Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 01:05 Netanjahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele im Iran sind erreicht +++

31.03.2026, 00:01 Uhr

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht im Krieg mit dem Iran Fortschritte. "Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns", sagt er in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Das gelte "im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit". Zu den erreichten Zielen zählt Netanjahu unter anderem die Tötung von "tausenden" Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden. Die israelische und die US-Armee stünden außerdem "kurz davor, ihre Rüstungsindustrie zu zerstören", fügt er mit Blick auf den Iran hinzu. Gemeint sei die gesamte industrielle Basis und das Atomprogramm Teherans. Netanjahu zeigt sich zudem zuversichtlich, dass die iranische Führung fallen werde. "Ich denke, dieses Regime wird von innen heraus zusammenbrechen", sagt er.

+++ 00:31 Medien: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen +++

Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine. Das berichten die "New York Times" und der Sender CBS News übereinstimmend unter Berufung auf US-Militärbeamte und andere Insider. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Straße von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran. 

+++ 23:24 Libanesischer Soldat stirbt bei israelischem Angriff +++

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon ist ein Soldat der libanesischen Streitkräfte getötet worden. Weitere seien verletzt worden, teilt die libanesische Armee mit. Laut einem israelischen Armeesprecher waren israelische Soldaten in einem Gebiet im Einsatz gewesen, aus dem zuvor Raketen abgefeuert waren. Die Soldaten hätten das Feuer auf Verdächtige eröffnet. Später habe sich herausgestellt, dass es sich dabei um libanesische Soldaten handelte. Der Vorfall werde untersucht. In der Auseinandersetzung zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah ist die libanesische Armee keine Kriegspartei. 

+++ 22:13 Irans Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus +++

Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagt das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. 

+++ 21:33 Trump erwägt, Kriegskosten auf arabische Staaten abzuwälzen +++

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten für den Krieg gegen den Iran zu übernehmen. "Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern", sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. "Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden."

+++ 20:49 Weißes Haus: Iran-Verhandlungen "verlaufen gut" +++

Die Gespräche mit dem Iran dauern nach Angaben des Weißen Hauses an. "Trotz des öffentlichen Auftretens des Regimes und falscher Berichterstattung gehen die Gespräche weiter und verlaufen gut", sagt Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses. Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich angeblich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde.

+++ 20:06 ntv-Korrespondent: "Man müsste dort mit Bodentruppen reingehen" +++

Die USA wollen offenbar Irans angereichertes Uran sichern. Doch laut ntv-Korrespondent Gordian Fritz wäre dafür ein Einsatz am Boden nötig. In unübersichtlichem Gelände und gut geschützten Anlagen könnte eine langwierige und verlustreiche Mission drohen.

+++ 19:39 Geschosse schlagen nahe Containerschiff im Persischen Golf ein +++

Zwei Geschosse verfehlen im Persischen Golf vor Saudi-Arabien nur knapp ein Containerschiff. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilt, schlagen die beiden nicht näher beschriebenen Projektile innerhalb einer Stunde in der Nähe des Frachters ins Wasser. Die Seeleute seien wohlauf. Nach UKMTO-Angaben ereignet sich der Zwischenfall 22 Seemeilen vor der Stadt Ras Tanura an der saudi-arabischen Küste.

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