Iran-Krieg im Liveticker+++ 00:17 Irans Marinechef nennt Trumps Blockade-Drohung für Straße von Hormus "lächerlich" +++
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus zu blockieren, ist vom Chef der iranischen Marine als "lächerlich" zurückgewiesen worden. Schahram Irani sagt nach Angaben des Staatsfernsehens: "Die Drohungen des US-Präsidenten, Iran auf See zu blockieren, sind lächerlich und absurd." Die iranische Marine "überwacht und kontrolliert alle Bewegungen der aggressiven US-Armee in der Region".
+++ 23:18 Nach Telefonat mit Putin: Irans Präsident gibt sich friedenswillig +++
Teheran ist iranischen Staatsmedien zufolge zu einem "ausgewogenen und fairen" Abkommen bereit, das dauerhaften Frieden und Sicherheit gewährleistet. Eine Einigung sei nicht in weiter Ferne, sollten die USA "in den Rahmen des Völkerrechts zurückkehren", sagt der iranische Präsident Massud Peseschkian nach dem Bericht in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
+++ 22:15 Iran veröffentlicht Video von Kommunikation mit US-Kriegsschiff +++
Das iranische Militär veröffentlicht ein Video, in dem der Vorfall mit einem US-Kriegsschiff vom Samstag gezeigt werden solle. Die USS Michael Murphy hatte nach US-Angaben die Straße von Hormus durchfahren. Das sollte der Vorbereitung der Minenräumung dienen, hieß es. Der Iran reagierte darauf und warnte das Schiff, seine Fahrt fortzusetzen, drohte sogar mit Beschuss. Diese Warnung habe das US-Militär aber nicht erhalten, erklärt ein Offizieller gegenüber Axios am Samstag, wie Korrespondent Barak Ravid auf X schreibt. Das nun veröffentlichte Video stellt die Situation anders dar. Dort ist zu hören, wie die Michael Murphy auf die Warnung des Irans reagiert.
+++ 21:53 Iran meldet mehr als 3300 Tote seit Beginn des Krieges +++
Im Iran sind seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf das Land nach Behördenangaben mehr als 3300 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien knapp 500 Frauen, teilt die iranische Rechtsmedizin-Organisation mit, die zur Justiz des Landes gehört. Von unabhängiger Seite können die Angaben nicht überprüft werden. Es habe sich um 2875 männliche und 496 weibliche Opfer gehandelt. Angaben zu Kindern unter den Opfern werden nicht gesondert gemacht.
+++ 21:05 EU-Kommission diskutiert Auswirkungen im Nahen Osten "von Energie bis Verkehr" +++
Die Mitglieder der EU-Kommission beraten bei ihrem wöchentlichen Treffen am kommenden Montag über die Lage im Nahen Osten und die Auswirkungen auf Europa. Angesichts der "aktuellen geopolitischen Lage" habe Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Thema auf die Agenda gesetzt, sagt eine Sprecherin. Dabei soll es demnach um alle von dem Iran-Krieg betroffenen Politikbereiche gehen, "von Energie bis Verkehr, von Migration bis zur inneren Sicherheit". Die Kommission prüft derzeit Maßnahmen, um die Auswirkungen der hohen Ölpreise auf die europäischen Verbraucher abzuschwächen. Unter anderem ist eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne im Gespräch. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hatte sich gemeinsam mit vier europäischen Kollegen in einem Brief an die Kommission für eine solche Abgabe ausgesprochen. Bundeskanzler Friedrich Merz ist dagegen.
+++ 20:32 Seerechtler widerspricht Trump: USA müssen einige Schiffe passieren lassen +++
Nach Einschätzung des Seerechtlers Valentin Schatz von der Universität Lüneburg müssen die USA während einer möglichen Seeblockade der Straße von Hormus bestimmten Schiffen die Durchfahrt ermöglichen. Nach dem Seekriegsrecht haben Schiffe neutraler Staaten weiter Durchfahrtsrechte durch Meerengen, wie Schatz sagt. Weder der Iran noch die USA seien befugt, diese Rechte auszusetzen. Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Juniorprofessor Schatz zufolge ist eine Seeblockade ein Instrument des Seekriegsrechts, das zwischen Kriegsparteien angewandt werden kann. In diesem Fall zwischen den USA und dem Iran. Eine solche Blockade diene etwa dazu, Waffenlieferungen zu verhindern. Das Seekriegsrecht gehöre nicht zum Seevölkerrecht, das in Friedenszeiten anwendbar sei.
+++ 20:01 Netanjahu veröffentlicht Video von Truppenbesuch in Südlibanon +++
Inmitten anhaltender israelischer Angriffe auf den Libanon veröffentlicht der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Video, das ihm beim Truppenbesuch im Südlibanon zeigt. Netanjahu trägt in dem Video eine kugelsichere Weste und ist von Soldaten umgeben, von denen einige maskiert sind. Zudem versichert er, durch das im Zuge des Iran-Krieges erfolgte Vorgehen der israelischen Armee im Nachbarland sei "die Gefahr eines Eindringens" von Kämpfern der proiranischen Hisbollah nach Israel gebannt worden.
+++ 19:32 Revolutionsgarden warnen US-Kriegsschiffe vor Fahrt durch Straße von Hormus +++
Die iranischen Revolutionsgarden erklären, jeder Versuch von Militärschiffen, sich der Straße von Hormus zu nähern, werde als Verstoß gegen den von den USA ausgerufenen Waffenstillstand gewertet. Der Iran werde darauf "hart und entschlossen" reagieren. Die Meerenge stehe unter der Kontrolle und dem "intelligenten Management" der iranischen Marine. Sie sei für die "sichere Durchfahrt nichtmilitärischer Schiffe gemäß spezifischer Vorschriften" offen. Fast wortgleich hatte sich der Iran bereits am Samstag geäußert.
+++ 19:01 Israel muss bisher umgerechnet 10 Milliarden Euro für Iran-Krieg aufbringen +++
Der Krieg Israels gegen den Iran verursacht nach einer ersten Schätzung Haushaltskosten von 35 Milliarden Schekel (knapp zehn Milliarden Euro). Davon entfallen 22 Milliarden Schekel auf die Verteidigung, teilt das Finanzministerium mit. Der Betrag sei bereits in den Haushalt für 2026 eingestellt worden.
+++ 18:48 US-Regierung legt Forderungen des Iran in Verhandlung offen +++
Aus dem Umfeld der US-Regierung heißt es, der Iran habe es bei den Verhandlungen in Pakistan abgelehnt, seine Uran-Anreicherung zu beenden. Auch wolle der Iran seine Anlagen zur Uran-Anreicherung nicht offenlegen. Ebenfalls abgelehnt habe der Iran ein Ende der Finanzierung für die extremistischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Huthi. Zudem habe der Iran die Forderung zurückgewiesen, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Im Sommer 2025 hatte die US-Regierung nach Angriffen auf den Iran noch erklärt, die nuklearen Fähigkeiten des Irans seien vollständig vernichtet worden.
+++ 18:21 Omans Außenminister fordert Zugeständnisse aller Kriegsparteien +++
Für einen Frieden im Iran-Krieg müssen sich die Konfliktparteien nach Ansicht von Omans Außenminister Badr al-Busaidi womöglich zu großen Zusagen durchringen. "Der Erfolg erfordert möglicherweise, dass alle schmerzhafte Zugeständnisse machen, aber das ist gar nichts im Vergleich zum Schmerz und Versagen des Krieges", teilt al-Busaidi auf X mit. Er drängt darauf, dass die zuvor geltende Waffenruhe verlängert und die Gespräche fortgesetzt werden.
+++ 17:36 Röttgen springt Trump bei - US-Blockade der Straße von Hormus sei "überfällig" +++
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hält die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch die US-Marine für überfällig. "Für die USA und fast den ganzen Rest der Welt ist es unabdingbar, dass das iranische Regime nicht die Kontrolle über die Straße von Hormus behält", sagt Röttgen der "Rheinischen Post". "Dass die USA dem Regime nun selber die Nutzung und die für das Regime unerlässlichen Einnahmen daraus abschneiden, ist überfällig", betont Röttgen.
+++ 17:05 Nato-Staaten helfen USA bei Minenräumung in Straße von Hormus +++
Die USA werden nach den Worten von Präsident Donald Trump bei der Blockade der Straße von Hormus von der Nato und zahlreichen anderen Ländern unterstützt. Unter anderem Großbritannien entsende Minensuchboote, sagt Trump dem Sender Fox News. Die USA selbst würden ebenfalls weitere Minensuchboote dorthin verlegen. Die Räumung der Meerenge werde nicht lange dauern. Zwei US-Schiffe hätten die Meerenge zuletzt unbehelligt passiert.
+++ 16:29 Israel droht mit Wiederaufnahme der Angriffe auf Iran +++
Nach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende stellt Israel sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein. Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtet, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Das Militär solle sich "auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten", heißt es. Eine Entscheidung für einen militärischen Einsatz sei jedoch noch nicht getroffen. Ein israelischer Militärsprecher sagt auf Anfrage, man prüfe den Bericht. Auch der israelische Kan-Sender berichtet unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Regierungsvertreter, Israel sei gemeinsam mit den USA bereit für eine Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran.
+++ 15:43 Trump stellt klar: Nur eine Sache zählt bei den Verhandlungen +++
US-Präsident Trump äußert sich erstmals zu den Ergebnissen der ersten Gesprächsrunde mit Vertretern des Iran. Er sagt, Vertreter beider Länder hätten fast 20 Stunden verhandelt. Er deutet an, es gäbe Vereinbarungen, benennt sie aber nicht. Sie seien allerdings besser, als die Militäroperation bis zum Ende fortzusetzen. Er stellt aber klar, dass aus Sicht der USA nur eine Sache zählen würde: "Der Iran ist nicht bereit, seine nuklearen Ambitionen aufzugeben", schreibt er in Großbuchstaben. Atomkraft dürfe nicht in die Hände "solch unberechenbarer, schwieriger und unvorhersehbarer" Menschen gelangen. Trump hält fest, dass die iranischen Vertreter die US-Delegation respektvoll behandelt hätten, aber dies spiele angesichts der angeblichen Bestrebungen Irans nach Atomwaffen keine Rolle, so Trump. Seit Kriegsbeginn hatten die USA zahlreiche Gründe für ihre Angriffe genannt. Die Vernichtung des iranischen Atomprogramms gehörte zwar stets dazu, allerdings wurde auch ein Regimewechsel oder die Vernichtung aller militärischen Kapazitäten des Landes genannt. Nachdem der Iran die Straße von Hormus blockierte, forderten die USA deren Öffnung.
+++ 15:08 Iran und Russland besprechen Ergebnis der Verhandlungen in Pakistan +++
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein iranischer Amtskollege Massud Peseschkian erörtern in einem Telefonat die Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Russland sei bereit, bei einer Lösung des Konflikts im Nahen Osten zu vermitteln, erklärt Putin dem Bericht zufolge.
+++ 14:29 Lange wehrt sich gegen Banalisierung von Diplomatie - Es brauche sechs Dinge +++
Der Politikwissenschaftler Nico Lange schreibt auf X: "Ein 'Deal' beim ersten Treffen zwischen USA und Iran war nicht erwartbar, im besten Fall ist der Einstieg in einen längeren, zähen Verhandlungsprozess gelungen. Deadlines, neue Ultimaten usw. funktionieren nicht, weil die USA die Druckmittel gegenüber dem Iran nicht haben." Später ergänzt er: "Die Banalisierung von Diplomatie läuft schon länger, von 'man muss nur mal reden', 'oder es braucht nur gute Diplomaten' zu 'schneller Deal aus X Punkten'. Erfolgreiche Diplomatie braucht militärische Stärke, glaubwürdigen Druck, Vorbereitung, Geduld, Detailwissen, Kreativität."
+++ 13:39 Jäger: "China wird entscheidend sein" für Iran-Gespräche +++
Politologe Thomas Jäger ist alles andere als überrascht, dass die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Ende fruchtlos bleiben. Neben dem Vermittlerland Pakistan liegen die diplomatischen Hoffnungen vor allem auf einem der größten Feinde der Vereinigten Staaten.
+++ 12:43 Iran: "Die USA haben unsere Logik verstanden" +++
Nach den Worten von Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf hat der Iran den USA bei den Gesprächen in Islamabad "zukunftsweisende Initiativen" unterbreitet. "Die USA haben die Logik und die Prinzipien des Irans verstanden," schreibt Kalibaf bei X. "Es ist an der Zeit, dass sie entscheiden, ob sie unser Vertrauen verdienen können oder nicht." In dieser Runde der Verhandlungen hätten die USA allerdings nicht das Vertrauen der iranischen Delegation gewonnen. Kalibaf führte zusammen mit Außenminister Abbas Araghtschi die iranische Delegation an.
+++ 11:47 "Dass US-Schiffe passieren konnten, ist überraschend" +++
Das erste Mal seit dem Beginn des Krieges im Nahen Osten sollen zwei US-Zerstörer die Straße von Hormus durchquert haben - eine überraschende Nachricht, wie ntv-Korrespondent Gordian Fritz berichtet. Die Schiffe könnten die Blockade der Meerenge auflockern.
+++ 11:26 Saudi-Arabien meldet Reparatur wichtiger Pipeline +++
In Saudi-Arabien sind die Schäden infolge iranischer Angriffe an einer wichtigen Pipeline für Rohöl repariert worden. Die Ost-West-Pipeline habe "ihre Betriebskapazität wiedererlangt", berichtet die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung aufs Energieministerium. Demnach konnten auch andere Anlagen der Energie-Infrastruktur repariert werden und arbeiten den Angaben zufolge wieder mit voller Leistung.
+++ 11:00 Israelische Babys kommen im Bunker zur Welt +++
Ein Krankenhaus im israelischen Haifa verlegt seine Geburtsstation im Kriegsalltag mehrere Meter unter die Erde - in einen Bunker. Während draußen Raketenalarm herrscht, bringen hier Hebammen und Ärzte rund um die Uhr Babys zur Welt. ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb hat werdende Mütter begleitet:
+++ 09:32 Iranische Delegation reist ebenfalls ab +++
Die Delegationen der USA und des Irans haben die pakistanische Hauptstadt Islamabad verlassen. Beide seien auf der Heimreise, sagt ein pakistanischer Insider.
+++ 08:30 Iran: Straße von Hormus bleibt zu +++
Der Iran will die Durchfahrt durch die Straße von Hormus weiterhin behindern, bis er ein akzeptables Angebot von den USA erhält. Dies geht aus Erklärungen hervor, die von Tasnim und Fars verbreitet wurden, Nachrichtenagenturen, die den iranischen Sicherheitsdiensten nahestehen. "Der Iran hat es nicht eilig, und solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmen, wird sich an der Situation in der Straße von Hormus nichts ändern", zitierte Fars einen namentlich nicht genannten Beamten.
+++ 07:47 Iran meldet Einigung in einzelnen Punkten +++
Der Iran und die USA haben sich dem Außenministerium in Teheran zufolge bei ihren Gesprächen in Islamabad in einigen Punkten verständigt. In zwei wichtigen Fragen habe es aber unterschiedliche Ansichten gegeben, weshalb es nicht zu einer Einigung gekommen sei, sagt ein Sprecher des Ministeriums iranischen Medien zufolge. Die Gespräche hätten in einer Atmosphäre des Misstrauens stattgefunden.
+++ 07:11 Trump war während Iran-Verhandlungen beim Käfigkampf +++
US-Präsident Donald Trump ist bei einem Käfigkampf der Ultimate Fighting Championship (UFC) gewesen, als die Friedensverhandlungen mit dem Iran in Pakistan scheiterten. Unter anderem die "New York Times" berichtet, Trump habe bei dem Event im US-Bundesstaat Florida mehrere Stunden verbracht, während zeitgleich Vizepräsident JD Vance in Islamabad vor die Presse trat und das Ende der Gespräche verkündete. Vance stand nach eigener Aussage während der 21-stündigen Verhandlungen im engen Austausch mit dem Präsidenten. Trump wurde unter anderem von Außenminister Marco Rubio zum Käfigkampf begleitet.
+++ 06:16 Insider: Iran hat es nicht eilig mit neuen Verhandlungen +++
Nach den ergebnislosen Verhandlungen hat es der Iran einem Insider zufolge mit weiteren Gesprächen nicht eilig. Solange die USA keinem vernünftigen Abkommen zustimmten, werde sich an der Lage in der Straße von Hormus nichts ändern, meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Das iranische Außenministerium begründet das vorläufige Scheitern der Verhandlungen Medienberichten zufolge mit einer Atmosphäre des Misstrauens. Man habe sich zwar in mehreren Punkten verständigt, bei zwei wichtigen Themen seien die Ansichten jedoch auseinandergegangen, erklärt das Ministerium. Daher habe man ohnehin nicht erwartet, bereits in der ersten Sitzung eine Einigung zu erzielen. Die Konsultationen zwischen dem Iran, Pakistan und "unseren anderen Freunden" in der Region werden dem Ministerium zufolge unterdessen fortgesetzt.
+++ 04:56 Iran wirft USA "unzumutbare Forderungen" vor +++
US-Vizepräsident JD Vance hat kurz nach seiner Presseerklärung die US-Regierungsmaschine Air Force Two bestiegen, um Pakistan zu verlassen. Der Iran wirft den USA vor, die Gespräche mit "unzumutbaren Forderungen" zum Scheitern gebracht zu haben. Das iranische Staatsfernsehen berichtet, die iranische Delegation habe 21 Stunden lang "unablässig und intensiv" verhandelt, um die "nationalen Interessen des iranischen Volkes zu verteidigen". Die "unzumutbaren Forderungen" der US-Seite hätten aber Fortschritte bei den Verhandlungen verhindert.
+++ 04:01 US-Vizepräsident JD Vance reist ab: "Keine Einigung mit dem Iran erzielt" +++
US-Vizepräsident JD Vance kündigt nach 21-stündigen Verhandlungen mit dem Iran in Pakistan die Rückreise seiner Delegation ohne ein Abkommen an. Es habe mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen gegeben und die Führung in Teheran habe die Bedingungen der USA nicht akzeptiert, sagt Vance in Islamabad. Dabei hätten sich die USA äußerst flexibel gezeigt und einen sehr einfachen Vorschlag zur Verständigung vorgelegt, der das beste und endgültige Angebot Washingtons gewesen sei. Die US-Regierung poche auf eine ausdrückliche Bestätigung, dass das Land nicht nach Atomwaffen strebe, erklärt der Vizepräsident weiter. Während ein Reporter des iranischen Staatsfernsehens berichtet, die Gespräche würden fortgesetzt, lässt Vance eine mögliche Fortsetzung unerwähnt.
+++ 03:25 Iran fordert bei Verhandlungen Abkehr von Maximalforderungen +++
Der Erfolg der Gespräche hängt nach Angaben des iranischen Außenministeriums von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen der Gegenseite ab. Diese müsse von "unrechtmäßigen Maximalforderungen" absehen und die Rechte des Iran akzeptieren, teilt das Ministerium mit. In den vergangenen 24 Stunden seien die Hauptthemen der Verhandlungen erörtert worden, darunter die Straße von Hormus, die Atomfrage, Reparationszahlungen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein vollständiges Ende des Krieges gegen den Iran und in der Region.
+++ 01:49 Medien: USA und Iran ohne Einigung - Fortsetzung am Sonntag +++
Eine weitere Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in Islamabad endet Medienberichten zufolge ohne Einigung. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eigene Reporter. Auch die Agentur Fars schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten. Die Verhandlungen sollen am heutigen Sonntag fortgesetzt werden, berichtet ein Reporter des iranischen Staatsfernsehens aus der pakistanischen Hauptstadt.
+++ 00:46 Iran: Werden "starke Antwort" auf Kriegsschiff-Durchfahrungen in Hormus geben +++
Die iranischen Revolutionsgarden werden von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht-militärischen Schiffen erlaubt, die Straße von Hormus zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter spezifischen Bedingungen. Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine "starke Antwort" geben.
+++ 23:45 Trump: China wird große Probleme bekommen, wenn es Waffen an den Iran liefert +++
US-Präsident Donald äußert sich vor Reportern und sagt, der Iran lasse sich möglicherweise auf einen Deal ein, möglicherweise aber auch nicht. Unabhängig davon, was passiere, würden die USA aber gewinnen. Die USA seien in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran, fügt er hinzu. Für ihn mache es aber keinen Unterschied, ob es einen Deal mit dem Iran gebe. Mit Blick auf China sagt Trump, das Land werde große Probleme bekommen, wenn es Waffen an den Iran liefere.
+++ 23:24 Netanjahu: Wir haben Irans Atom- und Raketenprogramm zerstört +++
Israel hat nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu bei seinen Angriffen auf den Iran das Atom- und Raketenprogramm des Landes zerstört. "Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", sagt Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache. Die iranische Führung kämpfe "um ihr Überleben". Der Krieg habe die iranische Führung und ihre regionalen Verbündeten geschwächt, sagt Netanjahu. "Sie drohten uns mit der Vernichtung - und jetzt kämpfen sie selbst um ihr Überleben."
+++ 22:16 Benzinpreis-Proteste in Irland: Polizeichef sieht "den Staat in Gefahr" +++
Die teils gewaltsamen Proteste in Irland gegen die hohen Benzinpreise bringen nach Ansicht des obersten Polizeichef des Landes "den Staat in Gefahr". Justin Kelly warnte am Samstag in drastischen Worten vor einer Fortsetzung der Blockade von Tankstellen sowie der einzigen Ölraffinerie im Land. Zugleich wurden zusätzliche Sicherheitskräfte entsandt, um die Blockaden aufzubrechen.
+++ 21:59 Netanjahu will "echtes Friedensabkommen" mit dem Libanon +++
Israel strebt nach den Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein "echtes Friedensabkommen" mit dem Libanon an. Dieses solle "über Generationen halten", sagte er in einer Videobotschaft mit Blick auf anstehende Verhandlungen in Washington am Dienstag. Netanjahu bekräftigte, Israel kämpfe weiter gegen die libanesische Hisbollah-Miliz, bis die Sicherheit der Ortschaften im Norden Israels gewährleistet sei. Seit Wiederaufflammen des Konflikts Anfang März habe Israel mehrere Hundert Hisbollah-Kämpfer getötet.
+++ 21:16 Iranische Medien berichten von "inakzeptablen Forderungen" der USA +++
Bei den direkten Gesprächen zwischen Vertretern Washingtons und Teherans über ein Ende des Nahost-Krieges haben die USA nach Angaben iranischer Medien "inakzeptable Forderungen" gestellt. "Die USA stellen exzessive Forderungen bezüglich der Straße von Hormus und haben auch in mehreren anderen Fragen inakzeptable Forderungen gestellt", berichtete am Samstagabend die Nachrichtenagentur Fars. Auch die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von angeblichen "exzessiven Forderungen" der USA - vor allem bezüglich der Straße von Hormus.
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