Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 06:15 US-Vize Vance: "Sollten Finanzierung des Ukraine-Kriegs einstellen" +++
US-Vizepräsident JD Vance hält das Herunterfahren finanzieller Hilfen für die Ukraine für eine der größten Errungenschaften der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Bei einer Veranstaltung der rechten Jugendorganisation Turning Point USA berichtete Vance, er habe einer Person ukrainischer Herkunft vor der Wahl von Trump gesagt, dass die USA die "Finanzierung des Ukraine-Kriegs einstellen sollten". Er glaube das "offensichtlich" immer noch. "Das ist eines der Dinge, auf die ich in dieser Amtszeit am stolzesten bin. Wir haben Europa klargemacht: Wenn ihr Waffen kaufen wollt, könnt ihr das tun, aber die Vereinigten Staaten kaufen keine Waffen mehr, um sie in die Ukraine zu liefern."
+++ 04:43 Verteidigungsminister mehrerer Länder beraten in Berlin zu Ukraine-Hilfen +++
Gemeinsam mit seinem britischen Kollegen John Healy empfängt Verteidigungsminister Boris Pistorius am heutigen Mittwoch den ukrainischen Kollegen Mychailo Fedorow sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin. Anlässlich des von Deutschland und Großbritannien geleiteten 34. Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe werden weitere Vertreter von Unterstützerstaaten des von Russland angegriffenen Landes zudem digital an dem Treffen teilnehmen.
+++ 03:41 Island und Polen ebnen Weg für Sondertribunal gegen Russland +++
Island und Polen beteiligen sich an der Schaffung eines Sondertribunals "zur Verfolgung des russischen Verbrechens der Aggression gegen die Ukraine". Wie der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha bei X mitteilte, traten beide Länder dem entsprechenden Abkommen innerhalb des Europarats bei. Damit ist die notwendige Unterstützung für die formale Gründung des Gerichts erreicht.
+++ 01:48 Russisches Militär verstärkt Aktivitäten im Gebiet Sumy +++
Russische Streitkräfte verstärken die Pufferzone entlang der Staatsgrenze im Gebiet Sumy, zeigen Daten von DeepState, einer ukrainischen Gruppe von Militäranalysten. Laut deren Daten umfasse das neu entstandene Gebiet russischer Kontrolle entlang der dortigen Grenzregion derzeit rund 150 Quadratkilometer.
+++ 00:13 Ukraine und Norwegen bauen Drohnenkooperation aus +++
Norwegen und die Ukraine unterzeichneten in Oslo eine Verteidigungserklärung mit dem Ziel, die militärische Zusammenarbeit, einschließlich der gemeinsamen Drohnenproduktion, zu vertiefen. Dies geschah im Anschluss an Gespräche zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre, berichtete das Online-Portal "Kyiv Independent".
+++ 22:16 Russische Truppen greifen Industrieanlage in der Region Saporischschja an - Feuer ausgebrochen +++
Russische Streitkräfte haben eine Industrieanlage in der ukrainischen Region Saporischschja angegriffen und so ein Feuer ausgelöst. Der Leiter der Militärverwaltung der Region Saporischschja, Iwan Fjodorow, teilt dies bei Telegram mit. "Die von den Einwohnern Saporischschjas gehörten Explosionen waren die Folge eines feindlichen Angriffs auf eine Industrieanlage. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus", schreibt Fjodorow. Über Tote oder Verletzte liegen noch keine Informationen vor.
+++ 21:34 Drohnen-Attacke: Ukraine meldet sieben Tote - darunter ein Kind +++
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Behördenangaben sieben Menschen getötet worden, darunter auch ein Kind. Allein in der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk gab es fünf Tote und 27 Verletzte, wie der Gouverneur Oleksandr Hanscha mitteilt. "Der Feind hat vier Bezirke der Region mehr als 30 Mal mit Raketen, Drohnen und Artillerie angegriffen", erklärte Hanscha nach der morgendlichen Angriffswelle. Die Industrieregion ist mehr als 100 Kilometer von der Frontlinie im Osten der Ukraine entfernt. Die russische Armee hat jedoch kleine Teile der Region erobert. Am Nachmittag tötete eine russische Drohne in der frontnahen Stadt Cherson im Süden der Ukraine eine ältere Frau, wie die regionale Staatsanwaltschaft mitteilt. Am Abend tötete eine weitere Drohne einen achtjährigen Jungen in der zentralukrainischen Region Tscherkassy, wie die dortige Militärverwaltung meldet. Neun weitere Menschen wurden demnach verletzt. Auch die Behörden der südukrainischen Hafenstadt Odessa meldeten russische Drohnenangriffe. Getroffen wurden demnach zwei zivile Schiffe und Hafeninfrastruktur.
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