Politik

US-Präsidentschaftswahl 2020 Gouverneur will Trump herausfordern

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Jay Inslee ist Gouverneur des Bundesstaates Washington.

(Foto: dpa)

Das Dutzend ist voll: Mit dem Gouverneur Jay Inslee bewirbt sich der zwölfte Politiker um die Präsidentschaftskandidatur 2020 der Demokraten. Politisch setzt er vor allem auf ein Thema. Allerdings hat er im Vergleich zu seinen Konkurrenten auch ein Problem.

Das Feld der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten für die Wahlen 2020 wächst weiter. Der Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, hat angekündigt, bei den Vorwahlen in einem Jahr zu kandidieren. Damit gibt es nun schon insgesamt zwölf Bewerber bei den Demokraten.

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Inslee erklärte, den Kampf gegen den Klimawandel zur obersten Priorität seines Wahlkampfes machen zu wollen. Der 68-Jährige ist seit 2013 Gouverneur des Westküstenstaates und blickt auf eine lange politische Karriere zurück. Allerdings zählt er zu den weniger bekannten Namen unter den Bewerbern und liegt in Umfragen bisher hinten.

Bei den Demokraten haben bislang unter anderem der unabhängige Senator Bernie Sanders, der in den letzten Vorwahlen Hillary Clinton knapp unterlegen war, seine Fraktionskollegen Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro ihren Hut in den Ring geworfen.

Außerdem werden eine Reihe weiterer Namen gehandelt, darunter Ex-Vizepräsident Joe Biden. Der 76-Jährige erklärte diese Woche, er sei "sehr nah" dran, eine Entscheidung zu fällen, und habe die Unterstützung seiner Familie für eine Kandidatur.

Obwohl die Vorwahlen erst in einem Jahr beginnen, läuft der Wahlkampf schon auf Hochtouren. Bei den Republikanern könnte es neben Präsident Donald Trump weitere Bewerber geben. So hat der Ex-Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, erste Schritte für eine Kandidatur unternommen. Ähnliche Versuche in der Vergangenheit, einen amtierenden Präsidenten herauszufordern, scheiterten allerdings.

Quelle: n-tv.de, mli/dpa

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