Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 05:05 Ölraffinerie in Samara steht in Brand +++

10.06.2026, 00:01 Uhr

Die russische Stadt Nowokuibyschewsk in der Region Samara ist nach Angaben des Regionalgouverneurs Wjatscheslaw Fedorischew von Drohnen angegriffen worden. Der staatliche Ölkonzern Rosneft betreibt in dem Gebiet die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk. Der Luftraum über Samara sei gesperrt worden, schreibt Fedorischew auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen. Anwohner hatten zuvor von Explosionen berichtet.

+++ 01:08 Russische Armee verliert an einem Tag Waffen und Fahrzeuge im Wert von über 330 Millionen Dollar +++

Die russischen Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben binnen 24 Stunden Ausrüstung im Wert von mehr als 330 Millionen US-Dollar verloren. Das geht aus Daten des ukrainischen Militärportals Armyinform hervor. Unter anderem habe die ukrainische Armee vier Panzer, 382 Militärfahrzeuge, vier Mehrfachraketenwerfer und zwei Luftabwehrsysteme zerstört. Den größten Teil der Verluste machen demnach mit gut 187 Millionen Dollar Drohnen aus.

+++ 22:28 Bericht: Russland rekrutiert Söldner zum Schutz seiner Schattenflotte +++

Russland setzt einem Medienbericht zufolge Söldner privater Militärfirmen ein, um die Tanker seiner sogenannten Schattenflotte zu schützen. Das berichtet ein Recherchekollektiv aus 13 Medienhäusern, darunter die "Süddeutsche Zeitung". Demnach reisen die Söldner an Bord der Schiffe mit und geben sich als Sicherheitskräfte aus. Einige von ihnen sollen zuvor im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gekämpft haben. Den Recherchen zufolge überwachen sie die Besatzungen und sollen sicherstellen, dass russisches Öl auch dann an die Käufer gelangt, wenn versucht wird, die Fahrt der Tanker zu behindern.

+++ 21:29 Explosionen erschüttern Gaspipeline in Dagestan +++

In der russischen Kaukasus-Republik Dagestan kommt es in der Stadt Kisiljurt zu Explosionen an einer Gaspipeline. "Nach vorläufigen Informationen kam es an einer Gasfernleitung mit einem Durchmesser von 1200 Millimetern zu drei Explosionen", zitiert die Nachrichtenagentur Tass das regionale Katastrophenschutzministerium. Informationen über Opfer oder Schäden liegen bislang nicht vor, die Einzelheiten würden derzeit noch geklärt. In der Industriezone der Stadt brennt es, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Bürgermeisteramt berichtet. Das Feuer habe demnach offenbar eine Gasverteilerstation erfasst.

+++ 20:36 Autobombe explodiert bei Moskau - Spekulationen um getöteten General +++

Unweit der russischen Hauptstadt Moskau ist ein Mann durch eine Autobombe getötet worden. Die Explosion fand nach Angaben des Staatlichen Ermittlungskomitees gegen 5.30 Uhr Ortszeit (4.30 Uhr MESZ) in einem fahrenden BMW statt. Unbestätigten Berichten ukrainischer und russischer Blogger zufolge ist der Tote ein Oberst oder gar General der russischen Raketentruppen. Die mutmaßliche Adresse des 57-Jährigen in Balaschicha stand dabei bereits seit 2023 auf einer öffentlich einsehbaren Feindliste der Ukraine. 

+++ 19:53 Tusk: Keine Vereinbarungen zur Ukraine ohne Polen +++

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk kritisiert den Ausschluss seines Landes aus den Ukraine-Gesprächen im E3-Format mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Dies habe er auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Telefonat zu verstehen gegeben, sagt Tusk in Warschau. "Ich habe gesagt, dass aus polnischer Sicht Vereinbarungen, an denen Polen nicht beteiligt ist, von uns nicht respektiert werden." Er fügt an: "Polen ist ein absolut unverzichtbares Bindeglied, um ernsthaft über die Zukunft der Ukraine und der Region zu sprechen." Merz, der britische Premier Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatten sich am Sonntag in London getroffen. Dort stimmten sie eine europäische Haltung zu Russland und zu Gesprächen über ein Kriegsende ab.

+++ 19:20 Behörden: Brand in Öllager im russischen Krasnodar gelöscht +++

Ein durch einen ukrainischen Angriff ausgelöster Brand in einem Öldepot in der russischen Oblast Krasnodar ist gelöscht worden. Dies teilen die örtlichen Rettungsdienste mit. Die Behörden hatten das Feuer in der Stadt Ust-Labinsk am Samstag auf einen ukrainischen Drohnenangriff zurückgeführt.

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