Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 06:03 Weltstrafgericht startet Ermittlungen gegen Belarus +++
Die Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofes haben gegen Belarus ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Deportationen von Regimekritikern eingleitet. Nach einer umfassenden Untersuchung gebe es den begründeten Verdacht, dass Belarus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen habe, teilte die Anklage in Den Haag mit. Der Verdacht richte sich gegen hochrangige Regierungsmitglieder. Sie sollen politische Gegner seit 2020 deportiert haben. "Die Anklage ist zu dem Schluss gekommen, dass die mutmaßlichen Verbrechen der Behörden von den höchsten Ebenen der Regierung ermutigt oder gebilligt wurden."
+++ 04:46 "Hotelstandard": Hessen will Bundeswehr-Kasernen attraktiver machen +++
Einzelstube mit Bad statt Mehrbettraum mit Gemeinschaftsdusche: Das Bundesland Hessen will Soldatinnen und Soldaten mit "zeitgemäßen Unterkünften im Hotelstandard" für die Bundeswehr gewinnen. "Die geopolitische Lage hat sich durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine grundlegend verändert", erklärt Hessens Finanzminister Alexander Lorz. "Deutschland liegt im Herzen Europas und braucht eine schlagkräftige, moderne Bundeswehr." Hessen spiele dabei "als logistisches Zentrum" eine wichtige Rolle.
+++ 03:51 "Vergiftete Atmosphäre": Kreml rät von Deutschland-Reisen ab +++
Das russische Außenministerium rät von "nicht absolut notwendigen" Reisen nach Deutschland ab, sagt Außenamtssprecherin Maria Sacharowa der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. "Die deutsche Obrigkeit verdächtigt weiterhin bewusst praktisch jeden russischen Bürger auf deutschem Gebiet, darunter auch dauerhaft und befristet lebende, schürt eine vergiftete Atmosphäre des Misstrauens um alle Russen, hetzt gegen Russen und Russischsprachige, behandelt sie ungerecht und willkürlich", wettert sie gegen Deutschland.
+++ 02:49 Macron empfängt Selenskyj in Paris +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt am heutigen Freitagmittag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg in Paris. Dabei gehe es unter anderem um die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte, teilt das französische Präsidialamt mit. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht.
+++ 01:29 US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl +++
Angesichts der infolge des Iran-Krieges stark angestiegenen Energiepreise erlaubt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten, die vor dem 12. März um 0.01 Uhr auf Schiffe verladen wurden, bis zum 11. April erlaubt. Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G7-Staaten, denen die USA angehören, hätte eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
+++ 00:05 Ukraine und Rumänien schließen Drohnen-Partnerschaft +++
Bei seinem Besuch in Bukarest unterzeichnet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem rumänischen Amtskollegen, Nicusor Dan, eine strategische Partnerschaft. Konkret geht es, schreibt der "Kyiv Independent" um den Energiesektor und die Produktion von Drohnen. Es sollen auch zwei weitere Stromtrassen gebaut werden, um beide Länder zu verbinden.
+++ 22:28 Selenskyj: Iraner steuerten erste Shahed-Drohnen +++
Iranische Drohnenpiloten haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen auf die Ukraine gelenkt. Dies erklärt Selenskyj bei einer Pressekonferenz im rumänischen Bukarest. "Wir wissen, wie die ersten Angriffe mit Shahed-Drohnen abliefen", sagt er. Damals habe es keine Russen gegeben, die diesen Drohnentyp bedienen konnten. Die Piloten seien aus dem Land gekommen, in dem die Shahed-Drohnen gefertigt wurden, erklärt Selenskyj. Der Iran verkaufte die Flugobjekte in großer Stückzahl an Russland.
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