Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:47 Rubio stellt vor Nato-Treffen Wert der Allianz infrage +++
US-Außenminister Marco Rubio hat kurz vor dem Abflug zu einem Nato-Treffen in Schweden Kritik an der Allianz bekräftigt. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand überrascht ist, dass die Vereinigten Staaten und insbesondere der Präsident derzeit sehr enttäuscht von der Nato sind und davon, was sie bedeutet", sagt er. Als konkreten Grund für den Ärger nannte Rubio die Weigerung von Ländern wie Spanien, die Nutzung von Stützpunkten für den Krieg gegen den Iran zuzulassen. Er führte dazu aus, dass die Mitgliedschaft der USA in einem Bündnis einen Wert für die USA haben müsse und ein zentraler Wert bei der Nato die Stützpunkte in Europa seien. Diese ermöglichten es den USA, bei einem Krisenfall im Nahen Osten oder anderswo militärische Macht auszuüben.
+++ 22:57 Insider: Bisher keine Einigung zwischen Iran und USA +++
Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagt die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person der Nachrichtenagentur Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus.
+++ 22:04 Ringen um Lösung: Vertreter von Vermittler Pakistan in Teheran erwartet +++
Im Ringen um eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg wird erneut ein Vertreter des Vermittlerlandes Pakistan im Iran erwartet. Pakistans Armeechef Asim Munir werde in Teheran "Gespräche und Konsultationen" fortsetzen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Isna. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erneut mit einer Wiederaufnahme der Angriffe bei einem Scheitern der Gespräche gedroht.
+++ 21:18 Rubio sieht "einige gute Anzeichen" +++
US-Außenminister Marco Rubio äußert sich mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs vorsichtig optimistisch. Er glaube, man habe Fortschritte erzielt, sagt er vor seinem Abflug zu einem Nato-Treffen in Schweden. "Es gibt einige gute Anzeichen", er wolle aber auch nicht "übermäßig optimistisch" sein, betont Rubio. Dabei bekräftigte er die von den USA schon häufiger vorgebrachte Darstellung, dass man es im Iran mit einem "ein wenig" zerrütteten System zu tun habe.
+++ 20:36 Fritz bewertet Staatschefs-Streit: "Netanjahu-Aussage von Trump war sehr vielsagend" +++
Gemeinsam greifen die USA und Israel den Iran an. Doch schon länger kriselt es zwischen den Staatschefs. Trump und Netanjahu sind sich "völlig uneins - und da die Verhandlungen nicht weitergehen, gibt es auch richtigen Streit", sagt ntv-US-Korrespondent Gordian Fritz. Im Hintergrund müsse der US-Präsident den Worst Case planen:
+++ 20:04 Iran: Sprechen mit Oman über Einrichtung einer Maut in der Straße von Hormus +++
Der Iran führt laut Bloomberg derzeit Gespräche mit Oman über die Einrichtung einer Maut, mit der die Kontrolle über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus formalisiert werden soll. "Der Iran und Oman müssen alle ihre Ressourcen mobilisieren, um sowohl Sicherheitsdienste bereitzustellen als auch die Schifffahrt auf die bestmögliche Weise zu regeln", sagt der iranische Botschafter in Frankreich, Mohammad Amin. Die Regierung Omans reagierte nicht auf eine Anfrage des US-Mediums.
+++ 19:06 Militärexperte zu Iran-Drohung: Trump "spielt auf Zeit" - doch die läuft ihm davon +++
Trotz des Einsatzes überwältigender Militärmacht können die USA bislang "den Iran nicht in die Knie zwingen", bilanziert Oberst a.D., Wolfgang Richter vom Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik. Trumps Drohungen auf weitere Angriffe seien daher eher als "Spiel auf Zeit" zu verstehen, erklärt der Militärexperte:
+++ 18:20 Libanon rechnet mit massivem Rückgang der Wirtschaftsleistung und Milliardenkosten +++
Der Krieg zwischen Israel und der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz lässt die Wirtschaft des Libanons in diesem Jahr voraussichtlich um mindestens sieben Prozent schrumpfen. Der Konflikt könnte das Land bis zu 20 Milliarden Dollar kosten, sagt Finanzminister Yassine Jaber. Er rechne für 2026 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von sieben bis zehn Prozent. Statt eines erhofften Haushaltsüberschusses habe die Regierung bereits 50 Millionen Dollar aufwenden müssen, um mehr als eine Million Binnenflüchtlinge zu versorgen.
+++ 17:03 Alle Gaza-Aktivisten abgeschoben +++
Israel hat nach eigenen Angaben alle inhaftierten Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte abgeschoben. Dies teilt das Außenministerium in Jerusalem mit. Unter den Abgeschobenen, die in die Türkei gebracht werden, befinden sich auch 37 französische Staatsbürger, wie das Außenministerium in Paris mitteilt.
+++ 15:40 Blufarb: Flächenbrand schon da - "In Israel herrscht radikale Unsicherheit" +++
Mit Blick auf die Kriegslage resümiert ntv-Korrespondentin Raschel Blufarb in Israel: Der viel zitierte und befürchtete Flächenbrand im Nahen Osten ist schon lange da. In Israel sorgen die jüngsten Berichte über neue Angriffe auf den Iran für Unruhe.
+++ 14:52 Italien fordert EU-Sanktionen gegen Israels Polizeiminister Ben-Gvir +++
Italien fordert die EU-Außenminister auf, bei ihrem nächsten Treffen über Sanktionen gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir zu beraten. Er habe eine entsprechende formelle Anfrage an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gerichtet, teilt Außenminister Antonio Tajani auf der Online-Plattform X mit. Zur Begründung verwies er auf das "inakzeptable Vorgehen" des rechtsextremen Ministers gegen Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte.
+++ 13:46 Israelische Spitzendiplomatin wegen Skandal-Video in London einbestellt +++
Nach der international scharf kritisierten Behandlung von pro-palästinensischen Aktivisten einer von Israel abgefangenen Gaza-Hilfsflotte hat Großbritannien die Geschäftsträgerin der israelischen Botschaft einbestellt. "Dieses Verhalten verstößt gegen die grundlegendsten Normen des Respekts und der Würde gegenüber Menschen", erklärt das britische Außenministerium. "Wir sind zudem zutiefst besorgt über die dargestellten Haftbedingungen und haben von den israelischen Behörden eine Erklärung verlangt. Wir haben ihnen ihre Verpflichtung zum Schutz der Rechte aller Beteiligten deutlich gemacht." Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hatte am Mittwoch ein Video veröffentlicht, auf dem festgesetzte Gaza-Aktivisten mit auf dem Rücken gefesselten Händen und gesenkten Köpfen auf dem Boden knien mussten, während er mit einer israelischen Flagge an ihnen vorbeiging und sie verhöhnte. Neben Großbritannien haben deswegen auch andere Staaten bereits israelische Spitzendiplomaten einbestellt.
+++ 12:35 Bundesbank erwartet Stagnation wegen Iran-Kriegs +++
Die Folgen des Iran-Kriegs bremsen die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank im laufenden Quartal aus. Insgesamt sei aus heutiger Sicht mit Stagnation zu rechnen, schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Mai: "Im zweiten Quartal belasten die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten die deutsche Wirtschaft wohl breiter und spürbarer." Wie stark der Krieg die Konjunktur belasten wird, hänge entscheidend von seiner Dauer ab. Deutlich gestiegene Energiepreise infolge der Auseinandersetzung im Nahen Osten haben die Teuerungsrate im April mit 2,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Das dämpft den privaten Konsum. "Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten erhöht bleiben", prognostiziert die Bundesbank.
+++ 11:15 Bericht: Regime lässt zwei weitere Menschen hinrichten +++
Im Iran sind zwei Männer wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in "separatistischen Terrorgruppen" hingerichtet worden. Wie die iranische Justizwebsite Misan erklärt, wurden die Männer außerdem der bewaffneten Rebellion beschuldigt. Sie hätten eine Gruppe mit dem Ziel gebildet, "die Sicherheit des Landes zu stören". Weiter hieß es, die nun hingerichteten Ramin Saleh und Karim Marufpur seien zu "Anführern von Unruhen" ausgebildet worden und an Angriffen auf Sicherheitskräfte und Mordplänen im Westen des Iran beteiligt gewesen. Wann die Männer festgenommen worden waren, wurde nicht mitgeteilt. Der Iran ist nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen nach China der Staat mit den meisten Hinrichtungen weltweit. 2025 wurden demnach mindestens 1639 Menschen exekutiert.
+++ 09:57 CNN: Iran fährt Drohnenproduktion wieder hoch +++
Der Iran hat einem Medienbericht zufolge während der sechswöchigen Feuerpause bereits Teile seiner Drohnenproduktion wieder aufgenommen. Das Militär des Landes erhole sich deutlich schneller als zunächst angenommen, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht bislang nicht unabhängig überprüfen. US-Präsident Donald Trump droht Teheran mit weiteren Angriffen, sollte das Land einem Friedensabkommen nicht zustimmen. Washington könne jedoch noch einige Tage auf die "richtigen Antworten" warten, sagt er.
+++ 08:10 Iran: Prüfen Antworten aus Washington +++
Der Iran prüft nach eigenen Angaben die jüngsten Vorschläge der USA zur Beendigung des Krieges. "Wir haben die Antworten der USA erhalten und werten sie nun aus", zitiert die staatliche iranische Nachrichtenagentur Nour News den Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Pakistan vermittle weiter zwischen dem Iran und den USA. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, er sei bereit, einige Tage auf die "richtigen Antworten" aus Teheran zu warten. Zugleich drohte er mit neuen Angriffen, sollte der Iran einem Abkommen nicht zustimmen. Der Iran hatte den USA in dieser Woche sein jüngstes Angebot unterbreitet. Iranischen Angaben zufolge hat dabei die Führung in Teheran weitgehend Forderungen bekräftigt, die Trump zuvor abgelehnt hatte. Dazu gehören die Kontrolle über die Straße von Hormus, Entschädigungen für Kriegsschäden, die Aufhebung von Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sowie der Abzug der US-Truppen.
+++ 07:12 Nach Verstimmungen wegen Iran-Kriegs: Nato-Außenminister treffen sich in Schweden +++
Vor dem Hintergrund eines angespannten Verhältnisses zwischen den USA und den übrigen Nato-Verbündeten treffen sich ab dem heutigen Donnerstag (17 Uhr MESZ) die Außenminister der Allianz im schwedischen Helsingborg. Bei dem zweitägigen Treffen soll es eigentlich um die Vorbereitung des Nato-Gipfels in Ankara Anfang Juli gehen. Der Iran-Krieg und der geplante US-Truppenabzug aus Europa dürften jedoch die Gespräche am Rande des Treffens dominieren.
+++ 05:41 Steinmeier: Iran-Krieg ist "ein unnötiger Krieg" +++
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran als vermeidbar bezeichnet. "Das ist ein unnötiger Krieg", sagt Steinmeier im Podcast "Vorangedacht" des Portals "t-online". Er verwies dabei auf das 2015 geschlossene Atomabkommen mit Teheran, das US-Präsident Donald Trump allerdings 2018 wieder aufgekündigt hatte. "Es wäre gut gewesen, wir hätten diese Vereinbarung beibehalten", sagt Steinmeier. "Die Konsequenzen, die wir jetzt sehen, hätten nicht sein müssen."
+++ 04:55 Teures Kerosin: CDU-Wirtschaftsrat fordert Abschaffung der Luftverkehrsteuer +++
Der CDU-Wirtschaftsrat fordert anstelle der geplanten Absenkung der Luftverkehrssteuer eine Abschaffung der Abgabe. "Eine Senkung der Luftverkehrsteuer greift zu kurz, um die Wettbewerbsnachteile zu beseitigen", sagt der Generalsekretär des parteinahen Wirtschaftsverbands, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Vielmehr wäre eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer angezeigt, verbunden mit einer Senkung der Flughafenentgelte und Gebühren." Der Bundestag stimmt am heutigen Donnerstag über die von der schwarz-roten Koalition geplante Senkung der Luftverkehrssteuer ab. Wegen des Iran-Kriegs hatte sich Kerosin in den vergangenen Wochen spürbar verteuert, was auf die Ticketpreise durchgeschlagen hat.
+++ 03:53 Merkel erinnert an Frauenbewegung im Iran +++
Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einer Buchpräsentation auf den Kampf der Frauenbewegung im Iran aufmerksam gemacht. Im Berliner Ensemble mahnt die 71-Jährige, dass das Engagement der Iranerinnen im Schatten des Iran-Kriegs nicht vergessen werden dürfe. Die CDU-Politikerin stellt das Buch "Auf den Straßen Teherans" vor, das eine iranische Autorin anonym unter dem Namen Nila veröffentlicht hat.
+++ 02:53 USA heben Sanktionen gegen UN-Expertin für Palästinensergebiete auf +++
Die USA haben ihre Sanktionen gegen die UN-Expertin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, aufgehoben. Dies berichtet das US-Finanzministerium auf seiner Webseite. Vergangene Woche hatte ein Bundesrichter die Sanktionen vorläufig blockiert. Zur Begründung hieß es, die Regierung von Präsident Donald Trump habe mit den Maßnahmen wahrscheinlich das Recht Albaneses auf freie Meinungsäußerung verletzt. Die US-Regierung hatte die Sanktionen im Juli 2025 verhängt. Sie warf der italienischen Anwältin vor, den Internationalen Strafgerichtshof zu Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen gegen Vertreter der USA und Israels gedrängt zu haben. Albanese hatte Israel in einem Bericht eine "fortlaufende Genozid-Kampagne in Gaza" vorgeworfen.
+++ 01:01 Berichte: Hitziges Telefonat zwischen Trump und Netanjahu +++
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sind Medienberichten zufolge wegen des weiteren Vorgehens gegenüber dem Iran in einem Gespräch aneinandergeraten. Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen, wie mit einem neuen Vorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs umzugehen sei, berichten das Portal "Axios" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ungenannte Quellen. Eine der Quellen habe "Axios" gesagt, Netanjahu sei nach dem Gespräch in Aufruhr gewesen, ihm habe der Kopf geraucht. Katar und Pakistan hatten demnach zusammen mit anderen Partnern einen überarbeiteten Friedensvorschlag vorgelegt, um die Differenzen zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken. Trump soll mit Blick auf Netanjahu gesagt haben, dieser werde tun, was auch immer er ihm sage.
+++ 23:56 Polen plant Übergewinnsteuer für Öl-Konzerne +++
Polen plant die Einführung einer Sondersteuer auf die Gewinne von Öl-Unternehmen, die seit Beginn des Iran-Kriegs teils kräftig gestiegen sind. Die Einnahmen aus der Sondersteuer sollten die Kosten decken, die dem Staat durch die Senkung der Kraftstoffsteuern zur Entlastung der Bürger entstünden, sagt Energie-Staatssekretär Wojciech Wrochna der Nachrichtenagentur Reuters. Auch Gas-Unternehmen könnten von den Plänen betroffen sein. Die Regierung hat im Zuge des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs, der zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise am Weltmarkt geführt hat, Mehrwert- und Umsatzsteuern gesenkt, um die Energiekosten der Verbraucher zu dämpfen. Dadurch fehlen Wrochna zufolge dem Staat pro Monat umgerechnet rund 350 Millionen Euro an Steuereinnahmen. Die jetzt geplante Sonderabgabe solle als Ausgleich für die gesunkenen Haushaltseinnahmen dienen.
+++ 22:51 Iran: Streben mit Oman Mechanismus für Sicherheit in Hormus an +++
Der Iran strebt nach Angaben des Außenministeriums gemeinsam mit dem Oman einen Mechanismus an, um die Sicherheit in der Straße von Hormus zu gewährleisten. In Abstimmung mit internationalen Fachgremien und anderen Anrainerstaaten sei die Regierung in Teheran bereit, Protokolle für einen sicheren Schiffsverkehr zu entwickeln, sagt ein Ministeriumssprecher im staatlichen Fernsehen.
+++ 22:06 Iran: Tauschen mit USA weiter Botschaften aus +++
Der Iran und die USA setzen nach Angaben des iranischen Außenministeriums ihren Austausch von Botschaften fort. Grundlage sei ein 14-Punkte-Vorschlag Teherans, teilt das Ministerium iranischen Medien zufolge mit. Zur Vermittlung halte sich der pakistanische Innenminister im Iran auf. Teheran fordere von den USA einen Beweis für ihren guten Willen und ein Ende der Piraterie gegen iranische Schiffe. Zudem verlange der Iran eine Einstellung aller Kämpfe, unter anderem im Libanon, sowie die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Die Regierung in Teheran setze ernsthaft auf Verhandlungen, hege aber weiterhin große Zweifel an den USA.
+++ 21:33 Trump würde für "richtige Antwort" aus dem Iran einige Tage warten ++++
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, einige Tage zu warten, um "die richtige Antwort" vom Iran zu erhalten. Bei der Führung in Teheran handle es sich um vernünftige Menschen, sagt er weiter. Unklar bleibt, was Trump mit der richtigen Antwort meint. "Wir sind in der Endphase mit dem Iran", sagt er zudem. Entweder gebe es ein Abkommen, oder die USA würden "einige Dinge tun, die ein bisschen unschön sind".
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