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Stimmauszählung in den USA läuft Erste Zahlen lassen enges Rennen vermuten

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Noch haben nicht alle ihre Stimmen bei der US-Kongresswahl abgegeben.

(Foto: AP)

Gelingt den Demokraten ein Sieg oder haben Trumps Republikaner weiterhin die Nase vorn? Die Amerikaner wählen einen neuen Kongress. Erste Wahllokale sind bereits geschlossen. Die ersten Hochrechnungen deuten einen knappen Wahlausgang an.

Gelingt den Demokraten ein Sieg oder haben weiterhin Trump Republikaner die Nase vorn?  Die Amerikaner wählen einen neuen Kongress. Langsam trudeln erste Ergebnisse ein.

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In Indiana und in Kentucky haben die Wahllokale bereits geschlossen.

(Foto: AP)

Es wird eng bei den Kongresswahlen. In den USA. Noch sind einige Wahllokale geöffnet. In einigen Staaten gibt es erste Ergebnisse. Es deutet sich allerdings eine lange Auszählungsnacht an. In vielen Wahlkreisen liegen zwischen den Kandidaten der beiden großen Parteien nur wenige Prozentpunkte.

Größere Überraschungssiege haben die US-Medien noch auf keiner Seite bestätigt. Auf Republikanerseite sind aber bereits mehrere Sitze im Abgeordnetenhaus als sicher ausgerufen worden, die zuletzt in Umfragen nur als tendenziell republikanisch galten. Die Wahlforschungsseite Fivethirtyeight hat deshalb die Siegeswahrscheinlichkeit der Demokraten im Abgeordnetenhaus insgesamt auf rund 60 Prozent heruntergestuft.

In anderen Teilen des Landes sieht es hingegen besser für die Demokraten aus. Im Repräsentantenhaus haben mehrere Medien die Übernahme von zwei ersten Sitzen der Demokraten von den Republikanern gemeldet, außerdem lagen sie laut CNN in 21 bisher republikanischen Wahlkreisen vorne. Vier republikanische Kandidaten führen wiederum in bisherigen Demokraten-Bezirken. Insgesamt müssen die oppositionellen Demokraten 23 Sitze hinzugewinnen, um sich die Mehrheit der 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses zu sichern. In vielen US-Staaten hat die Auszählung der Stimmen aber noch nicht begonnen.

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Im Senat bräuchten die Demokraten zwei zusätzliche Siege, wenn es ihnen gleichzeitig gelingt, alle 26 eigenen Posten zu verteidigen. In Indiana deutete sich aber an, dass die Republikaner einen Senatorensitz von den Demokraten übernehmen. Eine Senatsmehrheit für die Demokraten zeichnete sich nach den ersten Ergebnissen nicht ab.

Aus den Nachwahlbefragungen sind weitere Zahlen über junge Wähler veröffentlicht worden. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegen demnach die Demokraten mit 37 Prozentpunkten Vorsprung vor den Republikanern, eine Steigerung im Vergleich zu den 22 Prozentpunkten Vorsprung, die Hillary Clinton 2016 einfahren konnte.

Zu den USA-weit bereits ausgerufenen Siegern zählen der parteilose Senator Bernie Sanders, der in aller Regel mit den Demokraten stimmt, die mögliche Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren, sowie Hillary Clintons früherer Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine. In Indiana übernimmt der Republikaner Greg Pence den Repräsentantenhaus-Sitz seines Bruders, Vizepräsident Mike Pence.

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Quelle: n-tv.de, ame/dpa

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