichzeitig beobachte man neue Entwicklungen und bewerte sie fortlaufend neu.
+++ 08:22 Iran-Krieg entflammt neu: "Befinden uns in Teufelskreis" +++
Pünktlich zum Start der Fußballweltmeisterschaft in Nordamerika kommt es erneut zu Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Wie es um die Straße von Hormus steht und wann die Waffen wieder ruhen, ist laut ntv-Reporterin Irem Barlin aktuell noch unklar.
+++ 08:00 Deutschland fordert von Iran Stopp der Angriffe "auf unserem Boden" +++
Deutschland und 21 weitere Staaten fordern den Iran auf, Angriffe auf Menschen "auf unserem Boden" einzustellen. "Versuche, Menschen auf unserem Boden zu töten, zu entführen, zu belästigen, einzuschüchtern oder anderweitig anzugreifen, untergraben die nationale Souveränität und internationale Normen", heißt es in einer vom französischen Außenministerium veröffentlichten Erklärung. Zu den 22 Unterzeichnern gehören neben Deutschland auch mehrere weitere europäische Länder, die USA und Australien.
+++ 07:31 US-Angriff oder Propaganda? Fotos zeigen zerstörten Wasserspeicher im Iran +++
Im Nahen Osten verschärft sich die Lage weiter. Iran und USA melden neue Angriffe und erheben schwere Vorwürfe gegeneinander. Während Teheran Bilder eines angeblich getroffenen Wasserspeichers veröffentlicht, brüstet sich Trump mit einer angeblich geheimen US-Operation.
+++ 07:08 Hegseth: Neue Angriffswelle gegen Iran ist Zwangsdiplomatie +++
Das Pentagon bezeichnet die jüngste Angriffswelle gegen den Iran als einen Akt der Zwangsdiplomatie. Die Angriffe zielten darauf ab, den Iran zu Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. "Wenn wir mit Bomben verhandeln müssen, dann verhandeln wir mit Bomben. Und wir sind sehr gut darin", sagt Verteidigungsminister Pete Hegseth. US-Streitkräfte griffen Dutzende Ziele an, darunter Luftabwehr- und Radaranlagen in der Nähe der Straße von Hormus, sagt ein ranghoher US-Beamter. Iranische Staatsmedien berichten von Explosionen im ganzen Land, darunter in der Großstadt Karadsch nordwestlich von Teheran und in Gebieten entlang der Straße von Hormus. Staatsmedien melden, die iranische Luftabwehr habe sich mit US-Kampfjets auseinandergesetzt. Der Iran erklärt, er habe die US-Fünfte Flotte in Bahrain mit einer Drohne angegriffen.
+++ 06:37 Indien soll nach US-Beschuss eines Öltankers scharf protestiert haben +++
Indien bestellt wegen des Beschusses eines Öltankers im Golf von Oman den stellvertretenden US-Missionschef ein und legt scharfen Protest ein, wie zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Das indische Außenministerium verurteilt den Angriff. "Das Vorgehen gegen die Handelsschifffahrt und zivile Infrastruktur in der Region muss enden", heißt es. Die indische Botschaft im Oman beobachte die Lage genau und koordiniere sich bei der laufenden Such- und Rettungsaktion mit den dortigen Behörden. Das US-Militär hat im Golf von Oman einen Öltanker beschossen, der iranisches Öl transportiert und Anweisungen ignoriert haben soll. Bei dem Vorfall am Mittwoch wurden nach indischen Angaben 21 Seeleute gerettet, drei Inder gelten aber als vermisst. Das US-Zentralkommando teilte mit, man habe den Maschinenraum der unter der Flagge von Palau fahrenden "Settebello" beschossen. Dessen Besatzung habe zuvor wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Das Schiff habe die laufende Blockade verletzt, indem es versucht habe, Öl aus dem Iran zu transportieren. Der Betreiber der "Settebello" sitzt in Indien.
+++ 05:45 Revolutionsgarden melden Angriff auf US-Stützpunkt in Jordanien +++
Die iranischen Revolutionsgarden greifen nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen an. Ziele auf dem Stützpunkt Al-Asrak seien US-Flugzeuge, wichtige militärische Einrichtungen sowie das Kontrollzentrum, berichten staatliche iranische Medien und die Nachrichtenagentur Tasnim.
+++ 05:22 Kuwait schließt Luftraum wegen iranischer Angriffe +++
Wegen iranischer Angriffe schließt Kuwait vorübergehend seinen Luftraum. Flüge werden umgeleitet, teilt die kuwaitische Zivilluftfahrtbehörde mit. Die Armee des Landes wehrt nach eigenen Angaben feindliche Angriffe aus der Luft ab. In Bahrain heulen dem dortigen Innenministerium zufolge erneut Warnsirenen.
+++ 04:48 US-Militär erklärt neue Angriffe im Iran für beendet +++
Das US-Militär hat seine erneuten Angriffe auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben eingestellt. Das teilt das zuständige Regionalkommando Centcom auf X mit. Es seien militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land attackiert worden. Sie hätten eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe dargestellt, heißt es. Auch nach Abschluss der Angriffe bleibe das US-Militär wachsam und kampfbereit.
+++ 04:07 US-Militär greift weitere Ziele im Iran an +++
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben weitere Ziele im Iran an. Die Streitkräfte attackieren dabei militärische Überwachungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land, teilt das US-Zentralkommando Centcom mit. Die Einsätze zur Selbstverteidigung seien eine Reaktion auf iranische Bedrohungen für US-Truppen und internationale Handelsschiffe in den Gewässern der Region.
+++ 03:32 Heftige Explosionen in der Nähe von Teheran +++
Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran kommt es in der Nacht zu mehreren schweren Explosionen. Der staatliche iranische Rundfunk meldet Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von Teheran entfernt liegt. Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Auch südöstlich von Teheran in Waramin gab es Explosionen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Offiziell äußerten sich die Behörden nicht zur Ursache. In den sozialen Medien gibt es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte.
+++ 03:03 Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten +++
Irans Streitkräfte attackieren nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait. Ziel seien unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einer in Bahrain gewesen. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, heißt es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Ziel seien Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot gewesen.
+++ 02:23 US-Militär: Handelsschiffe passieren Straße von Hormus +++
Das US-Militär dementiert die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr. "Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus", teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Es seien auch keine US-Kriegsschiffe in der Straße von Hormus getroffen worden. Kurz zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt.
+++ 01:55 Medienberichte: Iran greift US-Schiffe an - Explosionen in Hafenstädten +++
Iranische Streitkräfte greifen ersten Berichten von staatlichen iranischen Medien zufolge US-Schiffe nahe der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen an. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtet von Zusammenstößen auf See zwischen iranischen und US-Einheiten. Darüber hinaus gibt es Meldungen über mehrere Explosionen in der iranischen Hafenstadt Gorgan sowie in Bandar Abbas. In Bandar Abbas seien die Detonationen in der Nähe des Flughafens und eines Militärstützpunktes zu hören, meldet die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen eigenen Reporter. Der Sender Press TV berichtet, dass auch die Hafenstadt Bandar Sirik von feindlichen Projektilen getroffen worden sei.
+++ 01:06 Iran erklärt Straße von Hormus für komplett gesperrt +++
Als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes sperrt das iranische Militär die Straße von Hormus nach eigenen Angaben komplett. Jedes Schiff, dass die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, heißt es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Iranischen Medien zufolge sollen bereits zwei Schiffe getroffen worden sein, die das Verbot missachtet und eine Durchfahrt durch die Meerenge versucht hätten.
+++ 00:26 Israels Verteidigungsminister: Kampf gegen Iran "lange nicht vorbei" +++
Israels Kampf mit dem Iran ist nach Worten des israelischen Verteidigungsministers "noch lange nicht beendet". Bei einer Preisverleihung sagt Minister Israel Katz: "Wenn der Iran Israel angreift, wird er einen schweren Schlag erleiden, so wie wir es vor einigen Tagen getan haben." Die israelische Armee sei darauf vorbereitet, "mit großer Schlagkraft im Iran anzugreifen". Nach israelischen Angriffen auf Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz in Vororten von Beirut am Sonntag hatte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Israel reagierte darauf mit mehreren Luftangriffen. Am Montag stoppten die Erzfeinde ihre gegenseitigen Angriffe vorerst wieder.
+++ 23:43 US-Armee beginnt neue Angriffe auf den Iran +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Iranische Medien hatten zuvor Explosionen an der Südküste des Landes gemeldet.
+++ 23:09 Trump spricht von "geheimer Mission" in Straße von Hormus +++
Mehr als 200 Tanker und andere Handelsschiffe haben die Straße von Hormus angeblich mit Hilfe des US-Militärs passiert. US-Präsident Trump spricht auf Truth Social von einer "geheimen Mission", die er im vergangenen Monat angeordnet habe. "Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind", schreibt Trump. Genauere Angaben zur Unterstützung macht er nicht. Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe.
+++ 22:01 Indien bestellt US-Diplomaten ein +++
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Nähere Details bleiben zunächst offen. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass es Präzisionsmunition auf den Maschinenraum eines Öltankers im Golf von Oman abgefeuert und das Schiff damit manövrierunfähig gemacht habe. Zuvor habe die Besatzung US-Anweisungen keine Folge geleistet. Ob es sich um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nimmt, bleibt zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
+++ 20:56 Trump: Mehr als 100 Mio Fass Öl in Geheim-Mission durch Straße von Hormus gebracht +++
US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform "Truth Social", er habe im Mai das US-Militär angewiesen, Öl-Tanker und andere Handelsschiffe in einem geheimen Einsatz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen. Dadurch seien mehr als 100 Millionen Fass Öl und mehr als 200 Schiffe sicher durch die Straße gebracht worden.
+++ 19:54 US-Militär greift Tanker wegen iranischen Öls an +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.
+++ 18:10 Trump: Noch heute weitere Angriffe auf den Iran +++
US-Präsident Donald Trump sagt vor Reportern, es werde noch heute weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden. Trump sagt weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen. Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.