Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 20:16 Drohne trifft Öllager: Lettlands Regierung zieht personelle Konsequenzen +++
Nach einem Vorfall mit Drohnen aus der Ukraine tritt der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds zurück. Am Donnerstag hatten zwei ukrainische Drohnen aus Russland kommend - womöglich durch Störsender fehlgeleitet - ein Öllager in Lettland getroffen und Sachschäden verursacht. Lettlands Ministerpräsidentin Evika Silina hatte daraufhin Spruds zum Rücktritt aufgefordert und erklärt, die Anti-Drohnen-Systeme Lettlands seien nicht schnell genug eingesetzt worden. Die Ministerpräsidentin ernennt Raivis Melnis zum neuen Verteidigungsminister.
+++ 19:06 "Chance für Gespräche": Söder sieht Russland geschwächt +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder plädiert für baldige Friedensgespräche mit Russland, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. "Mein Eindruck ist, dass Russland im Moment schwächer ist, als wir es alle glauben", sagt der CSU-Chef in der ARD. "Und deswegen sollte man die Chancen nutzen für Gespräche."
+++ 18:24 EU berät über Hilfe für verschleppte ukrainische Kinder +++
Die EU-Außenminister beraten morgen in Brüssel über weitere Unterstützung für die Ukraine sowie eine engere Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie. Am Montagnachmittag steht ein Treffen der internationalen Koalition zur Rückkehr verschleppter ukrainischer Kinder an. Bundesaußenminister Johann Wadephul wird nicht an dem Treffen teilnehmen, er wird von Staatsminister Gunther Krichbaum vertreten.
+++ 17:32 Selenskyj dankt am Muttertag für "unglaubliche Widerstandsfähigkeit" +++
Zum Muttertag würdigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die besondere Rolle der Frauen im Krieg. "Danke für die bedingungslose Liebe, die wirklich keine Grenzen kennt, und für alles, was eine Mutter für ihr Kind und ihre Familie tut", schreibt er in einer Botschaft bei X. Der Krieg habe das Leben von Millionen ukrainischen Familien verändert. Ukrainische Mütter verkörperten in diesen Zeiten "Mut, Tapferkeit und die Liebe, die uns hilft durchzuhalten", so Selenskyj.
+++ 16:33 Kreml greift Armenien wegen Selenskyjs "anti-russischer Äußerungen" an +++
Kremlsprecher Dmitri Peskow erwartet von Armenien eine Erklärung zu den "anti-russischen Äußerungen" von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die dieser auf einem europäischen Gipfeltreffen in Jerewan getätigt habe, berichtet "Kyiv Independent". Selenskyj hatte Armenien anlässlich des Europäischen Politischen Gipfels am 4. und 5. Mai besucht. Der Präsident führte bilaterale Gespräche mit dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan sowie anderen führenden Politikern. Selenskyj fordert die europäische Gemeinschaft auf, den Druck auf Russland zu erhöhen, um dessen Krieg gegen die Ukraine zu beenden.
+++ 15:29 Moskau erwartet "schon ziemlich bald" US-Vermittler +++
Der Kreml erwartet nach der US-Vermittlung einer dreitägigen Waffenruhe auch eine baldige Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine. "Schon ziemlich bald" kämen der US-Unterhändler Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zu Gesprächen nach Moskau, sagt der für die Verhandlungen zuständige Kremlbeauftragte Juri Uschakow dem russischen Staatsfernsehen. Ein konkretes Datum nennt er nicht.
+++ 14:33 Polen: Mutmaßliche russische Spionagedrohne nahe Kaliningrad entdeckt +++
Polnische Behörden haben in der Nähe der Stadt Bartoszyce, rund 20 Kilometer von der Grenze zum russischen Gebiet Kaliningrad entfernt, eine Aufklärungsdrohne entdeckt, wie die polnische Militärpolizei mitteilt. Mutmaßlich verfügt das Gerät technisch über keine Kampffähigkeiten. Der polnische Radiosender RMF FM berichtet, dass die Drohne kyrillische Beschriftungen aufweise und am Rumpf mit mehreren Kameras ausgestattet sei.
+++ 14:01 Kiew und Moskau werfen sich gegenseitig Verletzung der Waffenruhe vor +++
Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig eine Verletzung der von den USA vermittelten Feuerpause vor. Das russische Verteidigungsministerium teilt laut der Nachrichtenagentur Interfax mit, die Ukraine habe russische Truppen mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Zuvor hatte die Ukraine Russland beschuldigt, trotz der Vereinbarung für eine dreitägige Feuerpause Drohnenangriffe geflogen zu haben.
+++ 13:15 Politikwissenschaftler Fischer: "Schröder wäre Putins fieseste Möglichkeit" +++
Russlands Machthaber Putin bringt Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler für ein Ende des Krieges in der Ukraine ins Spiel. Politikwissenschaftler Klemens Fischer sieht darin einen taktisch klugen Schachzug des Kremls. Für geeignet hält Fischer den früheren SPD-Regierungschef allerdings nicht.
+++ 12:13 Trotz Feuerpause: Ukrainischer Generalstab meldet 147 Gefechte an der Front +++
Aus der Ukraine wird trotz einer von den USA vermittelten Feuerpause von neuen russischen Angriffen berichtet. In den vergangenen 24 Stunden habe es 147 Gefechte an der Front gegeben, teilt der ukrainische Generalstab mit. Zudem berichteten regionale Behörden von Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung durch russische Drohnen- und Artillerieangriffe. In der südöstlichen Region Saporischschja seien ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden, erklärt Regionalgouverneur Iwan Fedorow.
+++ 11:28 Bundesregierung weist Putins Schröder-Vorschlag als "Scheinangebot" zurück +++
Die Bundesregierung hat einen Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin für eine Vermittlerrolle von Altkanzler Gerhard Schröder im Ukraine-Krieg zurückgewiesen. Das Angebot reihe sich in eine Serie von Scheinangeboten ein und sei Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands, verlautet aus Regierungskreisen in Berlin. Deutschland und Europa ließen sich dadurch nicht spalten. Die Verhandlungsoption sei nicht glaubwürdig, da Russland seine Bedingungen nicht geändert habe. Ein erster Test für die Glaubwürdigkeit wäre demnach eine Verlängerung der Waffenruhe durch Russland.
+++ 11:06 Bericht: Mehrere Verletzte nach russischen Angriffen in Charkiw und Sumy +++
Bei russischen Angriffen in der Region Charkiw wurden in den vergangenen 24 Stunden offenbar acht Menschen verletzt. Das meldet Ukrinform mit Verweis auf den Gouverneur Oleh Synjehubow. Unter den Verletzten sind demnach zwei Kinder. Derweil traf in der Region Sumy laut Ukrinform eine russische Drohne ein Auto. Ein Mann sei dabei verletzt worden.
+++ 10:06 Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen +++
Der Chef der Bundesnetzagentur hält Sorgen angesichts der aktuellen Füllstände der Gasspeicher für unangebracht. Er könne zwar emotional verstehen, "sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen", sagt Klaus Müller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. "Ökonomisch und auch physikalisch ist das aber nicht notwendig." Deutschland habe sich "glücklicherweise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine diversifiziert", also auf eine breitere Basis gestellt, fährt der Behördenchef fort. Er verweist auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die bereits im vergangenen Winter "stark geholfen" hätten. Gasspeicher seien zwar immer noch wichtig, "aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig". Die Lage im Iran mache es für die Gashändler nicht leichter, trotzdem sei zuletzt Gas eingespeichert worden. Die großen Speicher in Deutschland könnten binnen 30 Tagen befüllt werden, sagt Müller dem RND weiter. "Man muss jetzt nicht in Hektik verfallen."
+++ 09:28 Ukraine meldet trotz Waffenruhe 27 russische Drohnenangriffe in der Nacht +++
In der Nacht hat Russland die Ukraine offenbar mit 27 Drohnen angegriffen. Das schreibt das Portal "Ukrainska Pravda" unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe. Demnach wurden alle Drohnen entweder abgeschossen oder mit elektronischen Mitteln gestört. Am Samstag ist eine dreitägige Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland in Kraft getreten. US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause am Freitagabend verkündet.
+++ 08:43 Ukraine gewährt Einblick in geheime "Flamingo"-Fabrik +++
An einem geheimen Ort baut die Ukraine rund um die Uhr eine effektive Waffe, um sich gegen den russischen Terror zu wehren. Der selbst entwickelte Marschflugkörper "Flamingo" soll Ölraffinerien treffen. Doch es gibt Zweifel an der Zuverlässigkeit der Rakete.
+++ 07:44 Putin: Referendum über EU-Beitritt in Armenien wäre "logisch" +++
Nach einem europäischen Gipfeltreffen in Armenien Anfang der Woche hat Russlands Präsident Wladimir Putin sich zu einem möglichen EU-Beitritt der seit Langem mit Russland verbündeten Ex-Sowjetrepublik geäußert. "Es wäre völlig logisch, ein Referendum abzuhalten und die armenischen Bürger zu fragen, wie ihre Entscheidung ausfallen würde", sagt Putin am Samstag bei einer Pressekonferenz auf Nachfrage. "Auf dieser Grundlage würden wir dann auch unsere eigene Entscheidung treffen", fügt er hinzu. Der Kremlchef spricht von der Möglichkeit einer "sanften, zivilisierten und für beide Seiten vorteilhaften Trennung". Eriwan hatte 2024 seine Mitgliedschaft im von Russland geführten Militärbündnis OVKS gekündigt, nachdem Moskau Armenien in seinem Konflikt mit Aserbaidschan nicht verteidigt hatte. Armenien bekundete zudem Interesse an einem EU-Beitritt, was den Kreml verärgerte.
+++ 06:40 Bericht: Zahl der Toten nach russischem Angriff auf Merefa steigt auf neun +++
Nach einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Merefa in der Region Charkiw am 4. Mai ist die Zahl der Todesopfer offenbar auf neun gestiegen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform mit Verweis auf die regionale Staatsanwaltschaft. Bei dem Angriff seien 36 Menschen verletzt sowie Wohngebäude und Geschäfte beschädigt worden.
+++ 05:43 Bedrohung aus Russland: Drei Bundesländer wollen von Finnland lernen +++
Angesichts russischer Bedrohungen wollen sich Regierungsvertreter aus Niedersachsen, Thüringen und Bremen in Finnland über den Bevölkerungsschutz informieren. Heute treten Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens, ihr thüringischer Amtskollege Georg Maier und Bremens Innensenatorin Eva Högl - alle SPD - dazu eine viertägige Reise an. "Die Finnen verfügen schon aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu Russland über vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Bedrohungen, denen wir uns auch in Deutschland und in Niedersachsen immer stärker ausgesetzt sehen", sagt Behrens. "Ich bin mir sicher, dass wir von dieser Reise wertvolle Impulse für unser sicherheitspolitisches Handeln mitnehmen werden."
+++ 04:44 Banner auf Schloss Narva nennt Putin "Kriegsverbrecher" +++
An der Mauer von Schloss Narva in der estnischen Stadt Narva, mit Blickrichtung Russland, ist ein Banner mit der Aufschrift "Putin Kriegsverbrecher" angebracht worden. Laut Ukrinform erklärt die Direktorin des Narva-Museums, Maria Smorzhievski-Smirnova, das Banner sei gegen Mitternacht aufgehängt worden. Das Banner zum Europatag diene als Mahnung an den andauernden Krieg und die Kriegsverbrechen Russlands gegen das ukrainische Volk. Das Banner "Putin - Kriegsverbrecher" wurde erstmals am 9. Mai 2023 an der Burgmauer angebracht und blieb dort etwa eine Woche lang.
+++ 02:58 Selenskyj bietet neuem ungarischen Regierungschef Zusammenarbeit an +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu seinem Amtsantritt gratuliert. Selenskyj merkt an, dass es symbolisch sei, dass seine Amtseinführung am Europatag stattfinde. "Die Ukraine ist bereit, die Zusammenarbeit mit Ungarn zu vertiefen und starke Beziehungen zwischen unseren Ländern aufzubauen, die auf guter Nachbarschaft und Respekt vor unseren Völkern beruhen." Weiter schreibt Selenskyj: "Gemeinsam können wir unsere Nationen stärken und ganz Europa kräftiger machen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Ergebnisse in Ihrem Amt!"
+++ 01:55 EU: Zahl ukrainischer Flüchtlinge nimmt leicht ab +++
Laut der EU-Statistikbehörde Eurostat ist die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in Europa zuletzt leicht gesunken. Am 31. März 2026 besaßen insgesamt demnach 4,33 Millionen Ukrainer vorübergehenden Schutzstatus in der EU. Im Vergleich zu Ende Februar 2026 sank die Gesamtzahl um 68.980 (-1,6 Prozent). Die EU-Länder, die die meisten ukrainischen Flüchtlinge aufnahmen, sind Deutschland (1.274.955 Personen; 29,4 Prozent aller Ukrainer in der EU), Polen (961.405; 22,2 Prozent) und Tschechien (379.820; 8,8 Prozent).
+++ 00:44 Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor +++
Kiew und Moskau beschuldigen sich gegenseitig, die dreitägige Waffenruhe gebrochen zu haben. Der ukrainische Generalstab teilt mit, seit Beginn des Tages seien 51 russische Angriffe verzeichnet worden. Die ukrainische Luftwaffe spricht von 44 russischen Drohnenangriffen seit Freitagabend. Dies war die geringste Zahl seit Monaten. Bei Drohnenangriffen in der Region Saporischschja wurden nach Behördenangaben zwei Zivilisten getötet und drei weitere verletzt. Das russische Verteidigungsministerium erklärt, ukrainische Kräfte hätten russische Stellungen mit Drohnen und Artillerie angegriffen. In der russischen Grenzregion Belgorod meldet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow drei Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff.
+++ 23:30 Fico wendet sich gegen "Eisernen Vorhang zwischen EU und Russland" +++
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau verteidigt und zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland aufgerufen. "Ich lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab", sagt der Linksnationalist in einem Facebook-Video auf dem Rückflug aus Moskau nach Bratislava. Er und seine Regierung hätten "Interesse an normalen freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen" zur Großmacht Russland ebenso wie zu allen anderen Ländern, die daran interessiert seien. Die Absicht der EU, sich vollkommen von russischen Energielieferungen loszulösen, betrachte er als rein "ideologisch" und zudem "schädlich für die europäische Konkurrenzfähigkeit". Es sei ein Fehler, "aus Hass gegen Russland eine Energie-Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, diesmal eine amerikanische, die noch dazu weitaus teurer ist".
+++ 22:24 Putin: Fico hat keine "persönliche Botschaft" von Selenskyj übermittelt +++
Berichte über eine Botschaft Wolodymyr Selenskyjs an den Kremlchef, die der slowakische Regierungschef Robert Fico überbracht haben wollte, tut Wladimir Putin als unwahr ab. "Es gab keine persönliche Botschaft." Fico habe von Selenskyjs Gesprächsbereitschaft berichtet. "Aber das hören wir nicht zum ersten Mal", so Putin.
+++ 21:58 Zufällig gefilmt: Ukrainischer Kampfjet-Pilot schießt Drohne direkt über Zivilisten ab +++
Ein ukrainischer MiG-29-Pilot hat für seinen Drohnenabwehr-Einsatz am Boden Applaus und Anerkennung bekommen: Der ukrainische Soldat jagte mit dem Kampfjet hinter einer Angriffsdrohne hinterher und schoss sie ab. Was er nicht wusste: Am Boden verfolgten Zivilisten den Einsatz über der Oblast Riwne und filmten den erfolgreichen Abschuss. Das Luftkommando West der Ukrainischen Streitkräfte postete das Video, in dem die Zeugen am Ende begeistert jubeln und "Gute Arbeit" rufen, als die russische Drohne getroffen wird und am Himmel explodiert. Nach Angaben des Luftkommandos West heißt der Pilot "Marcel" und ist Jagdflieger der 204. Brigade der taktischen Luftfahrt "Sewastopol". "Die feindliche Drohne wurde wahrscheinlich ferngesteuert. Die Shahed manövrierte, änderte ihre Flughöhe und ihre Flugrichtung. Das erschwerte meine Arbeit", wird der Kampfjet-Pilot zitiert. "Der Anflug und der Angriff mussten in extrem geringer Höhe erfolgen. (...) Ich sah noch, wie Trümmer in den Wald stürzten."
+++ 21:17 Putin zu Gesprächen mit Selenskyj bereit: "Wer sich treffen will, muss nach Moskau kommen" +++
Kremlchef Wladimir Putin ist bereit zu direkten Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, aber nur in der russischen Hauptstadt. "Wer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen", sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau. Es sei keine direkte Einladung an Selenskyj, doch würde er sich auch mit ihm treffen. "Wir können uns auch an einem anderen Ort als Moskau treffen, aber nur wenn zuvor eine langfristige Friedensvereinbarung getroffen wurde", sagte Putin. Selenskyj schließt eine Reise nach Moskau aus.
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