Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 20:13 Umfrage: Große Mehrheit der Ukrainer gegen einen Rückzug aus dem Donbass. +++
Laut einer Umfrage des Internationalen Instituts für Soziologie in Kiew lehnen 74 Prozent der Ukrainer einen Friedensplan ab, der den Rückzug der Ukraine aus dem Donbass und eine Begrenzung der Armeegröße ohne verlässliche Sicherheitsgarantien vorsieht. Die Ergebnisse der Umfrage, die zwischen dem 26. November und dem 29. Dezember unter rund 1.000 Ukrainern im ganzen Land durchgeführt wurde, zeigen auch, dass 69 % der Ukrainer einen Friedensplan unterstützen, der den Krieg mit Sicherheitsgarantien einfrieren würde, solange die Ukraine nicht gezwungen wird, die von Russland besetzten Gebiete offiziell als Teil Russlands anzuerkennen, schreibt das Institut in einer Mitteilung.
+++ 19:37 ISW: Russland verbucht im Dezember kleinsten Geländegewinn seit März +++
In seinem Angriffskrieg in der Ukraine hat Russland laut einer Datenauswertung 2025 so große Geländegewinne erzielt wie zuletzt im ersten Kriegsjahr 2022. Die russische Armee eroberte im vergangenen Jahr mehr als 5600 Quadratkilometer Land, das heißt 0,94 Prozent des ukrainischen Territoriums, wie die Analyse der vom US-Institute for the Study of War (ISW) bereitgestellten Daten zeigt. Ihren größten Vorstoß im Jahr 2025 konnte die russische Armee mit 701 Quadratkilometern im November verbuchen. Im Dezember brachte sie 244 Quadratkilometer in ihre Gewalt - der kleinste Geländegewinn seit März.
+++ 18:55 Estland: Russland unterlässt aktuell Provokationen im Baltikum +++
Russland hat nach Angaben Estlands aufgehört, Nato-Staaten in der Ostsee zu provozieren, nachdem das Bündnis Gegenmaßnahmen ergriffen hat. Das sagt der Chef des estnischen Auslandsgeheimdienstes, Kaupo Rosin, in einem Interview mit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ERR. Demnach plant Moskau seine Drohnenangriffe nun vorsichtiger, um keine Luftraumverletzungen zu riskieren. Zudem würden sich russische Flugzeuge über der Ostsee nun strikter an die Flugrouten halten. "Das schließt natürlich zukünftige Zwischenfälle nicht aus, da die militärische Aktivität weiterhin hoch ist und der Krieg in der Ukraine andauert", so Rosin. "Theoretisch sind Zwischenfälle möglich, aber im Moment sehen wir keine Anzeichen dafür, dass Russland die Situation absichtlich eskalieren will." Aktuell liege die Priorität des Kreml darin, den Tankern seiner Schattenflotte eine sichere Reise zu ermöglichen.
+++ 18:12 Kiew ordnet Evakuierung von 3000 Kindern aus zwei Frontregionen an +++
Kiew ordnet Evakuierung von 3000 Kindern und ihren Eltern aus 44 frontnahen Siedlungen in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk an. Das gibt Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba in den sozialen Netzwerken bekannt. Russische Soldaten waren in den vergangenen Monaten in beiden Gebieten vorgerückt.
+++ 17:52 Russische Shahed-Drohne mit Infarotscheinwerfer entdeckt +++
Laut dem ukrainischen Drohnenexperten Serhii "Flash" Beskrestnow ist eine russische Shahed-Drohne aufgetaucht, die über einen Infarotscheinwerfer verfügt. "Ich sehe das zum ersten Mal an einer Shahed-Drohne", schreibt Bekrestnow auf Telegram zu einem Foto der Drohne. "Es handelt sich um einen Infrarot-Scheinwerfer zur Blendung von Flugabwehrdrohnen und -flugzeugen. Der Feind arbeitet weiterhin an Gegenmaßnahmen." Später fügt er an, dass der Infarotscheinwerfer auch dazu dienen könnte, anderen Drohnen mit integrierter Kamera den Weg zu weisen.
+++ 17:06 Budanow-Nachfolger: Selenskyj wählt neuen Chef des Militärgeheimdienstes +++
Der ukrainische Auslandsgeheimdienstchef Oleh Iwaschtschenko übernimmt in Kiew die Leitung des Militärgeheimdienstes HUR. Das teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit, nachdem er den bisherigen HUR-Chef Kyrylo Budanow zum Chef seiner Kanzlei gemacht hat. Der 56 Jahre alte Generalleutnant Iwaschtschenko hatte die Auslandsaufklärung seit 2024 geführt. Er solle in der neuen Aufgabe weiter an der wirtschaftlichen Schwächung Russlands und an der Einschränkung von Moskaus Militärpotenzial arbeiten, teilt Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Unklar ist, wer künftig die Auslandsaufklärung der Ukraine führt.
+++ 16:31 Finnische Beamte verhören Besatzung auf verdächtigem Schiff +++
Die finnische Polizei verhört Besatzungsmitglieder des verdächtigen Schiffes "Fitburg". Laut einer Mitteilung sagt Risto Lohi von der Kriminalpolizei: "Die Vernehmungen haben den Handlungsablauf und die verschiedenen Rollen der Besatzungsmitglieder aufgeklärt." Die Ermittlungen dauern demnach an. Finnische Behörden hatten das Schiff, das im Verdacht steht, Schaden an einem Unterwasserkabel in der Ostsee verursacht zu haben, am Mittwoch festgesetzt. Zwei der 14 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen, gegen zwei weitere wurden Ausreiseverbote verhängt. Zur Nationalität und dem Rang der Verdächtigen will sich die Polizei nicht äußern. Sie hatte jedoch zuvor mitgeteilt, dass die Besatzung aus russischen, georgischen, aserbaidschanischen und kasachischen Staatsangehörigen besteht. Am Donnerstag hatte die finnische Zollbehörde mitgeteilt, dass der Frachter möglicherweise auch gegen EU-Sanktionen gegen Russland verstoßen hat. Das Schiff war unterwegs vom russischen St. Petersburg in die israelische Hafenstadt Haifa.
+++ 15:57 Viele Verletzte nach Einschlag in Wohngebiet in Charkiw +++
In der Ukraine sind bei einem Angriff auf die Großstadt Charkiw nach Behördenangaben zahlreiche Menschen verletzt worden. Nach vorläufigen Informationen hätten zwei Raketen ein Wohngebiet getroffen, schreibt Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Die genaue Zahl der Opfer sei noch unbekannt. Selenskyj wirft Russland vor, trotz internationaler diplomatischer Bemühungen das Töten fortzusetzen. Der Charkiwer Bürgermeister Ihor Terechow schreibt bei Telegram von bislang 16 Verletzten und erheblichen Schäden nach einem Treffer auf ein Hochhaus.
+++ 15:31 Budanow reagiert auf Selenskyjs Angebot als neuer Leiter des Präsidialamtes +++
Wolodymyr Selenskyj hat Geheimdienstchef Kyrylo Budanow die Leitung des Präsidialamts übertragen. Der ukrainische Präsident berichtet in den sozialen Medien über eine Sitzung mit Budanow, in der er ihm den Posten angeboten habe. Nun schreibt Budanow auf Telegram, es sei eine Ehre und Verantwortung für ihn, sich in dieser für die Ukraine historischen Zeit auf die Fragen der strategischen Sicherheit des Staats zu konzentrieren. Budanow wird damit Nachfolger von Andrij Jermak, der nach Hausdurchsuchungen der Korruptionsbehörden Ende November zurückgetreten war. Budanow leitete bisher den Militärgeheimdienst HUR. (Siehe Eintrag von 12:53 Uhr.)
+++ 14:51 Video des ukrainischen Geheimdienstes zeigt fingierte Tötung von Milizenführer Kapustin +++
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat ein Video veröffentlicht, das die fingierte Tötung des Kommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps, Denis Kapustin, zeigt. "Um das Leben des Kommandeurs des russischen Freiwilligenkorps innerhalb der Timur-Spezialeinheit des ukrainischen Militärgeheimdienstes zu schützen und ein feindliches Agentennetzwerk aufzudecken, führten Offiziere des Militärgeheimdienstes eine komplexe, mehrstufige Spezialoperation durch, bei der sein Tod inszeniert wurde", teilt die Behörde mit. "Die russischen Geheimdienstmitarbeiter, die das Verbrechen in Auftrag gegeben haben, glaubten dem Video und zahlten den ukrainischen Geheimdienstoffizieren 500.000 US-Dollar für den 'Auftrag', der die Kampffähigkeiten der Spezialeinheiten der DIU erheblich stärken wird." In dem Video ist zu sehen, wie eine Kamikazedrohne einen Bus attackiert, in dem sich Kasputin angeblich befand. Das Russische Freiwilligenkorps (RVD) besteht aus russischen Freiwilligen und kämpft an der Seite der Ukraine.
+++ 14:20 Erdogan will in Telefonat mit Trump über Ukraine sprechen +++
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will am Montag mit US-Präsident Donald Trump über die Friedensbemühungen zwischen der Ukraine und Russland sprechen. In dem Telefonat solle es auch um die Lage im Gazastreifen gehen, sagt Erdogan vor Journalisten in Istanbul. Zudem kündigt er an, dass der türkische Außenminister Hakan Fidan an dem Treffen der Ukraine-Unterstützerstaaten aus der "Koalition der Willigen" am Dienstag in Paris teilnehmen werde.
+++ 13:41 Munz über Wirtschaftslage: "Für jede russische Familie wird Geld knapper" +++
Wer ist für den Drohnenangriff auf ein Hotel in Cherson verantwortlich? Russland beschuldigt die Ukraine, die weist den Vorwurf zurück. ntv-Korrespondent Rainer Munz nennt Details zum Angriff und blickt auf die wirtschaftliche Lage Russlands:
+++ 12:53 Selenskyj will Militärgeheimdienstchef Budanow als neuen Leiter des Präsidialamtes +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Geheimdienstchef Kyrylo Budanow bei einem Treffen laut eigenen Angaben vorgeschlagen, den Job als sein Büroleiter zu übernehmen. "Derzeit muss sich die Ukraine stärker auf Sicherheitsfragen, den Aufbau der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte der Ukraine sowie auf die diplomatischen Verhandlungen konzentrieren, und das Präsidialamt wird in erster Linie der Erfüllung dieser Aufgaben unseres Staates dienen. Kyrylo verfügt über einschlägige Erfahrung in diesen Bereichen und über ausreichende Stärke, um Ergebnisse zu erzielen." Vorgänger in dem Job war Andrij Jermak. Dieser trat wegen Ermittlungen in Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen zurück.
+++ 12:36 Ukraine könnte in diesem Jahr enormen Boost mit wichtigen Waffensystem erhalten +++
Bei United24Media, einer Spendenplattform der ukrainischen Regierung, heißt es, Russland könne es sich in diesem Jahr nicht weiter leisten, Friedengespräche zu verzögern. Als Grund wird die Ausstattung der Ukraine mit wichtigen Waffensystemen genannt. So geht das Portal Defense Express davon aus, dass Schweden ältere Gripen-Kampfjets bereitstellen wird. Diese können mit Luft-Luft-Raketen vom Typ Meteor ausgestattet werden, die eine Reichweite von 200 Kilometern haben. Die bisherigen Kampfjets der Ukraine wie F-16 und Mirage verfügen nicht über Raketen mit einer so hohen Reichweite. United24Media zählt als weitere wichtige Waffensysteme ASC-890-Aufklärungsflugzeuge auf, die möglicherweise in diesem Jahr geliefert werden. Auch das neue Flugabwehrsystem SAMP/T NG wird genannt sowie ballistische Raketen vom Typ FP-7 (200 Kilometer Reichweite) und FP-9 (855 Kilometer Reichweite) oder auch Eram-Marschflugkörper aus den USA.
+++ 12:03 Russland attackiert Ukraine - Behörden melden Stromausfälle +++
Russland hat laut der Nachrichtenagentur Unian die Energieversorgung der Regionen Mykolajiw und Saporischschja angegriffen und damit für Stromausfälle gesorgt. "Am Morgen sind die Verbraucher in der Region Saporischschja, insbesondere in der Stadt Saporischschja, sowie in anderen Frontregionen weiterhin ohne Strom", sagt der stellvertretende Energieminister Roman Andarak auf einer Pressekonferenz mit. Darüber hinaus sind nach seinen Angaben in der Region Odessa nach den vorangegangenen Angriffen mehr als 11.000 Verbraucher ohne Strom.
+++ 11:15 Bildaufnahmen bestätigen Tausende eliminierte russische Panzer im Jahr 2025 +++
Ein OSINT-Analyst beziffert die Zahl der beim Analyseprojekt Oryx im Jahr 2025 hinzugefügten Verluste an russischen Panzern und gepanzerten Fahrzeugen auf 2432. Darunter fallen 640 Kampfpanzer sowie 551 gepanzerte Kampffahrzeuge (AFVs), 1099 Schützenpanzer (IFVs), 136 Truppentransporter (APCs) und sechs minenresistente Fahrzeuge (MRAPs). Es handelt sich dabei um Verluste, die per Bild- und Videoaufnahmen bestätigt werden konnten. Die tatsächliche Zahl dürfte noch deutlich höher liegen.
+++ 10:37 Investitionen drastisch gekürzt: Ukraine sieht russische Eisenbahn im Verfall +++
Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sieht die russische Eisenbahn verfallen. Für 2026 sei das Investitionsprogramm drastisch gekürzt worden: um ein Fünftel. "Anstelle von Entwicklung und Modernisierung werden die meisten Ressourcen für die primitive Instandhaltung abgenutzter Anlagen und die minimale Gewährleistung der Verkehrssicherheit verwendet." Besonders kritisch sei die Situation bei vier Projekten, die die Durchlasskapzität der Zufahrten zu den baltischen Häfen erhöhen sollten. "Gemessen an der Finanzierung ist ihre Umsetzung im Jahr 2026 praktisch gescheitert. Das bedeutet, dass strategische Richtungen blockiert bleiben und die Wirtschaft Exportmöglichkeiten verliert." Der Rückgang der Investitionen halte bereits das dritte Jahr in Folge an und zeige eine systemische Krise der Verkehrsinfrastruktur, schätzt der ukrainische Auslandsgeheimdienst ein.
+++ 10:04 Ukraine weist Vorwürfe zurück: Russland unterstellt "Terroranschlag" in Cherson +++
In der ukrainischen Region Cherson, die derzeit von den russischen Invasoren besetzt wird, soll es einen von der Ukraine ausgehenden Angriff auf Zivilisten gegeben haben. Das behauptet zumindest Russland. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück:
+++ 09:32 "Einzigartig" in der Ukraine - Militärgeheimdienst erhält neues Boot +++
Der Wohltätigkeitsfonds von Diana Podolyanchuk hat ein Spezialboot gekauft und an den ukrainischen Militärgeheimdienst übergeben. Es soll das erste Boot dieser Art in der Ukraine sein. "Das einzigartige Schnellboot ist für die Feuerunterstützung und die Unterstützung von Marineoperationen des Militärgeheimdienstes bestimmt. Um diese Aufgaben zu erfüllen, ist es mit einem leistungsstarken Waffenkomplex ausgestattet – großkalibrigen Maschinengewehren und Granatwerfern, deren Typen dank der modularen Konstruktion des Wasserfahrzeugs variiert werden können." Er danke allen, die sich an der Umsetzung dieses Projekts beteiligt haben, sagt Geheimdienstchef Kyrylo Budanow. "Dank solcher Boote können wir sicher spezielle Operationen auf dem Wasser durchführen und für unser Schwarzes Meer kämpfen."
+++ 08:47 Beschwerden von Soldaten zeigen schlimmste Gräueltaten innerhalb Russlands Armee +++
Der Militärexperte Franz-Stefan Gady verweist auf X auf einen Artikel der "New York Times", wonach aus mehr als 6.000 vertraulichen Beschwerden hervorgeht, dass Kommandeure unbequeme Soldaten schlagen, foltern und "auslöschen". Sie werden demnach auf todsichere Missionen geschickt oder direkt getötet und die Leichen dann in Gruben, geheimen Gräbern oder unter Panzerabwehrminen versteckt. "Schwer verwundete und kranke Männer werden mit gebrochenen Gliedmaßen, schweren Kopfverletzungen, Krebs im Stadium 4, Schizophrenie, Schlaganfallkomplikationen an die Front in der Ukraine zurückgeschickt, selbst wenn sie keinen Löffel halten oder ohne Stock oder Krücken nicht gehen können; ehemalige Kriegsgefangene werden innerhalb weniger Tage nach ihrer Freilassung wieder in den Kampf geschickt, und mobilisierten Männern wird gesagt, sie hätten 'kein Recht auf Entlassung – oder gar auf Leben'", heißt es von Gady.
+++ 07:58 Ukrainische Einheit zündet Feuerwerk im heftig umkämpften Pokrowsk +++
Das 425. Skala-Regiment der Ukraine zeigt in einem Video eine Feuerwerksbatterie, die mitten im besonders heftig umkämpften Pokrowsk gezündet worden sein soll. Damit will die Einheit wahrscheinlich unterstreichen, dass weiterhin Teile der Stadt im Norden gehalten werden. Russland hatte vor wenigen Wochen behauptet, den Ort vollständig eingenommen zu haben.
+++ 07:14 Russland übergibt USA angebliche Beweise für Angriff auf Putin-Residenz - Experte glaubt an "Streich" +++
Russland übergibt den USA Daten, die angeblich zeigen sollen, dass die Ukraine die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Drohnen angreifen wollte. John Foreman, ehemaliger Verteidigungsattaché in Moskau und Kiew, ist äußerst skeptisch. Er schreibt auf X: "Das russische Verteidigungsministerium hat mir am 22. Februar 2022 in Moskau denselben Streich gespielt und angeblich 'Beweise' für ukrainische 'Kriegsverbrechen' im Donbass vorgelegt. Außerdem haben sie 'Daten' aus einer britischen Boulevardzeitung verwendet, um zu 'beweisen', dass britische Kampftruppen in der Ukraine stationiert waren." Er habe die "Daten" in den Mülleimer geworfen, so Foreman.
+++ 06:41 Kämpfer aus Australien in der Ukraine getötet +++
Laut mehreren Beiträgen in den sozialen Medien wurde der für die Ukraine kämpfende Australier Russell Allan Wilson am 12. Dezember in der Region Donezk getötet. Der Sender ABC berichtet, dass ein Freund von Wilson mitteilt, er sei während seiner letzten Mission getötet worden und hätte eine Woche nach seinem Tod heiraten sollen.
+++ 05:59 Norwegischer Premierminister geht nicht von russischem Angriff aus +++
Der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre geht nicht davon aus, dass Russland einen militärischen Konflikt mit seinem Land anstrebt. "Aber wir und unsere Verbündeten stehen vor Herausforderungen: Durch Einflussnahme, Desinformation und nachrichtendienstliche Aktivitäten. Und die Gefahr von Sabotage ist real. Dies kann viele Bereiche unserer Gesellschaft betreffen. Verkehrsadern. Industrieanlagen. Öl- und Gasanlagen. Banken", sagt Støre in seiner Neujahrsansprache. Norwegen ist Mitglied der Nato.
+++ 04:54 Ukraine: Greifen nur militärische Ziele und Energieanlagen an +++
Angesichts russischer Angaben über einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Hotel in der von Russland besetzten Region Cherson erklärt das ukrainische Militär, es greife ausschließlich militärische Ziele, Energieanlagen "und andere legitime Ziele" an. Die ukrainischen Streitkräfte hielten sich an die Normen des humanitären Völkerrechts, meldet die Nachrichtenagentur Interfax Ukraine unter Berufung auf den Generalstab. Eine konkrete Stellungnahme zu dem mutmaßlichen Angriff auf das Hotel liegt nicht vor
+++ 22:11 Deepstate: Russland hat 2025 über 4000 Quadratkilometer erobert +++
Das dem ukrainischen Militär nahestehende Analyseteam Deepstate spricht von 4336 Quadratkilometern, die im vergangenen Jahr von Russland erobert wurden. Das seien 0,72 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Seit Januar 2023 konnten die Truppen Putins demnach 7463 Quadratkilometer besetzen. "Im Vergleich zu den Vorjahren war das Jahr 2025 für die ukrainischen Streitkräfte eine echte Herausforderung."
+++ 21:42 Polen will Tausende Himars-Raketen produzieren +++
Polen will im eigenen Land eine Produktion von Raketen des Typs CGR-080 aufbauen für die Verwendung in den südkoreanischen Mehrfachraketenwerfern K239 Chunmoo. Die Rakeen sind äquivalent zu den aus Einsätzen der ukrainischen Armee bekannten Himars. Polen will mehr als zehntausend der Raketen produzieren lassen. Starten wird die Manufaktur aber erst ab 2030.
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