Politik

"Du, das sind Hagebutten" Gerhard Schröder zeigt seine zarte Seite

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Das sind Hagebutten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Altkanzler privat: In einem Video seiner Frau erklärt Gerhard Schröder, was Hagebutten sind, dass man Tee und Juckpulver aus ihnen machen kann, und dass die Dornen pieken.

Mit einem einfachen Hagebutten-Strauß hat Altkanzler Gerhard Schröder in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt. "Du, das sind Hagebutten", sagt Schröder in einem Video, offenbar zu seiner Frau Soyeon Schröder-Kim, die den Film auf ihrer Instagram-Seite postete. Andere Nutzer luden den Film bei Twitter hoch, wo er breite Aufmerksamkeit erhielt.

Schröder erklärt seiner koreanischen Frau darin, dass man aus den Früchten der Hagebutte Tee machen könne, "guten Tee sogar". Dann fährt er fort: "Aber wir Jungs, als wir noch ganz klein waren, haben was anderes daraus gemacht. Wenn man sie aufspaltet, diese Früchte, kann man daraus Juckpulver machen. Das haben wir immer den Mädchen in den Nacken gestreut." Auf die Frage seiner Frau, warum sie das getan hätten, antwortet er: "Ja, warum? Weil wir sie ärgern wollten."

Das sei jedoch nicht das Wichtigste an den Pflanzen. "Ich finde sie schön." Dann warnt er noch: "Sie haben Dornen, die weit gefährlicher sind als die von Rosen."

 

Wie das in sozialen Netzwerken so ist, erntete Schröder für sein Hagebutten-Video sowohl abfällige als auch positive und süffisante Kommentare. "Die Würde des Menschen ist unantastbar", kommentierte etwa der "Handelsblatt"-Journalist Thomas Sigmund. Anja Maier von der "taz" postete ein Foto mit einem Hagebuttenzweig und schrieb dazu: "Wo Gerhard Schröder recht hat."

Eine "Herbstpflanze", wie Schröder sagt, sind Hagebutten übrigens nicht. Sie blühen im Sommer und tragen ihre Früchte im Herbst.

Quelle: ntv.de, hvo