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Humanitäre Hilfe benötigt Guaidó-Lager will Geberkonferenz organisieren

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Inzwischen haben Deutschland und weitere europäische Staaten Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als Folge der politischen und ökonomischen Krise mangelt es in Venezuela am Nötigsten. Bislang lässt Staatschef Maduro keine humanitäre Hilfe in das Land. Jetzt will die venezolanische Opposition eine Geberkonferenz in Washington abhalten.

Vertreter des venezolanischen Oppositionspolitikers Juan Guaidó werden in der kommenden Woche in Washington eine internationale Geberkonferenz zugunsten des südamerikanischen Landes abhalten. Die Tagung am 14. Februar habe zum Ziel, humanitäre Nothilfe zu organisieren, teilte die Repräsentanz des Guaidó-Lagers in der US-Hauptstadt mit. Die Konferenz soll den Angaben zufolge am Sitz der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) stattfinden.

In Venezuela herrscht als Folge der politischen und ökonomischen Krise ein extremer Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten. Die venezolanische "Übergangsregierung" wolle sich auf der Konferenz um Hilfen durch ausländische Regierungen, private Hilfsorganisationen, die venezolanische Exilgemeinde und den Privatsektor bemühen, kündigten die Guaidó-Vertreter an.

Deutschland und mehr als ein Dutzend weitere europäische Staaten, darunter Frankreich, Großbritannien und Spanien, hatten Guaidó kurz zuvor als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt. Die USA hatten dies bereits am 23. Januar getan. Guaidó führt eine breite Oppositionsbewegung gegen Staatschef Nicolás Maduro an. Dieser hat bislang keine humanitäre Hilfe in das Land gelassen.

Quelle: n-tv.de, jki/AFP

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