Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 00:13 Bericht: Iran hat USA nicht um Aufschub gebeten +++

27.03.2026, 00:01 Uhr

Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge nicht um einen zehntägigen Aufschub der Angriffe auf seine Energieanlagen gebeten. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen 15-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges noch aus, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vermittler. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er setze die geplanten Angriffe auf Bitte der iranischen Regierung für zehn Tage aus.

+++ 23:05 Golf-Staaten sehen rote Linien überschritten +++

Die Golf-Staaten üben scharfe Kritik an den die iranischen Angriffen auf arabische Länder am Golf. Irans Verhalten sei destabilisierend und habe roten Linien überschritten, sagt der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats, Dschasim al-Budaiwi, laut einem Bericht des saudischen Fernsehsenders Al-Arabija vor Diplomaten. Dazu gehöre es, die Straße von Hormus zu schließen und Gebühren für deren Passage zu verlangen. Der Iran habe 85 Prozent seiner Raketen auf Golf-Staaten abgefeuert, so al-Budaiwi.

+++ 22:17 Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren +++

Israels Armee hat damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. "Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht."

+++ 21:49 Rubio sieht Europa in der Bringschuld +++

US-Außenminister Marco Rubio hat die Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Nato verteidigt. Er sagte, die Verbündeten müssten im Hinblick auf den Iran und die Sicherung der Straße von Hormus mehr tun. "Die Vereinigten Staaten werden ständig gebeten, in einem Krieg zu helfen - und wir haben mehr als jedes andere Land der Welt geholfen - in einem Krieg, der auf einem anderen Kontinent, in der Ukraine, stattfindet. Aber als die USA selbst Hilfe brauchten, hat [Trump] keine positiven Reaktionen erhalten", sagte Rubio zu Journalisten.

+++ 21:21 Trump verschiebt Angriffe auf iranische Energieanlagen um zehn Tage +++

US-Präsident Donald Trump setzt nach eigenen Angaben die angekündigte Zerstörung von Energieanlagen im Iran für zehn Tage aus. Die Frist laufe nun bis zum 6. April, erklärt Trump. Die Gespräche mit dem Iran liefen "sehr gut". Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Ursprünglich lief die Frist bis zum Ende dieser Woche. Der Iran hatte mit Vergeltung gedroht.

+++ 21:06 Wadephul fordert: "Wollen einbezogen werden in Gespräche" +++

Vor der Teilnahme des US-Außenministers Marco Rubio an den Verhandlungen der G7 bietet der deutsche Außenminister im Interview mit ntv deutsche Hilfe im Iran, sollte der Krieg erstmal vorbei sein. Dafür verlangt er aber politische Beteiligung.

+++ 20:48 Iran signalisiert Spanien Entgegenkommen bei Hormus-Passage +++

Der Iran zeigt sich nach Angaben seiner Botschaft in Spanien offen für Anfragen aus Madrid mit Bezug zur Straße von Hormus. Spanien respektiere das Völkerrecht, hieß es zur Begründung in einem Post auf X. Laut einem Schreiben des iranischen Außenministeriums dürfen "nicht-feindliche Schiffe" die Meerenge nach Rücksprache mit den Behörden passieren. Die spanische Regierung gehört zu den ersten Ländern, die die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als rücksichtslos und illegal verurteilt haben.

+++ 20:23 Israel ändert wegen Trump Iran-Strategie +++

Israel hat den Schwerpunkt seiner Luftkampagne von der Destabilisierung des iranischen Regimes auf die Zerstörung der militärisch-industriellen Basis des Landes verlagert, in der Hoffnung, in der verbleibenden Zeit vor einem möglichen Kriegsende einen nachhaltigeren Schaden zu hinterlassen.

+++ 20:06 Sharma: Teheran fürchtet US-amerikanisches Ablenkungsmanöver +++

Das iranische Regime misstraue den USA, berichtet ntv-Korrespondentin Kavita Sharma. Das erschwere mögliche Verhandlungen. Teheran fürchte, von den USA mit deren diplomatischem Werben von einer bevorstehenden Angriffswelle abgelenkt zu werden.

+++ 19:58 Hisbollah-Rakete tötet Mann in Nordisrael +++

Bei einem Raketenangriff der Hisbollah ist in der israelischen Küstenstadt Naharija ein Mann getötet worden. Zudem habe es 14 Verletzte gegeben, darunter einen Schwerverletzten, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Den Angaben zufolge wurden außerdem elf Menschen wegen Angstzuständen behandelt. Ein Sanitäter berichtete von beschädigten Gebäuden und massiver Zerstörung nach einem Raketeneinschlag. Israelischen Medien zufolge wurde der Parkplatz eines Wohnhauses getroffen.

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