Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 22:38 Israel: Truppen haben Dutzende Hisbollah-Kämpfer im Libanon getötet +++

14.03.2026, 00:01 Uhr

Israelische Bodentruppen haben bei Kämpfen im Südlibanon der Zeitung "Times of Israel" zufolge Dutzende Milizionäre der irantreuen Hisbollah getötet. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigt den Bericht. Es seien auch Waffenlager, ein Kommandozentrum und Beobachtungsposten der Hisbollah zerstört worden. Die Einsätze hätten vergangene Woche in der Region von Rab El Thalathine westlich der israelisch besetzten Golanhöhen begonnen. Laut der israelischen Armee sollen im Norden des Landes, wo Israel an den Libanon grenzt, weitere Soldaten zusammengezogen werden. Israel will das gesamte Gebiet südlich des Litani-Flusses einnehmen, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen, berichtet das US-Medium "Axios".

+++ 22:03 Angriffsdrohnen treffen Radarsystem des Kuwaiter Flughafens +++

Der internationale Flughafen in Kuwait wird am Abend mit Drohnen angegriffen. Wie die Luftfahrtbehörde des Golfstaates mitteilt, wurde der Flughafen "von mehreren Drohnen ins Visier genommen, die sein Radarsystem trafen". Es sei niemand verletzt worden. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs ist auch Kuwait ein Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Neben dem Flughafen wurden auch Militärstützpunkte getroffen, auf dem US-Personal stationiert ist.

+++ 21:26 Israel: Haben zwei hochrangige iranische Geheimdienstler getötet +++

Das israelische Militär gibt an, bei einem Luftangriff auf Teheran zwei hochrangige Geheimdienstler des "Khatam al-Anbiya Notfallkommandos" ausgeschaltet zu haben. Armeesprecher Avichay Adraee erklärte, die hochrangigen Mitarbeiter Abdullah Jalali-Nasab und Amir Shariat seien mit ihrer Organisation direkt dem Obersten Führer unterstellt gewesen. Demnach wurde der Geheimdienstchef Saleh Asadi bereits zu Beginn des Krieges getötet.

+++ 20:54 Schweiz verweigert zwei US-Überflüge +++

Die Schweiz lehnt eigenen Angaben zufolge zwei Überfluggesuche der USA im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran ab. Drei weitere Gesuche seien hingegen genehmigt worden, teilt die Schweizer Regierung mit. Sie begründet die Ablehnungen mit der Neutralität des Landes. Demzufolge seien Überflüge von Konfliktparteien verboten, die einem militärischen Zweck dienten. Erlaubt seien hingegen humanitäre und medizinische Transporte sowie Flüge ohne Konfliktbezug.

+++ 20:13 USA empfehlen Ausreise aus dem Irak +++

Die US-Botschaft in Bagdad ruft alle US-Bürger dazu auf, den Irak umgehend zu verlassen. Hintergrund ist ein Raketenangriff auf das Botschaftsgebäude in der Nacht. Wer sich entscheide, im Land zu bleiben, solle dies angesichts der erheblichen Bedrohung durch Iran-treue Milizen dringend überdenken, heißt es in einem Sicherheitshinweis der Vertretung.

+++ 19:52 Video: Im Iran-Krieg "droht noch größere Eskalation" +++

Trump spricht von einem möglichen baldigen Kriegsende, Experte Frank Umbach wiederum dämpft die Hoffnungen und warnt vor einer weiteren Eskalationsstufe. Denn die Straße von Hormus bleibt blockiert, die USA verlegen zusätzliche Soldaten in die Region und Teheran zeigt keinerlei Bereitschaft zu Zugeständnissen.

+++ 19:11 Bericht: Washington und Teheran lehnen Verhandlungen ab +++

Die US-Regierung hat offenbar kein Interesse daran, sich den Bemühungen ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzuschließen, Verhandlungen mit dem Iran über ein Kriegsende zu vermitteln. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Mehrere Länder hätten bereits versucht, für ein Kriegsende zu vermitteln. Doch weder Washington noch Teheran zeigten großes Interesse und könnten sich auf einen längeren Konflikt einstellen. Teheran habe zugleich die Möglichkeit eines Waffenstillstands abgelehnt, solange die US-amerikanischen und israelischen Angriffe andauerten.

+++ 18:43 Bericht: Israel und Libanon verhandeln in kommenden Tage direkt, USA dabei  +++

Israel und der Libanon werden einem israelischen Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich in den kommenden Tagen direkte Gespräche führen. Ron Dermer, ein Vertrauter des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, werde wohl die israelische Delegation anführen, berichtet "Haaretz". Die USA würden von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, vertreten. Die ersten Gespräche seit Beginn des Iran-Kriegs, der auch den Libanon immer tiefer in den Konflikt hineingezogen hat, könnten in Paris oder auf Zypern stattfinden. Einem Medienbericht zufolge plant Israel zugleich eine deutliche Ausweitung seiner Bodenoffensive. Ziel sei die Einnahme des gesamten Gebiets südlich des Litani-Flusses und die Zerschlagung der militärischen Infrastruktur der Hisbollah. "Wir machen, was wir in Gaza gemacht haben", wird ein israelischer Beamter mit Blick auf die Zerstörung von der Terrormiliz Hamas genutzten Gebäuden zitiert. Es könnte sich laut Axios um die größte israelische Bodeninvasion im nördlichen Nachbarland seit 2006 handeln.

+++ 18:15 Video: "Kharg-Angriff kann Schuss nach hinten sein" +++

US-Präsident Donald Trump lässt Kharg, Irans wichtige Insel für den Ölexport, angreifen. Sicherheitsexperte Klemens Fischer sieht darin ein mögliches Risiko - mit erneut weitreichenden Folgen für den Welthandel.

+++ 17:47 Reederverband fordert Schutz deutscher Schiffe und Besatzungen +++

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) kritisiert die klare Absage der Bundesregierung an eine deutsche Beteiligung zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus. Betroffen von der Blockade seien "knapp 1.000 Seeleute auf mindestens 30, nach neuesten Informationen der Deutschen Marine sogar mehr als 40 Schiffen mit deutschem Bezug." Diese Menschen und Schiffe dürften nicht sich selbst überlassen werden. Deutschland sollte internationale Bemühungen "aktiv begleiten und alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können", fordert der VDR. "Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein." Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, es gebe keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken. Deutschland wolle kein Kriegsteilnehmer werden.

+++ 17:19 Teheran rät der Bevölkerung der Emirate, Gebiete um Häfen zu verlassen +++

Der Iran warnt die Zivilbevölkerung in den Vereinigten Arabischen Emiraten erneut und fordert sie auf, sich von den wichtigsten Häfen des Landes fernzuhalten. Gegen die hat Teheran bereits zuvor Vergeltungsschläge durchgeführt. Das von iranischen Medien veröffentlichte Rundschreiben rät den Einwohnern, die Gebiete rund um die Häfen Jebel Ali in Dubai, Khalifa Port in Abu Dhabi und Mina Al-Fujairah zu verlassen. Es ist nicht klar, ob tatsächlich weitere Vergeltungsschläge folgen werden. Der Iran hat Rache für US-Angriffe auf die Insel Kharg, einen wichtigen Öl-Knotenpunkt, angekündigt. Bislang haben iranische Raketen und Drohnen in den Emiraten sechs Menschen getötet und 141 weitere verletzt, die meisten davon Zivilisten. Sie schlugen auch an Flughäfen, Hotels, Hochhäusern und Ölanlagen ein. 

+++ 16:49 Israel spricht von Beginn "entscheidender Phase", ruft Iraner zu Widerstand auf +++

Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges tritt der Konflikt laut dem israelischen Verteidigungsminister Israel Katz in seine "entscheidende Phase ein". Diese werde "so lange andauern wie nötig". Der von US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angeführte "globale und regionale Kampf" gegen den Iran werde intensiver, so Katz. An die Bevölkerung des Iran appellierte der Minister, "entschlossen zu kämpfen", um die Führung in Teheran zu stürzen. Nur so könne "der Iran gerettet" werden. 

+++ 16:26 Trump fordert mehr Kriegsschiffe in der Straße von Hormus +++

US-Präsident Donald Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus. "Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten", schrieb Trump bei Truth Social. Er hofft demnach darauf, dass auch "China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden. Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde "sehr bald" damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.

+++ 16:05 Kriewald im Video: Türkei will Flüchtlingswelle wie 2015 vermeiden +++

Die USA erhöhen den Druck auf Teheran und nehmen gezielt die Führung des Regimes ins Visier. Derweil wächst an der türkisch‑iranischen Grenze die Sorge vor einer weiteren Eskalation. ntv-Reporterin Nadja Kriewald berichtet von Spannungen und ersten Raketenangriffen.

+++ 15:48 Iran: Mindestens 56 Museen und historische Stätten beschädigt +++

Am heutigen Samstag vor zwei Wochen begannen die USA und Israel mit ihren Luftangriffen auf Teheran. Gleich zu Beginn wurde der zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Golestanpalast beschädigt, eines der ältesten Monumente in der Hauptstadt. Er diente der Kadscharen-Dynastie von 1789 bis 1925 als Residenz. Dutzende Museen und historische Stätten seien bereits beschädigt worden, gibt das iranische Kulturministerium an. Besonders betroffen sei die Hauptstadt Teheran mit 19 beschädigten Kulturstätten, insgesamt zählt es bislang 56. In der zentraliranischen Stadt Isfahan wurde auf und um den weitläufigen Naksch-e-Dschahan-Platz Schäden registriert. Der Platz - ein architektonisches Juwel aus dem 17. Jahrhundert - ist umgeben von Moscheen, einen Palast und einem historischen Basar. Angesichts der massiven Drohnen- und Raketenangriffe in der Golfregion zeigte sich die UN-Kulturorganisation Unesco am Freitag über die Risiken für das kulturelle Erbe des Iran alarmiert.

+++ 15:23 Frankreich möchte zwischen Israel und dem Libanon vermitteln +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert Israel zu direkten Gesprächen mit dem Libanon auf. Die libanesische Führung sei offen für direkte Gespräche, schreibt Macron in einer dreisprachigen Nachricht - auf Französisch, Hebräisch und Arabisch. Israel solle "diese Gelegenheit nutzen, um Gespräche über einen Waffenstillstand aufzunehmen, eine dauerhafte Lösung zu finden und den libanesischen Behörden zu ermöglichen, ihre Verpflichtungen zur Wahrung der Souveränität des Libanon umzusetzen". Frankreich sei bereit, in Paris Gespräche über einen Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern zu vermitteln. Macron forderte Israel auf, seine Offensive einzustellen, und die Hisbollah, ihre Aktionen zu beenden. "Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon im Chaos versinkt", schreibt er.

+++ 15:02 Video: Kurden im Irak rücken ins Visier des Iran +++

Im Norden des Irak bereiten sich die dort lebenden Kurden auf einen Einmarsch in den Iran vor. Das Regime in Teheran lässt deshalb vorsorglich Lager der Kämpfer beschießen. ntv-Reporterin Kavita Sharma erlebt das hautnah mit. 

+++ 14:46 Centcom: Haben mehr als 90 militärische Ziele auf Kharg getroffen +++

US-Streitkräfte haben in der Nacht zum Samstag bei einem großangelegten Präzisionsschlag auf die iranische Insel Kharg mehr als 90 militärische Ziele erfolgreich angegriffen. Die Ölinfrastruktur sei dabei verschont geblieben, teilt das US-Zentralkommando Centcom mit. Demnach wurden Lager für Seeminen, Raketenbunker und zahlreiche weitere militärische Einrichtungen zerstört. Die Angaben decken sich mit denen des Iran.

+++ 14:22 Video: Von Trump "gibt es zwei interessante Nachrichten" +++

Donald Trump führt seinen Zickzackkurs im Iran‑Krieg fort. ntv-US-Korrespondent Peter Kleim erklärt, welche Entwicklungen sich anbahnen und erläutert die "absolute Konzeptlosigkeit" des US-Präsidenten: Washington könnte die Reaktion Teherans deutlich unterschätzt haben.

+++ 14:00 Berichte: Flugabwehr an US-Botschaft im Irak angegriffen +++

Ein Flugabwehrsystem an der US-Botschaft im Irak ist Medienberichten zufolge von einer Rakete getroffen worden. Nach dem Angriff vom Morgen gab es irakischen Medienberichten zufolge einen Brand an dem Botschaftsgebäude (Eintrag 05:59 Uhr). Der Nachrichtenkanal Al Jazeera berichtet, eine Einheit des als C-RAM bekannten Raketenabwehrsystems zum Schutz der Botschaft sei getroffen worden. Von der US-Botschaft, dem US-Militär wie auch der irakischen Regierung gab es zunächst keine Bestätigung. Bisher hat sich niemand zu der Attacke bekannt. Mit dem Iran verbündete Milizen haben seit Beginn des Iran-Kriegs aber mehrere Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak für sich beansprucht.

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Rauch steigt von dem Gebäude der US-Botschaft in Bagdad auf. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

+++ 13:45 Indien dringt auf sichere Passage auch seiner restlichen Schiffe im Golf +++

Nach der Freigabe der Straße von Hormus für zwei indische Schiffe durch den Iran dringt die Regierung in Neu-Delhi auf die sichere Passage auch der übrigen Schiffe unter indischer Flagge im Persischen Golf. 22 solche Schiffe lägen noch westlich der Straße von Hormus, teilt die indische Regierung mit. Unter ihnen seien vier Öl- und sieben Gastanker. Die Meerenge vor der iranischen Küste verbindet den Persischen Golf und den Golf von Oman, durch den der Schiffsverkehr auch nach Asien geht. Durch den Krieg ist er praktisch zum Erliegen gekommen. Der Iran hat jedoch die indischen Gastanker "Shivalik" und "Nanda Devi" passieren lassen (Eintrag 11:53 Uhr). Beide hätten 92.000 Tonnen Flüssiggas (LPG) geladen, teilt die indische Regierung weiter mit.

+++ 13:26 Israels Verteidigungsminister Katz sieht Iran-Krieg in "entscheidender Phase" +++

Der Krieg gegen den Iran tritt nach den Worten des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz in seine "entscheidende Phase ein". Der von US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angeführte "globale und regionale Kampf" gegen den Iran werde intensiver und "tritt in die entscheidende Phase ein, die so lange andauern wird wie nötig", sagt Katz in einer Rede vor Armeevertretern. An die Bevölkerung des Iran appelliert Katz, "entschlossen zu kämpfen", um die Führung in Teheran zu stürzen. Nur so könne "der Iran gerettet" werden. Katz kündigte eine Fortsetzung der israelischen Luftangriffe auf Teheran und den gesamten Iran an.

+++ 12:54 Humanitäre Krise bahnt sich an: Krieg verschärft Armut im Libanon massiv +++

Im andauernden Nahost-Krieg wurden bereits hunderte Libanesen durch israelische Angriffe getötet, hunderttausend weitere vertrieben. Anders als auf der israelischen Seite der Grenze gibt es kaum Bunker, Aufnahmestationen für Geflohene sind heillos überfüllt. 

+++ 12:37 Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an +++

Der Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an. Die Streitkräfte würden ballistische Raketen und andere Raketentypen mit größerer Zerstörungskraft und höherer Präzision verwenden, sagt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums staatlichen iranischen Medien zufolge. Man werde künftig mehr "modernisierte Waffen" einsetzen.

+++ 11:53 Iran lässt indische Schiffe in Straße von Hormus passieren +++

Der Iran hat eine Ausnahme von seiner Blockade der Straße von Hormus gemacht und einigen indischen Schiffen die Durchfahrt erlaubt. Dies bestätigt der iranische Botschafter in Indien, Mohammad Fathali, bei einer Konferenz in Neu-Delhi. Die genaue Zahl der Schiffe nennt Fathali nicht. Seit Beginn der Luftangriffe seitens der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hat die Regierung in Teheran den Verkehr durch die Straße von Hormus weitgehend unterbunden. Durch die Meerenge vor der Küste des Irans werden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransports auf dem Seeweg abgewickelt.

+++ 11:17 Feuer im Emirat Fudschaira durch herabstürzende Drohnentrümmer +++

Im Emirat Fudschaira ist durch das Herabfallen von Trümmerteilen einer abgefangenen Drohne ein Brand ausgebrochen. Verletzte gebe es nicht, teilt die Pressestelle des Emirats mit. Zivilschutzkräfte seien im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Fudschaira gehört zu den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) am Persischen Golf und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Treibstoff.

+++ 10:48 Revolutionsgarden erklären US-Einrichtungen in VAE zu legitimen Zielen +++

Die Revolutionsgarden im Iran erklären Berichten iranischer Staatsmedien zufolge US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu legitimen Zielen ihrer Angriffe. Dies sei eine Reaktion auf Angriffe von US-Streitkräften auf iranische Inseln, heißt es. Ziele seien Häfen, Anlegestellen und Militärstandorte. Die Bewohner der Emirate werden aufgerufen, sich von diesen Orten fernzuhalten, um zivile Opfer zu vermeiden.

+++ 10:27 Iran bleibt offline – privilegierte Gruppen surfen jedoch weiter +++

Die Internetblockade im Iran geht in die dritte Woche. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schreibt auf X, dass die Konnektivität weiterhin bei nur ein Prozent des normalen Niveaus liege. Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes internes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten. Netblocks kritisiert: "Während authentische Stimmen zum Schweigen gebracht werden und die Zivilbevölkerung ohne wichtige Informationen bleibt, füllt ein stetiger Strom von Inhalten, die das Regime genehmigt hat, die Lücke." Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats im Iran nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte "weiße SIM-Karten", die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

+++ 10:06 Schwesig fordert schärferes Kartellrecht und Spritpreisbremse wegen Iran-Kriegs +++

Um die Preissteigerungen an den Tankstellen infolge des Iran-Kriegs abzumildern, hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Bundesregierung zu Preissenkungen aufgefordert. "Preiserhöhungen nur einmal am Tag zu erlauben, reicht nicht aus. Das Ziel ist ja, dass die Preise wieder sinken", sagt Schwesig der "Rheinischen Post". "Die Bundesregierung muss das Kartellrecht so anschärfen, dass es rasch zu wirksamen Effekten kommt. Und die Bundesregierung muss über die Übergewinnsteuer und eine Absenkung der Energiesteuer selbst die Preise senken. Konzerne dürfen nicht damit durchkommen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen", fordert Schwesig.

+++ 09:49 Insider: Ölverladung in VAE nach Angriff zum Teil ausgesetzt +++

Nach einem Drohnenangriff und einem Brand werden im Hafen von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) einige Ölverladungen ausgesetzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der Hafen Fudschaira liegt außerhalb der Straße von Hormus.

+++ 09:31 Bericht: Keine Schäden an Ölinfrastruktur auf Kharg nach US-Angriffen +++

Bei den US-Angriffen auf die iranische Insel Kharg ist einer iranischen Nachrichtenagentur zufolge keine Ölinfrastruktur beschädigt worden. Die Nachrichtenagentur Fars berichtet unter Berufung auf Informanten auf der Insel, es seien 15 Explosionen zu hören gewesen, es gebe aber keine Schäden an Ölanlagen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, bei den US-Angriffen vom Freitag seien nur militärische Ziele zerstört worden.

+++ 08:54 Ziele auf Insel Kharg bombardiert: Aufnahmen sollen Angriffe auf Irans Ölexport zeigen

Die USA nehmen offenbar die für Irans Ölexport wichtige Insel Kharg ins Visier. US-Präsident Trump verkündet auf Truth Social, die Streitkräfte seines Landes hätten militärische Ziele angegriffen. Währenddessen sollen laut Medienberichten weitere Kriegsschiffe und Marineinfanteristen der USA in den Nahen Osten verlegt werden.

+++ 08:30 Mindestens zwölf Tote bei israelischem Angriff im Libanon - Hisbollah droht mit "langer Konfrontation" +++

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärt, bei den Toten handele es sich um "Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern". Die mit dem Iran verbündete Hisbollah droht Israel mit einer "langen Konfrontation".

+++ 08:15 UN-Hilfskoordinator warnt vor Folgen des Iran-Kriegs +++

UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher warnt vor den Folgen des Iran-Kriegs für dringend hilfsbedürftige Menschen. "Die Auswirkungen auf unsere lebensrettende humanitäre Arbeit werden immens sein. Millionen Menschen sind in Gefahr", wurde Fletcher in einer Mitteilung seiner Organisation zitiert. Neben den Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung habe der Krieg auch Folgen für Märkte, Schifffahrts- und Flugrouten sowie Lebensmittelpreise - nicht nur in der Region, sondern weltweit. Fletcher wies auf die stark gestiegenen Kraftstoffpreise hin, die die weltweiten Transportkosten in die Höhe trieben. Störungen im Flug- und Seeverkehr hätten den Waren- und Personenverkehr verlangsamt, wodurch die Ankunft humanitärer Hilfsgüter um bis zu sechs Monaten verzögert werden könnte. Zudem stünden die globalen Lieferketten unter Druck.

+++ 07:51 Hamas fordert von Iran Einstellung der Angriffe auf Nachbarstaaten +++

Die islamistische Hamas hat den Iran dazu aufgerufen, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. Die Terrororganisation bekräftigte in einer Mitteilung, Teheran habe das Recht auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren. Die "Brüder im Iran" sollten jedoch davon absehen, ihre Angriffe auf Nachbarländer fortzusetzen. Seit Beginn des Iran-Kriegs melden die umliegenden Golfstaaten zahlreiche iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Die Hamas rief die Staaten in der Region auf, "zusammenzuarbeiten, um diese Aggression zu stoppen und die brüderlichen Beziehungen untereinander zu bewahren". Der Iran unterstützte die Hamas jahrzehntelang finanziell und militärisch. Die Hamas unterhält zudem enge Beziehungen zum Golfstaat Katar.

+++ 07:34 Iran droht mit Vergeltung der US-Angriffe auf seine Öl- und Energieinfrastruktur +++

Irans Streitkräfte haben auf den US-Angriff auf die Insel Kharg mit der Aussage reagiert, dass jeder Angriff auf die Öl- und Energieinfrastruktur des Landes zu Angriffen auf Anlagen von Ölkonzernen führen würde, die mit den Vereinigten Staaten in der Region zusammenarbeiten. Das berichten laut der Nachrichtenagentur Reuters iranische Medien. Zuvor hatte das US-Militär die für den Ölexport wichtige iranische Insel im Persischen Golf beschossen. Es seien dort militärische Ziele zerstört worden, teilte das US-Militär am Freitag mit. US-Präsident Donald Trump erklärt auf einer Social-Media-Plattform, die USA hätten "jedes MILITÄRISCHE Ziel vollständig ausgelöscht". Er droht damit, dass auch die Ölinfrastruktur ins Visier genommen werden könne, sollte der Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus weiter behindern.

+++ 07:10 Trumps KI-Beauftragter fordert Deeskalation im Krieg gegen den Iran +++

Der KI-Beauftragte des Weißen Hauses, David Sacks, fordert ein Ende des US-Krieges gegen den Iran. "Dies ist ein guter Zeitpunkt, um den Sieg zu erklären und auszusteigen", sagt Sacks in seinem "All-In Podcast" in Washington. Die USA hätten die militärischen Fähigkeiten des Iran geschwächt. Nun sollten die USA einen Ausweg aus der Situation finden. Wenn eine Eskalation zu nichts Gutem führe, müsse man darüber nachdenken, wie man deeskalieren könne. "Deeskalation, denke ich, beinhaltet das Erreichen einer Art Waffenstillstandsabkommen oder einer Art Verhandlungslösung mit dem Iran."

+++ 07:04 Trump veröffentlicht Video, das offenbar Angriffe auf die iranische Insel Kharg zeigt +++

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Online-Plattform Truth Social ein Video veröffentlicht, das offenbar einen Angriff der USA auf die iranische Ölexport-Insel Kharg zeigt. Zuvor hatte Trump erklärt, die USA hätten militärische Ziele auf Kharg zerstört, die Ölinfrastruktur jedoch einstweilen verschont (Eintrag 00:43 Uhr). Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet unter Berufung auf Quellen, dass während der US-Angriffe mehr als 15 Explosionen auf der Insel zu hören waren. Laut den Quellen wurden Luftverteidigungsanlagen, ein Marinestützpunkt und Flughafeneinrichtungen getroffen.

+++ 06:41 Trump kündigt "baldigen" Beginn der US-Marine-Eskorte in Straße von Hormus an +++

US-Kriegsschiffe sollen nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump in Kürze Tanker durch die Straße von Hormus begleiten. Die Eskorte der US-Marine werde "bald" beginnen, sagt Trump zu Journalisten. Die iranischen Revolutionsgarden blockieren im Zuge des Krieges mit den USA und Israel die für den weltweiten Öltransport wichtige Meerenge. Der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Das Pentagon schickt laut Medienberichten jetzt weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen in den Nahen Osten (Eintrag 04:16 Uhr).

+++ 06:20 Trump sieht Iran "vollständig besiegt" +++

Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, wie erfolgreich das US-Militär gegen den Iran vorgegangen ist, der vollständig besiegt ist und ein Abkommen wünscht", schreibt Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er fügt hinzu, die angeblich von Teheran gewünschte Vereinbarung sei "kein Abkommen, das ich akzeptieren würde".

+++ 05:59 Angriff auf US-Botschaft in Bagdad +++

Bei einem Raketenangriff auf die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist das Botschaftsgebäude getroffen worden. Dies berichten Personen aus irakischen Sicherheitskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Aus dem Botschaftsgebäude steige Rauch auf. Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf zwei irakische Sicherheitsbeamte, die Rakete habe einen Hubschrauberlandeplatz getroffen. Zudem soll eine Drohne den Botschaftskomplex getroffen haben, sagt ein irakischer Sicherheitsvertreter. Die Attacke erfolgte kurz nach Angriffen auf proiranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt (Eintrag 03:52 Uhr).

+++ 05:32 "Gefahr durch Drohnen": USA ziehen Botschaftspersonal aus dem Oman teilweise ab +++

Die USA ziehen vor dem Hintergrund des Iran-Krieges einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärt das US-Außenministerium. Das Ministerium aktualisiert zudem seine Reisewarnung angesichts der "Sicherheitsrisiken". Es verweist auf eine "anhaltende Gefahr durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran" sowie auf "erhebliche Beeinträchtigungen des Linienflugverkehrs".

+++ 04:53 Hegseth droht Iran: "Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind" +++

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt ein gnadenloses Vorgehen im Krieg gegen den Iran an: "Wir werden weiter Druck machen, weiter vorrücken, weiter angreifen", erklärt Hegseth vor Journalisten in Washington. "Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind." Der Befehl, "kein Pardon" zu geben - also das Leben eines sich ergebenden Gegners nicht zu schonen oder damit zu drohen - ist nach dem humanitären Völkerrecht verboten.

+++ 04:16 Insider: USA schicken weiteres Kriegsschiff in den Nahen Osten +++

Die USA entsenden Insidern zufolge Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Nach Angaben zweier US-Beamter, die ungenannt bleiben wollen, verlegt das US-Verteidigungsministerium das Amphibien-Angriffsschiff "Tripoli" samt der dazugehörigen Marine-Einheit in die Region. Dazu gehörten 2500 Marineinfanteristen sowie weitere Matrosen. Die "Tripoli", die sich derzeit im asiatisch-pazifischen Raum befindet, kann auch Kampfflugzeuge transportieren.

+++ 03:52 Ein Toter bei Raketenangriff auf proiranische Ziele in Bagdad +++

Bei einem Raketenangriff auf ein proiranisches Ziel in Iraks Hauptstadt Bagdad ist Sicherheitskreisen zufolge ein Mensch getötet worden. Bei dem Angriff wurde offenbar ein von der proiranischen Kataeb Hisbollah genutztes Haus getroffen. Eine "Schlüsselfigur" der vom Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt.

+++ 03:21 Hisbollah-Chef Kassem droht Israel mit "langer Konfrontation" +++

Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon hat Israel mit einer "langen Konfrontation" gedroht. "Wir haben uns auf eine lange Konfrontation eingestellt", sagt Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer Fernsehansprache. Die Israelis müssten mit "Überraschungen auf dem Schlachtfeld" rechnen, warnte der Hisbollah-Chef, während er von einem "existenziellen Kampf" sprach.

+++ 02:23 Israelische Armee meldet Tod von Hisbollah-Mitglied in Beirut +++

Bei einem Angriff auf eine Universität im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben bereits vor zwei Tagen ein Mitglied der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet. Bei dem Angriff habe die israelische Luftwaffe "den Terroristen Murtada Hussein Srur, Mitglied der Luftwaffeneinheit der Terrororganisation Hisbollah, im Bereich der Libanesischen Universität in Beirut angegriffen und getötet", erklärt die israelische Armee.

+++ 01:22 Explosionen in Katars Hauptstadt Doha +++

Am frühen Morgen sind in Katars Hauptstadt Doha Explosionen zu hören gewesen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Abfangjäger über dem Stadtzentrum von Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung "mehrerer wichtiger Gebiete" bekannt gegeben.

+++ 00:43 Trump: Für Ölindustrie wichtige iranische Insel angegriffen +++

US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schreibt der Republikaner bei Truth Social.

+++ 00:15 "Liebe libanesische Brüder…": Israel-Kampfjets werfen Flugblätter über Beirut ab +++

Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Kampfflugzeuge flogen in niedriger Höhe über der Stadt, durchbrachen die Schallmauer und lösten zwei laute Explosionen aus. In den an "Liebe libanesische Bürger" gerichteten Schreiben wird dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der "Schild des Irans". Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. "Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem", heißt es in dem Text. Stabilität sei "nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen".

+++ 23:53 Erneut heftige Explosionen in Teheran +++

In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich erneut heftige Explosionen ereignet. Israel hatte zuvor eine erneute Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Ein Nachrichtenportal der iranischen Revolutionsgarden erklärte unterdessen, seit Kriegsbeginn hätten die Streitkräfte im Land insgesamt 111 feindliche Drohnen zerstört. In dem Beitrag des Portals Sepah wurde nicht aufgeschlüsselt, um welche Arten von Drohnen es sich dabei handelte. Unter anderem sei aber ein unbemanntes Flugzug vom Typ MQ-9 über der südiranischen Provinz Fars zerstört worden. Bei MQ-9-Maschinen handelt es sich um für einen langfristigen Einsatz entwickelte Mehrzweckdrohnen, die um ein Vielfaches teurer sind als die im Krieg vom Iran massenhaft eingesetzten Einweg-Kamikazedrohnen.

+++ 22:12 Nur 77 statt 1.299 Durchfahrten: Schiffsverkehr durch Hormus bricht ein +++

Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärt "Lloyd's List Intelligence". Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.

+++ 21:49 Berichte: USA senden 5000 Soldaten und Schiffe nach Nahost +++

Die USA verlegen weitere Kriegsschiffe und 5000 Marinesoldaten und Matrosen in den Nahen Osten. Das berichtet NBC News unter Berufung auf drei US-Regierungsbeamte. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte. Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten. Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut "Axios" in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.

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