Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:43 US-Armee beginnt neue Angriffe auf den Iran +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen. "Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Iranische Medien hatten zuvor Explosionen an der Südküste des Landes gemeldet.
+++ 23:09 Trump spricht von "geheimer Mission" in Straße von Hormus +++
Mehr als 200 Tanker und andere Handelsschiffe haben die Straße von Hormus angeblich mit Hilfe des US-Militärs passiert. US-Präsident Trump spricht auf Truth Social von einer "geheimen Mission", die er im vergangenen Monat angeordnet habe. "Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind", schreibt Trump. Genauere Angaben zur Unterstützung macht er nicht. Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe.
+++ 22:01 Indien bestellt US-Diplomaten ein +++
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Nähere Details bleiben zunächst offen. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass es Präzisionsmunition auf den Maschinenraum eines Öltankers im Golf von Oman abgefeuert und das Schiff damit manövrierunfähig gemacht habe. Zuvor habe die Besatzung US-Anweisungen keine Folge geleistet. Ob es sich um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nimmt, bleibt zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
+++ 20:56 Trump: Mehr als 100 Mio Fass Öl in Geheim-Mission durch Straße von Hormus gebracht +++
US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform "Truth Social", er habe im Mai das US-Militär angewiesen, Öl-Tanker und andere Handelsschiffe in einem geheimen Einsatz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen. Dadurch seien mehr als 100 Millionen Fass Öl und mehr als 200 Schiffe sicher durch die Straße gebracht worden.
+++ 19:54 US-Militär greift Tanker wegen iranischen Öls an +++
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.
+++ 18:10 Trump: Noch heute weitere Angriffe auf den Iran +++
US-Präsident Donald Trump sagt vor Reportern, es werde noch heute weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden. Trump sagt weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen. Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
+++ 17:47 UN schicken Ermittler wegen möglicher Völkerrechtsverstöße in Libanon +++
Die Vereinten Nationen wollen mögliche Verstöße gegen internationales Recht im Krieg im Libanon untersuchen. Gemeinsam mit der libanesischen Regierung habe man die Entsendung einer unparteiischen und unabhängigen Untersuchungsmission in das Land vereinbart, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, in einem Pressestatement im UN-Menschenrechtsbüro. Ziel sei es, mutmaßliche Verstöße aller Konfliktparteien gegen internationales Menschenrechts- und humanitäres Völkerrecht im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt zu sammeln.
+++ 17:01 IAEA-Gremium verlangt Offenlegung von Irans Uran-Beständen +++
Das Lenkungsgremium der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) macht Druck auf Teheran wegen mangelnder Informationen zu den Uran-Beständen im Iran. Es sei "unerlässlich und dringend", dass die Islamische Republik ihre Vorräte an nuklearem Material vollständig offenlege, fordert der Gouverneursrat der IAEA in Wien in einer Resolution. Die Vereinigten Staaten, Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten die Resolution initiiert. Darin verlangt der Gouverneursrat auch, dass der Iran IAEA-Inspektoren Zugang gewähren solle. Damit soll sichergestellt werden, dass kein nukleares Material für militärische Zwecke abgezweigt wird, wie aus dem Text hervorgeht.
+++ 15:55 Verzweifelter Trump "geht gerade Richtung Obama-Deal" +++
Sowohl der Iran als auch die USA können sich langfristig keine weiteren Angriffe leisten, meint Hans-Jakob Schindler. Laut dem Sicherheitsexperten ist ein Atomdeal seitens der USA gerade die realistischste Option - ganz dem Atomabkommen seines Vorgängers nachempfunden, das Trump stets zu kritisieren pflegt.
+++ 14:39 Tausende Menschen im Iran nach US-Angriffen ohne Zugang zu Trinkwasser +++
Nach US-Angriffen auf zwei Wasserspeicher im Süden des Iran sind tausende Menschen in der Stadt Sirik nach iranischen Angaben ohne Zugang zu Trinkwasser. "Bei Temperaturen zwischen 45 und 50 Grad Celsius sind die Bedingungen für die Anwohner extrem schwierig und kritisch geworden", berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Verweis auf Vertreter des örtlichen Wasserversorgungsunternehmens. Die US-Armee hatte in der Nacht Luftangriffe auf die Hafenstädte Dschask und Sirik sowie auf die Insel Keschm in der nach wie vor blockierten Straße von Hormus geflogen. Damit reagierte sie eigenen Angaben zufolge auf den Abschuss eines US-Hubschraubers durch den Iran.
+++ 13:51 Irans Waffenlager voll - "Angriff ist nur Frage der Zeit" +++
Trotz der letzten Spannungen betont ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb: Donald Trump und Benjamin Netanjahu pflegen seit Jahren ein sehr enges Verhältnis, deren beiden Länder sind militärisch aufeinander angewiesen. Dem Iran sei es laut israelischen Sicherheitskreisen gelungen, seine Waffenlager aufzufüllen.
+++ 13:18 Trump: Iran wird Preis für verpasstes Abkommen zahlen +++
US-Präsident Trump erklärt zum wiederholten Mal das iranische Militär für weitgehend vernichtet. "Der Iran redet nur und handelt nicht", schreibt er auf Truth Social. "Sie haben zu lang gebraucht, ein Abkommen auszuhandeln, das großartig für sie gewesen wären. Jetzt müssen sie den Preis dafür zahlen". Was genau Trump damit meint, lässt er allerdings offen. Die USA hatten den Iran zuvor nach Wochen wieder angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden einen US-Kampfhubschrauber abgeschossen hatten. Trump hatte Teheran in der Vergangenheit schon mit deutlich schärferem Vokabular gedroht. Tatsächlich passiert ist im Anschluss in der Regel nichts.
+++ 13:03 Likud: Netanjahu tritt erneut bei Parlamentswahl an +++
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt eine weitere Amtszeit an. Er werde bei der noch in diesem Jahr anstehenden Parlamentswahl erneut kandidieren und, so Gott es wolle, gewinnen, teilt seine Likud-Partei in einer kurzen Erklärung mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Zweifel an einem erneuten Antritt Netanjahus geäußert.
+++ 12:34 Mindestens sechs Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon +++
Mindestens sechs Menschen sind bei israelischen Angriffen auf die Stadt Tayr Debba im Bezirk Tyros ums Leben gekommen, wie der libanesische Zivilschutz mitteilt. Die israelische Armee hatte in den letzten Wochen die Bewohner mehrerer Ortschaften im Südlibanon zur Flucht aufgerufen und teils mit Zwangsumsiedlungen gedroht.
+++ 11:55 Iran will nach Angriffen Gespräche mit den USA neu bewerten +++
Der Iran muss seine Gespräche mit den USA nach den Angriffen in der vergangenen Nacht neu bewerten, wie der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei, sagt. Mit ihren fortgesetzten Verstößen gegen die Waffenruhe schadeten die USA dem diplomatischen Prozess, erklärt Baghaei laut Nachrichtenagentur SNN weiter.
+++ 11:05 Israel fordert Menschen im Libanon zur Räumung dreier Dörfer auf +++
Die israelische Armee fordert die Menschen eines weiteren Dorfs im Südlibanon auf, sich vor den Angriffen auf die Hisbollah in Sicherheit zu bringen. "Angesichts der Verletzung des Waffenstillstandsabkommens durch die Terrororganisation Hisbollah sieht sich die IDF gezwungen, mit Gewalt gegen sie vorzugehen", warnt Armeesprecher Oberst Avichay Adraee in Bezug auf die Ortschaft Ansariyeh, die knapp 40 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel liegt. Die Bewohner von Ansariyeh sollten sich nördlich des Zahrani-Flusses in Sicherheit bringen. Zuvor hatte es bereits Evakuierungsanweisungen für die Dörfer Ghassaniyeh und Houmine al-Faouqa gegeben.
+++ 10:25 Jeder Angriff "birgt Gefahr einer Fehlkalkulation" +++
Inmitten der ohnehin wackligen Waffenruhe kommt es im Nahen Osten zu wechselseitigen Angriffen. ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet, "wie instabil die Lage im Großen und Ganzen ist" und warum selbst Signale der Zurückhaltung seitens des Mullah-Regimes eine neue Eskalation nicht ausschließen.
+++ 09:54 Irans Außenminister telefoniert nach US-Vergeltung mit Saudi-Arabien und der Türkei +++
Die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtet, der Außenminister des Landes, Abbas Araghtschi, habe in der vergangenen Nacht Telefongespräche mit seinen Amtskollegen in Saudi-Arabien und der Türkei geführt. Dem Bericht zufolge erörtern die Minister die jüngsten regionalen Entwicklungen nach den US-Angriffen auf Gebiete im Süden des Iran. Während dieser Gespräche verurteilt Araghtschi die militärische Aggression der USA sowie die Verletzung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität des Iran.
+++ 09:23 Huthi-Kämpfer scheitern mit Angriff auf Frachtschiff +++
Vor der Küste des Jemen liefern sich Angreifer auf einem kleinen Boot einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften eines Frachtschiffs. Die sechs Angreifer hätten sich dem Frachter genähert, woraufhin es zum Schusswechsel gekommen sei, teilt die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Daraufhin sei das kleine Boot abgedreht. Schiffe in der Nähe werden in der Folge aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren. Im Jemen ist die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aktiv, die den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer kontrolliert. Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat sie Israel zuletzt erneut angegriffen und auch eine "Blockade" der Seewege für Israel im Roten Meer verkündet.
+++ 08:46 Bericht: Trump zögerte mit Vergeltung - Hegseth und Caine überzeugten ihn +++
US-Präsident Trump soll es zunächst nicht für notwendig gehalten haben, als Vergeltung für den Abschuss eines US-Hubschraubers über der Straße von Hormus einen Angriff auf den Iran zu starten. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, änderte er jedoch nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Pete Hegseth und dem Leiter des Generalstabs, General Dan Caine, seine Meinung. Hegseth und Caine hätten Trump Informationen über die iranische Shahed-Drohne gegeben, die den US-Hubschrauber getroffen haben soll, schreibt das WSJ.
+++ 08:05 Gegenangriff der USA "ist trotzdem etwas überraschend" +++
Der Iran schießt einen US-Militärhubschrauber ab, Washington rächt sich, Teheran reagiert auf den Gegenschlag: Allen Beteuerungen und Beschwichtigungen Donald Trumps zum Trotz scheint ein Kriegsende noch weit entfernt. Reporterin Irem Barlin blickt für ntv auf die Lage.
+++ 07:31 Israel greift Raketenabschussrampen der Hisbollah im Südlibanon an +++
Das israelische Militär berichtet, es habe Raketenabschussrampen der Hisbollah sowie "Infrastruktur", die für den Start von Angriffsdrohnen erforderlich ist, in der Region Tyrus im Südlibanon und an mehreren anderen Orten angegriffen. Sechs Standorte seien in Tyrus vom Militär angegriffen worden, meldet Al Dschasira. Das israelische Militär veröffentlichte Luftaufnahmen, die Luftangriffe auf Häuser und ländliche Gebiete im Libanon zeigen sollen.
+++ 06:41 Vance sieht zeitnahe Einigung mit Iran - vielleicht aber erst in ein paar Monaten +++
Der US-Vizepräsident JD Vance bekräftigt die Behauptung, Washington stehe "kurz vor" einem Abkommen, das das iranische Atomprogramm "langfristig" regeln würde. "Ich denke, wir werden vor den Zwischenwahlen im [November] schon viel wissen", sagt er gegenüber CBS News. "Sehen Sie, ich glaube, das Abkommen könnte schon in der nächsten Woche zustande kommen, aber es könnte auch erst in einigen Monaten zustande kommen." Vance äußert sich in einem Interview, das am Sonntag in voller Länge ausgestrahlt werden soll. "Ich habe derzeit das Gefühl, dass wir in der Lage sind, ein Abkommen zu erzielen, das für die Vereinigten Staaten wirtschaftlich vorteilhaft ist und das das iranische Atomprogramm wirklich in den Griff bekommt - nicht nur jetzt, nicht nur solange Donald Trump Präsident ist, sondern langfristig, sodass meine Kinder, wenn sie erwachsen sind, sagen können: 'Der Iran wird keine Atomwaffen besitzen'", sagt Vance. Sätze dieser Art sind seit Wochen aus der US-Regierung zu hören. Über eine tatsächliche Annäherung auf diplomatischer Ebene ist dagegen nichts bekannt. Im Gegenteil: Zuletzt gab es immer wieder Angriffe aufeinander.
+++ 06:12 USA: Keine Schäden, keine Verletzten durch iranische Angriffe +++
Ein US-Beamter erklärt Reuters, ihm lägen derzeit keine Berichte über Verletzungen von US-Personal oder bekannte Schäden an US-Einrichtungen vor. Nahezu alle vom Iran abgefeuerten Raketen und Drohnen seien abgefangen worden.
+++ 05:28 Iran greift Ziele in Jordanien und Kuwait an +++
Nach den US-Angriffen auf den Iran nimmt dieser offenbar auch Ziele in Kuwait unter Beschuss. Die Luftverteidigung sei im Einsatz, teilt die Armee des Golfstaats mit. Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben außerdem einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien angegriffen. Dabei seien ballistische Mittelstreckenraketen zum Einsatz gekommen.
+++ 04:30 Iran meldet Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bahrain +++
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in Bahrain angegriffen. Ziel sei das Hauptquartier der US-Marine für den Nahen Osten gewesen, heißt es in iranischen Medien. Es handle sich um eine Reaktion auf die nächtlichen US-Bombardements. In dem Golfstaat heulten Sirenen auf. Das Innenministerium ruft die Bevölkerung dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.
+++ 03:42 US-Militär: Angriffe im Iran sind abgeschlossen +++
Das US-Militär hat nach seine Angriffe auf Ziele im Iran beendet. Das teilt das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom auf X mit. Die "Verteidigungsschläge" gegen den Iran als Antwort auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers seien abgeschlossen. Ziele seien iranische Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Überwachungsradaranlagen im Bereich der Straße von Hormus gewesen.
+++ 01:20 Iran: "Werden keinen Angriff unbeantwortet lassen" +++
Teheran droht nach den US-Angriffen auf Ziele im Iran mit Gegenschlägen. "Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Bedrohung unbeantwortet lassen", schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. "Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie in Sicherheit sein wollen. Die Geschichte des Persischen Golfs kennt viele Kapitel über das tragische Schicksal von Eindringlingen", fügt er hinzu.
+++ 00:34 Trump: "Entschlossene Reaktion" auf Hubschrauber-Abschuss +++
US-Präsident Trump telefoniert mit einem Korrespondenten des US-Senders ABC News, als das Militär die neuen Schläge gegen den Iran ankündigt. Trump betont, dass es sich um einen Vergeltungsschlag für den mutmaßlichen Abschuss eines Hubschraubers vor der Küste des Oman handele: "Ich halte es für sehr wichtig, darauf zu reagieren", so Trump. "Dies ist eine Reaktion auf das, was sie gestern Abend mit unserem Hubschrauber gemacht haben, und ich glaube, die Reaktion sollte sehr entschlossen und sehr kraftvoll sein, und genau das ist sie." Der US-Militärhubschrauber war nach Informationen von ABC News von einer iranischen Drohne angegriffen worden.
+++ 23:31 Vergeltung für Hubschrauber-Abschuss: US-Armee startet neue Schläge gegen Iran +++
Das US-Zentralkommando Centcom startet nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran. Die Schläge dienen der Selbstverteidigung und seien eine Reaktion auf den Abschuss eines Apache-Hubschraubers der US-Armee am Vortag, teilt das US-Militär mit. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass die Piloten bei dem Hubschrauber-Abschuss zwar unverletzt geblieben seien, die Vereinigten Staaten aber "gezwungenermaßen auf diesen Angriff reagieren" müssten.
+++ 23:21 Libanon: Israel hat Tyros erst angegriffen und dann zur Evakuierun aufgerufen +++
Der jüngste Luftangriff Israels auf die libanesische Hafenstadt Tyros ist örtlichen Angaben zufolge noch vor dem israelischen Aufruf zur Evakuierung erfolgt. Bei dem Beschuss wurden laut dem libanesischen Gesundheitsministerium mindestens acht Menschen getötet. Erst neun Minuten nach dem Angriff habe das israelische Militär auf X erstmals die Evakuierung der gesamten Stadt im Süden des Landes angeordnet. Ein Militärsprecher äußert sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht dazu, warum vor der Warnung angegriffen wurde. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen setzt ihre Arbeit in der Region vorübergehend aus.
+++ 22:09 Bericht: Netanjahu zu Alleingang gegen den Iran bereit +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach Angaben des Fernsehsenders i24News unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne Unterstützung der USA bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung am Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: "Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen - mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation." Israel wolle nicht, dass es so weit komme, wisse aber, dass es so weit kommen könne, sagte Netanjahu demnach.
+++ 21:25 Hisbollah: Libanesische Regierung soll Verhältnis zum Iran verbessern +++
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat die Regierung in Beirut dazu aufgerufen, ihre Beziehungen zum Iran zu verbessern. Der Angriff Teherans auf Israel "zur Verteidigung unseres libanesischen Volkes ist eine Botschaft der moralischen, politischen und praktischen Hilfe", erklärt die Miliz. Die Islamische Republik hatte die neuerlichen Attacken auf Israel am Sonntagabend und Montagmorgen mit den Luftangriffen der israelischen Armee auf die libanesische Hauptstadt Beirut begründet.
+++ 20:02 Iran beschlagnahmt zahlreiche Vermögen von Kritikern +++
Irans Justiz hat eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Vermögen von Kritikern und Regierungsgegnern beschlagnahmt. Justizsprecher Asghar Dschahangir sprach iranischen Medien zufolge von "Vaterlandsverrätern", deren Besitz und Vermögen konsequent eingezogen werde. Auf welchen Zeitraum er sich bezog, blieb zunächst unklar. Seit Ausbruch des Kriegs durch die USA und Israel Ende Februar haben auch Bewohner der iranischen Metropolen von zunehmenden Repressionen berichtet. Unter anderem haben Kontrollen von Fahrzeugen durch die Sicherheitsdienste in den Städten zugenommen. Viele Iranerinnen und Iraner sehen mit Sorge, dass Konten von Kritikern eingefroren werden.
Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen