Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 19:59 Selenskyj trifft sich mit möglichen neuen Geheimdienstchefs +++
Der ukrainisch Präsident Wolodymyr Selensky hat sich mit möglichen Nachfolgern für den abgesetzten Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassyl Maljuk, getroffen. "Ich habe mich mit Generalmajor Oleksandr Poklad vom Sicherheitsdienst der Ukraine getroffen. Der Schutz der ukrainischen Staatlichkeit und die Spionageabwehrarbeit im SBU wurden erheblich verstärkt, und diese Richtung wird weiter ausgebaut werden", schreibt der Staatschef auf Facebook. Der Präsident traf sich auch mit Denys Kilimnik, dem ersten stellvertretenden Leiter des Sonderoperationszentrums "A" des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Im Sommer 2025 verlieh der Präsident Kilimnik den Titel "Held der Ukraine". Die beiden Seiten diskutierten die Leistung des SBU während des Krieges und tauschten sich über die mögliche Zukunft des Dienstes aus, berichtet "Ukrainska Prawda"
+++ 19:30 Hardt rechtfertigt Zurückhaltung zu Trump mit Ukraine-Gesprächen +++
Der außenpolitische Sprecher der CDU, Jürgen Hardt, will US-Präsident Donald Trump trotz der Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro nicht scharf angreifen und begründet das vor allem mit den laufenden Abstimmungen zur Ukraine. "In der Grönlandfrage ist die Sache völlig eindeutig. In der Venezuelafrage ist sie, glaube ich, komplexer, als man denkt", sagt Hardt RTL/ntv und fügte hinzu: "Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass er sich davon beeindrucken lässt, wenn ich jetzt etwas hier klar ansage." Den Verzicht auf offene Kritik an Trump begründete Hardt ausdrücklich mit der Ukraine. Ziel sei es, Washington auf einer gemeinsamen Linie zu halten. "Wenn ich das erreiche bei US-Präsident Trump - dann kann das kluge Politik sein", sagt er. Mit Blick auf die aktuellen Friedensgespräche erklärt Hardt, Fortschritte seien "allemal es wert, jetzt nicht einen Streit mit dem US-Präsidenten an einer Stelle anzufangen, wo die Messe gesungen ist, wie man so schön sagt."
+++ 18:55 Merz: Ukraine befindet sich am Rand einer humanitären Energiekrise +++
Die Ukraine befindet sich nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz "am Rand einer humanitären Energiekrise". Das geht aus Schreiben des Kanzlers an die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD hervor. Russlands Präsident Wladimir Putin strebe im vierten Kriegswinter keinen Waffenstillstand an, sondern habe die bisher schwersten Angriffe auf die zivile Infrastruktur in der Ukraine befohlen. Merz wirft der russischen Führung deshalb Kriegsverbrechen vor. Die Bundesregierung strebe ein Ende des Krieges an. Das sei aber nur möglich, wenn es für die Ukraine diesmal wirklich Sicherheitsgarantien der USA und Europas gebe.
+++ 18:25 Reisner: Russland steigert Angriffe +++
Oberst Markus Reisner sieht eine Zunahme der russischen Luftangriffe in der Ukraine. "Ja, die Russen haben ihre Angriffe ebenfalls gesteigert. Seit Anfang November gab es neun schwere Luftangriffe mit bis zu 600 Drohnen", sagt er in seinem wöchentlichen Blick auf die Front bei ntv.de. "Einige davon wurden in den vergangenen Tagen durchgeführt, dabei wurden jeweils bis zu 200 Drohnen eingesetzt. Kiew wollte die Produktion von Abfangdrohnen ausweiten. Allerdings beginnt Moskau seine Drohnen jetzt so technisch ausstatten, dass diese die Abfangdrohnen blenden können", so Reisner. "Es ist ein Katz und Maus Spiel. Daran sieht man, wie schwer die Ukraine sich tut mit der Flugabwehr."
+++ 17:50 Brugger: Streit innerhalb Nato ist Putins "größter Traum" +++
Russland könnte laut der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Agnieszka Brugger, von den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Grönland profitieren. "Was wird denn die Folge sein? Die Nato ist auf dem Prinzip aufgebaut: Einer für alle, alle für einen", sagt Brugger RTL/ntv. "Und wenn sie das nicht mehr ist, weil einer und eigentlich der mächtigste Mitgliedsstaat einen anderen derart erpresst und angreift, dann ist auch die Nato Geschichte." Das wäre in erster Linie ein Vorteil für den Kreml. "Am allermeisten wird sich darüber Wladimir Putin freuen, denn das ist ja sein größter Traum", so Brugger.
+++ 17:18 Ukrainer lösen offenbar Rätsel russischer Drohnenstarts in Grenznähe +++
Ein ukrainischer Monitoringkanal hat offenbar einen neuen Ort entdeckt, den Russland als Abflugort für seine Shahed-Drohnen nutzt. Dieser liegt nur 35 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt in der Region Briansk, berichtet eRadar. Zuletzt war bereits gerätselt worden, warum es in den angrenzenden ukrainischen Regionen fast durchgängig zu russischen Drohnenaktivitäten kommt, heißt es in dem Bericht. Der neue Startort könnte dies erklären. Neben dem Startplatz beim Dorf Asovitsa nutzt Russland aber auch weitere Abflugorte für seine Drohnen. Diese sind jedoch meist weiter von der Grenze entfernt.
+++ 16:47 Wadephul: Litauen-Brigade klares Zeichen für Nato-Entschlossenheit +++
Außenminister Johann Wadephul hat die Stationierung einer Bundeswehr-Brigade in Litauen als klares Zeichen für den Zusammenhalt der Nato und deutliches Signal an Russland hervorgehoben. "Hier wird nicht nur die Freiheit und Sicherheit Litauens, hier wird die Freiheit und Sicherheit Europas und damit auch Deutschlands verteidigt", sagt der CDU-Politiker beim Besuch der deutschen Panzerbrigade 45 "Litauen" in Nemencine in der Nähe der litauischen Hauptstadt Vilnius. Dass Deutschland zum ersten Mal eine solche Truppe im Ausland stationiere, sei "ein Zeichen für den Ernst der Lage aber auch für die Ernsthaftigkeit des Entschlusses, unseren Freunden und Alliierten beizustehen", so der Minister.
+++ 16:17 Verdächtige nach Autobomben-Anschlag in Kiew festgenommen +++
Die Kiewer Polizei hat eine 24-Jährige festgenommen, der vorgeworfen wird, einen Sprengsatz an einem Auto eines Armeeangehörigen gelegt zu haben. Das teilen Polizei und Inlandsgeheimdienst SBU mit. "Die Täterin stellte auf Anweisung eines 'Handlangers' des russischen Geheimdienstes einen selbstgebauten Sprengsatz her und platzierte ihn unter dem Auto eines Angehörigen der Nationalgarde", heißt es in der Mitteilung. "Durch die Explosion wurden der Soldat und sein Freund verletzt. Die Tat der Täterin wurde als terroristischer Akt eingestuft, ihr drohen bis zu zehn Jahre Haft."
+++ 15:45 Lettland: Unterseekabel nicht von verdächtigem Schiff beschädigt +++
Ein nach einem erneuten Kabelschaden in der Ostsee unter Verdacht stehendes Schiff ist nach Angaben der lettischen Behörden nicht an dem Vorfall beteiligt gewesen. Bei den Untersuchungen an Bord des Schiffes seien keine Hinweise darauf gefunden worden, dass es etwas mit der Beschädigung eines Unterseekabels vor Lettland tun habe, teilt die Polizei auf X mit. Die Ermittlungen der Umstände des Vorfalls vor der Küste der Hafenstadt Liepaja laufen nun weiter. In lettischen Hoheitsgewässern war am Wochenende ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt worden. Die Polizei in Riga ermittelt wegen möglicher Sabotage und machte zunächst ein Schiff als mutmaßlichen Verursacher des Schadens aus.
+++ 15:13 Russen attackieren Verteilung von Hilfsgütern – und töten 64-Jährigen +++
Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Cherson ist ein 64-jähriger Mann getötet worden. "Die Besatzer richteten mindestens drei Drohnen auf ein Gebäude, in dem Anwohner mit lebensnotwendigen Gütern versorgt wurden", berichtet der Chef der örtlichen Regionalverwaltung Oleksandr Prokudin. Zwei weitere Personen wurden demnach bei dem Angriff verletzt.
+++ 14:36 Schwere Schäden an Energieanlagen in Charkiw durch russischen Angriff +++
Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben Charkiw im Nordosten mit Raketen angegriffen. Die Energieinfrastruktur in der nach Kiew zweitgrößten Stadt der Ukraine sei "sehr schwer" beschädigt worden, teilt Bürgermeister Ihor Terechow mit. Russland führt in diesem Winter eine breit angelegte Angriffskampagne auf das ukrainische Energiesystem.
+++ 13:55 Bundesregierung empört über Medwedews Entführungsfantasien zu Merz +++
Die Bundesregierung weist Äußerungen des früheren russischen Präsidenten Medwedew zu einer möglichen Entführung von Kanzler Merz strikt zurück. "Derartige Drohungen verurteilen wir auf das Schärfste", sagt ein stellvertretender Regierungssprecher. Demnach sieht die Bundesregierung keinen Anlass, deshalb die Sicherheitsvorkehrungen für Merz nachzubessern. Medwedew hatte in einem Gespräch mit der russischen Staatsagentur Tass gesagt, dass er sich analog zu dem gewaltsamen Vorgehen der USA in Venezuela ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen könne, auch gegen Merz. "Die EntFführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein", sagte der Vizevorsitzende des nationalen Sicherheitsrats in Moskau.
+++ 13:15 Selenskyj bestätigt Absetzung von Geheimdienstchef Maljuk +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj tauscht den Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassyl Maljuk, aus. Dies sei Teil einer umfassenderen Regierungsumbildung, bei der auch der Stabschef des Präsidenten ersetzt wurde, erklärt Selenskyj bei X. Er habe Maljuk gebeten, sich stattdessen stärker auf Kampfeinsätze zu konzentrieren. "Es muss mehr ukrainische asymmetrische Operationen gegen den Besatzer und den russischen Staat geben und solidere Ergebnisse bei der Ausschaltung des Feindes", fügt der Präsident hinzu. Maljuk hatte die Leitung des SBU 2023 übernommen. Unter seiner Führung hat der Dienst eine Reihe aufsehenerregender Einsatze ausgeführt, darunter Angriffe auf die Krim-Brücke und auf Stützpunkte russischer strategischer Bomber. Militärs hatten sich für Maljuks Verbleib eingesetzt.
+++ 12:30 Merz reist zu Beratungen über Kriegsende nach Paris +++
Bundeskanzler Merz nimmt morgen in Paris an Beratungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs teil, wie ein stellvertretender Regierungssprecher ankündigt. Merz werde auf Einladung des französischen Präsidenten Macron an einem Gipfeltreffen der "Koalition der Willigen" teilnehmen. Daran sollen weitere Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU und der Nato sowie der USA und der Ukraine teilnehmen. Seit Wochen laufen die von US-Präsident Trump angestoßenen Verhandlungen intensiv, Russland sitzt bei den Terminen aber nicht mit am Verhandlungstisch.
+++ 12:02 Ukrainer halten laut Umfrage nichts von Wahlen vor Waffenstillstand +++
Einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) zufolge findet nur jeder zehnte Ukrainer, dass vor einem Waffenstillstand Wahlen stattfinden sollten. Das meldet das Portal Urkainska Pravda. Eine Mehrteit von 59 Prozent ist demnach der Ansicht, Wahlen seien nur nach einem vollständigen Kriegsende möglich. Kremlchef Putin hat mehrfach erklärt, dass der urkainische Präsident Selenskyj wegen seiner abgelaufenen Amtszeit nicht mehr legitim sei. Kiew verwies hingegen auf das Kriegsrecht, das Wahlen in Kriegszeiten verbietet, wodurch sich die Amtszeit verlängere. Zuletzt hatte allerdings US-Präsident Trump die Forderung Putins nach Neuwahlen übernommen. Selenskyj erklärte sich dazu bereit, forderte jedoch eine Waffenruhe während der Wahl.
+++ 10:52 Selenskyj lässt sich von kanadischer Finanzexpertin beraten +++
Der ukrainische Präsident hat Kanadas ehemalige Vize-Premierministerin Chrystia Freeland zur Beraterin für wirtschaftliche Entwicklung ernannt, wie er mitteilt. Selenskyj erhofft sich demnach von der früheren Finanzministerin unter anderem Expertise, wie sich Investitionen anlocken lassen. Freeland, die ukrainische Vorfahren hat, war von 2019 bis 2024 stellvertretende Ministerpräsidentin Kanadas. Sie ist Abgeordnete im kanadischen Parlament und Sondergesandte der Regierung in Ottawa für die Ukraine.
+++ 09:51 Ukrainischer Geheimdienstchef Maljuk beugt sich offenbar und tritt ab +++
Trotz der großen öffentlichen Unterstützung, etwa vieler Militärs, hat sich der Inlandsgeheimdienstchef der Ukraine, Wassyl Maljuk, zum Rücktritt bereit erklärt. Das berichtet das Portal Ukrainska Pravda. Zuvor hatte er sich demnach noch geweigert, seinen Posten zu wechseln, etwa zum Auslandsgeheimdienst. Seine Begründung dafür war dem Bericht zufolge, dass er große Operationen kurz vor Abschluss noch beenden wollte. Präsident Selenskyj soll Maljuk jedoch gedroht haben, ihn zu entlassen, wenn er nicht freiwillig zurücktritt.
+++ 08:50 Selenskyj beklagt Angriff auf Krankenhaus in Kiew +++
Der ukrainische Präsident spricht den Angehörigen der Opfer des nächtlichen Angriffs auf eine Klinik in Kiew sein Mitgefühl aus - und appelliert für eine anhaltende Unterstützung der Ukraine. "Es ist entscheidend, dass unsere Partner niemals vergessen: Luftabwehr wird jeden Tag gebraucht; Mittel für die Produktion von Abfangdrohnen werden jeden Tag gebraucht; Ausrüstung für den Energiesektor wird jeden Tag gebraucht", schreibt Selenskyj bei X.
+++ 07:54 Wadephul verlangt mehr eigenständige Verteidigung +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul beschwört angesichts anhaltender russischer hybrider Attacken auf Deutschland und das Baltikum die eigenständige Verteidigungsbereitschaft Europas. "Es gilt, der Bedrohung durch Russland durch einen starken europäischen Zusammenhalt zu begegnen", sagt der CDU-Politiker vor dem Abflug nach Litauen. Unter hybriden Bedrohungen werden militärische, wirtschaftliche, geheimdienstliche und propagandistische Mittel verstanden, mit der auch die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann. Unter anderem gehören staatlich gelenkte Cyberattacken dazu. Entscheidend sei, "dass wir bereit sind, uns und unsere Freiheit eigenständiger zu verteidigen".
+++ 06:46 Ukraine meldet Todesopfer in Kramatorsk +++
Bei einem russischen Angriff auf Kramatorsk sind am Sonntag ein Mann getötet und eine Frau verletzt worden. Das berichten ukrainische Medien unter Berufung auf die örtliche Militärverwaltung.
+++ 06:01 Außenminister Wadephul reist nach Litauen +++
Bundesaußenminister Johann Wadephul besucht heute vor dem Hintergrund andauernder Verhandlungen über eine Waffenruhe Litauen. In Vilnius, der Hauptstadt des baltischen EU- und Nato-Landes, will der CDU-Politiker Regierungschefin Inga Ruginiene und Außenminister Kestutis Budrys treffen.
+++ 05:07 Nächtliche russische Angriffe in Region Kiew +++
In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew ist ein 70-jähriger Mann getötet worden. Das erklärt der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Moskau und Kiew beschuldigen sich gegenseitig, mit fortgesetzten Angriffen die derzeitigen internationalen Verhandlungen über ein Ende des inzwischen fast vier Jahre andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu untergraben.
+++ 04:26 Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Kiew +++
Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind nach ukrainischen Angaben in der Nacht mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch sei direkt in der Hauptstadt getötet worden, erklärt der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurden zudem eine medizinische Einrichtung getroffen und mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten von Kiew beschädigt.
+++ 04:16 Trump zweifelt russische Angaben zu Angriff auf Putin-Residenz an +++
US-Präsident Donald Trump zweifelt die russischen Angaben zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz des Präsidenten Wladimir Putin an. "Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat", sagt Trump. Es sei zwar etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun. Moskau wirft Kiew vor, am Montag versucht zu haben, mit 91 Langstreckendrohnen eine Residenz Putins in der nordrussischen Region Nowgorod anzugreifen. Die Ukraine und westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung.
+++ 02:46 Kiews Bürgermeister meldet russischen Luftangriff auf die Hauptstadt +++
Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht aus der Luft an. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Klitschko ruft die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.
+++ 02:26 Brand nach Drohnenangriff in russischer Region Lipezk +++
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der Stadt Jelez in der russischen Region Lipezk einen Brand in einem Industriegebiet ausgelöst. Das teilt der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mit. Verletzte gebe es nicht.
+++ 01:07 Moskau offenbar täglich Ziel ukrainischer Drohnenangriffe +++
Die Ukraine greift die russische Hauptstadt Moskau seit Jahresbeginn offenbar täglich mit Drohnen an. Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, allein bis Sonntag um Mitternacht seien 57 Drohnen über der Region Moskau zerstört worden. Wegen der Angriffe müssen die Flughäfen in der Hauptstadt nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija immer wieder vorübergehend schließen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt dazu bisher nicht vor. Die Regierung in Kiew erklärt jedoch seit Längerem, mit solchen Angriffen die russische Militärlogistik und Energieinfrastruktur schwächen zu wollen.
+++ 00:02 Russische Rüstungsfabrik nach Drohnenangriff in Flammen +++
In einer russischen Raketenteilefabrik in Jelets in der Oblast Lipezk ist ein Feuer ausgebrochen, wie Kyiv Independent meldet. Demnach wurde die Fabrik von ukrainischen Drohnen getroffen. In dem Werk werden Komponenten für russische Raketen und Drohnen hergestellt, darunter Batterien für das ballistische Raketensystem Iskander und Marschflugkörper. Augenzeugen berichteten von einem Brand in der Anlage nach einem Drohnenangriff und veröffentlichten Fotos und Videos von aufsteigendem Rauch. Die russischen Behörden haben den Vorfall bisher nicht bestätigt. Die Stadt Jelets in der Oblast Lipezk liegt rund 250 Kilometer nördlich der russisch-ukrainischen Grenze.
+++ 22:46 Lettland meldet Beschädigung an Kabel in der Ostsee +++
Erneut ist ein Unterseekabel in der Ostsee beschädigt worden, diesmal vor Lettland. "In der Ostsee nahe Liepaja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt", teilt Ministerpräsidentin Evika Silina auf der Plattform X mit. Nach Angaben der lettischen Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Verursacher des Schadens um ein Schiff. Die genauen Umstände des Vorfalls, der sich am 2. Januar in lettischen Hoheitsgewässern ereignet habe, seien noch unklar.
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