Politik

Trumps Twitter-Video im Wortlaut "Ich fühle mich jetzt viel besser"

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"Ich möchte Ihnen nur sagen, dass ich mich langsam gut fühle", sagt Trump in einem Video, das er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte.

(Foto: via REUTERS)

US-Präsident Donald Trump hat sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) mit einem Video zu Wort gemeldet, das im Krankenhaus aufgenommen wurde. Es zeigt ihn mit Jackett und Hemd, aber ohne Krawatte, an einem Besprechungstisch, hinter ihm eine US-Flagge und die Flagge des Präsidenten.

Laut "New York Times" wollte Trump mit dem Video auf einen Auftritt seines Stabschefs Mark Meadows reagieren, über den er sich sehr geärgert hatte. Meadows hatte Journalisten gesagt, der Zustand des Präsidenten in den letzten 24 Stunden sei "beunruhigend" gewesen und die nächsten 48 Stunden würden "kritisch". Trump sei "noch nicht auf einem eindeutigen Weg zu einer vollständigen Genesung". Meadows hatte die Journalisten gebeten, diese Zitate ohne Nennung seines Namens zu verbreiten. Dann tauchte jedoch ein Video auf, das zeigt, wie er vor dem Walter-Reed-Krankenhaus, in dem Trump sich aufhält, mit der Presse sprach.

Hier folgt eine Übersetzung dessen, was Trump in seinem vierminütigen Video sagte. Die englische Transkription finden Sie weiter unten.

"Zunächst möchte ich mich bei all den unglaublichen Medizinern, Ärzten, Krankenschwestern und allen Mitarbeitern des Walter Reed Medical Center - ich denke, es ist das beste Krankenhaus der Welt - für die unglaubliche Arbeit bedanken, die sie leisten.

Ich kam hierher, fühlte mich nicht so gut, ich fühle mich jetzt viel besser. Wir arbeiten hart daran, mich vollständig wieder zurückzubringen. Ich muss vollständig zurückkommen, weil wir Amerika immer noch großartig machen müssen. Wir haben echt gute Arbeit geleistet, aber es gibt immer noch Dinge zu tun und wir müssen diese Arbeit zu Ende bringen. Und ich werde zurückkommen, denke ich, ich werde bald wieder da sein und ich freue mich darauf, den Wahlkampf so zu beenden, wie er begonnen wurde. Wie wir es gemacht haben und wie viele Auftritte wir hatten - darauf waren wir wirklich stolz.

Aber dies ist nun einmal passiert, und es ist Millionen Menschen auf der ganzen Welt passiert, und ich kämpfe für sie, nicht nur in den USA, ich kämpfe für sie auf der ganzen Welt. Wir werden dieses Coronavirus oder wie auch immer Sie es nennen wollen besiegen, und wir werden es gründlich besiegen. Es sind so viele Dinge passiert, wenn man sich die Medikamente ansieht, die ich gerade einnehme, einige von ihnen und andere kommen bald auf den Markt, sie sehen aus wie, ehrlich, sie sind ein Wunder, wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, sie sind ein Wunder. Ich werde kritisiert, wenn ich so etwas sage, aber es geschehen Dinge, die aussehen, als wären es Wunder, die von Gott kommen.

Ich möchte Ihnen nur sagen, dass ich mich langsam gut fühle. Man weiß es nicht, die nächsten Tage, schätze ich, werden der eigentliche Test sein, wir werden sehen, was in diesen nächsten Tagen passiert.

Ich bin so dankbar für all die Unterstützung, die ich gesehen habe, sei es im Fernsehen oder was ich gelesen habe. Ich habe mich vor allem darüber gefreut, was vom amerikanischen Volk gesagt wurde, es war fast schon ein parteiübergreifender Konsens des amerikanischen Volkes. Es ist wunderschön, das zu sehen, und ich habe mich sehr darüber gefreut und werde es nicht vergessen, das verspreche ich Ihnen.

Ich möchte auch den Staats- und Regierungschefs der Welt danken, für ihr Beileid und ihre ... Sie wissen, was wir durchmachen, sie wissen, was ich als Ihr Präsident durchmachen muss.

Aber ich hatte keine Wahl, weil ich einfach nicht im Weißen Haus bleiben wollte. Mir wurde diese Alternative gegeben: bleib im Weißen Haus, schließ dich ein, geh niemals raus, geh nicht mal ins Oval Office, bleib einfach oben und genieße es. Sieh keine Menschen, sprich nicht mit Menschen, lass es einfach, aber ich kann das nicht, ich musste draußen sein und dies ist Amerika, dies sind die Vereinigten Staaten, dies ist das großartigste Land der Welt. Dies ist das mächtigste Land der Welt. Ich kann mich nicht oben in mein Zimmer einsperren, absolut sicher sein, und einfach sagen: 'Hey, was auch immer passiert, passiert halt'. Das kann ich nicht machen. Wir müssen uns Problemen stellen. Als Präsident muss man sich Problemen stellen. Es gab noch nie einen großen Staatschef, der das getan hätte.

So stehen die Dinge. Mir geht es gut, ich möchte mich bei allen bedanken. Unserer First Lady geht es sehr gut. Melania bat mich, etwas über den Respekt zu sagen, den sie für unser Land empfindet, über die Liebe, die sie für unser Land empfindet. Und es geht uns beiden gut.

Melania geht wirklich sehr gut damit um. Wie Sie wahrscheinlich gelesen haben, ist sie etwas jünger als ich, nur ein winziges bisschen. Und deshalb, wie wir die Krankheit kennen, kennen wir auch die Situation mit dem Alter im Vergleich zu jüngeren Menschen, und Melania geht statistisch gesehen damit um, wie es sein sollte, und das macht mich sehr glücklich und es macht das Land sehr glücklich, aber mir geht es auch gut und ich denke, wir werden ein sehr gutes Ergebniss haben.

Wie gesagt, in den nächsten Tagen werden wir es wahrscheinlich sicher wissen, deshalb möchte ich mich bei allen da draußen bedanken, bei allen auf der ganzen Welt, insbesondere in den Vereinigten Staaten - das Ausmaß der Liebe war wirklich unglaublich. Ich werde das nie vergessen. Vielen Dank."

Hier das Original:

"I want to begin by thanking all of the incredible medical professionals, the doctors, the nurses, everybody at Walter Reed Medical Center - I think it's the finest in the world - for the incredible job they've been doing.

I came here, wasn't feeling so well, I feel much better now. We're working hard to get me all the way back. I have to be back because we still have to make America great again. We've done an awfully good job of that but we still have steps to go and we have to finish that job. And I'll be back, I think, I'll be back soon and I look forward to finishing up the campaign the way it was started, and the way we've been doing and the kind of numbers we've been doing, we've been so proud of it.

But this was something that happened and it's happened to millions of people all over the world and I'm fighting for them, not just in the US, I'm fighting for them all over the world. We're going to beat this coronavirus or whatever you want to call it and we're going to beat it soundly. So many things have happened, if you look at the therapeutics which I'm taking right now, some of them and others are coming out soon that are looking like, frankly they're miracles, if you want to know the truth, they're miracles. People criticize me when I say that but we have things happening that look like they're miracles coming down from God.

So I just want to tell you that I'm starting to feel good. You don't know, over the next period of a few days, I guess that's the real test, so we'll be seeing what happens over those next couple of days.

I just want to be so thankful for all of the support I've seen, whether it's on television, or reading about it, I most of all appreciate what's been said by the American people, by almost a bipartisan consensus of American people. It's a beautiful thing to see and I very much appreciate it and I won't forget it, I promise you that.

I also want to thank the leaders of the world for their condolences and their… They know what we're going through, they know what, as your leader, what I have to go through.

But I had no choice because I just didn't want to stay in the White House. I was given that alternative: stay in the White House, lock yourself in, don't ever leave, don't even go to the Oval Office, just stay upstairs and enjoy it. Don't see people, don't talk to people, and just be done with it and I can't do that, I had to be out front and this is America, this is the United States, this is the greatest country in the world. This is the most powerful country in the world. I can't be locked up in a room upstairs and totally safe and just say 'Hey, whatever happens, happens'. I can't do that. We have to confront problems. As a leader, you have to confront problems. There's never been a great leader that would have done that.

So that's where it is. I'm doing well, I want to thank everybody. Our first lady is doing very well. Melania asked me to say something as to the respect that she has for our country, the love that she has for our country. And we are both doing well.

Melania is really handling it very nicely. As you've probably read, she is slightly younger than me, just a little tiny bit. And therefore, just we know the disease, we know the situation with age versus younger people and Melania is handling it statistically like it's supposed to be handled and that makes me very happy and it makes the country very happy, but I'm also doing well and I think we're gonna have a very good result.

Again, over the next few days we're gonna probably know for sure so I just want to thank everybody out there, everybody all over the world, specifically the United States - the outpouring of love has been incredible. I will never forget. Thank you very much."

Quelle: ntv.de, hvo