Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:55 Länder im UN-Sicherheitsrat verurteilen Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon +++
Mehrere Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats verurteilen die tödlichen Zwischenfälle mit Blauhelmsoldaten im Libanon. Bei einer Sitzung in New York missbilligen unter anderem Frankreich, Großbritannien, China und Russland die Vorfälle, bei denen drei indonesische UN-Soldaten durch Explosionen getötet worden waren. Die Vereinten Nationen haben Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe zu den Explosionen herauszufinden. Am Sonntag wurde zunächst ein 28-jähriger Soldat bei der Explosion eines Geschosses in einer Stellung der UN-Friedenstruppen tödlich verletzt. Am Montag kamen zwei Soldaten im Alter von 33 und 26 bei einer Explosion ums Leben.
+++ 23:08 USA warnen Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen +++
Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen. In einem Sicherheitshinweis teilt die US-Botschaft mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten. Iranischen staatlichen Medien zufolge wollen die Revolutionsgarden ab Mittwoch als Vergeltung für Attacken auf den Iran US-Firmen im Nahen Osten ins Visier nehmen.
+++ 22:19 Papst: Hoffentlich sucht Trump nach "Ausweg" aus Iran-Krieg +++
Papst Leo XIV. hat die Hoffnung geäußert, dass US-Präsident Donald Trump nach einem "Ausweg" aus dem Iran-Krieg sucht. "Hoffentlich sucht er nach einer Möglichkeit, das Ausmaß der Gewalt und der Bombardierungen zu verringern", fügt der Pontifex hinzu. "Mir wurde gesagt, dass Präsident Trump kürzlich erklärt hat, er würde den Krieg gern beenden." Ein Ende der Feindseligkeiten wäre ein "bedeutender Beitrag dazu, den entstehenden Hass abzubauen, der ständig zunimmt - im Nahen Osten und anderswo", erklärt Papst Leo. Der 70-Jährige ist das erste Oberhaupt der katholischen Kirche aus den USA.
+++ 21:44 Nordisrael unter massivem Beschuss der Hisbollah +++
Die libanesische Hisbollah feuert weiter Raketen und Drohnen auf Israel. In mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult. Betroffen ist auch die Küstenstadt Haifa. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldet mehrere Verletzte in Nordisrael, darunter ein Kind, das leicht verletzt sei.
+++ 21:22 Irans Präsident fordert "Garantien" bei Beendigung des Krieges +++
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat für den Fall einer Beendigung des Krieges "Garantien" verlangt. "Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden", sagt Peseschkian in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident António Costa. Dies gelte "unter der Bedingung", dass die "notwendigen Garantien" gegeben seien, "um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern". Dabei erwähnt Peseschkian auch finanzielle Entschädigungen.
+++ 20:42 Trump: Straße von Hormus öffnet sich nach Kriegsende "automatisch" +++
Die Straße von Hormus werde sich mit dem Abschluss der US-Kriegshandlungen "automatisch" wieder öffnen, behauptet Donald Trump in einem Interview mit der "New York Post". "Lasst die Länder, die die Straße nutzen - lasst sie loslegen und sie öffnen", sagt der US-Präsident. Angesprochen auf einen Bericht im "Wall Street Journal", wonach er den US-Militäreinsatz auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden könnte, sagt Trump, er mache sich keine Gedanken darüber. Sein Ziel sei gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen könne. "Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein", verspricht Trump.
+++ 20:26 Unicef: Mehr als 340 getötete Kinder seit Kriegsbeginn +++
Rund einen Monat nach Beginn des Iran-Krieges sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef in der Nahost-Region bereits mehr als 340 Kinder getötet und Tausende verletzt worden. Demnach starben im Iran 216 Kinder, im Libanon 124, in Israel 4 Kinder, in Kuwait kam ein Kind ums Leben. Verletzt wurden im Iran zudem mehr als 1700 Kinder, im Libanon mehr als 400, in Israel mehr als 850. Auch in Bahrain und Jordanien wurden Kinder verletzt, wie die Organisation mitteilt.
+++ 19:48 ntv-Korrespondent: Iran-Krieg läuft für Trump "nicht so, wie Israel versprochen hat" +++
Keine schnellen Erfolge im Iran-Krieg, steigende Spritpreise und wachsender Frust im Inland: US-Präsident Trump gerät zunehmend unter Druck. ntv-Korrespondent Gordian Fritz erklärt, warum der Ton inzwischen rauer wird und der Krieg politisch gefährlich für Trump ist.
+++ 19:04 "Verknappung": EU-Energiekommissar ruft zum Treibstoffsparen auf +++
Angesichts steigender Energiepreise durch den Nahost-Konflikt hat der EU-Energiekommissar die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Nachfrage nach Treibstoff zu senken. Die Energiekrise könne sich verschärfen, daher sei "eine Senkung der Nachfrage tatsächlich notwendig", sagt Dan Jörgensen nach einer Videokonferenz der EU-Energieminister in Brüssel. "Je mehr man tun kann, um Öl - insbesondere Diesel und Flugbenzin - einzusparen, desto besser sind wir dran", mahnt der EU-Energiekommissar. Auf den Weltmärkten sei eine "Verknappung" zu beobachten.
+++ 18:47 Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin will Sanktionen gegen Israels Minister +++
Wegen der vom israelischen Parlament beschlossenen Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser fordert Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner Sanktionen gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sowie den Finanzminister Bezalel Smotrich. "Die Bundesregierung darf nicht länger wegschauen, sondern muss handeln", sagt Brantner dem "Spiegel". Beide Politiker würden "mit ihrer Politik von Vertreibung und Gewalt Menschenrechte mit Füßen treten", beklagt die Grünen-Politikerin.
+++ 18:08 Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf US-Konzerne wie Apple und Google +++
Die Revolutionsgarden im Iran drohen, Niederlassungen von US-Tech-Konzernen wie Apple, Google und Meta in der Region anzugreifen, falls weitere Vertreter der iranischen Führung in Teheran getötet werden. "Diese Firmen müssen ab Mittwoch, den 1. April um 20.00 Uhr Ortszeit Teheran (18.30 Uhr MESZ) mit der Zerstörung ihrer Niederlassungen als Vergeltung für jeden Mord im Iran rechnen", heißt es in einer Erklärung der Revolutionsgarden. Die Erklärung listet zudem 18 Firmen auf, die den Revolutionsgarden zufolge an der "gezielten Ermordung" der iranischen Führungspersönlichkeiten beteiligt gewesen sein sollen - darunter HP, Intel und Nvidia sowie der Autobauer Tesla und der Flugzeughersteller Boeing.
+++ 17:49 China und Pakistan für Friedenslösung auf Grundlage der UN-Charta +++
Nach einem Treffen der Außenminister Chinas und Pakistans in Peking stellen die Länder gemeinsame Forderungen in Bezug auf den Krieg im Nahen Osten vor: "China und Pakistan fordern eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und größtmögliche Anstrengungen, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Es sollte ein gemeinsamer Frieden auf Grundlage der UN-Charta verhandelt werden. Das Passieren der Straße von Hormus müsse zeitnah ermöglicht werden und humanitäre Hilfe vorgelassen werden, fordern China und Pakistan.
+++ 17:22 Russlands Iran-Botschafter: Oberster Führer Chamenei ist im Land +++
Das neue geistliche und politische Oberhaupt des Irans, Modschtaba Chamenei, hält sich nach russischen Angaben im Land auf - tritt aber nicht öffentlich in Erscheinung. Er verzichte "aus verständlichen Gründen" auf Auftritte, zitiert der Sender RTVI den russischen Botschafter in Teheran. Die US-Regierung geht davon aus, dass Modschtaba Chamenei verletzt und möglicherweise entstellt sein könnte. Russland unterhält enge Beziehungen zum Iran.
+++ 16:47 ntv-Reporterin: "Reihe von Faktoren erschwert diplomatischen Prozess" +++
Die Unklarheit darüber, ob Washington und Teheran miteinander über einen Waffenstillstand verhandeln, muss nicht zwangsläufig in politischer Propaganda begründet sein. Wie ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet, behindern verschiedene Umstände die Friedensverhandlungen.
+++ 16:18 Bericht: Lufthansa prüft wegen Ölkrise Flugstreichungen in Europa +++
Die Lufthansa bereitet sich auf weiter steigende Kerosinpreise infolge des Iran-Krieges vor. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwägt laut "Handelsblatt", einen Teil der Flotte am Boden zu lassen. Demnach prüfe die Lufthansa die Auswirkungen, sollten 20 oder sogar 40 Flugzeuge stillgelegt werden. Das entspräche 2,5 beziehungsweise 5 Prozent der angebotenen Sitzplatzkapazität. Vorzugsweise sollten ältere Jets ausgesucht werden, die wegen ihres hohen Treibstoffbedarfs ohnehin kurz vor der Ausmusterung stehen. Bei den Strecken sollen laut dem Medienbericht ertragsschwache Verbindungen in Europa auf den Prüfstand gestellt werden.
+++ 15:44 US-Verteidigungsminister Hegseth: Iran hat "immer weniger Optionen" +++
Die nächsten Tage werden im Nahost-Konflikt entscheidend sein, sagt Pete Hegseth. "Wir haben immer mehr Optionen - und sie haben immer weniger", erklärt der US-Verteidigungsminister mit Blick auf das iranische Regime. Hegseth sagt unter Berufung auf Geheimdienstinformationen, dass die Angriffe die Moral des iranischen Militärs untergraben hätten.
+++ 15:22 Trump attackiert Großbritannien: "Holt euch euer eigenes Öl" +++
US-Präsident Donald Trump hat wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg erneut gegen Großbritannien und andere Länder ausgeholt: Alle Länder, die aufgrund der Blockade der Straße von Hormus kein Öl bekommen könnten, "wie etwa das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der Enthauptung Irans zu beteiligen", sollen ihr Öl entweder in den USA kaufen oder es selbst von der Straße von Hormus holen, schreibt Trump bei Truth Social. Durch die Meerenge verläuft ein bedeutender Teil des weltweiten Ölhandels - doch durch den Krieg ist die wichtige Handelsroute nahezu vollständig blockiert.
+++ 14:54 Bericht: Hacker greifen Daten von iranischem Exilportal ab +++
Hacker haben nach Angaben der iranischen Justiz mutmaßlich Daten eines Exilportals erlangt. Dabei seien Schriftwechsel, Listen von Angestellten sowie weitere streng vertrauliche Daten abgegriffen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Misan. Die Website Iranwire ist derzeit nicht erreichbar - angeblich wegen Wartungsarbeiten.
+++ 14:17 Nahost-Konflikt lässt Preise für Dünger hochschnellen +++
Der Krieg im Iran treibt die Preise für Dünger weltweit in die Höhe und setzt auch Landwirte in Deutschland unter Druck. Der Deutsche Bauernverband schlägt deshalb Alarm: Besonders für die Frühjahrsbestellung sei die Lage kritisch. "Die deutlichen Preissteigerungen beim Dünger machen uns mit Blick auf den Frühsommer große Sorgen", sagt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes. "Die massiv gestiegenen Preise für Diesel und Düngemittel schnüren der Landwirtschaft die Luft ab." Rukwied fordert, die Energiesteuer beim Diesel temporär auszusetzen. "Hier ist Eile geboten, damit die Erzeugung von Lebensmitteln aufrechterhalten werden kann."
+++ 13:56 Trump wettert gegen Kriegsskeptiker: "Die USA werden sich erinnern" +++
US-Präsident Donald Trump schimpft erneut auf Länder, die sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen wollen. "All jene Länder, die wegen der Straße von Hormus keinen Kraftstoff bekommen können, wie das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der Entmachtung des Iran zu beteiligen, ich habe einen Vorschlag für Euch: Erstens, kauft bei den USA, wir haben reichlich, und zweitens, fasst endlich Mut, geht zur Straße von Hormus und NEHMT ES EUCH einfach", schreibt er auf seiner Plattform Truth Social teils in Großbuchstaben. In einem Folgebeitrag attackiert Trump speziell Frankreich. Es sei nicht hilfreich gewesen, dass es sich geweigert habe, mit Nachschub beladene Flugzeuge über französisches Hoheitsgebiet fliegen zu lassen. "Die USA werden sich ERINNERN." Trump hat europäische Länder und ihre Staats- und Regierungschefs wiederholt wegen ihrer Zurückhaltung bei der Teilnahme an Militäroperationen in der Straße von Hormus scharf kritisiert.
+++ 13:30 Iran meldet Angriff auf Pharmafabrik +++
Im Iran ist nach Worten des früheren Außenministers Mohammed-Dschawad Sarif ein Pharmaunternehmen Ziel eines Angriffs geworden. "Nach einem Monat voller Kriegsverbrechen wurde heute die Firma Tofigh Daru Research & Engineering zum Ziel", schreibt der ehemalige Minister auf der Plattform X. "Die verzweifelten Angreifer – denen es nicht gelungen ist, ihre teuflischen Wahnvorstellungen zu verwirklichen – haben nun gezielt einen Hersteller von pharmazeutischen Wirkstoffen, darunter auch Krebsmedikamente, angegriffen." Er veröffentlicht dazu ein Foto, das ein zerstörtes und ausgebranntes Stockwerk der Einrichtung zeigt.
+++ 13:09 Israelische Spezialeinheit dringt auf Skiern in den Libanon ein +++
Seit Mitte März versucht Israel, den Südlibanon unter seine Kontrolle zu bringen. Nun überqueren israelische Soldaten auf Skiern das Hermon-Gebirge nach Südlibanon und durchsuchen strategische Punkte entlang der Bergroute. Der Einsatz soll nach IDF-Angaben Hisbollah-Operationen in der Region verhindern.
+++ 12:41 Iran: Teilen von Fotos oder Videos kann Todesstrafe nach sich ziehen +++
Personen im Iran, denen Spionage oder Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten vorgeworfen werde, droht nach einem verschärften Gesetz die Todesstrafe. Dies sagt ein Sprecher der Justiz des Landes. Zudem könne deren gesamtes Vermögen eingezogen werden. Selbst das Teilen von Fotos oder Videos, die dem Feind bei der Zielerfassung helfen könnten, könne als Zusammenarbeit gewertet werden. Iranische Medien hatten zuletzt berichtet, es seien inzwischen mehr als 1000 Menschen festgenommen worden, denen vorgeworfen werde, sensible Orte gefilmt, regierungskritische Inhalte online geteilt oder "mit dem Feind kooperiert" zu haben. Der Sprecher sagt, das Gesetz sei bereits 2025 verabschiedet worden. Es gelte für operative, nachrichtendienstliche und bestimmte mediale Aktivitäten, die als Unterstützung feindlicher Regierungen angesehen würden, insbesondere der USA und Israels. Wer mit Falschinformationen Angst schüre, müsse zudem mit Haftstrafen rechnen, wobei die Strafen in Kriegszeiten verschärft würden. Die Behörden hätten in dem Zusammenhang bereits rund 200 Anklagen erhoben. Bei der Durchsetzung des Gesetzes werde keine Nachsicht geübt.
+++ 12:16 Israel: Werden Pufferzone im Südlibanon einrichten +++
Israels Verteidigungsminister Israel Katz sagt, sein Land werde eine Pufferzone zwischen Israel und dem Libanon einrichten. Die Zone solle zwischen der israelischen Grenze und dem Fluss Litani im Süden des Libanon liegen. Israel werde die komplette Kontrolle über den Bereich übernehmen, sobald der Kampf gegen die Hisbollah-Kämpfer beendet sei. Der Fluss liegt etwa 30 Kilometer von der Grenze entfernt auf libanesischer Seite. Katz sagt weiter, den mehr als 600.000 libanesischen Einwohnern, die nach Norden evakuiert wurden, werde die Rückkehr südlich des Litani untersagt, bis die Sicherheit der Bewohner im Norden Israels gewährleistet sei. Zu diesem Zweck würden alle Häuser in Dörfern nahe der Grenze im Libanon nach dem Vorbild des Gazastreifens zerstört, um Bedrohungen nahe der Grenze für die Bewohner im Norden Israels dauerhaft zu beseitigen.
+++ 12:05 Staatsmedien melden Angriff auf iranische Entsalzungsanlage +++
Auf der Insel Keschm in der strategisch wichtigen Straße von Hormus ist iranischen Angaben zufolge eine Entsalzungsanlage angegriffen und dadurch außer Betrieb gesetzt worden. "Eine der Entsalzungsanlagen auf der Insel Keschm wurde angegriffen ... und ist nun vollständig außer Betrieb, da eine Reparatur kurzfristig nicht möglich ist", berichtet die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf einen Vertreter des Gesundheitsministeriums. Wann der Angriff erfolgte, ist unklar.
+++ 11:43 Angriff trifft wohl Munitionslager: Video zeigt gewaltige Explosionen in Isfahan im Iran +++
Mehrere Explosionen und eine Wand aus Feuer: Die USA und Israel haben wohl ein Munitionsdepot im Iran attackiert. US-Präsident Donald Trump soll wohl erwägen, einen Waffenstillstand ohne eine Öffnung der Straße von Hormus in Kauf zu nehmen.
+++ 11:25 Peking: Chinesische Schiffe passieren Straße von Hormus +++
Peking bestätigt die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Straße von Hormus. Die Schiffe hätten die Route "kürzlich" und nach Abstimmung mit allen Seiten passiert, sagt Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking. Weiter erklärt Mao, die Straße von Hormus und ihre angrenzenden Gewässer seien wichtige Handelswege für Güter und Energie. China rufe dazu auf, schnellstmöglich einen Waffenstillstand zu erreichen und die Stabilität im Persischen Golf wiederherzustellen. Nähere Angaben zu den Schiffen und ihrer Fracht macht Mao nicht.
+++ 10:59 Acht Verletzte nach Raketenangriff auf Tel Aviv +++
Nach einem iranischen Raketenangriff auf Tel Aviv meldet der israelische Rettungsdienst acht Verletzte. Sechs der Verletzten wurden in der vorwiegend von orthodoxen Juden bewohnten Stadt Bnei Brak nahe Tel Aviv behandelt, wie der Rettungsdienst Magen David Adom mitteilt. Das Heimatschutzkommando erklärt, es habe Berichte über Schäden im Zentrum des Landes erhalten. Die Polizei hatte zuvor herabstürzende Trümmerteile gemeldet, nachdem vor anfliegenden iranischen Raketen gewarnt worden war. In der Nacht zu Dienstag waren im Großraum Jerusalem mindestens zehn Explosionen zu hören gewesen, nachdem Raketenangriffe aus dem Iran festgestellt worden waren. Verletzte wurden jedoch nicht gemeldet.
+++ 10:39 Italien lässt US-Militärflugzeuge nicht auf Sizilien landen +++
Italien verweigert mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf Sizilien für den Krieg gegen den Iran. Nach Informationen der Tageszeitung "Corriere della Sera" gab Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wird die Darstellung bestätigt. Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle. Der Flugplatz Sigonella liegt in der Nähe von Catania im Osten von Sizilien. Dort befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US Navy. Das Gelände wird auch von der Nato genutzt, dem westlichen Verteidigungsbündnis.
+++ 10:21 Indonesische UN-Soldaten getötet - Jakarta empört +++
Nach dem Tod von drei indonesischen Blauhelmsoldaten im Südlibanon mahnt die Regierung in Jakata die Einhaltung des humanitären Völkerrechts an. Die Sicherheit der Friedenstruppen müsse "oberste Priorität" haben, erklärt der Sprecher des indonesischen Verteidigungsministeriums, Rico Ricardo Sirait. "Alle Konfliktparteien werden dringend aufgefordert, das humanitäre Völkerrecht zu achten und die Sicherheit des Personals zur Friedenssicherung zu gewährleisten." Am Sonntag war ein indonesischer Soldat der UN-Mission Unifil im Süden des Libanon bei der Explosion eines Geschosses getötet worden. Heute wurden dann bei einer erneuten Explosion im Südlibanon zwei weitere UN-Soldaten aus Indonesien getötet. Nach Angaben von Unifil wurden bei dem Vorfall am Montag zudem zwei weitere ihrer Soldaten verletzt, einer von ihnen schwer. Unifil leitete Ermittlungen zu den Explosionen ein.
+++ 09:58 Iranische Medien: Militäranlagen bei Angriffen im Zentrum des Landes getroffen +++
Bei Angriffen im Iran werden nach Berichten iranischer Medien Militäranlagen getroffen. "Erste Informationen deuten darauf hin, dass einige militärische Standorte in Isfahan ins Visier genommen wurden", zitiert die Nachrichtenagentur Fars einen Vertreter der Behörden in der Provinz Isfahan im Zentrum des Landes. Genaue Orte nennt er nicht. Unklar ist demnach noch, wie groß die Schäden sind und ob es Tote oder Verletzte gibt.
+++ 09:27 Israel: "Dutzende Terroristen" im Libanon getötet +++
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei ihrem Einsatz im Süden des Libanon binnen 24 Stunden "Dutzende Terroristen" getötet. Diese seien bei Versuchen identifiziert worden, Soldaten von Verstecken aus anzugreifen. Einer sei etwa dabei gewesen, einen Angriff von Truppen mit einer Panzerabwehrrakete vorzubereiten. Es sei auch ein Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz festgenommen worden, der die israelischen Truppen beobachtet habe, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Soldaten hätten im Südlibanon unter anderem Waffenlager, Kommandoposten und unterirdische Schächte zerstört.
+++ 09:05 Israels neue Todesstrafe "ist skandalös und rassistisch" +++
Während die USA den Krieg im Iran scheinbar so schnell wie möglich beenden wollen, ist Israel nach Einschätzung von ntv-Reporterin Elke Büchter aktuell noch an einer Fortführung gelegen. Derweil löst ein neues Gesetz einen Sturm der Empörung aus.
+++ 08:45 FBI: Synagogen-Attentäter von Detroit war von Hisbollah inspiriert +++
Der Angriff auf eine Synagoge Mitte März in einem Vorort von Detroit im US-Bundesstaat Michigan war der US-Bundespolizei FBI zufolge von der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon "inspiriert". "Auf Grundlage der bislang gesammelten Beweise stufen wir diesen Angriff als einen von der Hisbollah inspirierten Terrorakt ein, der gezielt gegen die jüdische Gemeinde und den größten jüdischen Tempel in Michigan gerichtet war", sagt die leitende Sonderermittlerin der FBI-Dienststelle in Detroit, Jennifer Runyan. Am 12. März war ein Angreifer mit einem Pickup in die Synagoge Temple Israel in West Bloomfield gerast und nach einem anschließenden Schusswechsel mit Sicherheitskräften durch eine selbst zugefügte Schusswunde zu Tode gekommen. Das mit Feuerwerkskörpern und Benzin beladene Fahrzeug des Täters blieb in einem Flur stecken und fing Feuer. Ein Sicherheitsbeamter wurde bei dem Angriff verletzt, mehrere Einsatzkräfte mussten zudem wegen Rauchvergiftung behandelt werden.
+++ 08:20 Iran erhängt erneut zwei Anhänger der Volksmuschahedin +++
Den zweiten Tag in Folge lässt Irans Justiz zwei Dissidenten hinrichten. Die beiden Männer Babak Alipur und Puja Ghobadi seien am frühen Morgen durch Erhängen exekutiert worden, teilt das Sprachrohr der iranischen Justiz, die Nachrichtenagentur Misan mit. Ihnen wurden Angriffe auf sensible Einrichtungen des Landes zur Last gelegt, sie sollen der im Iran verbotenen Oppositionsgruppe der Volksmuschahedin angehört haben. Die Exil-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen. Im Ausland gründeten ihre Anhänger im Jahr 1981 den Nationalen Widerstandsrat. Die Organisation ist jedoch äußerst umstritten und wird innerhalb und außerhalb des Iran auch von Oppositionellen größtenteils abgelehnt. Bereits am Montag waren zwei ihrer Anhänger im Iran hingerichtet worden.
+++ 07:54 Krieg belastet 90 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland +++
Neun von zehn Industrieunternehmen in Deutschland sehen ihre Geschäfte durch den Iran-Krieg beeinträchtigt. Nur neun Prozent fühlen sich derzeit nicht betroffen, wie eine Umfrage des Münchner Ifo-Instituts ergibt. "Der Konflikt trifft die Industrie unmittelbar, sorgt aber vor allem für große Unsicherheit", sagt der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Viele Firmen stellen sich auf zusätzliche Belastungen in den kommenden Monaten ein." Zur Begründung nennen mit 78 Prozent die meisten Industrieunternehmen gestiegene Energiepreise. 36 Prozent betonen jeweils Einschränkungen bei Schifffahrtswegen und Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und Rohstoffen. Eine Beeinträchtigung des Luftfrachtverkehrs befürchten 16 Prozent der Betriebe. Rund ein Viertel geht von einer abnehmenden Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten aus.
+++ 07:41 Feuer auf Öltanker im Hafen von Dubai gelöscht +++
Das nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff ausgebrochene Feuer auf einem kuwaitischen Öltanker ist nach Angaben Dubais gelöscht worden. Die 24 Besatzungsmitglieder der "Al Salmi" seien in Sicherheit und es gebe keine Verletzten, teilen die Behörden des Golfemirats mit. Die Kuwait Petrol Corporation (KPC) erklärt unterdessen, dass der vollbeladene Supertanker bei einem iranischen Angriff getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. KPC warnt laut der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna vor einer drohenden Ölpest. Den Schiffsinformationsdiensten Lloyd's List Intelligence und TankerTrackers zufolge hat der Tanker zwei Millionen Barrel Öl aus Kuwait und Saudi-Arabien geladen. Laut Lloyd's sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.
+++ 07:16 Pentagon empört: Wollte Hegseth vor dem Krieg in Rüstungsfirmen investieren? +++
Das US-Verteidigungsministerium fordert offenbar die "sofortige" Rücknahme eines Zeitungsberichts, demzufolge ein Makler von Verteidigungsminister Pete Hegseth im Vorfeld des Iran-Krieges versucht haben soll, eine Großinvestition in Rüstungsunternehmen zu tätigen. Dies schreibt der Sender Al Jazeera. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass ein Vermögensverwalter des Verteidigungsministers in den Wochen vor dem Krieg Kontakt zur US-Finanzfirma Blackrock aufgenommen habe, um eine Investition in Höhe von mehreren Millionen Dollar in einen verteidigungsbezogenen Fonds zu tätigen. Die von Hegseths Broker besprochene Anlage soll letztendlich nicht zustande gekommen sein, da der im Mai letzten Jahres aufgelegte Fonds für Kunden von Morgan Stanley noch nicht zum Kauf verfügbar gewesen sei. Laut der "Financial Times" ist nicht bekannt, ob Hegseths Broker anschließend einen anderen auf den Verteidigungssektor ausgerichteten Fonds gefunden hat.
+++ 06:52 Iranische Revolutionsgarden rekrutieren schon Kinder +++
Die Menschenrechtsorganisation HRW verurteilt scharf die Rekrutierung von Kindern durch die iranischen Revolutionsgarden. "Die Rekrutierung und der Einsatz von Kindern im Militär stellen eine schwerwiegende Verletzung der Kinderrechte dar und gelten als Kriegsverbrechen, wenn die Kinder jünger als 15 Jahre sind", heißt es in einer Erklärung der Organisation. "Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass die iranischen Behörden offenbar bereit sind, das Leben von Kindern für etwas zusätzliche Arbeitskraft zu riskieren", so Bill Van Esveld, Vizedirektor in der HRW-Abteilung für Kinderrechte. Hintergrund sind Aufrufe einer den mächtigen Revolutionsgarden unterstellten Organisation, die in der Hauptstadt Teheran Freiwillige mobilisieren will. Die Kampagne mit dem Titel "Kämpfer zur Verteidigung der Heimat Iran" ist sei offen für alle ab 12 Jahren.
+++ 06:25 Vier israelische Soldaten im Süden des Libanon getötet +++
Bei Kämpfen im Süden des Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee vier israelische Soldaten getötet worden. Die israelische Armee identifiziert in einer Erklärung drei Soldaten, die "im Kampf gefallen" seien. Ein weiterer Soldat, dessen Name vorerst nicht veröffentlicht werden könne, sei bei demselben Vorfall ebenfalls getötet worden. Außerdem seien ein weiterer Soldat schwer verletzt und ein Reservist leicht verletzt worden.
+++ 06:08 Israel meldet Raketenbeschuss durch den Iran +++
Der Iran hat offenbar erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Es seien Raketen identifiziert worden, "die aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden", erklärt die israelische Armee bei Telegram. In Jerusalem waren Luftalarmsirenen zu hören und mindestens zehn Explosionen. Laut der israelischen Armee hat die Luftabwehr anfliegende Raketen abgefangen. Der iranische Staatssender Irib meldet ebenfalls, der Iran habe Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Später heißt es, es sei in allen Landesteilen sicher, die Schutzräume zu verlassen.
+++ 05:40 Staatsmedien: Explosionen und Stromausfälle in Teheran +++
In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran ist nach Explosionen der Strom ausgefallen. "Stromausfälle in Teilen Teherans, nachdem mehrere Explosionen zu hören waren", meldet die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, einige Bewohner im Osten Teherans seien ohne Strom, und die Behörden arbeiteten daran, die Versorgung wiederherzustellen.
+++ 04:34 Bericht: USA greifen Munitionsdepot in Isfahan mit bunkerbrechenden Bomben an +++
Die USA haben laut einem Bericht des "Wall Street Journal" einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt. Die Zeitung beruft sich auf einen US-Beamten. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht. US-Präsident Trump teilt auf Truth Social ein unkommentiertes Video, auf dem eine Reihe von Explosionen zu sehen sind. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben können bislang nicht unabhängig überprüft werden.
+++ 04:34 Rubio: Nato darf "keine Einbahnstraße sein" +++
US-Außenminister Marco Rubio kritisiert Spanien und andere Nato-Partner für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen den Iran – und legt eine spätere Neubewertung der Allianz durch die USA nahe. Die USA müssten in einer Zeit, in der man die Verbündeten brauche, feststellen, dass Nato-Mitglied Spanien, zu dessen Verteidigung man sich verpflichtet habe, den Vereinigten Staaten die Nutzung seines Luftraums verweigere und damit prahle, sagt Rubio dem Sender Al Jazeera laut einer Mitschrift seines Ministeriums. Er bemängelt zudem, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien.
+++ 03:37 Bericht: Trump will Militärkampagne gegen Iran beenden +++
US-Präsident Donald Trump ist einem Medienbericht zufolge bereit, die Militärkampagne gegen den Iran zu beenden - auch wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße wolle er auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungskreise.
+++ 02:32 Öltanker vor Dubais Küste beschossen +++
Im Hafen von Dubai löst ein iranischer Angriff einen Brand auf einem kuwaitischen Öltanker aus. Bei dem "direkten und böswilligen" Angriff sei niemand verletzt worden, teilt die kuwaitische staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf den staatlichen Ölkonzern mit. Der Öltanker sei zum Zeitpunkt des Angriffs voll beladen gewesen. Zuvor hatte bereits die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitgeteilt, dass ein nicht näher beschriebenes Projektil ein Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai getroffen und einen Brand ausgelöst habe.
+++ 02:26 Vier Verletzte durch herabfallende Trümmerteile in Dubai +++
Herabfallende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses haben in Dubai einen Brand ausgelöst und vier Menschen verletzt. Die Trümmer hätten ein Feuer in einem verlassenen Haus in al-Badaa entfacht, erklärt das Medienbüro der Metropole auf X. Vier Menschen in der Nähe des Hauses hätten leichte Verletzungen davongetragen.
+++ 01:05 Netanjahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele im Iran sind erreicht +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht im Krieg mit dem Iran Fortschritte. "Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns", sagt er in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Das gelte "im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit". Zu den erreichten Zielen zählt Netanjahu unter anderem die Tötung von "Tausenden" Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden. Die israelische und die US-Armee stünden außerdem "kurz davor, ihre Rüstungsindustrie zu zerstören", fügt er mit Blick auf den Iran hinzu. Gemeint sei die gesamte industrielle Basis und das Atomprogramm Teherans. Netanjahu zeigt sich zudem zuversichtlich, dass die iranische Führung fallen werde: "Ich denke, dieses Regime wird von innen heraus zusammenbrechen.".
+++ 00:31 Medien: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen +++
Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine. Das berichten die "New York Times" und der Sender CBS News übereinstimmend unter Berufung auf US-Militärbeamte und andere Insider. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Straße von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran.
+++ 23:24 Libanesischer Soldat stirbt bei israelischem Angriff +++
Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon ist ein Soldat der libanesischen Streitkräfte getötet worden. Weitere seien verletzt worden, teilt die libanesische Armee mit. Laut einem israelischen Armeesprecher waren israelische Soldaten in einem Gebiet im Einsatz gewesen, aus dem zuvor Raketen abgefeuert waren. Die Soldaten hätten das Feuer auf Verdächtige eröffnet. Später habe sich herausgestellt, dass es sich dabei um libanesische Soldaten handelte. Der Vorfall werde untersucht. In der Auseinandersetzung zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah ist die libanesische Armee keine Kriegspartei.
+++ 22:13 Irans Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus +++
Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagt das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen.
+++ 21:33 Trump erwägt, Kriegskosten auf arabische Staaten abzuwälzen +++
US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten für den Krieg gegen den Iran zu übernehmen. "Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern", sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. "Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden."
+++ 20:49 Weißes Haus: Iran-Verhandlungen "verlaufen gut" +++
Die Gespräche mit dem Iran dauern nach Angaben des Weißen Hauses an. "Trotz des öffentlichen Auftretens des Regimes und falscher Berichterstattung gehen die Gespräche weiter und verlaufen gut", sagt Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses. Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich angeblich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde.
+++ 20:06 ntv-Korrespondent: "Man müsste dort mit Bodentruppen reingehen" +++
Die USA wollen offenbar Irans angereichertes Uran sichern. Doch laut ntv-Korrespondent Gordian Fritz wäre dafür ein Einsatz am Boden nötig. In unübersichtlichem Gelände und gut geschützten Anlagen könnte eine langwierige und verlustreiche Mission drohen.
+++ 19:39 Geschosse schlagen nahe Containerschiff im Persischen Golf ein +++
Zwei Geschosse verfehlen im Persischen Golf vor Saudi-Arabien nur knapp ein Containerschiff. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilt, schlagen die beiden nicht näher beschriebenen Projektile innerhalb einer Stunde in der Nähe des Frachters ins Wasser. Die Seeleute seien wohlauf. Nach UKMTO-Angaben ereignet sich der Zwischenfall 22 Seemeilen vor der Stadt Ras Tanura an der saudi-arabischen Küste.
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